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Blitzschutz Beeskow: So läuft die Installation ab

Veröffentlicht am 15.07.2026 · Aktualisiert am 28.08.2026 · Haushandwerker GmbH · Beeskow · 🕘 ca. 15 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Beeskow – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Blitzschutz schützt Ihr Haus und die Bewohner vor direkten Blitzeinschlägen und Brandgefahr. Die Installation dauert in der Regel einen Tag und beginnt mit einer kostenlosen Vor-Ort-Beratung. Wir von der Haushandwerker GmbH kümmern uns um alles – von der Planung bis zur Inbetriebnahme und dem Service danach.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe Tiefenerder9 Meter (feuerverzinkter Stahl)
Anzahl Tiefenerder2–4 Stück, je nach Hausgröße
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungregelmäßige Sichtprüfung alle 2–3 Jahre empfohlen
RegionBeeskow, Landkreis Oder-Spree & Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Blitzschutz in Beeskow – Schutz vor der Naturgewalt

Ein Blitzeinschlag ins Haus – das ist nicht nur eine theoretische Gefahr, sondern eine echte Bedrohung, die jedes Jahr Häuser in Beeskow und der Region trifft. Wenn ein Blitz direkt in Ihr Dach oder einen Schornstein einschlägt, entstehen in Sekundenbruchteilen Temperaturen von über 20.000 Grad. Das Holz zündet, Stromleitungen werden zerstört, und schnell kann das ganze Haus in Flammen aufgehen. Ein professioneller Blitzschutz in Beeskow ist deshalb nicht ein Luxus, sondern ein ernstzunehmender Schutzmaßstab – für Ihr Eigentum und für das Leben Ihrer Familie.

Diese Seite erklärt Ihnen detailliert, wie eine Blitzschutzanlage funktioniert, wie die Installation abläuft, und warum ein regionaler Fachbetrieb wie wir die richtige Wahl ist. Wir haben über 20 Jahre Erfahrung in der Region und verstehen die speziellen Anforderungen, die Häuser in Beeskow und Umgebung haben.

Warum Blitzschutz so wichtig ist – Nutzen und Sicherheit

Beeskow liegt in einer Region, in der Gewitter regelmäßig vorkommen. Die Nähe zur Spree, die flache Landschaft und die Vegetation machen die Gegend sogar etwas anfälliger für atmosphärische Entladungen als beispielsweise Gebiete mit dichteren Bebauungen. Das ist kein Grund zur Panik, aber es ist ein Grund, den Schutz ernst zu nehmen.

Ein direkter Blitzeinschlag ist eine Katastrophe: Die Energie eines Blitzes ist immens – wir reden von mehreren Millionen Volt. Ohne Blitzschutz wird diese Energie direkt in Ihr Haus geleitet, zerstört elektronische Geräte, setzt Holz in Brand und gefährdet das Leben der Menschen darin. Mit einer professionellen Blitzschutzanlage wird diese Energie sicher in die Erde abgeleitet – vorbei an Ihrem Haus, vorbei an Ihren Bewohnern.

Konkrete Vorteile einer Blitzschutzanlage:

So läuft die Installation einer Blitzschutzanlage ab

Die Installation einer professionellen Blitzschutzanlage ist ein planmäßiger Prozess. Von der ersten Beratung bis zur fertigen, getesteten Anlage durchlaufen wir mehrere klar definierte Schritte. Hier zeigen wir Ihnen, was genau passiert:

