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Backup System Strausberg: Strom vom Dach trotz Stromausfall

Veröffentlicht am 05.07.2026 · Haushandwerker GmbH · Strausberg · 🕘 ca. 19 Min. Lesezeit
Stromspeicher in Strausberg – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Backup-System mit modernem Stromspeicher versorgt Ihr Haus bei Stromausfällen weiterhin mit Solarstrom – Licht, Kühlschrank, Heizung und Internet funktionieren ohne Unterbrechung. Wir installieren solche Systeme in Strausberg und Umgebung als Meisterbetrieb aus einer Hand. Die genaue Lösung klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Auf einen Blick
Typische Speichergröße5–15 kWh (je nach Haushaltsgröße und Verbrauch)
Installationsdauer1–2 Tage (Speichersystem), Backup-Einbau: 1 Tag
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungjährliche Kontrolle empfohlen, meist wartungsfrei
MarkenpartnerSENEC & Growatt (mit Backup-Option), SolarEdge
RegionLandkreis Oder-Spree, Strausberg, Umgebung Berlin

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Was ist ein Backup System in Strausberg?

Ein Backup System Strausberg ist eine Solaranlage mit Stromspeicher und intelligenter Backup-Funktion – sie versorgt Ihr Haus auch dann noch mit Strom, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt. Während eine normale Solaranlage bei einem Stromausfall aus Sicherheitsgründen automatisch herunterfahrt, läuft eine Anlage mit Backup-System einfach weiter und speist den Solarstrom direkt ins Haus. Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizung, Licht, Internet – alles funktioniert ohne Unterbrechung, solange die Sonne scheint oder der Speicher noch Energie hat.

Wir von der Haushandwerker GmbH installieren solche Systeme seit über 20 Jahren in Strausberg, Fürstenwalde und der gesamten Region Oder-Spree. Wir verstehen die besonderen Anforderungen der Brandenburger Haushalte: lange Winter, wechselhaftes Wetter, ältere Dachkonstruktionen und die Nähe zu Berlin. Mit unseren Markenpartnern SENEC und Growatt bauen wir Backup-Systeme, die wirklich funktionieren – nicht nur theoretisch, sondern auch wenn es darauf ankommt.

Diese Seite beantwortet alle Fragen rund um Backup-Systeme in Strausberg: Wie funktioniert es? Wie lange dauert die Installation? Welche Voraussetzungen braucht mein Dach? Und vor allem: Lohnt sich das für mich?

Nutzen & Vorteile eines Backup-Systems in Strausberg

Ein Backup-System bringt mehrere konkrete Vorteile, die über den normalen Solarstrom hinausgehen:

Unabhängigkeit von Stromausfällen

Stromausfälle sind seltener geworden, aber nicht ausgestorben. Stürme, Blitzschlag, Bauarbeiten an Stromleitungen oder Überlastungen können auch in Strausberg zu mehrstündigen Ausfällen führen. Mit einem Backup-System bleibt Ihr Haus versorgt – nicht dunkel, nicht kalt, nicht ohne Kommunikation. Das gibt Sicherheit, besonders wenn Sie nicht mehr jung sind oder kleine Kinder im Haus haben.

Komfort und Kontinuität

Stellen Sie sich vor: Es ist 14 Uhr, die Sonne scheint, und plötzlich fällt der Strom aus. Ohne Backup schalten alle Geräte aus. Mit Backup-System merken Sie fast nichts – der Speicher übernimmt nahtlos, die Solaranlage läuft weiter, und Ihr Alltag geht einfach weiter. Keine Neustart-Orgien bei Routern und Computern, keine verdorbenen Lebensmittel im Kühlschrank, keine kalte Heizung im Winter.

Sicherheit für kritische Verbraucher

Medizinische Geräte, Kühlschränke mit teuren Lebensmitteln, Heizungsanlagen – all das braucht zuverlässig Strom. Ein Backup-System stellt sicher, dass diese Geräte auch bei Netzausfall weiterlaufen. Für Haushalte mit älteren Menschen oder chronischen Erkrankungen ist das oft mehr als nur Komfort.

Umweltschutz und Unabhängigkeit

Jede Kilowattstunde, die Ihr Dach erzeugt und speichert, kommt nicht aus Kohle- oder Gaskraftwerken. Mit einem Backup-System nutzen Sie diese Unabhängigkeit noch konsequenter – Sie sind nicht nur unabhängiger vom Strompreis, sondern auch vom Stromnetz selbst. Das ist ein gutes Gefühl.

