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Überspannungsschutz Mixdorf: Blitzschutz für Ihr Haus

Veröffentlicht am 05.09.2026 · Haushandwerker GmbH · Mixdorf · 🕘 ca. 14 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Mixdorf – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzeinschlag kann Ihr Haus in Brand setzen. Mit einer fachgerechten Blitzschutzanlage und Überspannungsschutz leiten Sie die Energie sicher ab und senken das Brandrisiko massiv. Wir bauen und installieren solche Anlagen in Mixdorf und der Region – meist an nur einem Tag.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe pro Tiefenerder9 Meter
Material TiefenerderFeuerverzinkter Stahl
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Gültig fürLandkreis Oder-Spree, Berlin & Brandenburg

Kostenlose Beratung anfragen

Warum Blitzschutz & Überspannungsschutz in Mixdorf so wichtig sind

Ein Blitzeinschlag dauert Bruchteile einer Sekunde – doch die Folgen können verheerend sein. Wenn der Blitz direkt in Ihr Haus in Mixdorf einschlägt oder in unmittelbarer Nähe einschlägt, entstehen extreme Temperaturen und Energieentladungen, die Brände auslösen können. Holzbalken, Isolationen, elektrische Leitungen – alles kann sich entzünden. Ein Überspannungsschutz und eine vollständige Blitzschutzanlage sind daher nicht einfach eine Zusatzausstattung, sondern ein entscheidendes Sicherheitssystem für Ihre Familie und Ihr Eigentum.

Der Überspannungsschutz Mixdorf ist dabei ein Gesamtkonzept: Es geht nicht nur um die äußere Blitzschutzanlage (Fangstangen, Ableitungen), sondern auch um den inneren Schutz Ihrer Elektroinstallation und Ihrer Geräte. Wir von der Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde haben über 20 Jahre Erfahrung darin, Häuser in der Region vor Blitzschäden zu bewahren – und wir sehen immer wieder, wie wertvoll dieser Schutz ist.

Besonders in Brandenburg, wo Gewitter durchaus kräftig ausfallen können, ist die Planung einer Blitzschutzanlage eine verantwortungsvolle Entscheidung. Mixdorf liegt im Landkreis Oder-Spree, einer Region mit typischem märkischen Klima: Sommergewitter können plötzlich auftreten und sind nicht zu unterschätzen.

Nutzen & Vorteile: Was eine Blitzschutzanlage für Mixdorf konkret bringt

Sicherheit der Bewohner – Das ist der oberste Punkt. Ein Blitz kann tödlich sein. Eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage leitet die Energie sicher in die Erde ab und schützt Sie und Ihre Familie vor direktem Stromschlag.

Brandschutz – Blitzeinschläge verursachen Brände. Mit Blitzschutz wird dieses Risiko um ein Vielfaches gesenkt. Ihr Haus bleibt stehen, nicht nur die Versicherung zahlt – Sie schlafen ruhiger.

Schutz Ihrer Geräte und Elektroinstallation – Auch wenn der Blitz nicht direkt einschlägt: Überspannungen in der Stromleitung können Ihre Heizungsanlage, Ihre Kühlgeräte, Ihren Fernseher, Ihren Computer beschädigen. Ein innerer Überspannungsschutz verhindert diese Schäden.

Besonders wichtig bei Photovoltaikanlagen – Falls Sie eine Solaranlage auf dem Dach haben oder planen: Eine Blitzschutzanlage sollte dringend nachgerüstet werden. Die Solaranlage sitzt oben, der Wechselrichter und die Speicher sind wertvoll – ein Blitzschlag kann alles zerstören. Mit Blitzschutz ist Ihre Investition geschützt.

Unabhängigkeit und Ruhe – Sie wissen, dass Ihr Haus geschützt ist. Bei Gewitter müssen Sie nicht bangen. Das ist ein großer psychologischer Gewinn, den man nicht unterschätzen sollte.