  1. Kostenlose Vor-Ort-Beratung und Bestandsaufnahme
    Wir kommen zu Ihnen nach Beeskow, schauen uns Ihr Haus in Ruhe an und stellen Fragen: Wie alt ist das Haus? Welche Dachform hat es – Satteldach, Flachdach, Walmdach? Gibt es bereits Satellitenantennen, Kamine oder andere Aufbauten auf dem Dach? Sind Bäume in der Nähe, die höher sind als Ihr Haus? Haben Sie eine Photovoltaikanlage oder planen Sie eine? In diesem Gespräch erfassen wir alle relevanten Details und erklären Ihnen, wie eine Anlage für Ihr spezielles Haus aussehen würde. Danach erstellen wir einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.
  2. Planung und Entwurf nach DIN EN 62305
    Basierend auf unserer Bestandsaufnahme planen wir die Blitzschutzanlage nach den geltenden deutschen Normen (DIN EN 62305). Das bedeutet: Wir berechnen, wo die Fangstangen und Leitungen verlaufen, wie viele und welche Art von Erdungselektroden wir brauchen, und wie die Anlage optimal dimensioniert wird. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite planen wir in der Regel 2 Tiefenerder an den Ecken des Hauses; bei größeren Häusern werden es meist 4 Tiefenerder. Diese werden jeweils 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Der Plan wird mit Ihnen abgestimmt, bevor die Arbeit beginnt.
  3. Vorbereitung und Materialanlieferung
    Wir kümmern uns um alle notwendigen Materialien: Aluminium-Leitungen (oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, je nach Anforderung), Fangstangen aus Edelstahl oder Aluminium, Befestigungsmaterial, feuerverzinkte Stahltiefenerder, Erdungsverbinder und alle weiteren Komponenten. Alles wird nach Beeskow angeliefert und vor Ort kontrolliert.
  4. Montage der Fanganlage und Leitungsführung
    Am Installationstag beginnen wir mit der Dacharbeit. Wir montieren die Fangstangen (meist 1–2 Meter hohe Stangen) an den höchsten Stellen des Daches – typischerweise an den Giebeln und entlang der Dachkanten. Die Leitungen werden dann fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt, so dass sie die Energie eines Blitzeinschlags sicher vom Dach in den Boden ableiten. Bei diesem Schritt arbeiten wir besonders sorgfältig, denn die Qualität der Verlegung entscheidet über die Sicherheit der Anlage.
  5. Installation der Erdungsanlage (Tiefenerder)
    Parallel zur Dacharbeit oder danach kümmern wir uns um die Erdung. Mit spezieller Ausrüstung schlagen wir die feuerverzinkten Stahltiefenerder in die Erde – typischerweise an den vier Ecken Ihres Hauses oder, bei kleineren Häusern, an zwei gegenüberliegenden Ecken. Jeder Tiefenerder wird 9 Meter tief in den Boden geschlagen und mit einem Erdungsverbinder mit den Leitungen vom Dach verbunden. Diese Erdung ist das Herzstück der Anlage – sie ermöglicht es, die Blitzenergie wirklich in die Erde abzuleiten, nicht nur irgendwohin.
  6. Verbindung aller Komponenten und Prüfung
    Nachdem Fanganlage und Erdung installiert sind, verbinden wir alle Komponenten miteinander und mit der Elektroinstallation Ihres Hauses. Wir prüfen alle Übergänge, alle Schraubverbindungen und alle Leitungsabschnitte auf Durchgang und korrekten Kontakt. Eine Blitzschutzanlage funktioniert nur, wenn alles lückenlos verbunden ist.
  7. Messung und Dokumentation
    Mit speziellen Messinstrumenten prüfen wir die Erdungswiderstände und dokumentieren alle Messwerte. Das ist wichtig für die Überprüfbarkeit und für Ihre Versicherung. Wir erstellen ein Prüfprotokoll, das belegt, dass die Anlage nach Norm installiert wurde.
  8. Inbetriebnahme und Übergabe
    Abschließend übergeben wir Ihnen die fertige Anlage und erklären, worauf Sie achten sollten. Wir geben Ihnen Dokumentation, Wartungsempfehlungen und unsere Kontaktdaten für zukünftige Fragen mit.
  9. Nachsorge und regelmäßige Wartung
    Nach der Installation empfehlen wir eine regelmäßige Sichtprüfung alle 2–3 Jahre. Wir bieten diese Wartung an und stellen sicher, dass Ihre Anlage weiterhin einwandfrei funktioniert. Besonders nach Gewittern mit Blitzschlag in der Nähe sollte eine Überprüfung erfolgen.

Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch anderthalb Tage sein, aber das ist die Ausnahme. Danach haben Sie Ruhe.