Wertsteigerung der Immobilie

Ein Haus mit funktionierendem Backup-System ist attraktiver auf dem Markt. Käufer schätzen Unabhängigkeit und Sicherheit. Ein modernes Speichersystem mit Backup-Funktion ist ein echtes Verkaufsargument.

Backup: Strom vom Dach auch bei Stromausfall

Das ist das Herzstück des Themas, deshalb widmen wir dem Backup-Gedanken einen ausführlichen Abschnitt.

Das Problem: Normale Solaranlagen fahren bei Stromausfall herunter

Wissen Sie, warum? Aus Sicherheitsgründen. Wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, fahren normale Solaranlagen automatisch ab – das ist eine Schutzvorschrift. Der Grund: Techniker könnten an den Stromleitungen arbeiten und würden durch eine weiter laufende Solaranlage gefährdet. Also: Netzausfall = Solaranlage aus = Ihr Haus im Dunkeln, obwohl die Sonne scheint. Frustrierend, nicht wahr?

Die Lösung: Backup-System mit intelligentem Speicher

Ein modernes Backup-System (bei uns: SENEC oder Growatt mit Backup-Option) erkennt den Netzausfall sofort und schaltet blitzschnell um. Die Solaranlage läuft weiter, speist den Strom aber nicht ins öffentliche Netz, sondern direkt ins Haus und in den Speicher. Das ist sicher, weil die Anlage dann im „Inselmode" läuft – abgekoppelt vom öffentlichen Netz. Ihr Haus wird wie eine kleine, autarke Insel versorgt.

Was bedeutet das praktisch? Bei Stromausfall und Sonnenschein:

Wichtig: Backup gibt es nur mit neuem Speichersystem

Das muss klar sein: Backup-Funktionalität ist nicht einfach eine Software-Update für alte Speicher. Backup braucht spezielle Hardware – eine intelligente Batterie mit Backup-Elektronik und Umschaltlogik. Das gibt es bei unseren Partnern SENEC und Growatt als neue Speichersysteme mit Backup-Option. Wenn Sie bereits einen älteren Speicher haben, können Sie Backup nicht einfach nachrüsten. Sie würden ein neues System brauchen. Genau dabei beraten wir Sie gerne – kostenlos und unverbindlich.

Installationsaufwand für das Backup

Der Speicher selbst dauert 1–2 Tage Aufbau und Anschluss. Der Backup-Einbau – also die Umschaltlogik, die Backup-Elektronik und die Verkabelung – dauert zusätzlich etwa 1 Tag. Das ist handwerklich anspruchsvoll, aber machbar. Wir haben das hundertfach gemacht und wissen genau, worauf es ankommt.

Ablauf der Installation: Von der Beratung zur Inbetriebnahme

Wie läuft es konkret ab, wenn Sie sich für ein Backup-System entscheiden? Hier sind die Schritte:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Beratung
    Ein Monteur der Haushandwerker GmbH kommt zu Ihnen nach Strausberg, schaut sich das Dach an, prüft die Statik, die Dachneigung, den Zustand der Dacheindeckung und die Ausrichtung. Er fragt nach Ihrem Stromverbrauch, Ihrer Familie, Ihren Gewohnheiten. Gemeinsam überlegen wir, welche Speichergröße sinnvoll ist und ob Backup für Sie wirklich notwendig ist. Dieser Termin ist kostenlos und unverbindlich – keine versteckten Kosten, kein Druck.

  2. Planung und Angebot
    Nach dem Termin erstellen wir einen detaillierten Plan: Modulanzahl, Speichergröße, Wechselrichter, Backup-Elektronik, Verkabelung, Montageort (Keller, Speicherraum, Garage?), Netzanmeldung. Wir prüfen, welche Genehmigungen notwendig sind (meist bei der Gemeinde Strausberg und beim Netzbetreiber). Dann schreiben wir ein ausführliches Angebot. Die genaue Ausstattung und das Angebot klären wir individuell bei diesem Termin.

  3. Netzanmeldung und behördliche Genehmigung
    Wir kümmern uns um die Anmeldung bei der Gemeinde Strausberg und beim zuständigen Netzbetreiber (in Strausberg meist Stromnetz Berlin oder ein lokaler Versorger). Das dauert meist 2–4 Wochen. Sie müssen da nichts tun – wir machen das für Sie.

  4. Vorbereitung des Hauses
    Bevor wir anfangen, bereiten wir vor: Wir prüfen die Elektroinstallation, planen die Leitungsverlegung vom Dach zum Speicher, bereiten den Montageort vor (Keller, Speicherraum). Wenn nötig, verstärken wir die Dachkonstruktion oder bereiten Durchbrüche vor. Das passiert meist schon vor dem eigentlichen Installationstermin.

