Überspannungsschutz Strausberg: Blitzschutz für Ihr Haus

Einleitung: Warum Überspannungsschutz in Strausberg nicht optional ist
Ein Blitzeinschlag dauert Millisekunden – die Folgen können verheerend sein. Wenn der Blitz in Ihr Dach einschlägt oder in die Nähe Ihres Hauses, entstehen Überspannungen, die Elektroinstallationen zerstören, Brände auslösen und Menschen gefährden. Der Überspannungsschutz in Strausberg ist daher nicht nur eine Frage der Technik, sondern eine Frage der Sicherheit Ihrer Familie und Ihres Eigentums.
Wir, die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde/Spree, installieren seit über 20 Jahren Blitzschutzanlagen in der Region Oder-Spree. Unser Handwerk ist es, diese lebenswichtige Sicherheitstechnik fachgerecht nach DIN EN 62305 einzubauen – von der Dachspitze bis tief in die Erde. Diese Seite zeigt Ihnen, wie wir vorgehen, was Sie wissen müssen, und warum ein regionaler Fachbetrieb den Unterschied macht.
Egal ob Ihr Haus in Strausberg-Mitte, in Vorstadt oder auf dem Land steht – die Gefahr durch Blitzschlag ist überall gleich. Brandenburg liegt in einer Region mit regelmäßigen Gewittern, besonders in den wärmeren Monaten. Wer darauf verzichtet, sein Haus zu schützen, spielt mit dem Feuer – im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Nutzen: Warum Blitzschutz Ihre Sicherheit massiv erhöht
Ein Blitzschutz ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Sicherheit. Hier sind die konkreten Vorteile:
Brandschutz – die größte Gefahr
Ein direkter Blitzeinschlag führt zu Temperaturen von über 20.000 Grad Celsius. Das Holz der Dachkonstruktion entzündet sich sofort, Stromleitungen schmelzen, Isolationen verbrennen. Ohne Blitzschutz kann Ihr Haus in wenigen Minuten lichterloh brennen. Eine fachgerechte Blitzschutzanlage leitet diese immense Energie sicher über Metallschienen und Erdungsleitungen in die Erde ab – das Feuerrisiko sinkt um ein Vielfaches.
Schutz der Elektroinstallation
Auch wenn der Blitz nicht direkt ins Haus einschlägt: Überspannungen entstehen auch durch Einschläge in der Nähe oder in Stromleitungen. Diese Spannungsspitzen zerstören Sicherungsautomaten, Steckdosen, Lampen, Heizungen und Elektronik. Mit einem modernen Überspannungsschutz (Überspannungsableiter) werden diese gefährlichen Spannungen abgefangen, bevor sie in Ihr Haus gelangen.
Sicherheit der Bewohner
Blitzschlag ist eine der wenigen Naturkatastrophen, die unmittelbar tödlich wirken kann. Ein Blitz, der durch Stromleitungen oder Metallleitungen ins Haus gelangt, kann zu Stromschlag, Herzstillstand oder schweren Verbrennungen führen. Ein professioneller Blitzschutz schirmt diese Gefahren ab.
Unabhängigkeit und Ruhe
Wer weiß, dass sein Haus geschützt ist, schläft besser – auch bei schwerem Gewitter. Sie müssen nicht ständig in Sorge sein, dass beim nächsten Unwetter etwas Schlimmes passiert.
Schutz bei Photovoltaikanlagen
Wenn Sie eine Solaranlage haben oder planen, diese zu installieren: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist ein zusätzlicher Blitzfänger. Ohne Blitzschutzanlage ist das Risiko für einen Einschlag sogar erhöht. Eine nachgerüstete oder geplante Blitzschutzanlage ist daher dringend zu empfehlen – sie schützt nicht nur Ihr Haus, sondern auch die wertvollen Komponenten der Solaranlage.