Regionale Besonderheiten in Beeskow

Beeskow und die nähere Umgebung im Landkreis Oder-Spree haben einige Besonderheiten, die wir bei der Planung einer Blitzschutzanlage berücksichtigen:

Dachtypen und Architektur: In Beeskow findet man eine Mischung aus älteren Wohnhäusern mit Satteldächern, modernen Einfamilienhäusern mit Walmdächern und gelegentlich auch Flachdächer bei neueren Bauten. Jeder Dachtyp erfordert eine etwas andere Fanganlage – bei Satteldächern sind die Fangstangen an den Giebeln zentral, bei Flachdächern müssen sie rundherum angebracht werden. Wir kennen diese Unterschiede und planen entsprechend.

Wetter und Gewitterhäufigkeit: Die Region um Beeskow hat durchschnittlich 40–50 Gewittertage pro Jahr, was für Brandenburg typisch ist. Die Hauptgewitterzeit liegt zwischen Mai und September. Die Nähe zur Spree und die eher flache Topographie können lokale Gewitter begünstigen. Das ist ein Grund mehr, den Schutz nicht zu unterschätzen.

Sonnenstunden und Dachausrichtung: Falls Sie eine Photovoltaikanlage haben oder planen – in Beeskow scheint die Sonne durchschnittlich etwa 1.600–1.700 Stunden pro Jahr. Das ist für Brandenburg ein guter Wert und macht PV wirtschaftlich interessant. Und gerade wenn Sie in Solar investieren, ist Blitzschutz unverzichtbar, um diese Investition zu schützen.

Netzbetreiber und Anmeldung: In Beeskow ist der Netzbetreiber typischerweise Stromnetz Berlin oder ein regionaler Anbieter. Wenn Sie eine PV-Anlage mit Blitzschutz kombinieren, müssen bestimmte Anmeldungen erfolgen – das alles koordinieren wir für Sie.

Bodengegebenheiten: Der Boden in Beeskow ist überwiegend sandig bis lehmig, was für die Erdung gut ist. Die Tiefenerder lassen sich gut in diesen Boden schlagen. Ausnahmen gibt es bei sehr trockenem oder sehr hartem Untergrund – das prüfen wir vor Ort.

Anfahrt und Service: Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree, nur etwa 20 Kilometer von Beeskow entfernt. Das bedeutet kurze Anfahrtswege, schnelle Reaktion bei Notfällen und ein persönlicher Ansprechpartner, den Sie kennen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber großen Konzernen.

Technik und Qualität – Komponenten einer Blitzschutzanlage

Eine Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammen ein System bilden. Hier erklären wir kurz, was wo sitzt und warum:

Fanganlage (Außenfanganlage): Das sind die Stangen und Leiter auf dem Dach, die den Blitz "auffangen". Sie sollten an allen höchsten Stellen angebracht werden – Giebel, Schornsteine, Antennenmasten. Die Fangstangen sind typischerweise 1–2 Meter hoch und aus rostfreiem Material (Edelstahl oder Aluminium).

Ableitungsleitungen: Das sind die Drähte oder Bänder, die die Energie vom Dach nach unten führen. Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Sie müssen fachgerecht verlegt sein und dürfen keine scharfen Knicke haben.

Erdungsanlage (Tiefenerder): Das Herzstück. Feuerverzinkte Stahltiefenerder, die 9 Meter tief in den Boden geschlagen werden. Sie sorgen dafür, dass die Blitzenergie wirklich in die Erde abfließt und nicht in Ihrem Haus bleibt.

Verbinder und Übergänge: Alle Komponenten müssen elektrisch leitend miteinander verbunden sein. wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungenoder Aluminium, die Korrosion widerstehen.

Potentialausgleich: Falls Sie metallische Rohre (Gas, Wasser) oder andere leitende Teile haben, müssen diese mit der Blitzschutzanlage verbunden werden, um Funkenbildung zu vermeiden.