  5. Installation der Solarmodule und des Speichers (1–2 Tage)
    Unser Team kommt an den vereinbarten Tagen und baut auf. Das heißt konkret: Montagegestelle aufs Dach, Module verschrauben und verkabeln, Kabel durchs Haus zum Speicher, Speicher im Keller oder Speicherraum aufstellen und elektrisch anschließen, Wechselrichter installieren, Sicherungen und Schutzschalter einbauen. Das ist körperlich anstrengend und erfordert Geschick – deshalb machen es Profis. Die 1–2 Tage sind realistisch für ein durchschnittliches Einfamilienhaus.

  6. Installation der Backup-Elektronik (ca. 1 Tag)
    Jetzt wird es speziell: Die Backup-Umschaltlogik, die Backup-Batterie (falls separate Komponente), die Umschaltrelais und die entsprechenden Kabel werden installiert. Das System muss so verkabelt sein, dass es im Fehlerfall sofort erkennt, dass das Netz weg ist, und nahtlos auf Inselbetrieb umschaltet. Das ist die anspruchsvollste Arbeit – aber unsere Monteure haben das im Griff.

  7. Elektrische Prüfungen und Sicherheitstests
    Nach der Installation prüfen wir alles nach Vorschrift: Isolationswiderstand, Schutzleiter, Erdung, Spannungsprüfung. Wir testen auch die Backup-Funktion – fahren das Netz simuliert herunter und prüfen, ob das System korrekt umschaltet. Das ist wichtig: Sie wollen sicher sein, dass die Backup-Funktion auch wirklich funktioniert.

  8. Inbetriebnahme und Schulung
    Das System wird freigegeben und in Betrieb genommen. Wir zeigen Ihnen, wie die Bedienung funktioniert, wie Sie den Speicherstand ablesen, wie die App funktioniert (falls vorhanden), und was Sie im Notfall tun müssen. Wir geben Ihnen eine schriftliche Anleitung mit und sind danach immer noch Ihr Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen.

  9. Netzanmeldung abschließen
    Nach der Inbetriebnahme melden wir die Anlage beim Netzbetreiber als fertig gestellt. Das ist administrativ und kann noch 2–4 Wochen dauern. Aber Ihre Anlage läuft schon längst.

Von Anfang bis zum Ende dauert das Projekt meist 4–8 Wochen – je nachdem, wie schnell die Genehmigungen kommen und wie Ihr Zeitplan aussieht.

Regionale Besonderheiten in Strausberg

Strausberg liegt im Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Das hat konkrete Auswirkungen auf die Planung eines Backup-Systems:

Dachtypen und Dachzustand

Strausberg hat viele ältere Häuser – Einfamilienhäuser aus den 1960ern bis 1990ern mit Ziegeldächern, Schieferdächern oder Eternit-Wellplatten. Manche Dächer sind noch gut, manche nicht. Bevor wir Module montieren, prüfen wir immer die Statik und den Zustand. Wenn das Dach marode ist, machen wir zuerst eine Sanierung oder raten davon ab – es hat keinen Sinn, eine teure Solaranlage auf einen baufälligen Dachstuhl zu setzen.

Flachdächer sind in Strausberg auch häufig (ältere Mehrfamilienhäuser, Gewerbebauten). Die sind oft einfacher zu bearbeiten – weniger Unfallrisiko, bessere Zugänglichkeit. Aber auch dort müssen wir prüfen, ob die Statik eine zusätzliche Last verträgt.

Sonnenstunden und Wetter in Brandenburg

Brandenburg, einschließlich Strausberg, hat etwa 1.700–1.800 Sonnenstunden pro Jahr – das ist weniger als Süddeutschland (2.000+ Stunden), aber nicht schlecht. Besonders im Sommer scheint die Sonne lange, im Winter eher wenig. Das bedeutet: Ein Backup-System ist im Winter weniger hilfreich als im Sommer. Ein Stromausfall im Dezember bei Schnee und Wolken? Da hilft auch die beste Solaranlage nicht viel, wenn der Speicher leer ist.

Trotzdem: Die meisten Stromausfälle passieren im Sommer und Herbst (Gewitter, Überlastungen). Und selbst im Winter gibt es sonnige Tage. Ein Backup-System lohnt sich auch in Brandenburg – nur nicht als Allzweck-Lösung für Unabhängigkeit im Winter.