Ablauf der Installation: Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme
Wie läuft eine professionelle Blitzschutzinstallation ab? Hier sind die einzelnen Schritte:
- Kostenloser Vor-Ort-Termin & Bestandsaufnahme
Wir kommen zu Ihnen nach Strausberg und schauen sich Ihr Haus an: Dachform, Dachneigung, Material (Ziegel, Blech, Flachdach), Größe, vorhandene Metallteile (Dachrinnen, Antennen, Schornstein), Zustand der Fassade. Wir prüfen auch, ob eine Photovoltaikanlage vorhanden ist und wie die Elektroinstallation im Haus aussieht. Aus dieser Bestandsaufnahme entsteht dann ein individueller Plan. - Planung der Blitzschutzanlage
Basierend auf unserer Analyse erstellen wir einen detaillierten Installationsplan nach DIN EN 62305. Wir bestimmen, wie viele Fangstangen (Blitzableiter auf dem Dach) nötig sind, wo die Ableitungsleitungen verlaufen, wie viele Tiefenerder wir schlagen müssen, und welche Überspannungsschutzgeräte im Haus eingebaut werden. Dieser Plan wird mit Ihnen besprochen und dokumentiert. - Erstellung eines Kostenvoranschlags
Auf Basis des Plans erstellen wir einen ausführlichen Kostenvoranschlag mit allen Materialien und Arbeitsschritten. Das Angebot ist unverbindlich – Sie können in Ruhe entscheiden. - Vorbereitung & Materialbestellung
Sobald Sie den Auftrag erteilen, bestellen wir alle notwendigen Materialien: Fangstangen, Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), Verbindungsmaterial, Überspannungsschutzgeräte, feuerverzinkte Tiefenerder und Erdungsplatten. Wir koordinieren die Lieferung so, dass alles rechtzeitig vor dem Installationstermin verfügbar ist. - Installation der Fangstangen und Ableitungsleitungen (Dach)
Am Installationstag geht es aufs Dach. Wir montieren die Fangstangen an den höchsten Punkten (Dachfirst, Schornstein, Antenne). Diese Stangen sind in der Regel 1–2 Meter hoch und ragen über die Dachfläche hinaus. Dann verlegen wir die Ableitungsleitungen fachgerecht nach DIN EN 62305 – sie führen von den Fangstangen entlang der Dachkanten und Fassaden nach unten. - Erdung: Tiefenerder schlagen
Das Herzstück einer Blitzschutzanlage ist die Erdung. Wir schlagen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl an den Ecken Ihres Hauses ein – in der Regel 2 Tiefenerder bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite (je 9 Meter tief), bei größeren Häusern 4 Tiefenerder. Diese Erder sind über Erdungsleitungen mit den Ableitungen verbunden. Die Tiefenerder leiten die Blitzenergie sicher in die Erde ab. - Überspannungsschutz im Haus installieren
Im Inneren des Hauses bauen wir Überspannungsschutzgeräte (Überspannungsableiter) in den Sicherungskasten oder neben ihn ein. Diese Geräte schützen Ihre Elektroinstallation vor Spannungsspitzen, die durch Blitzeinschläge entstehen. Sie sind wie eine elektronische Sicherung – bei Überspannung werden sie aktiv und leiten die gefährliche Spannung zur Erde. - Durchgangsprüfung und Messung
Nach der Installation prüfen wir, ob alle Verbindungen richtig sitzen. Wir messen die Erdungswiderstände – dieser Wert muss unter 10 Ohm liegen, idealerweise darunter. Nur wenn die Messwerte stimmen, funktioniert die Anlage sicher. - Dokumentation und Übergabe
Wir erstellen ein Prüfprotokoll und eine Dokumentation der Anlage. Sie erhalten alle Unterlagen, Wartungshinweise und unsere Kontaktdaten. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten und wie oft eine Wartung sinnvoll ist. Danach ist die Anlage einsatzbereit.
Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag – je nach Hausgröße und Komplexität manchmal auch einen halben Tag mehr. Danach können Sie ruhig schlafen, wenn das nächste Gewitter kommt.