Komponente Material Funktion Typische Größe/Länge
Fangstange Edelstahl / Aluminium Blitz auffangen 1–2 m Höhe
Ableitung (Leitung) Aluminium oder Kupfer Energie zum Boden führen Hauslänge + Höhe
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl Blitzenergie in Erde ableiten 9 m Tiefe
Erdungsverbinder Kupfer / Aluminium Komponenten verbinden nach Bedarf
Messerder (optional) Kupfer Erdungswiderstand messen 0,5–1 m Tiefe

Markenpartner und Qualität: Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen und verbauen nur Material, das die deutschen Normen erfüllt. Bei Photovoltaikanlagen kooperieren wir mit Partnern wie SENEC, Growatt und SolarEdge – diese Hersteller bieten auch spezielle Blitzschutzkomponenten für ihre Anlagen an.

Voraussetzungen und Planung – Was wird vor der Installation geprüft?

Bevor wir mit der Installation beginnen, müssen mehrere Dinge geklärt und geprüft werden:

Statik und Dachbelastung: Die Fangstangen und Befestigungen addieren Gewicht auf Ihrem Dach. Wir prüfen, ob Ihre Dachkonstruktion das trägt. Bei älteren Häusern oder Dächern in schlechtem Zustand kann das relevant sein.

Dachzustand: Ist das Dach noch dicht? Gibt es Undichtigkeiten oder Risse? Wenn ja, sollten diese vor der Blitzschutzinstallation repariert werden, damit wir nicht zusätzliche Lecks schaffen.

Bodengegebenheiten: Wie ist der Untergrund beschaffen? Ist es möglich, Tiefenerder 9 Meter tief zu schlagen? Bei Fels oder sehr hartem Untergrund müssen wir eventuell alternative Erdungsmethoden wählen.

Nebengebäude und Strukturen: Haben Sie Garagen, Schuppen oder andere Gebäude in der Nähe? Müssen diese auch geschützt werden oder sind sie weit genug weg? Das muss in der Planung berücksichtigt werden.

Bäume und Vegetation: Gibt es Bäume, die höher sind als Ihr Haus? Diese können den Blitz ablenken und müssen bei der Planung berücksichtigt werden.

Photovoltaikanlage: Falls vorhanden oder geplant – die PV-Anlage und ihre Elektronik müssen speziell geschützt werden. Das ist nicht einfach eine Standardinstallation, sondern erfordert zusätzliche Maßnahmen (Überspannungsschutz, richtige Erdung der Anlagenrahmen).

Genehmigungen: In den meisten Fällen ist eine Blitzschutzanlage genehmigungsfrei. Aber bei denkmalgeschützten Häusern oder in bestimmten Bebauungsplänen kann eine Genehmigung nötig sein. Wir klären das ab.

Der richtige Zeitpunkt – Wann sollte Blitzschutz installiert werden?

Eine häufige Frage: "Wann ist der beste Zeitpunkt für die Installation?" Die Antwort ist einfacher, als viele denken.

Blitzschutz kann fast das ganze Jahr über installiert werden. Frühling, Sommer, Herbst – kein Problem. Die einzige echte Einschränkung ist der Winter, genauer gesagt: von Dezember bis Februar, wenn der Boden gefroren ist. In dieser Zeit lassen sich die Tiefenerder nicht in die gefrorene Erde schlagen – die physikalisch notwendige Kraft würde dem Material schaden oder es wäre einfach unmöglich. Deshalb pausieren wir in dieser Zeit.

Wann ist es sinnvoll? Ideale Zeitpunkte sind:

Nicht sinnvoll: Dezember bis Februar – Erdungsarbeiten nicht möglich.

Planungsvorlauf: Für eine professionelle Installation sollten Sie mit etwa 2–4 Wochen Vorlauf rechnen (Beratung, Planung, Materialbestellung, Terminabsprache). Bei Dringlichkeit können wir schneller reagieren.

Praxis-Beispiel aus Beeskow

Familie M. aus Beeskow – Ein reales Beispiel:

Familie M. wohnt in einem 1970er-Jahre-Haus mit Satteldach in Beeskow. Sie hatten lange überlegt, ob sie Blitzschutz brauchen – die Versicherung hatte es empfohlen, aber Familie M. war unsicher. Im April 2023 kam es zu einem Gewitter mit Blitzschlag etwa 500 Meter vom Haus entfernt. Das war der Wachruf. Sie riefen uns an, wir kamen vorbei und erstellten einen unverbindlichen Plan.