Netzbetreiber und Netzanmeldung

In Strausberg sind meist zwei Netzbetreiber zuständig: Stromnetz Berlin (gehört zu Vattenfall) für die westlichen Teile und andere Versorger für die östlichen Teile. Für die Netzanmeldung brauchen wir die genaue Adresse und die Kundennummer Ihres Stromvertrags. Die Anmeldung läuft über uns – Sie müssen da nichts tun. Die Netzbetreiber sind in Brandenburg meist kooperativ und genehmigen Solaranlagen bis 10 kWp problemlos.

Anfahrt und Service

Wir sitzen in Fürstenwalde, nur etwa 20 km von Strausberg entfernt. Das ist praktisch: Kurze Anfahrtswege, schneller Service im Notfall, wir kennen die regionalen Besonderheiten. Wenn Sie nach der Installation eine Frage haben oder etwas nicht funktioniert, sind wir schnell da. Das ist ein echter Vorteil gegenüber großen Unternehmen aus Berlin oder überregionalen Ketten.

Technik & Qualität: Komponenten und Markenpartner

Ein Backup-System besteht aus mehreren Komponenten. Jede muss hochwertig sein, sonst funktioniert das Gesamtsystem nicht zuverlässig.

Die Komponenten im Überblick

Unsere Markenpartner: SENEC und Growatt

Wir arbeiten hauptsächlich mit zwei Marken, die beide Backup-Systeme anbieten:

SENEC: Ein deutsches Unternehmen (Leipzig), Speichersysteme Made in Germany. SENEC-Speicher sind robust, gut verarbeitet und haben einen sehr guten Service in Deutschland. Die SENEC.Home 10 und SENEC.Home 15 sind beliebte Modelle für Einfamilienhäuser. SENEC bietet auch eine intelligente App, mit der Sie den Speicher überwachen können.

Growatt: Ein chinesischer Hersteller, aber mit großem deutschem Service-Netzwerk. Growatt-Wechselrichter und -Speicher sind zuverlässig und oft etwas sparsamer in der Ausstattung – aber nicht weniger sicher. Die Growatt Hybrid-Systeme mit Backup-Funktion sind sehr beliebt bei Handwerkern wie uns.

Beide Systeme haben eine lange Garantie auf das Material. Beide können mit modernen Solarmodulen kombiniert werden. Beide haben Backup-Funktionalität. Welches System zu Ihnen passt, besprechen wir im kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Technische Kennzahlen: Was ist normal?

Kennzahl Typischer Wert für Einfamilienhaus Erklärung
Anzahl Solarmodule 8–16 Module Je nach Dachfläche und Ertrag; 1 Modul ≈ 1,7–2,0 m²
Gesamtleistung (kWp) 3–8 kWp kWp = Kilowatt Peak, Nennleistung bei voller Sonne
Dachneigung 30–40 Grad Optimal für Brandenburg; flacher ist auch OK
Dachausrichtung Süd oder Südwest Süd ist ideal; Südost/Südwest auch noch gut
Speichergröße 5–15 kWh Abhängig von Tagesverbrauch und Backup-Anforderung
Wechselrichter-Leistung 3–8 kW Sollte mindestens so groß sein wie die Module
Jahresertrag (Brandenburg) 800–1.000 kWh pro kWp Je nach Wetter und Standort; Süddeutschland: 1.000–1.200 kWh
Speicher-Entladungstiefe 80–90 % Modernes Speichern nutzen 80–90 % der Kapazität, schonen die Batterie
Speicher-Wirkungsgrad 85–95 % Verluste beim Laden/Entladen; moderne Lithium-Speicher sind sehr effizient

Dimensionierung: Wie groß muss der Speicher sein?

Das ist eine häufige Frage. Die Antwort hängt von Ihrem Stromverbrauch ab.

Beispiel: Ein Haushalt verbraucht durchschnittlich 15 kWh pro Tag. Davon kommen tagsüber etwa 8 kWh von der Solaranlage, 7 kWh müssen aus dem Speicher oder dem Netz kommen. Wenn Sie unabhängig sein wollen, brauchen Sie einen Speicher von mindestens 7–10 kWh. Mit 10 kWh kommen Sie an einem sonnigen Tag bis Mitternacht ohne Netz aus.

Für Backup reicht oft ein kleinerer Speicher – 5–8 kWh. Der Grund: Bei Stromausfall ist meist auch der Verbrauch kleiner (nur essenzielle Verbraucher wie Kühlschrank, Heizung, Licht), und wenn die Sonne scheint, lädt sich der Speicher wieder auf.

