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Überspannungsschutz Prötzel: Nach dem Gewitter richtig geschützt

Veröffentlicht am 17.08.2026 · Haushandwerker GmbH · Prötzel · 🕘 ca. 15 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Prötzel – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzschlag ins Haus führt oft zu Bränden und Totalschäden – eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage leitet die Energie sicher in die Erde ab. Wir planen, installieren und warten Ihre Anlage aus einer Hand mit Meisterbetrieb-Qualität in Prötzel und Umgebung. Die Installation dauert in der Regel einen Tag und schützt Ihr Zuhause dauerhaft.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Tiefenerder pro Ecke9 m Tiefe, feuerverzinkter Stahl
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer
Dachanlagen bis 15 m Breite2 Tiefenerder erforderlich
Garantielange Garantie auf das Material
RegionLandkreis Oder-Spree & Prötzel, Anfahrt im Umkreis

Kostenlose Beratung anfragen

Warum Blitzschutz in Prötzel mehr als nur eine Sicherheitsmaßnahme ist

Ein Blitzeinschlag dauert Bruchteile einer Sekunde – aber die Folgen können verheerend sein. Die Energie eines Blitzes ist enorm: Millionen von Volt, tausende Ampere, Temperaturen heißer als die Sonnenoberfläche. Trifft ein Blitz Ihr Haus ohne Schutzanlage, entstehen oft Brände, die das ganze Gebäude zerstören. Deshalb ist ein zuverlässiger Überspannungsschutz in Prötzel nicht nur eine Investition in Ihre Technik – es ist eine Investition in die Sicherheit Ihrer Familie.

Wir von der Haushandwerker GmbH haben in über 20 Jahren erlebt, wie schnell es passiert. Ein Gewitter zieht auf, ein Blitz schlägt ein – und wenn keine Blitzschutzanlage vorhanden ist, kann das Haus in Flammen aufgehen. Mit einer fachgerecht installierten Anlage wird die Energie des Blitzes kontrolliert in die Erde geleitet, statt sich im Gebäude auszubreiten. Das ist der Unterschied zwischen Sicherheit und Risiko.

Ob Ihr Haus in Prötzel ein klassisches Einfamilienhaus mit Satteldach ist oder ein modernes Flachdach hat – jedes Gebäude sollte geschützt sein. Besonders wichtig wird es, wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben: Diese wertvollen Systeme sind extrem anfällig für Überspannungsschäden durch Blitzeinschläge. Ohne Blitzschutz riskieren Sie nicht nur das Haus, sondern auch Ihre Solaranlage.

Nutzen und Vorteile: Das bringt eine Blitzschutzanlage wirklich

Sicherheit der Bewohner steht an erster Stelle. Ein direkter Blitzeinschlag ohne Schutzanlage kann zu Stromschlag, Verletzungen oder sogar Todesfällen führen. Mit einer Blitzschutzanlage wird die Energie sicher abgeleitet – Ihre Familie ist geschützt.

Brandschutz für Ihr Haus ist das zweite große Thema. Blitzenergie erzeugt extreme Hitze, die Holz, Dächer und Wände zum Brennen bringt. Eine Blitzschutzanlage verhindert, dass diese Energie im Gebäude freigesetzt wird. Das Risiko eines Brandes sinkt dramatisch.

Schutz Ihrer Elektroinstallation und Geräte: Auch wenn der Blitz nicht direkt ins Haus schlägt, können Überspannungen über Stromleitungen eindringen und teure Elektronik beschädigen – vom Kühlschrank über die Heizungsanlage bis zur Photovoltaikanlage. Ein Blitzschutz mit Überspannungsableitung schützt diese Systeme.

Unabhängigkeit und Gelassenheit beim nächsten Gewitter. Statt sich Sorgen zu machen, können Sie ruhig schlafen – die Anlage schützt rund um die Uhr, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.

Für Photovoltaikanlagen besonders wichtig: Moderne Solaranlagen haben empfindliche Wechselrichter und Speichersysteme. Ein Blitzschlag kann diese in Sekunden zerstören. Mit einer Blitzschutzanlage bleiben Ihre Investitionen geschützt.

Wertstabilität Ihres Hauses: Ein Haus mit fachgerechtem Blitzschutz ist attraktiver für Käufer und Versicherer – es wirkt sich positiv auf den Wert und die Versicherungsbedingungen aus.