Wertstabilität des Hauses – Ein Haus mit Blitzschutzanlage ist besser versichert und attraktiver für potenzielle Käufer oder Mieter. Es ist ein Plus bei der Immobilienbewertung.

Wie eine Blitzschutzanlage funktioniert: Die Technik kurz erklärt

Eine Blitzschutzanlage besteht aus drei Komponenten, die zusammenwirken wie ein Schutzschild:

1. Äußerer Blitzschutz (Fanganlage) – Das sind die Fangstangen auf dem Dach oder die Fangseile, die den Blitz "abfangen" sollen. Sie sind so angebracht, dass sie die höchsten Punkte des Hauses überragen. Wenn ein Blitz in die Nähe kommt, schlägt er bevorzugt in diese Stangen ein, statt ins Dach.

2. Ableitungen – Von den Fangstangen führen wir Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, fachgerecht nach DIN EN 62305 an den Außenseiten des Hauses hinunter. Diese leiten die Blitzenergie sicher ab.

3. Erdung (Tiefenerder) – Am Fuß des Hauses versenken wir Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl bis zu 9 Meter tief in die Erde. Diese zerstreuen die Blitzenergie sicher im Erdreich, statt sie ins Haus zu lassen. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite installieren wir in der Regel 2 Tiefenerder an den Ecken; bei größeren Häusern meist 4 Tiefenerder.

4. Innerer Überspannungsschutz – Das ist die "zweite Linie": Überspannungsableiter an den Hauptschaltern Ihrer Elektroinstallation und an kritischen Geräten (Heizung, Sicherheitssysteme, Speicher). Sie verhindern, dass Überspannungen über die Stromleitungen eindringen.

Ablauf der Installation: Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme – Wir kommen zu Ihnen nach Mixdorf, schauen uns das Haus an, messen die Dachfläche, prüfen die Dachform und die Höhe, sprechen mit Ihnen über Ihre Wünsche und Bedenken. Wir erklären, was nötig ist und was optional. Danach erstellen wir einen Kostenvoranschlag.
  2. Planung der Fanganlage – Wir planen, wo die Fangstangen und -seile optimal positioniert werden. Das hängt von der Dachform, den Dachaufbauten (Kamine, Antennen, Satellitenschüsseln) und der Hausgeometrie ab. Ziel ist, dass alle exponierten Punkte geschützt sind.
  3. Vorbereitung des Erdungsplatzes – Wir planen, wo die Tiefenerder gesetzt werden. Das sind in der Regel die Ecken des Hauses. Wir prüfen, ob der Boden zugänglich ist, ob Leitungen oder Rohre unterirdisch verlaufen (Wasser, Gas, Abwasser).
  4. Montage der Fanganlage – Wir montieren die Fangstangen oder -seile auf dem Dach und befestigen sie sicher. Das ist Handwerk – jede Verbindung muss stabil und blitzschlank sein.
  5. Verlegung der Ableitungen – Wir führen die Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, fachgerecht nach DIN EN 62305 an den Außenseiten des Hauses hinunter. Wir achten darauf, dass sie nicht beschädigt werden und optisch ordentlich aussehen.
  6. Schlagen der Tiefenerder – Mit speziellen Geräten treiben wir die feuerverzinkten Stahlstangen bis zu 9 Meter tief in die Erde. Das ist körperlich anstrengend und erfordert Erfahrung – wir wissen, wie man mit verdichtetem Boden umgeht und wie tief man gehen muss, um eine sichere Erdung zu erreichen.
  7. Verbindung und Erdungsprüfung – Wir verbinden alle Komponenten elektrisch miteinander und prüfen die Erdungswiderstände. Die Werte müssen unter bestimmten Grenzen liegen – das messen wir mit Fachgeräten.
  8. Innerer Überspannungsschutz – Wir installieren Überspannungsableiter in Ihrem Verteilerkasten und an kritischen Geräten. Das ist schnell erledigt und macht einen großen Unterschied.
  9. Abnahme und Dokumentation – Wir erstellen ein Prüfprotokoll, das zeigt, dass alles nach Norm installiert ist. Sie bekommen eine Dokumentation, die auch für Ihre Versicherung wichtig ist.

Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexen Häusern kann es auch etwas länger dauern – das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Regionale Besonderheiten in Mixdorf und Brandenburg

Dachtypen in der Region – In Mixdorf und der Umgebung finden wir viele unterschiedliche Dachformen: klassische Satteldächer, Walmdächer, flache Dächer auf neueren Häusern, aber auch Dachziegel und Wellblech auf älteren Gebäuden. Jede Dachform erfordert eine etwas andere Fanganlage. Wir kennen die regionaltypischen Bauweisen und planen dementsprechend.

Wetter und Gewitter in Brandenburg – Der Landkreis Oder-Spree liegt in einer Region mit kontinentalerem Klima als der Westen Deutschlands. Das bedeutet: Sommer können heiß und trocken sein, aber wenn Gewitter aufziehen, können sie heftig ausfallen. Die Gewitteraktivität ist nicht konstant über das Jahr verteilt – Schwerpunkte liegen im Mai bis September. Das ist wichtig für die Planung: Im Sommer sollte Ihr Blitzschutz auf jeden Fall funktionieren.

Sonnenstunden und Solaranlagen – Mixdorf profitiert von durchschnittlich etwa 1.800 bis 1.900 Sonnenstunden pro Jahr (regional typisch für Brandenburg). Das macht Solaranlagen attraktiv. Aber genau deshalb: Wenn Sie eine Solaranlage haben, brauchen Sie Blitzschutz!

Netzbetreiber und Anmeldung – In Mixdorf ist der regionale Netzbetreiber typischerweise die Stromnetz Berlin GmbH oder ein lokaler Verteilnetzbetreiber. Wenn Sie Blitzschutz und Überspannungsschutz installieren, müssen wir das in der Regel nicht extra anmelden – aber wir halten die Vorschriften ein und dokumentieren alles ordnungsgemäß.

Anfahrt und Service – Wir sind in Fürstenwalde zu Hause, Mixdorf ist nur etwa 15 bis 20 Kilometer entfernt. Das bedeutet: kurze Anfahrtswege, schnelle Erreichbarkeit, und wir kennen die Gegend gut. Wenn später Service nötig ist, sind wir schnell vor Ort.

Technik & Qualität: Unsere Standards

Wir arbeiten nach DIN EN 62305 – das ist die europäische Norm für Blitzschutzanlagen. Diese Norm ist nicht verhandelbar; sie ist der Stand der Technik und Pflicht für jeden seriösen Installateur.

Materialen, die wir verwenden:

Langzeitqualität: Alle Komponenten haben eine lange Garantie auf das Material. Das bedeutet: Wenn ein Material fehlerhaft ist, ersetzen wir es kostenlos. Wir stehen dahinter, dass die Anlage lange hält.

Hier eine Übersicht der typischen technischen Kennzahlen:

Komponente Typische Wert / Spezifikation
Ableitungsleitung (Durchmesser) 8 bis 10 mm (Aluminium) oder 6 bis 8 mm (Kupfer)
Tiefenerder (Länge) 9 Meter (feuerverzinkter Stahl)
Erdungswiderstand (Zielwert) < 10 Ohm (bei Tiefenerdern meist deutlich besser)
Fangstangen (Höhe über Dach) 0,5 bis 2 Meter, je nach Schutzbereich
Blitzstrombelastung (Dimensionierung) Nach DIN EN 62305, typisch 5 bis 20 kA
Überspannungsableiter (Schutzspannung) 280 bis 350 V (je nach Netzspannung und Anforderung)

Voraussetzungen & Planung: Was wir prüfen

Bevor wir mit der Installation starten, prüfen wir mehrere Dinge:

Dachzustand und Dachform – Ist das Dach stabil? Gibt es Beschädigungen? Wie ist die Neigung? Bei einem Flachdach verläuft die Fanganlage anders als bei einem steilen Satteldach.

