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Blitzschutz in Mahlsdorf: Installation & Ablauf erklärt

Veröffentlicht am 10.07.2026 · Haushandwerker GmbH · Mahlsdorf · 🕘 ca. 16 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Mahlsdorf – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Eine Blitzschutzanlage schützt Ihr Haus und Ihre Familie vor direkten Blitzeinschlägen und deren verheerenden Folgen. Die Installation läuft in der Regel an einem Tag ab und umfasst die Anbringung von Fangstangen, Leitungen und Erdung – wir führen alle Arbeiten fachgerecht nach DIN EN 62305 durch. Der richtige Zeitpunkt ist fast das ganze Jahr möglich, ausgenommen die Wintermonate mit gefrorenem Boden.
Auf einen Blick
Typische Installationsdaueretwa 1 Tag
ErdungssystemTiefenerder aus feuerverzinktem Stahl, 9 m Tiefe
LeitermaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungjährliche Sichtprüfung, 10-jährliche Messung empfohlen
MarkenpartnerSENEC, Growatt, SolarEdge

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Warum Überspannungsschutz und Blitzschutz in Mahlsdorf so wichtig ist

Der Überspannungsschutz in Mahlsdorf ist ein Thema, das viele Hausbesitzer lange ignorieren – bis es zu spät ist. Ein Blitzeinschlag kann in Sekunden alles zerstören: das Dach, die Elektrik, die Heizung, die Möbel. Schlimmer noch: Er kann zu Bränden führen, die das ganze Haus in Flammen aufgehen lassen. Das ist keine Übertreibung – wir sehen die Folgen regelmäßig in unserer Region.

Diese Seite erklärt Ihnen, wie eine professionelle Blitzschutzanlage installiert wird, worauf es ankommt, und warum es sich für Hausbesitzer in Mahlsdorf und Umgebung lohnt, diesen Schutz ernst zu nehmen. Wir sind ein regionaler Elektro- und Handwerksbetrieb mit über 20 Jahren Erfahrung – und wir führen Blitzschutzanlagen fachgerecht nach DIN EN 62305 durch.

Warum Blitzschutz für Mahlsdorf unverzichtbar ist: Nutzen und Vorteile

Brandenburg und speziell die Region um Mahlsdorf sind nicht unbedingt als „Blitzhotspot" bekannt – aber unterschätzen Sie das Risiko nicht. Gewitter treten hier regelmäßig auf, und ein einzelner Blitzeinschlag kann katastrophale Folgen haben.

Der größte Vorteil einer Blitzschutzanlage ist die Sicherheit Ihrer Familie. Ein direkter Einschlag bedeutet extreme Brandgefahr. Die Energie, die ein Blitz mit sich bringt, ist gewaltig – und ohne eine fachgerecht installierte Ableitung führt sie zu Feuer, Zerstörung und im schlimmsten Fall zu Todesfällen. Mit einer Blitzschutzanlage wird diese Energie sicher in die Erde abgeleitet. Das Haus bleibt verschont.

Ein zweiter großer Vorteil: Schutz Ihrer Elektrogeräte und Installationen. Moderne Häuser sind voll von empfindlicher Elektronik – Heizungsanlagen, Solaranlagen, Wärmepumpen, Smart-Home-Systeme. Ein Blitzeinschlag oder auch nur eine Überspannung in der Nähe kann alle diese Geräte zerstören. Mit einem modernen Blitzschutzsystem und Überspannungsschutz bleiben diese Investitionen erhalten.

Besonders wichtig: Wenn Sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben, ist eine Blitzschutzanlage dringend erforderlich. Solaranlagen sind exponiert und ziehen Blitze regelrecht an. Ohne Blitzschutz riskieren Sie nicht nur die Zerstörung der Anlage, sondern auch Brand und Stromschlag. Wir rüsten deshalb viele bestehende Solaranlagen in Mahlsdorf mit Blitzschutz nach – das ist eine der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen überhaupt.

Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit und Ruhe. Wenn Sie wissen, dass Ihr Haus professionell geschützt ist, können Sie Gewitter entspannt abwettern, ohne ständig in Angst um Ihr Zuhause zu leben.