Das Haus war etwa 12 Meter breit, das Dach in gutem Zustand, der Boden sandig – ideal. Wir planten 2 Tiefenerder an den beiden hinteren Ecken des Hauses, Ableitungsleitungen an beiden Dachseiten und Fangstangen an den Giebeln. Die Installation erfolgte an einem Freitag im Mai. Am Morgen begannen wir mit den Erdungsarbeiten (ca. 3 Stunden), am Mittag mit der Dacharbeit. Am Nachmittag waren alle Verbindungen hergestellt, gemessen und dokumentiert. Freitag um 16 Uhr war alles fertig.

Familie M. berichtete später: "Jetzt schlafen wir ruhiger. Vor allem in der Gewittersaison. Und unsere Versicherung hat die Anlage registriert – das gibt uns zusätzliche Sicherheit."

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Bei Blitzschutzanlagen gibt es einige typische Fehler, die wir immer wieder sehen – und die wir für Sie vermeiden:

Fehler 1: Zu wenige oder zu niedrige Fangstangen. Manche Betriebe sparen hier und montieren nur eine kleine Stange. Das ist fahrlässig. Ein Blitz sucht sich den Weg des geringsten Widerstands – wenn die Fanganlage nicht optimal positioniert ist, schlägt er woanders ein. Wir planen nach DIN EN 62305, was bedeutet: alle höchsten Punkte müssen abgedeckt sein.

Fehler 2: Schlechte oder unvollständige Erdung. Wenn die Tiefenerder zu flach sind oder nicht tief genug, funktioniert die Ableitung nicht richtig. Wir schlagen 9 Meter tief – das ist Standard und notwendig.

Fehler 3: Keine Verbindung zu metallischen Rohren. Wenn Sie Gas- oder Wasserleitungen aus Metall haben, müssen diese mit der Blitzschutzanlage verbunden sein. Sonst entsteht Potentialunterschied und es kann zu Funkenbildung oder Brandgefahr kommen.

Fehler 4: PV-Anlage ohne zusätzlichen Blitzschutz. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist ein großes Risiko ohne Blitzschutz. Die Elektronik (Wechselrichter, Regler) ist sehr anfällig für Überspannungen. Wenn Sie eine PV-Anlage haben, ist Blitzschutz nicht optional – es ist notwendig.

Fehler 5: Billigmaterial und Pfuscherei. Es gibt unseriöse Betriebe, die Material von schlechter Qualität verbauen oder die Installation nicht nach Norm durchführen. Das ist eine Zeitbombe. Wir verwenden nur hochwertiges Material und arbeiten nach Norm – das ist eine Frage der Verantwortung.

Fehler 6: Keine Wartung nach der Installation. Eine Blitzschutzanlage ist nicht "install and forget". Korrosion, Verschleiß und Bodenbewegungen können die Wirksamkeit beeinträchtigen. Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 2–3 Jahre.

Checkliste vor dem Start – Das sollten Sie vorbereitet haben

Wenn Sie sich für eine Blitzschutzanlage entschieden haben, können Sie mit dieser Checkliste schon mal vorarbeiten:

Kleines Lexikon – Fachbegriffe zu Blitzschutz

Fanganlage

Die äußere Komponente einer Blitzschutzanlage, bestehend aus Fangstangen und Leitern auf dem Dach. Sie "fängt" den Blitz auf und leitet ihn sicher ab.

Ableitung / Ableitungsleitung

Die Drähte oder Bänder, die die Blitzenergie vom Dach nach unten zur Erdung führen. Sie müssen einen niedrigen Widerstand haben und fachgerecht verlegt sein.

Tiefenerder

Eine lange Stahelektrode (in unserem Fall feuerverzinkter Stahl), die 9 Meter tief in den Boden geschlagen wird. Sie sorgt für die Ableitung der Blitzenergie in die Erde und ist das Herzstück der Erdungsanlage.