Wie eine Blitzschutzanlage funktioniert – die Technik dahinter

Eine Blitzschutzanlage folgt einem einfachen, aber genialen Prinzip: Sie bietet dem Blitz einen kontrollierten Weg in die Erde, statt ihn ins Haus eindringen zu lassen.

Das System besteht aus drei Komponenten:

Der Blitz folgt diesem Weg wie Wasser einem Fluss – er nimmt den Weg des geringsten Widerstands. Mit einer professionellen Anlage ist das immer der Weg nach draußen und in die Erde, nicht durchs Haus.

Ablauf der Installation – von der Beratung zur Inbetriebnahme

Die Installation einer Blitzschutzanlage ist ein strukturierter Prozess. So läuft es bei uns ab:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Prötzel, schauen uns Ihr Haus an – Dachform, Dachneigung, Material, Größe, bestehende Elektroinstallation. Wir prüfen auch, ob eine Photovoltaikanlage vorhanden ist. Dabei besprechen wir Ihre Fragen und erstellen einen individuellen Plan. Dieser Termin ist kostenlos und unverbindlich.
  2. Planung und technische Dimensionierung: Basierend auf den Messwerten und der DIN EN 62305 berechnen wir, wie viele Fangleiter, wie lange Ableitungen und wie viele Tiefenerder nötig sind. Bei einem Haus in Prötzel mit typischen Abmessungen planen wir meist 2–4 Tiefenerder, je nach Grundfläche und Dachfläche.
  3. Kostenvoranschlag: Wir erstellen einen detaillierten Voranschlag mit allen Positionen. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin – Sie erhalten ein verbindliches Angebot, bevor wir anfangen.
  4. Terminabsprache und Vorbereitung: Wir vereinbaren einen Termin, der zu Ihnen passt. Die beste Zeit ist März bis November – bei gefrorenem Boden (Dezember bis Februar) können wir die Tiefenerder nicht schlagen. Wir informieren Sie vorher über alles, was Sie wissen müssen.
  5. Montage der Fangeinrichtung: Am Installationstag beginnen wir auf dem Dach. Wir befestigen die Fangleiter (Metallstäbe oder Leitungen) fachgerecht nach DIN EN 62305 auf Ihrem Dach. Das Material ist stabil und witterungsbeständig.
  6. Verlegung der Ableitungsleitungen: Wir führen die Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen vom Dach herunter an den Ecken des Hauses. Die Leitungen werden an den Fassaden befestigt und geschützt.
  7. Schlagen der Tiefenerder: Das ist die wichtigste Phase. Wir schlagen die feuerverzinkten Stahlspitzen etwa 9 m tief in den Boden – normalerweise 2 Stück bei kleineren Häusern, bis zu 4 bei größeren. Das erfordert spezielle Technik und Erfahrung. Die Erdung muss perfekt sein, sonst funktioniert die ganze Anlage nicht.
  8. Verbindung und Durchgangsprüfung: Wir verbinden alle Komponenten leitfähig miteinander und führen eine Prüfung durch. Dabei messen wir den Übergangswiderstand – dieser muss unter einem bestimmten Wert liegen, damit die Anlage wirksam ist. Das ist eine Pflichtprüfung nach DIN.
  9. Inbetriebnahme und Dokumentation: Wenn alles passt, ist die Anlage einsatzbereit. Wir geben Ihnen eine Dokumentation und erklären Ihnen, wie die Anlage funktioniert und was Sie beachten sollten. Sie erhalten ein Prüfprotokoll als Nachweis.

Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Je nach Hausgröße und Grundstückszuschnitt kann es auch etwas länger dauern, aber normalerweise sind wir bis zum Abend fertig.

Regionale Besonderheiten in Prötzel und Umgebung

Prötzel liegt im Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Die Region hat ihre eigenen Besonderheiten, die bei der Planung einer Blitzschutzanlage wichtig sind.

Dachtypen in Prötzel: Die meisten Häuser hier haben klassische Satteldächer mit Ziegeln oder Dachsteinen – ideal für eine Blitzschutzanlage. Es gibt aber auch zunehmend Flachdächer bei modernen Neubauten oder Umbauten. Für beide Dachtypen haben wir bewährte Lösungen.

Wetter und Gewitter in Brandenburg: Die Region um Prötzel liegt in einem Gebiet mit regelmäßigen Gewittern, besonders in den Sommermonaten Mai bis August. Die Blitzeinschlagshäufigkeit ist moderat – aber das bedeutet nicht, dass Sie ungeschützt sein sollten. Ein Blitz kann jeden treffen, und wenn es passiert, ist die Schutzanlage lebensrettend.