Nicht zuletzt: Eine funktionierende Blitzschutzanlage kann auch bei Ihrer Versicherung relevant sein. Manche Policen sehen Blitzschutz als wichtigen Faktor an.

Der Ablauf der Blitzschutzinstallation: Schritt für Schritt

Viele Hausbesitzer fragen uns: Wie läuft das eigentlich ab? Wie lange dauert es? Was passiert auf meinem Dach? Hier erklären wir den kompletten Prozess – von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme.

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Beratung
    Alles beginnt mit einem unverbindlichen Besuch bei Ihnen zu Hause. Wir schauen uns das Haus an, besprechen Ihre Wünsche und prüfen die Gegebenheiten: Dachform, Dachbelag, Gebäudehöhe, bestehende Elektroinstallationen, eventuell vorhandene Solaranlage. Dabei beantworten wir alle Ihre Fragen. Nach diesem Termin erstellen wir einen detaillierten Kostenvoranschlag – kostenfrei und unverbindlich.
  2. Planung und technisches Design
    Basierend auf den Messungen und Beobachtungen vor Ort entwerfen wir ein maßgeschneidertes Blitzschutzsystem für Ihr Haus. Dabei beachten wir die DIN EN 62305 und berücksichtigen die Größe des Hauses, die Dachform und die Lage in Mahlsdorf. Wir legen fest, wo die Fangstangen angebracht werden, wie die Leitungen verlaufen und wo die Erdung erfolgt. Diese Planung ist entscheidend für die Sicherheit.
  3. Materialbereitstellung und Vorbereitung
    Wir beschaffen alle Materialien – Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), Fangstangen, Befestigungsmaterial, feuerverzinkte Tiefenerder und alle notwendigen Anschlusskomponenten. Alles wird auf Qualität geprüft und auf die Baustelle transportiert. Auch die Baustelle wird vorbereitet: Wir schützen Ihre Pflanzen, decken Bereiche ab und organisieren die Arbeitsabläufe so, dass wir effizient vorankommen.
  4. Anbringung der Fangstangen und Leitungen auf dem Dach
    Dies ist die sichtbarste Phase. Unsere Monteure klettern aufs Dach und bringen die Fangstangen an den höchsten Punkten des Hauses an – typischerweise an den Dachkanten und Kaminen. Die Fangstangen sind in der Regel etwa 1 bis 2 Meter lang und bestehen aus Aluminium oder Edelstahl. Danach verlegen wir die Aluminium-Leitungen fachgerecht nach DIN EN 62305, die die Fangstangen mit der Erdung verbinden. Diese Leitungen werden mit speziellen Befestigungsmitteln am Dach und an der Fassade befestigt – sicher, wetterfest und unauffällig.
  5. Erdungsarbeiten: Schlagung der Tiefenerder
    Die Erdung ist das Herzstück jeder Blitzschutzanlage. Wir schlagen in der Regel Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl an den Ecken des Hauses ein. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite verwenden wir zwei Tiefenerder, bei größeren Häusern üblicherweise vier. Jeder Tiefenerder wird etwa 9 Meter tief in den Boden geschlagen – das ist eine kraftintensive Arbeit, die Spezialwerkzeug erfordert. Diese Tiefenerder sorgen dafür, dass die Blitzenergie direkt in die Erde abgeleitet wird, wo sie ungefährlich verteilt wird.
  6. Verbindung aller Komponenten
    Nachdem Fangstangen, Leitungen und Erdung installiert sind, verbinden wir alles fachgerecht miteinander. Alle Anschlüsse werden mit Spezialverbindern hergestellt, die korrosionsfest sind und eine sichere elektrische Leitung gewährleisten. Wir überprüfen jede Verbindung auf Qualität und Sicherheit.
  7. Messung und Funktionsprüfung
    Vor der Inbetriebnahme führen wir Messungen durch: Wir prüfen die Erdungswiderstände, kontrollieren die Durchgängigkeit aller Leitungen und stellen sicher, dass das gesamte System nach den gültigen Normen funktioniert. Diese Messungen dokumentieren wir – das ist wichtig für Ihre Unterlagen und eventuell für die Versicherung.
  8. Abnahme und Dokumentation
    Wenn alles stimmt, erfolgt die formale Abnahme. Wir übergeben Ihnen ein Prüfprotokoll und erklären Ihnen, wie Sie das System nutzen und warten. Alle Unterlagen – Schaltpläne, Messprotokolle, Wartungsempfehlungen – erhalten Sie in schriftlicher Form. Damit sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.
  9. Nachbetreuung und Wartung
    Nach der Installation sind wir nicht weg. Wir empfehlen jährliche Sichtprüfungen und alle zehn Jahre eine vollständige Messung und Inspektion. So bleibt Ihr Blitzschutzsystem immer zuverlässig. Wir helfen Ihnen gerne dabei – ein Anruf genügt.