Regionale Besonderheiten in Strausberg und Brandenburg
Wetter und Gewitterhäufigkeit
Brandenburg ist ein Bundesland mit regelmäßigen Gewittern. Die Region um Strausberg liegt in der östlichen Nähe zu Berlin und hat durchschnittlich 40–50 Gewittertage pro Jahr – deutlich mehr als in südlichen oder westlichen Bundesländern. Die Sommermonate Juni bis August sind besonders kritisch. Das Risiko eines Blitzeinschlags ist also real und nicht zu unterschätzen.
Typische Dachtypen in Strausberg
In Strausberg und Umgebung finden wir überwiegend Satteldächer und Walmdächer mit Ziegeleindeckung, daneben auch Häuser mit Blechdächern (Trapezblechen). Einige ältere Häuser haben noch Holzschindeln. Neuere Wohngebiete zeigen auch flache Dächer oder Flachdächer mit Bitumenbahnen. Jeder Dachtyp erfordert eine etwas andere Anpassung der Blitzschutzanlage – deshalb ist eine genaue Bestandsaufnahme vor Ort so wichtig.
Netzbetreiber und Anmeldung
Strausberg liegt im Versorgungsgebiet der Stromnetz Berlin GmbH. Bei der Installation einer Blitzschutzanlage müssen wir sicherstellen, dass die Erdungsanlage richtig mit dem Stromnetz koordiniert ist. Das ist Teil unserer Fachkompetenz – wir kennen die lokalen Anforderungen und kümmern uns um alle notwendigen Anmeldungen und Abstimmungen.
Bodentyp und Erdung
Der Boden in der Oder-Spree-Region besteht überwiegend aus sandigen bis lehmigen Böden mit guter Leitfähigkeit. Das ist vorteilhaft für die Erdung: Unsere Tiefenerder können gut eindringen und erreichen tiefere, feuchte Bodenschichten, die für die Erdungsleitung ideal sind. In trockenen Sommern kann der oberflächliche Boden weniger leitfähig sein – deshalb ist die Tiefenerder-Lösung (9 Meter tief) so wichtig.
Anfahrt aus Fürstenwalde
Wir sind nur etwa 30 km von Strausberg entfernt. Das bedeutet kurze Anfahrtswege, schnelle Termine und ein persönliches Verhältnis zu unseren Kunden. Sie haben einen festen Ansprechpartner, den Sie anrufen können – nicht eine anonyme Call-Center-Nummer.
Technik und Qualität: Woraus besteht eine gute Blitzschutzanlage?
Die Komponenten einer Blitzschutzanlage
Eine professionelle Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenwirken:
Fangstangen (Blitzfänger): Das sind metallische Stangen aus Edelstahl oder verzinktem Stahl, die auf den höchsten Punkten des Hauses montiert werden. Sie sind der erste Kontaktpunkt für einen Blitz. Wenn ein Blitz in die Nähe kommt, wird er von der Fangstange „angezogen" und eingesammelt.
Ableitungsleitungen: Das sind Metallschienen oder Drähte (Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), die von den Fangstangen entlang der Dachkanten und Fassaden nach unten führen. Sie leiten die Blitzenergie vom Dach zur Erde. Diese Leitungen werden fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt – das bedeutet sichere Befestigung, korrekte Abstände und Vermeidung von scharfen Kurven.
Tiefenerder (Erdungsanlage): Das Herzstück jeder Blitzschutzanlage. Das sind lange Metallstangen aus feuerverzinktem Stahl, die bis zu 9 Meter tief in den Boden geschlagen werden. Sie sind an den Ecken des Hauses positioniert. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite installieren wir 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern 4 Stück. Diese Erder leiten die Blitzenergie in tiefere, feuchte Bodenschichten ab, wo sie sicher dissipiert.
Verbindungsmaterial und Erdungsplatten: Alle Komponenten sind durch robuste Verbinder und Erdungsplatten miteinander verbunden. Besonders wichtig: die Verbindung zwischen den Ableitungsleitungen und den Erdungsleitungen muss absolut sicher sein.
Überspannungsschutzgeräte (Überspannungsableiter): Diese Geräte werden im Sicherungskasten oder daneben installiert. Sie schützen die Elektroinstallation im Haus vor Überspannungen. Es gibt verschiedene Typen (Typ 1, Typ 2, Typ 3), je nachdem wie nah das Haus an einer Stromleitung liegt und wie empfindlich die Geräte im Haus sind.