Bodenbeschaffenheit: Der Boden in Prötzel ist typisch für Brandenburg – sandiger bis lehmiger Untergrund. Das ist wichtig für die Tiefenerder: Die Leitfähigkeit ist moderat, daher ist eine fachgerechte Erdung mit ausreichend tiefen Erdern (etwa 9 m) notwendig. Wir kennen die lokalen Bodenverhältnisse und planen danach.

Netzbetreiber und Anmeldung: Wenn Ihr Haus an das Stromnetz angeschlossen ist, ist der zuständige Netzbetreiber in der Region meist die Stromnetz Berlin GmbH oder ein lokaler Anbieter. Eine Blitzschutzanlage muss dem Netzbetreiber angemeldet werden, wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben. Wir kümmern uns um diese Anmeldung.

Anfahrt und Service: Wir sind in Fürstenwalde ansässig und haben kurze Wege nach Prötzel – meist 20–30 Minuten Fahrtzeit. Das bedeutet schnelle Terminvergabe und auch schnelle Erreichbarkeit bei Fragen oder Wartung.

Technik und Qualität – Komponenten und Dimensionierung

Nicht alle Blitzschutzanlagen sind gleich. Die Qualität hängt von den Komponenten, der Planung und der Fachkompetenz ab.

Komponenten einer professionellen Anlage:

Dimensionierung nach DIN EN 62305:

Die Norm DIN EN 62305 regelt, wie eine Blitzschutzanlage dimensioniert wird. Dabei spielen folgende Faktoren eine Rolle:

Faktor Bedeutung für die Planung
Dachfläche Größere Dachflächen brauchen mehr Fangleiter und Ableitungen
Dachneigung Steilere Dächer erfordern andere Abstände der Fangleiter
Gebäudehöhe Höhere Gebäude sind „attraktiver" für Blitze und brauchen robustere Anlagen
Umgebung Steht das Haus isoliert oder von Bäumen umgeben? Das beeinflusst das Risiko
Bodenleitfähigkeit In Prötzel: sandiger Boden, daher tiefere Erder nötig
Photovoltaikanlage Wenn vorhanden, wird die Anlage verstärkt, um die Solaranlage zu schützen

Ein typisches Einfamilienhaus in Prötzel (etwa 120–150 m² Dachfläche, Satteldach, 35–45° Neigung) braucht:

Diese Dimensionierung ist das Ergebnis von Erfahrung und Norm. Wir führen diese Berechnung für jedes Haus individuell durch.

Voraussetzungen und Planung – Was muss vorher geklärt werden?

Bevor wir mit der Installation starten, prüfen wir mehrere Dinge:

Statik und Dachkonstruktion: Wir schauen, wie das Dach aufgebaut ist – Holzbalken, Stahlkonstruktion, Beton? Das bestimmt, wie wir die Fangleiter befestigen. Bei älteren Häusern prüfen wir auch, ob die Dachkonstruktion das zusätzliche Gewicht verträgt (normalerweise kein Problem).

Stromleitungen und Elektroinstallation: Wir prüfen den Zustand Ihrer Elektroinstallation. Wenn Sie eine alte Installation haben, empfehlen wir oft gleichzeitig eine Modernisierung oder zumindest den Einbau von Überspannungsableitern.

Photovoltaikanlage: Falls vorhanden, wird die Blitzschutzanlage verstärkt ausgelegt. Wir prüfen den Wechselrichter, den Speicher (falls vorhanden) und die Verkabelung. Eine PV-Anlage ohne Blitzschutz ist sehr anfällig – das müssen wir dringend beheben.

Grundstücksgröße und Bodenbeschaffenheit: Wir schauen, wo die Tiefenerder am besten platziert werden – idealerweise an den Ecken des Hauses mit ausreichend Abstand zu Wegen und Nachbargrundstücken. Bei kleinen Grundstücken müssen wir kreativ planen.

Nachbargrundstücke und Genehmigungen: Die Tiefenerder werden in Ihrem Boden geschlagen – normalerweise kein Problem. Bei sehr kleinen Grundstücken oder Mietwohnungen klären wir mit dem Eigentümer/Vermieter ab.

Bestehende Blitzschutzanlage: Manche ältere Häuser haben bereits eine alte Anlage. Wir prüfen, ob diese noch funktionsfähig ist, oder ob eine Nachrüstung/Modernisierung nötig ist.

All das klären wir beim kostenlosen Vor-Ort-Termin. So gibt es später keine Überraschungen.