Die gesamte Installation dauert in der Regel etwa einen Tag – je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch etwas länger sein, aber normalerweise sind wir zügig fertig.

Regionale Besonderheiten in Mahlsdorf: Das müssen Sie wissen

Mahlsdorf liegt im Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Die Region hat ihre eigenen Besonderheiten, die bei der Planung einer Blitzschutzanlage relevant sind.

Dachtypen in Mahlsdorf: In dieser Gegend dominieren klassische Satteldächer, aber auch Flachdächer und Walmdächer sind häufig anzutreffen. Bei Satteldächern ist die Fangstangen-Anbringung straightforward – oben am First. Bei Flachdächern müssen wir die Fangstangen anders anordnen, um die gesamte Dachfläche zu schützen. Wir kennen diese Unterschiede und passen unser Design entsprechend an.

Wetter und Blitzgefahr: Brandenburg hat ein gemäßigtes Kontinentalklima mit etwa 1.800 bis 1.900 Sonnenstunden im Jahr. Das klingt sonnig, aber es gibt auch regelmäßig Gewitter – vor allem in den Sommermonaten Mai bis August. Die durchschnittliche Dachneigung in der Region liegt bei etwa 35 bis 40 Grad, was für die Blitzschutz-Planung relevant ist.

Netzbetreiber und Anmeldung: In Mahlsdorf ist typischerweise die Stromnetz Berlin GmbH oder ein ähnlicher regionaler Netzbetreiber zuständig. Bei der Installation einer Blitzschutzanlage, vor allem wenn sie mit einer Solaranlage kombiniert wird, müssen bestimmte Anmeldungen erfolgen. Wir kümmern uns um diese administrativen Dinge – Sie müssen sich da nicht selbst durchkämpfen.

Bodengegebenheiten: Der Boden in Mahlsdorf ist typisch für Brandenburg – sandiger bis lehmiger Untergrund. Das ist für die Erdungsarbeiten relevant: Wir müssen die Tiefenerder tief genug schlagen, um gute Erdungswiderstände zu erreichen. Unsere Erfahrung zeigt, dass 9 Meter Tiefe in dieser Region üblicherweise ausreichend ist.

Anfahrt und Service: Wir sind ein regionaler Betrieb und haben kurze Wege nach Mahlsdorf. Das bedeutet: schnelle Termine, schnelle Anfahrt und unkomplizierter Service. Wenn Sie später eine Wartung oder Reparatur brauchen, sind wir schnell bei Ihnen.

Technik und Qualität: Woraus besteht eine professionelle Blitzschutzanlage?

Eine gute Blitzschutzanlage ist nicht einfach ein paar Stangen auf dem Dach. Sie besteht aus mehreren Komponenten, die präzise zusammenpassen müssen.

Fangstangen (Fangvorrichtungen): Das sind die sichtbaren Stangen oben auf dem Dach. Sie bestehen aus Aluminium oder Edelstahl und sind in der Regel 1 bis 2 Meter lang. Ihre Aufgabe ist es, Blitze „einzufangen" und sicher abzuleiten. Die Anordnung ist kritisch – wir berechnen dies nach DIN EN 62305, um sicherzustellen, dass die gesamte Dachfläche geschützt ist.

Ableitungsleitungen: Diese verbinden die Fangstangen mit der Erdung. Wir verlegen Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), die stark genug sind, um die Blitzenergie zu transportieren. Diese Leitungen werden fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt – das bedeutet sichere Befestigung, Vermeidung von Knicken und saubere Verbindungen.