Dachaufbauten – Gibt es Kamine, Antennen, Satellitenschüsseln, Lüftungsrohre? Diese müssen in den Schutzbereich der Fanganlage einbezogen werden.

Hausgeometrie und Höhe – Wie breit ist das Haus? Wie hoch? Gibt es Anbauten oder Nebengebäude? All das beeinflusst, wo wir Tiefenerder setzen und wie viele nötig sind.

Unterirdische Leitungen – Wo verlaufen Wasser-, Gas- oder Abwasserleitungen? Wo ist die Stromversorgung unterirdisch? Wir dürfen die Tiefenerder nicht dort setzen, wo wir andere Leitungen beschädigen würden.

Bodentyp – Ist der Boden lehmig, sandig, felsig? Der Bodentyp beeinflusst, wie tief wir die Tiefenerder schlagen müssen und wie gut die Erdung wird. In Brandenburg haben wir oft eher sandige bis lehmige Böden – das ist in der Regel okay, aber wir prüfen es.

Bestehende Elektroinstallation – Wo ist der Verteilerkasten? Wie ist die Elektroinstallation aufgebaut? Wo brauchen wir Überspannungsableiter?

Versicherungsanforderungen – Manche Versicherungen haben spezifische Anforderungen an Blitzschutzanlagen. Wir klären das mit Ihnen ab und stellen sicher, dass die Anlage den Anforderungen entspricht.

Der richtige Zeitpunkt: Wann Blitzschutz sinnvoll ist

Blitzschutz bauen wir fast das ganze Jahr über – mit einer wichtigen Ausnahme: von Dezember bis Februar funktioniert es nicht, wenn der Boden gefroren ist. Tiefenerder lassen sich in gefrorenem Boden nicht schlagen; die Stahlstangen würden beschädigt, oder wir kämen gar nicht in die erforderliche Tiefe.

Das bedeutet praktisch: Der beste Zeitpunkt ist März bis November. Innerhalb dieses Zeitfensters gibt es aber auch noch Unterschiede:

März bis Mai – Der Boden ist aufgetaut, aber noch etwas feucht (gut für die Erdung). Die Gewitteraktivität nimmt zu. Das ist ein guter Zeitpunkt, um vor der intensiven Gewittersaison installiert zu sein.

Juni bis September – Hauptgewittersaison in Brandenburg. Jetzt ist es wichtig, dass der Blitzschutz schon funktioniert. Neue Installationen sind möglich, aber die Dringlichkeit ist höher, wenn Sie noch nicht geschützt sind.

Oktober bis November – Der Boden ist noch nicht gefroren, die Gewitteraktivität nimmt ab. Das ist ebenfalls ein gutes Zeitfenster.

Dezember bis Februar – Nicht möglich wegen gefrorener Erde.

Unser Rat: Planen Sie die Installation idealerweise im Frühjahr (März bis Mai), damit Sie durch die ganze Gewittersaison geschützt sind. Aber auch im Sommer oder Herbst ist es noch sinnvoll – besser spät als nie. Rufen Sie uns an, und wir finden einen Termin, der passt.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Mixdorf

Familie M. wohnt in einem Einfamilienhaus mit Satteldach in Mixdorf. Im Sommer 2023 hatten sie einen Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe – der Blitz schlug in einen Baum etwa 30 Meter vom Haus entfernt ein. Zwar war das Haus nicht direkt getroffen, aber eine Überspannung kam über die Stromleitung herein und beschädigte den Wechselrichter ihrer gerade installierten Solaranlage. Das war ein Schrecken. Sie riefen uns an und wir kamen zu einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Wir empfahlen eine komplette Blitzschutzanlage mit äußerem Blitzschutz (Fangstangen auf dem Dach, Ableitungen) und innerem Überspannungsschutz (Überspannungsableiter im Verteilerkasten und bei der Solaranlage). Wir installierten zwei Tiefenerder an den Ecken des Hauses und verlegten die Ableitungen fachgerecht. Die Arbeiten dauerten einen Tag. Jetzt schlafen sie ruhig, auch wenn es gewittert – sie wissen, dass die Solaranlage geschützt ist und dass die Familie sicher ist. Ein Jahr später gab es wieder ein heftiges Gewitter – diesmal mit Blitzeinschlag etwa 100 Meter entfernt. Die Blitzschutzanlage funktionierte tadellos, kein Schaden. Familie M. sagt: „Das war die beste Investition für unser Haus."