Die genaue Dimensionierung machen wir nach Ihrem tatsächlichen Verbrauch und Ihren Zielen. Das besprechen wir im Vor-Ort-Termin.

Voraussetzungen & Planung: Was muss Ihr Haus mitbringen?

Nicht jedes Haus ist gleich gut für ein Backup-System geeignet. Hier sind die wichtigsten Voraussetzungen:

Das Dach

Die Elektroinstallation

Der Speicherort

Genehmigungen und Anmeldungen

Der richtige Zeitpunkt: Wann sollten Sie ein Backup-System planen?

Es gibt günstige und ungünstige Zeiten für die Installation.

Jahreszeiten in Brandenburg

Sommer (Mai–September): Ideal. Lange Tage, gutes Wetter, schnelle Trocknung bei Dacharbeiten. Die Installation kann zügig ablaufen. Und: Die neue Anlage lädt den Speicher sofort auf und bringt Ertrag.

Herbst (Oktober–November): Noch OK, aber die Tage werden kürzer. Regen ist wahrscheinlicher. Trotzdem machbar.

Winter (Dezember–Februar): Schwierig. Kurze Tage, viel Regen, Schnee auf dem Dach. Die Installation dauert länger, und der Ertrag ist niedrig. Nur wenn es sein muss.

Frühling (März–April): Gut. Das Wetter wird besser, die Tage länger. Perfekt für die Installation.

Fazit: Planen Sie Ihre Installation für Mai bis Oktober. Je früher im Jahr, desto besser – Sie haben den ganzen Sommer und Herbst Ertrag.

Planungsvorlauf

Rechnen Sie mit 4–8 Wochen von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme. Die längsten Wartezeiten sind meist die Genehmigungen (2–4 Wochen). Wenn Sie im Juli installiert haben wollen, sollten Sie im Mai schon anrufen.

Wann lohnt sich ein Backup-System besonders?

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Strausberg

Die Situation: Familie M. wohnt in einem Einfamilienhaus in Strausberg-Süd, gebaut 1978. Das Haus hat ein Ziegeldach nach Süden, etwa 30 m² freie Fläche. Stromverbrauch: ca. 4.500 kWh pro Jahr (Familie mit zwei Kindern, elektrische Heizung). Die Familie hat in den letzten 5 Jahren zweimal Stromausfälle erlebt – einmal 4 Stunden, einmal 2 Stunden. Sie möchten unabhängiger sein und haben Angst, dass die Lebensmittel im Gefrierschrank verderben.

Unsere Lösung: Wir haben Familie M. ein Backup-System mit 10 Solarmodulen (ca. 4 kWp), einem SENEC-Speicher (10 kWh) mit Backup-Funktion und einem 5-kW-Wechselrichter angeboten. Das System passt perfekt aufs Dach, der Speicher geht in den Kellerraum neben der Heizung. Die Installation dauerte 2 Tage (Module und Speicher) plus 1 Tag (Backup-Elektronik).

Das Ergebnis: Im ersten Sommer erzeugte die Anlage etwa 4.200 kWh – fast den ganzen Jahresverbrauch. Der Speicher lädt sich an sonnigen Tagen bis zum Abend auf und versorgt die Familie nachts. Im September gab es wieder einen Stromausfall (2 Stunden, Gewitter). Diesmal war das Haus nicht dunkel – der Speicher hatte noch etwa 60 % Kapazität, die Solaranlage lief im Backup-Modus, und die Familie merkte fast nichts. Keine verdorbenen Lebensmittel, keine Angst. Nur der Router musste nicht neu gestartet werden – er lief durchgehend.

Was Familie M. sagt: „Das war die beste Investition. Nicht nur wegen des Stroms, sondern wegen des Gefühls von Unabhängigkeit. Und wenn es regnet und bewölkt ist, haben wir immer noch Strom vom Speicher. Im Winter ist es weniger, aber auch da hilft es. Und die Monteure von der Haushandwerker GmbH waren sehr professionell – schnell, sauber, erklärten alles. Ich würde es jederzeit wieder tun."

Häufige Fehler & worauf man achten sollte

Aus 20 Jahren Erfahrung wissen wir, welche Fehler immer wieder passieren:

Fehler 1: Zu kleiner Speicher

Viele Kunden sparen beim Speicher und kaufen ein 5-kWh-System für einen 4.500-kWh-Jahresverbrauch. Das ist Unsinn. Der Speicher ist nicht für den ganzen Jahresverbrauch da – das wäre viel zu teuer. Der Speicher ist für die Überbrückung von Abend bis Morgen und für Tage mit weniger Sonne. Zu klein dimensioniert, und Sie kaufen trotzdem viel Strom vom Netz. Besser: Realistisch dimensionieren, auch wenn es etwas mehr kostet.