Der richtige Zeitpunkt – Wann sollte die Installation erfolgen?

Eine Blitzschutzanlage können wir fast das ganze Jahr installieren – mit einer wichtigen Ausnahme.

Von März bis November ist der optimale Zeitraum. Das Wetter ist stabiler, der Boden ist nicht gefroren, und wir können die Tiefenerder problemlos schlagen. Besonders günstig sind die Monate April bis Oktober.

Von Dezember bis Februar geht es nicht. Der Grund ist einfach: Wenn der Boden gefriert, lassen sich die Tiefenerder nicht in die erforderliche Tiefe von etwa 9 m treiben. Der gefrorene Boden ist zu hart. Daher pausieren wir in dieser Zeit mit Neuinstallationen von Erdungssystemen.

Besondere Situationen:

Unser Tipp: Planen Sie die Installation für Frühjahr oder Sommer. Dann haben Sie den ganzen Sommer über Schutz vor Gewittern, und die Arbeiten sind schnell erledigt.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Prötzel

Familie M. wohnt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus in Prötzel mit Satteldach (ca. 130 m² Dachfläche). Im Sommer 2023 hatten sie einen Blitzeinschlag in der Nähe – der Blitz traf einen Baum neben dem Haus. Zwar war kein direkter Treffer, aber die Überspannung beschädigte den Heizungsregler und zwei Steckdosen. Danach riefen sie uns an.

Beim Vor-Ort-Termin stellten wir fest: Das Haus hatte keinen Blitzschutz. Wir empfahlen eine vollständige Anlage mit Fangleitern, Ableitungen und 2 Tiefenerdern (das Grundstück war etwa 25 m x 20 m groß). Zusätzlich installierten wir Überspannungsableiter an den Stromleitungen für den Heizungsregler und die Elektroinstallation.

Die Installation erfolgte an einem Samstag im April – idealer Zeitpunkt, guter Boden, kein Frost. Wir waren gegen 17 Uhr fertig. Familie M. erhielt ein Prüfprotokoll und die Dokumentation.

Seitdem sind zwei Sommer mit mehreren Gewittern vergangen – kein Problem. Familie M. schläft ruhig, auch wenn es draußen blitzt. Sie wissen: Ihr Haus ist geschützt.

Häufige Fehler und worauf man achten sollte

Fehler 1: Zu flache oder zu kurze Erder. Manche „Billig-Anlagen" setzen Erder nur 3–4 m tief. Das ist nicht ausreichend. Wir schlagen unsere Erder etwa 9 m tief – das ist der Standard und notwendig für eine zuverlässige Erdung, besonders in Brandenburg mit sandigem Boden.

Fehler 2: Schlechte Verbindungen. Wenn die Verbindungen zwischen Fangleiter, Ableitungen und Erder nicht perfekt leitfähig sind, funktioniert die ganze Anlage nicht. Wir prüfen alle Verbindungen mit Messgeräten und dokumentieren die Werte.

Fehler 3: Keine Überspannungsableiter bei Photovoltaikanlagen. Eine PV-Anlage ohne zusätzliche Blitzschutz-Komponenten ist wie ein Auto ohne Bremsen. Wir installieren immer Überspannungsableiter, wenn eine Solaranlage vorhanden ist.

Fehler 4: Zu wenige Fangleiter. Manche Anlagen haben nur einen Fangleiter in der Mitte des Daches. Das ist nicht ausreichend. Wir verteilen die Fangleiter nach DIN EN 62305 – bei einem Satteldach normalerweise auf beiden Seiten.

Fehler 5: Installation im Winter. Wenn der Boden gefroren ist, können die Erder nicht geschlagen werden. Eine „Installation" unter diesen Bedingungen ist unwirksam. Wir weigern uns, im Winter zu arbeiten – lieber warten bis März.

Fehler 6: Keine Wartung und Kontrolle. Eine Blitzschutzanlage ist kein „Set and Forget"-System. Sie sollte alle 2–3 Jahre kontrolliert werden. Wir bieten Wartungsverträge an und prüfen regelmäßig, ob alles noch in Ordnung ist.

Fehler 7: Falsche Material-Wahl. Kupfer ist zwar ein gutes Leitermaterial, aber für Tiefenerder in Böden ist feuerverzinkter Stahl besser – er ist robuster und haltbarer. Wir verwenden immer das richtige Material für die richtige Stelle.