Tiefenerder (Erdungssystem): Das ist unter der Erde und daher nicht sichtbar, aber extrem wichtig. Wir verwenden Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl, die etwa 9 Meter tief geschlagen werden. Bei kleineren Häusern (bis ca. 15 m Breite) sind zwei Tiefenerder an gegenüberliegenden Ecken Standard. Bei größeren Häusern verwenden wir vier Tiefenerder an allen vier Ecken. Diese sorgen für eine sichere Ableitung der Blitzenergie in die Erde.

Verbinder und Anschlusskomponenten: Alle Teile müssen korrosionssicher und zuverlässig miteinander verbunden sein. Wir verwenden hochwertige Verbinder aus Aluminium oder Kupfer – je nach Anforderung – die eine sichere elektrische Leitung gewährleisten.

Überspannungsschutzgeräte (bei Bedarf): Wenn Sie eine Solaranlage oder andere empfindliche Elektrogeräte haben, empfehlen wir zusätzlich Überspannungsschutzgeräte im Schaltschrank. Diese schützen Ihre Geräte vor Überspannungen, die durch Blitzeinschlag oder Blitznähe entstehen.

Hier eine Übersicht der technischen Kennzahlen, die bei einer typischen Blitzschutzanlage relevant sind:

Komponente Material / Spezifikation Typische Abmessungen / Werte
Fangstangen Aluminium oder Edelstahl 1–2 m Höhe, Durchmesser 16–25 mm
Ableitungsleitungen Aluminium (gegebenenfalls Kupfer) Querschnitt 16 mm², Verlegung nach DIN EN 62305
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl ca. 9 m Tiefe, Durchmesser 16–20 mm
Erdungswiderstand Messgröße Zielwert: < 10 Ohm (je nach Norm)
Anzahl Tiefenerder Abhängig von Hausgröße 2–4 Stück an den Ecken
Installationsdauer Typisch ca. 1 Tag für ein Einfamilienhaus

Markenpartner und Qualität: Wir arbeiten mit führenden Herstellern zusammen – bei Solaranlagen und Speichersystemen vertrauen wir auf Marken wie SENEC, Growatt und SolarEdge. Auch beim Blitzschutz verwenden wir hochwertige, zertifizierte Komponenten von renommierten Herstellern. Das garantiert Ihnen lange Haltbarkeit und Zuverlässigkeit.

Voraussetzungen und Planung: Was wird vor der Installation geprüft?

Bevor wir mit der Montage beginnen, müssen mehrere Dinge geklärt und geprüft werden.

Gebäudestruktur und Statik: Wir prüfen, ob das Dach und die Fassade stabil genug sind, um die Fangstangen und Leitungen zu tragen. Bei älteren Häusern oder fragwürdiger Bausubstanz kann das relevant sein. Normalerweise ist das aber kein Problem – die Lasten sind gering.

Dachbelag und Material: Je nachdem, ob Sie ein Ziegeldach, Betondachsteine, Blech oder Flachdach haben, müssen wir die Befestigung unterschiedlich planen. Bei einem Ziegeldach beispielsweise bohren wir Löcher und verwenden spezielle Dachziegel-Durchführungen. Bei Flachdächern verwenden wir andere Befestigungsmethoden.

Bestehende Elektroinstallationen: Wir schauen uns an, wo Stromleitungen, Antennenleitungen oder andere Installationen verlaufen. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Blitzschutzleitungen nicht zu nah an bestehenden Leitungen vorbeilaufen und keine Interferenzen entstehen.

Solaranlage (falls vorhanden): Wenn Sie bereits eine Photovoltaikanlage haben oder planen, eine zu installieren, ist das für die Blitzschutz-Planung entscheidend. Wir müssen sicherstellen, dass die Blitzschutzanlage die Solaranlage optimal schützt. Das erfordert eine koordinierte Planung.

Bodengegebenheiten: Wir erkundigen uns nach dem Untergrund – ist es Sandboden, Lehm, felsig? Das beeinflusst die Erdungsarbeiten. In Mahlsdorf ist der Boden typisch für Brandenburg, was normalerweise kein großes Problem darstellt.

Nachbargebäude und Hindernisse: Gibt es Nachbargebäude, Bäume oder andere hohe Strukturen in der Nähe? Das kann die Blitzschutz-Planung beeinflussen.