Markenpartner und Qualitätsstandards
Wir arbeiten mit bewährten Markenpartnern zusammen: SENEC, Growatt und SolarEdge sind unsere Partner für Stromspeicher und Solaranlagen. Bei Blitzschutz nutzen wir hochwertige Komponenten von etablierten Herstellern, die alle DIN EN 62305 erfüllen. Das Material wird mit einer langen Garantie auf das Material geliefert.
Technische Kennzahlen
Hier eine Übersicht der wichtigsten technischen Größen für eine typische Blitzschutzanlage in Strausberg:
| Komponente | Typische Werte / Anforderungen |
|---|---|
| Fangstangen (Höhe) | 1,0 – 2,0 m über Dachfläche |
| Fangstangen-Material | Edelstahl oder feuerverzinkter Stahl |
| Ableitungsleitungen (Material) | Aluminium-Leitungen oder Kupfer-Leitungen (gegebenenfalls) |
| Querschnitt Ableitungsleitung | 16 mm² (Aluminium) oder 10 mm² (Kupfer) |
| Tiefenerder (Material) | Feuerverzinkter Stahl |
| Tiefenerder (Länge) | 9 m pro Erder |
| Anzahl Tiefenerder (bis 15 m Hausbreite) | 2 Stück an den Ecken |
| Anzahl Tiefenerder (über 15 m Hausbreite) | 4 Stück an den Ecken |
| Erdungswiderstand (Ziel) | < 10 Ohm, idealerweise < 5 Ohm |
| Blitzstromkapazität | 200 kA (Stoßstrom) |
| Überspannungsschutz (Typ) | Typ 1, 2 oder 3 (je nach Situation) |
Warum Aluminium-Leitungen der Standard sind
Wir verwenden in der Regel Aluminium-Leitungen für die Ableitungen – das ist der Standard in der Branche. Aluminium ist leicht, korrosionsbeständig (besonders in der Ausführung mit Oberflächenschutz) und gut zu verarbeiten. Kupfer-Leitungen setzen wir nur ein, wenn spezielle Anforderungen vorliegen (z. B. in besonders aggressiven Umgebungen oder bei sehr hohen Anforderungen). Beide Materialien sind sicher und zuverlässig – Aluminium ist aber die wirtschaftlichere Standardlösung.
Voraussetzungen und Planung: Was vor der Installation geprüft wird
Zustand des Daches
Vor der Installation prüfen wir den Zustand des Daches. Gibt es Schäden, Risse, feuchte Stellen? Das Dach sollte in einem stabilen Zustand sein, damit wir die Fangstangen sicher montieren können. Wenn nötig, beraten wir Sie über notwendige Reparaturen.
Dachform und Größe
Die Dachform (Satteldach, Walmdach, Flachdach, Pultdach) bestimmt die Anzahl und Position der Fangstangen. Je größer die Dachfläche, desto mehr Fangstangen sind nötig. Wir berechnen das nach DIN EN 62305.
Metallische Objekte auf dem Dach
Gibt es Antennen, Schornsteine, Dachrinnen, Satellitenschüsseln? Diese müssen in die Blitzschutzanlage integriert werden, damit sie nicht zu gefährlichen Stromwegen werden.
Nachbargebäude und Hindernisse
Wenn Ihr Haus von höheren Gebäuden umgeben ist, kann das die Blitzschutzplanung beeinflussen. Wir prüfen die räumliche Situation und passen den Plan an.
Zustand der Elektroinstallation
Wie alt ist die Elektroinstallation? Gibt es bereits einen Sicherungskasten mit modernem Standard? Ist die Installation geerdet (Schutzleiter)? Diese Informationen sind wichtig für die Planung der Überspannungsschutzgeräte im Haus.
Geplante Solaranlage?
Falls Sie eine Photovoltaikanlage planen oder bereits haben, ist das besonders wichtig: Eine Solaranlage auf dem Dach ist ein zusätzlicher Blitzfänger und erhöht das Blitzeinschlagsrisiko. Eine Blitzschutzanlage ist dann dringend zu empfehlen.
Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte Blitzschutz installiert werden?
Das ist eine häufig gestellte Frage – und die Antwort ist klar: Fast das ganze Jahr über. Es gibt nur eine Ausnahme.
Die Ausnahme: Gefrorener Boden im Winter
Von Dezember bis Februar kann der Boden in Brandenburg gefrieren. Wenn der Boden gefroren ist, können wir die Tiefenerder nicht einschlagen – der gefrorene Boden ist zu hart und zu spröde. Deshalb bauen wir Blitzschutz in dieser Periode in der Regel nicht ein. Das ist die einzige saisonale Einschränkung.
Beste Monate: März bis November
In allen anderen Monaten können wir arbeiten. Besonders sinnvoll ist eine Installation in den Monaten März bis Mai (Frühjahr) oder September bis Oktober (Herbst), wenn der Boden ideal ist und die Gewitterzeit noch vor uns liegt. Aber auch im Sommer ist Installation möglich – nur halt bei Hitze anstrengender für unser Team.
Planungsvorlauf
Wir empfehlen, die Installation rechtzeitig zu planen. Rufen Sie uns an, sobald Sie sich entschlossen haben – dann vereinbaren wir einen Vor-Ort-Termin, erstellen ein Angebot und können den Installationstermin koordinieren. Mit einem Vorlauf von 2–4 Wochen sind wir in der Regel flexibel.
Besondere Dringlichkeit: Nach Blitzschäden
Wenn in Ihrer Nachbarschaft bereits Häuser durch Blitzschlag beschädigt wurden, ist das ein klares Zeichen: Handeln Sie schnell. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir helfen auch bei der Schadensabwicklung und können zeigen, wie eine Blitzschutzanlage solche Schäden verhindert hätte.
Praxis-Beispiel: Familie M. aus Strausberg
Familie M. lebt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus in Strausberg-Mitte. Das Haus hat ein Satteldach mit Ziegeln und einen gemauerten Schornstein. Im Juni vergangenen Jahres schlug in ein Nachbarhaus nur 200 Meter entfernt ein Blitz ein – das Haus fing Feuer. Die Familie M. war geschockt und rief uns sofort an. Wir kamen zu einem Vor-Ort-Termin, besprachen die Situation und erstellten ein Angebot. Zwei Wochen später installierten wir eine vollständige Blitzschutzanlage: zwei Fangstangen auf dem Dachfirst und Schornstein, Ableitungsleitungen entlang der Fassade, zwei Tiefenerder an den Ecken und Überspannungsschutzgeräte im Sicherungskasten. Die Installation dauerte einen Tag. Heute schläft die Familie M. ruhig – selbst bei schwerem Gewitter. Der Schornstein ist jetzt sicher in die Blitzschutzanlage integriert, und die Elektronik des Hauses ist geschützt. „Das hätte uns vorher einfallen sollen", sagt der Hausherr. „Aber besser spät als nie."
Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten
Fehler 1: Blitzschutz als „optional" betrachten
Das ist der größte Fehler. Viele Hausbesitzer denken: „Blitz schlägt sowieso nicht bei mir ein." Das stimmt statistisch – aber wenn es passiert, ist es zu spät. Eine Blitzschutzanlage ist Versicherung gegen eine echte Katastrophe.
Fehler 2: Billige Installationen von Nicht-Fachleuten
Blitzschutz ist Sicherheitstechnik. Wenn die Erdung nicht richtig ist oder die Leitungen falsch verlegt sind, funktioniert die ganze Anlage nicht. Achten Sie darauf, dass der Installateur ein eingetragener Elektrofachbetrieb ist und nach DIN EN 62305 arbeitet.
Fehler 3: Keine Wartung
Nach der Installation sollten Sie die Anlage regelmäßig prüfen lassen – mindestens alle 2–3 Jahre. Wir bieten diese Wartung an und prüfen, ob alle Verbindungen noch sicher sind und der Erdungswiderstand noch im grünen Bereich liegt.