Checkliste vor dem Start – Das sollten Sie prüfen

Wenn Sie sich für eine Blitzschutzanlage interessieren, können Sie schon mal selbst prüfen:

Kleines Lexikon – Fachbegriffe erklärt

Blitzschutzanlage (oder Blitzschutz)

Ein System aus Fangleitern, Ableitungen und Erdern, das Blitzenergie sicher in die Erde ableitet und so Gebäude und Bewohner schützt. Die Installation erfolgt fachgerecht nach DIN EN 62305.

Fangleiter (oder Fangeinrichtung)

Metallstäbe oder -leitungen auf dem Dach, die den Blitz „auffangen" und in die Ableitungen führen. Sie sind der oberste Teil der Blitzschutzanlage.

Ableitung (oder Ableitungsleitung)

Metallleitung (meist Aluminium oder Kupfer), die vom Dach herunter zum Erdungssystem führt. Die Ableitung muss stabil befestigt und vor Beschädigungen geschützt sein.

Tiefenerder

Eine in den Boden geschlagene Metallspitze (aus feuerverzinktem Stahl), die die Blitzenergie in die Erde ableitet. Typische Tiefe: etwa 9 m. Ein Haus braucht je nach Größe 2–4 Tiefenerder an den Ecken.

Übergangswiderstand

Ein Messwert, der angibt, wie gut die Erdung funktioniert. Je niedriger der Wert, desto besser. Wir prüfen diesen Wert nach der Installation und dokumentieren ihn.

DIN EN 62305

Die europäische Norm, die regelt, wie Blitzschutzanlagen geplant und installiert werden. Sie definiert Abstände, Materialien, Erdungstiefe und Prüfverfahren. Wir arbeiten immer nach dieser Norm.

Überspannungsableiter (oder Überspannungsschutz)

Ein Gerät, das in Stromleitungen eingebaut wird und Überspannungen (z.B. von indirekten Blitzeinschlägen) ableitet. Schützt empfindliche Elektronik wie Wechselrichter, Heizungsregler oder Computer.

Photovoltaikanlage (PV-Anlage)

Eine Solaranlage zur Stromerzeugung. Diese Anlagen sind sehr anfällig für Blitzschäden – daher ist ein zuverlässiger Blitzschutz mit Überspannungsableitern absolut notwendig.

Feuerverzinkter Stahl

Stahl, der mit einer Zinkschicht überzogen ist, um vor Korrosion zu schützen. Das Material ist ideal für Tiefenerder, da es im feuchten Boden lange haltbar ist – deutlich besser als Kupfer für diese Anwendung.

Prüfprotokoll

Ein Dokument, das nach der Installation ausgestellt wird und bestätigt, dass die Blitzschutzanlage fachgerecht installiert wurde und alle Messwerte im grünen Bereich liegen. Das Protokoll sollten Sie aufbewahren – es ist wichtig für Versicherungen und Verkauf.

Warum ein regionaler Fachbetrieb – Die Haushandwerker GmbH

Es gibt viele Anbieter für Blitzschutz – von großen Konzernen bis zu Ein-Mann-Betrieben. Warum sollten Sie uns wählen?

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung. Ich bin Meister und habe mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung mit Blitzschutzanlagen, Photovoltaik und Elektroinstallation. Das ist nicht nur Theorie – das ist gelebte Praxis.

Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb. Wir sind bei der Handwerkskammer registriert und arbeiten nach allen geltenden Normen und Gesetzen. Das ist Ihre Garantie für Qualität und Sicherheit.

Alles aus einer Hand. Wir planen, installieren, prüfen und warten – ohne Umwege über externe Dienstleister. Das spart Zeit und Kosten und macht die Kommunikation einfach.

Kurze Wege in Prötzel und Umgebung. Wir sind in Fürstenwalde ansässig, nur 20–30 Minuten von Prötzel entfernt. Das bedeutet schnelle Terminvergabe, pünktliche Ankunft und auch schnelle Reaktion bei Fragen oder Wartung.

Ein Ansprechpartner vom Anfang bis zum Ende. Sie haben nicht mit wechselnden Mitarbeitern zu tun – Sie sprechen mit mir oder meinem Team, das die ganze Geschichte Ihres Projekts kennt.

Umfassender Service danach. Die Installation ist nicht das Ende – wir bieten Wartungsverträge, regelmäßige Kontrollen und schnelle Hilfe, falls etwas nicht stimmt.

Transparente Kommunikation. Wir erklären, was wir tun und warum. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin klären wir alle Fragen.