Fehler 2: Verschattetes Dach

Ein Nachbarbaum, ein Schornstein, eine Antenne – schon verlieren Sie 10–20 % Ertrag. Manche Kunden bemerken das erst nach der Installation. Deshalb schauen wir vor Ort sehr genau hin. Wenn Verschattung droht, sagen wir es ehrlich.

Fehler 3: Zu sparsam bei der Elektroinstallation

Billige Kabel, zu dünne Sicherungen, falsche Schutzschalter – das ist Feuer- und Sicherheitsrisiko. Wir verbauen nur hochwertige Komponenten, die DIN-Normen erfüllen. Das kostet etwas mehr, aber es ist sicher.

Fehler 4: Speicher an der falschen Stelle

Ein Speicher in einer ungeheizten Garage im Winter – das ist nicht ideal. Zu kalt, Batterie-Leistung sinkt. Ein Speicher neben dem Heizkessel – zu heiß, Batterie leidet. Wir finden den richtigen Platz, meist im klimatisierten Keller.

Fehler 5: Keine regelmäßige Wartung

Eine Solaranlage ist wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Jährlich sollte man einen Blick drauf werfen – Kabel prüfen, Speicher kontrollieren, Software updaten. Manche Kunden ignorieren das und wundern sich, wenn die Anlage plötzlich nicht mehr optimal läuft.

Fehler 6: Backup-Erwartungen zu hoch schrauben

Manche Kunden denken, ein Backup-System bedeutet totale Unabhängigkeit – 24/7, auch im Winter, auch wenn es wochenlang regnet. Das ist nicht realistisch. Backup ist eine Versicherung gegen kurzfristige Ausfälle, nicht gegen Energiearmut. Im Winter wird der Speicher schnell leer, und Sie brauchen wieder Netz. Das ist OK – das ist realistisch.

Checkliste vor dem Start

Wenn Sie ernsthaft über ein Backup-System nachdenken, arbeiten Sie diese Checkliste ab:

Wenn Sie alle Punkte abhaken können, sind Sie bereit für einen Anruf bei uns!

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Stromspeicher und Backup

kWp (Kilowatt Peak)

Die Nennleistung einer Solaranlage bei voller Sonneneinstrahlung (1.000 W/m²). Ein 4-kWp-System erzeugt unter idealen Bedingungen 4 Kilowatt. Im Jahresdurchschnitt ist es weniger, wegen Wetter, Jahreszeiten, Verschattung.

kWh (Kilowattstunde)

Die Einheit für Stromenergie. 1 kWh ist die Energie, die ein 1-kW-Gerät in 1 Stunde verbraucht (z.B. eine 1-kW-Heizung für 1 Stunde). Ein Haushalt verbraucht typisch 3.000–5.000 kWh pro Jahr.

Stromspeicher / Batterie

Ein Gerät, das elektrische Energie speichert, um sie später zu nutzen. Bei modernen Systemen sind das Lithium-Batterien (LiFePO4), die sicher, langlebig und effizient sind. Typische Größe für Einfamilienhäuser: 5–15 kWh.

Wechselrichter

Das Gerät, das Gleichstrom (von den Solarmodulen) in Wechselstrom (für den Haushalt) umwandelt. Ein guter Wechselrichter hat einen Wirkungsgrad von 95–98 %. Bei Backup-Systemen muss der Wechselrichter auch im Inselbetrieb funktionieren.

Inselbetrieb / Inselmode

Der Betriebszustand, in dem die Solaranlage nicht ins öffentliche Stromnetz einspeist, sondern nur das eigene Haus versorgt – wie eine kleine Insel. Das passiert automatisch bei einem Stromausfall mit Backup-System.

Backup-Funktion

Die Fähigkeit eines Speichersystems, bei Stromausfall automatisch auf Inselbetrieb umzuschalten und das Haus weiter zu versorgen. Nur bei neuen SENEC- und Growatt-Systemen mit entsprechender Option vorhanden.

Wirkungsgrad

Der Anteil der Energie, der „ankommen" – nicht verloren gehen. Ein Wechselrichter mit 96 % Wirkungsgrad wandelt 96 % der Gleichstrom-Energie in Wechselstrom um, 4 % gehen als Wärme verloren. Ein Speicher mit 90 % Wirkungsgrad bedeutet: Von 100 kWh, die Sie einspeichern, bekommen Sie 90 kWh wieder heraus.