Fehler 4: Photovoltaikanlage ohne Blitzschutz
Immer häufiger sehen wir Solaranlagen auf Dächern – ohne Blitzschutz. Das ist fahrlässig. Die Solaranlage ist ein zusätzlicher Blitzfänger, und die wertvollen Komponenten müssen geschützt sein.
Fehler 5: Falsche Erdung
Manche Installateure graben Erder zu flach ein oder verwenden zu wenige Erder. Das Resultat: Der Erdungswiderstand ist zu hoch, und die Blitzenergie wird nicht sicher abgeleitet. Wir messen immer nach der Installation und dokumentieren die Werte.
Fehler 6: Keine Integration von Metallteilen
Dachrinnen, Schornsteine, Antennen – all diese Metallteile müssen sicher in die Blitzschutzanlage integriert sein. Wenn sie isoliert sind, können sie zu gefährlichen Stromwegen werden.
Checkliste vor dem Start: Was Sie vor der Installation prüfen sollten
- ☐ Dachzustand: Ist das Dach in stabilem Zustand, oder gibt es Schäden?
- ☐ Dachform und Material: Satteldach, Walmdach, Flachdach? Ziegel, Blech, Bitumen?
- ☐ Metallische Objekte auf dem Dach: Antenne, Schornstein, Dachrinne, Satellitenschüssel?
- ☐ Nachbargebäude: Gibt es höhere Häuser in der Nähe?
- ☐ Solaranlage: Ist eine Photovoltaikanlage vorhanden oder geplant?
- ☐ Elektroinstallation: Wie alt ist der Sicherungskasten? Ist die Installation geerdet?
- ☐ Bodentyp: Ist der Boden eher sandig, lehmig oder felsig? (Das beeinflusst die Erdung)
- ☐ Verfügbarkeit des Bodens: Können wir die Tiefenerder an den Ecken einschlagen, oder gibt es Hindernisse (Terrasse, Pflaster)?
- ☐ Zeitfenster: Ist der Boden nicht gefroren? (Dezember bis Februar problematisch)
- ☐ Budget: Haben Sie ein ungefähres Budget im Kopf? (Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin)
- ☐ Versicherung: Hat Ihre Gebäudeversicherung spezielle Anforderungen an einen Blitzschutz?
- ☐ Nachbarn: Gibt es Nachbarn, die durch die Installation beeinträchtigt werden könnten?
Kleines Lexikon: Wichtige Fachbegriffe zu Blitzschutz
Blitzschutzanlage (BSA)
Eine komplette Anlage zur Ableitung von Blitzenergie. Sie besteht aus Fangstangen, Ableitungsleitungen, Erdungsanlage und Überspannungsschutzgeräten. Nach DIN EN 62305 ist eine Blitzschutzanlage ein System, das Gebäude und Menschen vor Blitzschäden schützt.
Fangstangen (Blitzfänger)
Metallische Stangen, die auf den höchsten Punkten eines Hauses montiert werden. Sie „fangen" einen Blitz ein und leiten ihn sicher zur Erde ab. Eine Fangstange ist typischerweise 1–2 Meter lang und ragt über die Dachfläche hinaus.
Ableitungsleitung
Ein Metallleiter (Aluminium oder Kupfer), der die Blitzenergie von den Fangstangen nach unten zur Erdungsanlage leitet. Ableitungsleitungen müssen fachgerecht verlegt und befestigt sein, um Stromabsprünge zu vermeiden.
Tiefenerder
Eine lange Metallstange aus feuerverzinktem Stahl, die bis zu 9 Meter tief in den Boden geschlagen wird. Sie ist der Kontakt zur Erde und leitet die Blitzenergie sicher ab. Mehrere Tiefenerder an den Ecken eines Hauses bilden zusammen die Erdungsanlage.
Erdungswiderstand
Ein Messwert, der angibt, wie gut die Blitzenergie in die Erde abgeleitet wird. Gemessen in Ohm. Ein niedriger Erdungswiderstand (idealerweise unter 5 Ohm, maximal unter 10 Ohm) bedeutet eine sichere Erdung. Wir messen diesen Wert nach jeder Installation.