Erdungswiderstand

Der Widerstand zwischen der Blitzschutzanlage und der Erde. Er sollte möglichst niedrig sein (typischerweise unter 10 Ohm), damit die Energie effizient abfließt. Wir messen ihn nach der Installation.

DIN EN 62305

Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutzanlagen. Sie definiert, wie eine Blitzschutzanlage geplant, installiert und geprüft werden muss. Wir arbeiten streng nach dieser Norm.

Potentialausgleich

Die elektrische Verbindung aller leitenden Teile eines Hauses (Metallrohre, Schienen, Rahmen) mit der Blitzschutzanlage. Das verhindert gefährliche Spannungsunterschiede und Funkenbildung.

Überspannungsschutz

Zusätzliche Schutzgeräte (Varistoren, Surge Protector), die in der Elektroinstallation oder bei Photovoltaikanlagen eingebaut werden. Sie schützen Elektronik vor Überspannungen, die durch Blitzeinschlag entstehen.

Feuerverzinkt

Ein Verfahren, bei dem Stahl mit einer Zinkschicht überzogen wird, um ihn vor Korrosion zu schützen. Unsere Tiefenerder sind feuerverzinkter Stahl – das garantiert lange Lebensdauer.

Blitzstrom

Der elektrische Strom, der bei einem Blitzeinschlag fließt. Er wird in Ampere gemessen und kann mehrere hunderttausend Ampere erreichen. Eine gute Blitzschutzanlage muss diesen extremen Strom sicher ableiten können.

Warum ein regionaler Fachbetrieb – Die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde

Sie könnten sich fragen: "Warum sollte ich einen kleinen regionalen Betrieb wählen und nicht einen großen Konzern?" Wir haben gute Gründe für uns:

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meistern, die Blitzschutz seit Jahrzehnten installieren. Das ist nicht unser Nebengeschäft – das ist unsere Kompetenz.

Kurze Wege nach Beeskow: Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree, nur 20 Kilometer von Beeskow entfernt. Das bedeutet: schnelle Anfahrt, keine Anfahrtsvergütung wie bei großen Konzernen, und wir kennen die regionalen Besonderheiten aus dem Effeff.

Ein Ansprechpartner von Anfang bis Ende: Sie sprechen nicht mit wechselnden Sachbearbeitern, sondern mit dem Meister, der Ihr Projekt plant und überwacht. Das schafft Vertrauen und Kontinuität.

Alles aus einer Hand: Beratung, Planung, Installation, Messung, Dokumentation – wir machen alles selbst. Keine Unteraufträge an Billig-Subunternehmer, sondern unsere eigenen Leute mit unseren Standards.

Service danach: Nach der Installation sind wir nicht weg. Wir bieten regelmäßige Wartung, Überprüfung und sind Ihr Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen. Das ist für viele Kunden das Wichtigste.

Transparenz und Ehrlichkeit: Wir erklären, was wir tun und warum. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag, den Sie in Ruhe überlegen können.

Kombination mit anderen Leistungen: Falls Sie gleichzeitig eine Photovoltaikanlage planen oder andere Elektroarbeiten anstehen – wir können alles koordinieren. Das spart Zeit und Stress.

Für Beeskow und die Region Landkreis Oder-Spree sind wir die erste Wahl, wenn es um professionellen Blitzschutz geht.

Nächste Schritte – So geht es weiter

Sie haben diese Seite gelesen und fühlen sich gut informiert? Sehr gut. Der nächste Schritt ist einfach:

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir vereinbaren einen kostenlosen und unverbindlichen Vor-Ort-Termin. In etwa einer Stunde schauen wir uns Ihr Haus an, beantworten Ihre Fragen und erstellen einen individuellen Plan – ohne Verpflichtung.

In diesem Termin klären wir auch alle Kosten. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin – jedes Haus ist unterschiedlich, und nur vor Ort können wir realistisch einschätzen, was notwendig ist.