DoD (Depth of Discharge)

Wie tief ein Speicher entladen wird, ausgedrückt in Prozent. Ein Speicher mit 80 % DoD kann 80 % seiner Kapazität nutzen. Die restlichen 20 % bleiben als Puffer, um die Batterie zu schonen und ihre Lebensdauer zu erhöhen.

Netzanmeldung

Die Anmeldung der Solaranlage beim Netzbetreiber. Das ist eine behördliche Pflicht, damit der Netzbetreiber weiß, dass eine Anlage ins Netz einspeist. Wir kümmern uns darum – Sie müssen da nichts tun.

PV-Anlage

Photovoltaik-Anlage – die komplette Solaranlage mit Modulen, Wechselrichter, Kabel und ggf. Speicher. „PV" ist die Abkürzung.

Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH

Sie könnten eine Solaranlage auch von einer großen Firma aus Berlin oder von einem Online-Anbieter kaufen. Warum sollten Sie stattdessen die Haushandwerker GmbH wählen?

Wir sind ein Meisterbetrieb

Die Haushandwerker GmbH ist ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meisterbrief. Das bedeutet: Wir erfüllen alle handwerklichen und rechtlichen Anforderungen. Unsere Monteure sind ausgebildete Fachleute, nicht angelernte Helfer. Wenn etwas schiefgeht, sind wir haftbar – das nimmt man sehr ernst.

Wir kennen die Region

Wir sitzen in Fürstenwalde und arbeiten seit über 20 Jahren in Strausberg, Oder-Spree und Berlin. Wir kennen die Dachtypen, die Netzbetreiber, die Genehmigungsbehörden, die Wetterverhältnisse. Wir wissen, worauf man achten muss. Das ist nicht zu unterschätzen.

Kurze Wege und schneller Service

Wenn Sie nach der Installation eine Frage haben oder etwas nicht funktioniert, fahren wir schnell vorbei – nicht erst von Berlin aus, sondern aus Fürstenwalde, 20 km weg. Das spart Zeit und Kosten.

Ein Ansprechpartner

Bei uns haben Sie einen festen Ansprechpartner, nicht eine Call-Center-Hotline. Sie kennen den Chef, Sie kennen die Monteure. Das schafft Vertrauen und Kontinuität.

Alles aus einer Hand

Planung, Genehmigung, Installation, Inbetriebnahme, Wartung – alles machen wir selbst. Sie müssen nicht mit fünf verschiedenen Firmen jonglieren. Das spart Zeit, Geld und Nerven.

Transparenz und Ehrlichkeit

Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn etwas nicht geht (z.B. wenn das Dach zu marode ist). Wir überreden Sie nicht zu einer zu großen oder zu kleinen Anlage. Wir arbeiten nach Ihren Bedürfnissen, nicht nach unserer Provision.

Langfristige Partnerschaft

Eine Solaranlage hält 25–30 Jahre. Wir sind für diesen gesamten Zeitraum Ihr Partner. Wartungen, Reparaturen, Upgrades – wir sind da. Das ist unser Versprechen.

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Häufige Fragen

Was passiert bei einem Stromausfall mit meiner Solaranlage – läuft sie weiter?

Nein, eine normale Solaranlage fährt bei Stromausfall automatisch herunter – das ist eine Sicherheitsvorschrift. Mit einem Backup-System ist es anders: Das System erkennt den Ausfall sofort und schaltet auf Inselbetrieb um. Die Solaranlage läuft weiter und versorgt Ihr Haus direkt, ohne ins öffentliche Netz zu speisen. So funktioniert die Backup-Funktion.

Kann ich Backup bei meinem vorhandenen Speicher nachrüsten?

In der Regel nein. Backup-Funktionalität braucht spezielle Hardware – eine intelligente Batterie mit Backup-Elektronik und Umschaltlogik. Das gibt es nur bei neuen SENEC- und Growatt-Speichersystemen mit Backup-Option. Wenn Sie einen älteren Speicher haben, können Sie Backup nicht einfach nachträglich hinzufügen. Sie würden ein neues System brauchen – genau dabei beraten wir Sie kostenlos.

Wie lange dauert die Installation eines Backup-Systems?

Der Speicher selbst dauert 1–2 Tage Aufbau und Anschluss. Der Backup-Einbau (Umschaltlogik, Backup-Elektronik, Verkabelung) dauert zusätzlich etwa 1 Tag. Insgesamt rechnen Sie mit 2–3 Tagen vor Ort. Dazu kommen Vorbereitung und Genehmigungen, die 2–4 Wochen dauern können.