Überspannungsschutz (Überspannungsableiter)
Ein elektronisches Gerät, das in den Sicherungskasten oder daneben installiert wird. Es schützt die Elektroinstallation vor Überspannungen, die durch Blitzeinschläge entstehen. Wenn die Spannung zu hoch wird, leitet der Überspannungsschutz sie zur Erde ab.
DIN EN 62305
Der deutsche und europäische Standard für Blitzschutzanlagen. Diese Norm legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert, geprüft und gewartet werden müssen. Alle professionellen Installationen sollten nach dieser Norm erfolgen.
Stoßstrom
Die Stromstärke eines Blitzes. Ein typischer Blitz hat einen Stoßstrom von 20.000 bis 200.000 Ampere. Eine Blitzschutzanlage muss diese enorm hohen Stromstärken sicher ableiten, ohne zu beschädigen.
Schutzleiter (PE)
Ein Leiter in der Elektroinstallation, der Strom zur Erde leitet. Im Haushalt ist das der grün-gelbe Draht in den Stromleitungen. Der Schutzleiter ist mit der Blitzschutzanlage verbunden, um Überspannungen abzuleiten.
Warum ein regionaler Fachbetrieb den Unterschied macht
Erfahrung und Handwerk
Wir, die Haushandwerker GmbH, installieren Blitzschutzanlagen seit über 20 Jahren. Unser Chef ist Meister seines Fachs – nicht nur theoretisch, sondern praktisch. Er hat hunderte von Häusern in der Region geschützt. Diese Erfahrung sehen Sie in der Qualität unserer Arbeit.
Kurze Wege, persönlicher Kontakt
Wir sind aus Fürstenwalde/Spree, nur 30 km von Strausberg entfernt. Das bedeutet kurze Anfahrtswege und schnelle Termine. Sie haben einen festen Ansprechpartner – nicht eine anonyme Hotline. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns anrufen und sprechen direkt mit dem Chef oder einem Techniker, der Ihr Haus kennt.
Alles aus einer Hand
Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb. Das heißt: Wir kümmern uns um Blitzschutz, Überspannungsschutz, Elektroinstallation und auch Photovoltaikanlagen – alles aus einer Hand. Sie brauchen nicht mehrere Handwerker zu koordinieren. Wir planen, installieren und prüfen alles selbst.
Fachgerechte Planung nach DIN EN 62305
Wir arbeiten nach den neuesten Standards und Normen. Jede Installation wird geplant, durchgeführt und geprüft nach DIN EN 62305. Das ist nicht optional – das ist unsere Qualitätsgarantie.
Langfristige Partnerschaft
Wir verkaufen nicht einfach eine Anlage und verschwinden. Wir sind da, wenn Sie Fragen haben, wenn Sie eine Wartung brauchen, wenn Sie eine Erweiterung planen. Wir sind Ihr Partner für Sicherheitstechnik – langfristig.
Kostenloser Vor-Ort-Termin
Wir bieten einen kostenlosen und unverbindlichen Vor-Ort-Termin an. Wir schauen sich Ihr Haus an, beraten Sie ausführlich und erstellen ein individuelles Angebot. Sie gehen keine Verpflichtung ein – das ist völlig kostenlos.
Markenqualität und lange Garantie
Wir verbauen nur hochwertige Materialien von bekannten Herstellern. Das Material wird mit einer langen Garantie geliefert. Sie kaufen nicht billig – Sie kaufen Qualität, die Jahrzehnte hält.
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Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.
Häufige Fragen
Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Jedes Haus ist unterschiedlich – die Größe, die Dachform, der Bodentyp und die vorhandene Elektroinstallation beeinflussen den Aufwand. Wir erstellen dann einen detaillierten Kostenvoranschlag, den Sie in Ruhe prüfen können.
Wie lange dauert die Installation?
In der Regel einen Arbeitstag. Je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch einen halben Tag mehr sein. Danach ist die Anlage einsatzbereit und funktionsfähig.
Brauche ich eine Genehmigung für Blitzschutz?