Markenpartner für Qualität. Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen und verwenden hochwertige Komponenten. Das Material hat eine lange Garantie – Sie investieren in Langlebigkeit.

Ein Blitzschutz ist eine Investition in die Sicherheit Ihrer Familie und Ihres Hauses. Da sollte man nicht an der Qualität sparen – da sollte man einen Partner wählen, der das Handwerk versteht und 20 Jahre später noch für Fragen erreichbar ist.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

Die Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Je nach Hausgröße und Grundstückszuschnitt kann es auch etwas länger sein, aber normalerweise sind wir bis zum Abend fertig.

Brauche ich eine Genehmigung für eine Blitzschutzanlage?

Eine Blitzschutzanlage ist in der Regel genehmigungsfrei. Wenn Sie aber eine Photovoltaikanlage haben, muss die Anlage dem Netzbetreiber angemeldet werden – das machen wir für Sie.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Häusern mit Flachdach?

Ja, absolut. Bei Flachdächern verlaufen die Fangleiter in einem Gitter über das Dach. Das funktioniert genauso zuverlässig wie bei Satteldächern.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Hausgröße, Dachform und Bodenbeschaffenheit ab. Sie erhalten einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Kann ich eine alte Blitzschutzanlage modernisieren?

Ja, das ist oft möglich. Wir prüfen die alte Anlage, messen den Übergangswiderstand und sagen Ihnen, ob eine Reparatur oder Modernisierung sinnvoll ist.

Ist Blitzschutz auch notwendig, wenn ich eine Photovoltaikanlage habe?

Ja, sogar DRINGEND notwendig. Eine Solaranlage ohne Blitzschutz ist sehr anfällig für Überspannungsschäden. Der Wechselrichter und der Speicher können in Sekunden zerstört werden. Mit Blitzschutz und Überspannungsableitern ist Ihre Anlage geschützt.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Installation?

März bis November ist optimal. Von Dezember bis Februar geht es nicht, weil der Boden gefroren ist und die Tiefenerder nicht geschlagen werden können. Besonders günstig sind April bis Oktober.

Wie tief müssen die Tiefenerder sein?

Unsere Tiefenerder werden etwa 9 m tief geschlagen. Das ist der Standard nach DIN EN 62305 und notwendig für eine zuverlässige Erdung, besonders in Brandenburg mit sandigem Boden.

Was passiert, wenn es keinen Blitzschutz gibt und der Blitz schlägt ein?

Ohne Blitzschutz kann ein Blitzeinschlag zu Bränden, Stromschlägen oder sogar zum Totalschaden des Hauses führen. Die Energie des Blitzes (Millionen Volt, tausende Ampere) verteilt sich unkontrolliert im Gebäude und erzeugt extreme Hitze. Mit Blitzschutz wird diese Energie sicher in die Erde abgeleitet.

Kann ich eine Blitzschutzanlage selbst installieren?

Nein, das ist eine Fachaufgabe. Die Installation erfordert Spezialwerkzeuge, Kenntnisse der DIN EN 62305 und Messerfahrung. Eine fehlerhaft installierte Anlage ist wirkungslos. Wir sind Fachleute und übernehmen das.

Muss die Anlage regelmäßig gewartet werden?

Ja, wir empfehlen eine Kontrolle alle 2–3 Jahre. Dabei prüfen wir die Verbindungen, messen den Übergangswiderstand und prüfen auf Beschädigungen. Wir bieten Wartungsverträge an.

Kann ich die Blitzschutzanlage sehen oder fällt sie auf?

Ja, die Fangleiter auf dem Dach und die Ableitungsleitungen an der Fassade sind sichtbar. Sie sind aber nicht hässlich – moderne Systeme sind schlank und unauffällig. Viele Häuser haben Blitzschutz, ohne dass man es bemerkt.

Was ist der Unterschied zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?

Blitzschutz ist die äußere Anlage (Fangleiter, Ableitungen, Erder), die den Blitz auffängt und ableitet. Überspannungsschutz sind zusätzliche Geräte in den Stromleitungen, die Überspannungen (von direkten oder indirekten Blitzeinschlägen) ableiten. Beide zusammen bieten vollständigen Schutz.

Funktioniert der Blitzschutz auch bei Stromausfall?

Ja, der Blitzschutz funktioniert unabhängig vom Stromnetz. Er braucht keine Stromversorgung – er leitet die Blitzenergie rein physikalisch in die Erde ab. Das ist ein großer Vorteil.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Prötzel und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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