Danach erhalten Sie von uns einen schriftlichen, unverbindlichen Kostenvoranschlag. Sie können in Ruhe überlegen, mit Ihrer Familie besprechen und mit Ihrer Versicherung klären. Wenn Sie sich für uns entscheiden, vereinbaren wir einen Installationstermin – idealerweise in den nächsten 2–4 Wochen.

Und dann haben Sie Ruhe. Ihr Haus ist geschützt, Ihre Familie ist sicher, und Sie können die Gewittersaison entspannt genießen.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

Die Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch anderthalb Tage sein, aber das ist die Ausnahme. Wir planen den Tag so, dass Dacharbeiten und Erdungsarbeiten parallel laufen.

Brauche ich eine Genehmigung für eine Blitzschutzanlage?

In den meisten Fällen nein – Blitzschutzanlagen sind genehmigungsfrei. Ausnahmen gibt es bei denkmalgeschützten Häusern oder speziellen Bebauungsplänen. Wir klären das in der Beratung ab.

Kann ich eine Blitzschutzanlage auch nachträglich installieren?

Ja, absolut. Blitzschutz kann bei bestehenden Häusern jederzeit nachgerüstet werden. Das ist sogar sehr häufig der Fall, besonders wenn Hausbesitzer eine Photovoltaikanlage planen.

Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?

Unsere Tiefenerder werden 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Das ist Standard und notwendig, um eine sichere Erdung zu gewährleisten. Bei Häusern bis 15 Meter Breite installieren wir in der Regel 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern 4 Stück.

Aus welchem Material sind die Tiefenerder?

Unsere Tiefenerder sind aus feuerverzinktem Stahl. Das Material ist korrosionsbeständig und hält über Jahrzehnte. Wir verwenden kein Kupfer für Tiefenerder.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Jedes Haus ist unterschiedlich – Größe, Dachform, Bodengegebenheiten und Art der Installation spielen eine Rolle. Wir erstellen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

Welche Leitungen verwendet ihr – Kupfer oder Aluminium?

Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Aluminium ist der Standard und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Kupfer kommt bei besonderen Anforderungen zum Einsatz.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?

Ja, absolut. Bei Flachdächern wird die Fanganlage rundherum auf dem Dachrand montiert. Die Leitungen werden dann an allen vier Seiten heruntergeführt zur Erdung. Wir planen das entsprechend.

Brauche ich Blitzschutz, wenn ich eine Photovoltaikanlage habe?

Ja, dringend. Eine Photovoltaikanlage ohne Blitzschutz ist ein großes Risiko. Die Elektronik (Wechselrichter, Regler) ist sehr anfällig für Überspannungen durch Blitzeinschlag. Wir empfehlen immer, PV und Blitzschutz zusammen zu planen.

Wie oft sollte die Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 2–3 Jahre. Danach prüfen wir auf Korrosion, lockere Verbindungen und Verschleiß. Nach Gewittern mit Blitzschlag in der Nähe sollte auch eine Überprüfung erfolgen.

Schützt Blitzschutz auch vor Überspannungsschäden an meinen Geräten?

Eine Blitzschutzanlage leitet die Blitzenergie sicher in die Erde ab. Das schützt vor direktem Blitzeinschlag und vor den meisten Überspannungen. Für zusätzlichen Schutz von Elektronik (TV, Computer, Kühlschrank) empfehlen wir zusätzlich Überspannungsschutzgeräte in der Elektroinstallation.

Kann ich die Blitzschutzanlage selbst installieren?

Das würde ich nicht empfehlen. Blitzschutz erfordert Fachkompetenz, Spezialwerkzeug (besonders für die Tiefenerder) und muss nach DIN EN 62305 geplant und installiert werden. Fehler können tödlich sein. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb wie uns.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Installation?

Fast das ganze Jahr ist möglich – außer Dezember bis Februar, wenn der Boden gefroren ist. Ideal sind März bis Mai und Oktober bis November. Die Gewitterzeit von Mai bis September ist auch ein guter Grund, schnell zu handeln.

Wie lange hält eine Blitzschutzanlage?

Bei richtiger Wartung hält eine Blitzschutzanlage 30–50 Jahre oder länger. Die Komponenten sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Wir geben lange Garantie auf das Material.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Beeskow und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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