Häufige Fehler & worauf man achten sollte

Fehler 1: Blitzschutz nur auf dem Dach, ohne Erdung – Das ist sinnlos. Eine Fanganlage ohne Erdung ist wie ein Blitzableiter ohne Erde: Der Blitz wird „gefangen", aber die Energie hat keinen Weg nach unten. Resultat: Der Strom sucht sich einen anderen Weg durchs Haus und verursacht Brände. Immer Fanganlage UND Erdung zusammen!

Fehler 2: Billige oder minderwertige Materialien – Manche Anbieter verwenden dünne Leitungen oder schlecht verzinkte Tiefenerder, um zu sparen. Das ist kurzsichtig. Eine Blitzschutzanlage muss 50+ Jahre halten. Wir verwenden nur hochwertige, langlebige Materialien.

Fehler 3: Keine Überspannungsableiter im Haus – Der äußere Blitzschutz schützt vor direkten Einschlägen. Aber Überspannungen können auch über Stromleitungen eindringen (von Blitzeinschlägen in der Nähe oder in Stromleitungen der Nachbarn). Ohne inneren Überspannungsschutz sind Ihre Geräte nicht geschützt. Immer beides!

Fehler 4: Solaranlage ohne Blitzschutz – Das ist heute leider noch häufig. Solaranlagen sitzen oben, sind wertvoll und attraktiv für Blitze. Ohne Blitzschutz ist das Risiko enorm. Jede Solaranlage sollte mit Blitzschutz nachgerüstet werden.

Fehler 5: Keine regelmäßige Kontrolle – Eine Blitzschutzanlage braucht nicht viel Wartung, aber ab und zu sollte man schauen, ob alles noch in Ordnung ist. Besonders nach starken Gewittern oder nach Jahren sollte eine Prüfung erfolgen. Wir bieten das an.

Fehler 6: Falscher Installateur – Blitzschutz ist Facharbeit. Nicht jeder Handwerker kennt die Norm DIN EN 62305. Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und Meisterbetrieb – das ist die Garantie, dass wir es richtig machen.

Checkliste vor dem Start: Das sollten Sie vorbereiten

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zum Blitzschutz

Blitzschutzanlage (äußerer Blitzschutz)

Das komplette System aus Fangstangen, Ableitungen und Erdung, das einen Blitzeinschlag sicher abfängt und die Energie in die Erde ableitet. Sie sitzt an der Außenseite des Hauses.

Überspannungsschutz (innerer Blitzschutz)

Geräte (Überspannungsableiter), die im Verteilerkasten und bei kritischen Geräten installiert sind und verhindern, dass Überspannungen über die Stromleitungen ins Haus eindringen. Sie schützen Ihre Elektrogeräte.

Tiefenerder

Eine Stahlstange (meist aus feuerverzinktem Stahl), die bis zu 9 Meter tief in die Erde getrieben wird. Sie zerstreut die Blitzenergie im Erdreich und sorgt für eine sichere Erdung. Mehrere Tiefenerder werden an den Ecken eines Hauses installiert.

Erdungswiderstand

Ein Messwert, der angibt, wie gut die Erdung funktioniert. Je niedriger der Wert (gemessen in Ohm), desto besser. Nach Norm sollte er unter 10 Ohm liegen; mit Tiefenerdern erreichen wir meist deutlich bessere Werte.