Brauche ich eine Genehmigung für eine Solaranlage mit Backup in Strausberg?

Ja, normalerweise. Sie brauchen eine Anmeldung oder Baugenehmigung bei der Gemeinde Strausberg und eine Netzanmeldung beim Netzbetreiber. Das ist aber Standard und wird in den meisten Fällen problemlos genehmigt. Wir kümmern uns um alle Formalitäten – Sie müssen da nichts tun.

Wie groß muss der Speicher sein?

Das hängt von Ihrem Stromverbrauch ab. Für einen 4.000-kWh-Jahresverbrauch reicht meist ein 8–10-kWh-Speicher. Der Speicher ist nicht für den ganzen Jahresverbrauch da – das wäre viel zu teuer. Er überbrückt Abende und Nächte und puffert Tage mit weniger Sonne. Die genaue Größe besprechen wir im kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Funktioniert ein Backup-System auch im Winter?

Ja, aber mit Einschränkungen. Im Winter sind die Tage kürzer und die Sonne schwächer. Der Speicher lädt sich tagsüber auf, aber nicht so schnell wie im Sommer. Ein Stromausfall im Dezember bei Schnee und Wolken? Da hilft auch die beste Solaranlage nicht viel, wenn der Speicher schnell leer ist. Trotzdem: Backup ist sinnvoll, weil die meisten Ausfälle im Sommer/Herbst passieren.

Kann ich mit Backup-System völlig unabhängig vom Stromnetz leben?

Nein, nicht mit realistischem Aufwand. Für totale Unabhängigkeit bräuchten Sie einen gigantischen Speicher und riesige Solaranlage – das ist teuer und oft nicht möglich. Ein Backup-System ist eine Versicherung gegen kurzfristige Ausfälle (Stunden, maximal 1–2 Tage), nicht gegen Energiearmut im Winter. Im Winter brauchen Sie immer noch Netz.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Jedes Haus ist unterschiedlich – Dachgröße, Speichergröße, Backup-Anforderungen, Montageaufwand. Nach dem Termin schreiben wir ein detailliertes Angebot.

Welche Marken empfehlt ihr?

Wir arbeiten mit SENEC und Growatt. Beide haben hochwertige Speichersysteme mit Backup-Option. SENEC ist ein deutsches Unternehmen (Made in Germany), Growatt ist chinesisch, aber mit großem deutschem Service-Netzwerk. Beide sind zuverlässig. Welches System zu Ihnen passt, besprechen wir im Vor-Ort-Termin.

Brauche ich ein Dach nach Süden?

Ideal ist Süd oder Südwest. Aber auch Südost oder sogar Ost/West funktioniert – mit etwas weniger Ertrag. Norden geht nicht. Im Vor-Ort-Termin prüfen wir die genaue Ausrichtung Ihres Daches und sagen Ihnen, wie viel Ertrag realistisch ist.

Wie lange hält ein Stromspeicher?

Moderne Lithium-Speicher (wie SENEC und Growatt) halten 20–30 Jahre. Sie haben eine lange Garantie auf das Material. Nach 20 Jahren hat die Batterie meist noch 80–90 % ihrer ursprünglichen Kapazität. Das ist sehr langlebig.

Muss ich den Speicher warten?

Minimal. Der Speicher selbst ist wartungsfrei – keine beweglichen Teile, keine Flüssigkeiten. Jährlich sollte man aber die ganze Anlage kontrollieren: Kabel prüfen, Speicher-Elektronik checken, Software updaten. Das machen wir gerne im Rahmen einer jährlichen Wartung.

Funktioniert Backup auch bei Nacht?

Nein, nicht ohne Solarstrom. Nachts erzeugt die Solaranlage keinen Strom. Wenn der Speicher tagsüber nicht ausreichend geladen wurde, ist er nachts schnell leer. Ein Backup-System hilft also vor allem bei Stromausfällen tagsüber oder in den Abendstunden. Nachts ohne Speicherladung: Sie brauchen wieder Netz.

Kann ich die Solaranlage später erweitern?

Ja, in den meisten Fällen. Wenn Sie später mehr Module oder einen größeren Speicher brauchen, können wir das meist nachrüsten. Aber: Der Wechselrichter hat eine Obergrenze. Wenn Sie die Anlage verdoppeln wollen, brauchen Sie einen neuen Wechselrichter. Das besprechen wir im Detail, wenn es soweit ist.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Stromspeicher in Strausberg und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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