Nein, eine Blitzschutzanlage ist in Deutschland keine genehmigungspflichtige Maßnahme. Allerdings ist eine Anmeldung bei der zuständigen Elektroaufsichtsbehörde (Innung/Innungsverband) sinnvoll, damit die Installation dokumentiert ist. Wir kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten.
Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?
Ja, absolut. Bei Flachdächern verlaufen die Fangstangen und Ableitungsleitungen anders als bei Satteldächern, aber das Prinzip ist dasselbe. Wir planen die Anlage entsprechend der Dachform.
Kann ich eine Blitzschutzanlage auch nachträglich installieren?
Ja, das ist möglich – egal wie alt Ihr Haus ist. Wir installieren Blitzschutz an Neubauten und an 50 Jahre alten Häusern. Die Planung wird entsprechend angepasst.
Was passiert, wenn mein Haus kein Dach hat, sondern nur Flachdach mit Geländer?
Auch dann ist Blitzschutz möglich. Wir installieren die Fangstangen an den höchsten Punkten (z. B. auf dem Geländer oder auf einer Stange, die wir montieren) und führen die Ableitungsleitungen nach unten.
Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?
Wir empfehlen eine Wartung und Prüfung alle 2–3 Jahre. Dabei prüfen wir, ob alle Verbindungen noch sicher sind, ob es Korrosion gibt und ob der Erdungswiderstand noch im grünen Bereich liegt. Wir bieten diese Wartung an.
Schützt Blitzschutz auch vor indirekten Blitzeinschlägen?
Ja, aber nur teilweise. Ein direkter Einschlag wird von der Anlage abgeleitet. Bei indirekten Einschlägen (Blitz schlägt in der Nähe ein oder in Stromleitungen) helfen die Überspannungsschutzgeräte im Haus, die Elektronik zu schützen. Das ist aber kein hundertprozentiger Schutz – daher ist eine Kombination aus Blitzschutz und Überspannungsschutz sinnvoll.
Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Wartung hängt von der Größe der Anlage ab. Wir erstellen gerne ein Wartungsangebot für regelmäßige Kontrollen.
Kann ich eine Solaranlage auf ein Dach mit Blitzschutz installieren?
Ja, sehr gerne. In der Tat ist eine Blitzschutzanlage sogar dringend zu empfehlen, wenn Sie eine Solaranlage haben oder planen. Die Solaranlage ist ein zusätzlicher Blitzfänger, und die Blitzschutzanlage schützt sowohl Ihr Haus als auch die wertvollen Komponenten der Solaranlage.
Was ist der Unterschied zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?
Blitzschutz ist die äußere Anlage – Fangstangen, Ableitungsleitungen, Erdung. Sie fängt einen Blitz ab und leitet ihn zur Erde. Überspannungsschutz ist die innere Anlage – Geräte im Sicherungskasten, die Überspannungen abfangen, bevor sie in die Elektronik des Hauses gelangen. Beide zusammen ergeben den kompletten Schutz.
Kann ein Blitz durch ein Fenster ins Haus gelangen?
Nein, Fenster sind nicht leitfähig (außer bei Metallrahmen). Ein Blitz sucht sich den Weg mit dem geringsten Widerstand – das sind Metallteile. Deshalb ist eine Blitzschutzanlage so wichtig: Sie bietet einen sicheren Weg für die Blitzenergie.
Was passiert, wenn ich keine Blitzschutzanlage habe und es blitzt?
Das Risiko ist hoch. Ein direkter Blitzeinschlag kann zu Feuer führen, Stromleitungen beschädigen, elektronische Geräte zerstören und Menschen gefährden. Statistisch schlägt der Blitz zwar nicht täglich ein – aber wenn es passiert, ist es eine Katastrophe. Deshalb ist Prävention so wichtig.
Wie lange hält eine Blitzschutzanlage?
Mit guter Wartung und Prüfung kann eine Blitzschutzanlage 30–50 Jahre oder länger halten. Das Material ist robust und langlebig. Wichtig ist regelmäßige Wartung, um Korrosion zu erkennen und zu beheben. ###END###