DIN EN 62305

Die europäische Norm für Blitzschutzanlagen. Sie legt fest, wie eine Blitzschutzanlage dimensioniert, installiert und geprüft werden muss. Wir arbeiten immer nach dieser Norm.

Ableitungsleitung

Das ist die Leitung, die von den Fangstangen auf dem Dach hinunter zur Erde führt. Sie besteht aus Aluminium oder Kupfer und muss fachgerecht verlegt sein, um die Blitzenergie sicher abzuleiten.

Fanganlage (Fangstangen, Fangseil)

Die obersten Komponenten der Blitzschutzanlage. Fangstangen sind Metallstäbe, die über das Dach hinausragen und den Blitz abfangen sollen. Alternativ können Fangseile verwendet werden, die zwischen Punkten gespannt sind.

Blitzstrom

Die elektrische Strommenge, die ein Blitz mit sich bringt. Typisch sind Werte von 5.000 bis 20.000 Ampere, in extremen Fällen auch mehr. Die Blitzschutzanlage muss diese Ströme sicher ableiten können.

Überspannungsableiter (SPD – Surge Protective Device)

Ein elektronisches Schutzgerät, das bei Überspannungen (z.B. von Blitzeinschlägen in der Nähe) automatisch anspricht und die Überspannung ableitet, bevor sie Ihre Geräte beschädigt.

Prüfprotokoll

Ein Dokument, das nach der Installation erstellt wird und dokumentiert, dass die Blitzschutzanlage nach Norm installiert und geprüft wurde. Es ist wichtig für Versicherungen und für den Nachweis der Sicherheit.

Warum ein regionaler Fachbetrieb wie die Haushandwerker GmbH: Meisterschaft, Nähe und Sicherheit

Es gibt viele Anbieter für Blitzschutz. Manche sind große bundesweite Konzerne, manche sind Einzelpersonen. Wir sind etwas dazwischen: ein etablierter, regionaler Meisterbetrieb mit über 20 Jahren Erfahrung in Berlin und Brandenburg.

Meisterschaft und Qualität: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meisterbrief. Das bedeutet: Wir kennen die Norm DIN EN 62305 in- und auswendig. Wir haben hunderte von Blitzschutzanlagen installiert, geprüft und gewartet. Wir machen keine Fehler, weil wir wissen, wie es richtig geht.

Kurze Wege nach Mixdorf: Wir sind in Fürstenwalde, nur 15 bis 20 Kilometer von Mixdorf entfernt. Das bedeutet: Schnelle Anfahrt, keine langen Fahrtzeiten, und wir kennen die Gegend. Wenn Sie einen Termin wünschen, können wir oft kurzfristig kommen.

Ein Ansprechpartner für alles: Blitzschutz ist oft nur ein Teil dessen, was ein Haus braucht. Wir machen auch Elektroinstallation, Solaranlagen, Speicher, Heizungstechnik. Das bedeutet: Wenn bei der Blitzschutz-Installation etwas mit der Elektrik oder der Solaranlage anfällt, können wir das direkt mitbehandeln. Kein Koordinieren mit mehreren Handwerkern – wir sind der eine Ansprechpartner.

Service danach: Nach der Installation sind wir nicht weg. Wenn Sie Fragen haben, wenn Sie eine Wartung wünschen, wenn nach einem Gewitter etwas überprüft werden soll – wir sind da. Das ist unsere Philosophie: Langfristige Kundenbeziehungen, nicht Einmal-Geschäfte.

Transparenz und Vertrauen: Wir erklären Ihnen genau, was wir tun und warum. Wir verstecken uns nicht hinter Fachjargon. Wenn Sie Fragen haben, beantworten wir sie. Und wir sind ehrlich: Wenn an Ihrem Haus Blitzschutz nicht nötig ist (was selten ist), sagen wir es Ihnen.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir vereinbaren einen kostenlosen, unverbindlichen Vor-Ort-Termin. Sie lernen uns kennen, wir lernen Ihr Haus kennen, und dann entscheiden Sie, ob wir die richtigen Partner für Sie sind. Wir sind sicher: Das sind wir.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es etwas länger dauern – das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Brauche ich eine Genehmigung für Blitzschutz?

Nein, in der Regel nicht. Blitzschutzanlagen sind kein Genehmigungsverfahren, aber wir halten alle geltenden Normen (DIN EN 62305) ein und dokumentieren alles ordnungsgemäß.

Kann ich Blitzschutz auch nachträglich auf ein bestehendes Haus installieren?

Ja, absolut. Blitzschutz lässt sich auf fast jedem Haus nachrüsten – egal wie alt das Haus ist. Das klären wir im Vor-Ort-Termin.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Größe des Hauses, der Dachform und den Anforderungen ab. Wir erstellen einen verbindlichen Kostenvoranschlag.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Eine Blitzschutzanlage braucht nicht viel Wartung. Aber wir empfehlen, alle paar Jahre eine Sichtprüfung durchzuführen und nach starken Gewittern zu prüfen, ob alles noch in Ordnung ist. Wir bieten Wartungspakete an.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?

Ja, Flachdächer brauchen sogar besondere Aufmerksamkeit. Bei Flachdächern wird die Fanganlage meist als Fangseil oder Fangstangen-Gitter aufgebaut. Wir planen das individuell.

Schützt Blitzschutz auch meine Solaranlage?

Ja, wenn die Solaranlage in die Blitzschutzanlage integriert ist. Das ist sogar sehr wichtig – eine Solaranlage ohne Blitzschutz ist einem hohen Risiko ausgesetzt. Wir bauen Blitzschutz und Solaranlage koordiniert auf.

Was passiert, wenn in meinem Haus ein Blitz einschlägt?

Mit einer fachgerecht installierten Blitzschutzanlage wird die Blitzenergie sicher abgeleitet. Der Blitz wird in die Erde geleitet, nicht durchs Haus. Das schützt vor Bränden und Schäden.

Kann ich Blitzschutz selbst installieren?

Das würde ich nicht empfehlen. Blitzschutz ist Facharbeit nach DIN EN 62305. Fehler können zu Bränden führen. Vertrauen Sie auf einen erfahrenen Fachbetrieb wie uns.

Wie tief müssen Tiefenerder in die Erde?

In der Regel 9 Meter. Das ist tief genug, um eine sichere Erdung zu erreichen und um unter die Frostzone zu kommen (wichtig in Brandenburg). Bei besonders schlechtem Boden können es auch mehr sein.

Was ist der Unterschied zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?

Blitzschutz (äußerer Schutz) schützt vor direkten Blitzeinschlägen durch Fangstangen und Erdung. Überspannungsschutz (innerer Schutz) schützt vor Überspannungen, die über Stromleitungen eindringen. Beides zusammen ist optimal.

Kann ich Blitzschutz auch im Winter installieren?

Nein, nicht wenn der Boden gefroren ist. Von Dezember bis Februar ist das nicht möglich, weil die Tiefenerder nicht in gefrorene Erde getrieben werden können. Der beste Zeitpunkt ist März bis November.

Wie lange hält eine Blitzschutzanlage?

Mit guten Materialien und regelmäßiger Kontrolle 50+ Jahre. Wir verwenden hochwertige, langlebige Komponenten (z.B. feuerverzinkte Tiefenerder) und geben eine lange Garantie auf das Material.

Braucht jedes Haus Blitzschutz?

Ja, jedes Haus sollte am besten mit Blitzschutz ausgerüstet sein. Ein Blitzeinschlag kann zu Brandgefahr führen – dieses Risiko lässt sich mit einer Blitzschutzanlage entscheidend senken. Das erhöht massiv die Sicherheit der Bewohner. ```

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Mixdorf und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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