Nach dieser Prüfung erstellen wir einen detaillierten Plan und einen Kostenvoranschlag. Erst wenn Sie den Auftrag geben, beginnen die Arbeiten.

Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte eine Blitzschutzanlage installiert werden?

Das ist eine häufig gestellte Frage – und die Antwort ist überraschend einfach: Blitzschutz können wir fast das ganze Jahr über installieren. Es gibt nur eine wichtige Ausnahme.

Winter und gefrorener Boden – das Problem: Von Dezember bis Februar ist der Boden in Brandenburg häufig gefroren. Wenn der Boden hart gefroren ist, können wir die Tiefenerder nicht schlagen – das ist einfach nicht möglich. Deshalb führen wir Blitzschutzinstallationen in dieser Zeit normalerweise nicht durch. Wenn Sie in dieser Jahreszeit eine Anfrage haben, können wir zwar schon planen und vorbereiten, die Erdungsarbeiten verschieben wir aber auf den Frühling.

Beste Jahreszeiten: März bis November: In diesen Monaten können wir ohne Probleme arbeiten. Der Boden ist nicht gefroren, und das Wetter ist normalerweise arbeitbar. Besonders angenehm ist es im Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) – da sind die Temperaturen mild und die Tage lang genug, um alles in einem Tag zu schaffen.

Sommer – machbar, aber heiß: Auch im Sommer (Juni bis August) können wir installieren. Es ist zwar heiß, aber unsere Monteure sind daran gewöhnt. Ein Vorteil: Die langen Tage bedeuten mehr Arbeitszeit.

Planung und Vorlauf: Wir empfehlen, etwa 2 bis 4 Wochen im Voraus zu planen. So haben Sie Zeit für den kostenlosen Vor-Ort-Termin, die Planung und die Abstimmung. In der Hochsaison (Mai bis Oktober) kann es etwas länger dauern, bis wir einen Termin haben.

Besonderheit: Blitzschutz für Solaranlagen: Wenn Sie gerade eine Solaranlage installiert haben oder planen, sollten Sie die Blitzschutzanlage zeitgleich oder unmittelbar danach installieren. Solaranlagen sind exponiert und brauchen sofort Schutz.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Mahlsdorf

Familie M. wohnt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus in Mahlsdorf mit Satteldach. Vor zwei Jahren hat sie eine Solaranlage auf dem Dach installieren lassen – 10 kWp, etwa 30 Module. Lange Zeit war ihnen nicht bewusst, dass eine Solaranlage ohne Blitzschutz ein großes Risiko ist. Im Sommer 2023 gab es ein starkes Gewitter in der Region, und Nachbarn erzählten von Blitzeinschlägen in der Nähe. Das beunruhigte Familie M., und sie kontaktierten uns für eine Beratung.

Wir führten einen kostenlosen Vor-Ort-Termin durch, schauten sich die Solaranlage an und erklärten, warum Blitzschutz jetzt dringend nötig war. Wir planten eine Blitzschutzanlage, die speziell auf die Solaranlage abgestimmt war: Fangstangen oben am Dach, Ableitungsleitungen entlang der Dachkanten, und zwei Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl an den Ecken des Hauses.

Die Installation fand an einem Tag im Mai statt. Unsere Monteure brauchten etwa 8 Stunden – Fangstangen anbringen, Leitungen verlegen, Tiefenerder schlagen, alles verbinden und prüfen. Familie M. war begeistert: „Wir fühlen uns jetzt viel sicherer. Wir wissen, dass unsere Solaranlage und unser Haus geschützt sind. Das war die beste Investition, die wir hätten machen können."

Heute, zwei Jahre später, lässt Familie M. die Anlage jährlich sichtprüfen. Sie haben absolute Ruhe – bei Gewittern denken sie nicht mehr daran, ob ein Blitz einschlägt.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

In unserer Praxis sehen wir immer wieder, dass Hausbesitzer Fehler machen – oder dass Blitzschutzanlagen unsachgemäß installiert wurden. Hier sind die wichtigsten Fehler, die Sie vermeiden sollten:

1. Blitzschutz nur auf dem Dach, keine Erdung: Manche Betriebe installieren Fangstangen und Leitungen, vergessen aber die Erdung oder machen sie halbherzig. Das ist völlig nutzlos – die Blitzenergie muss in die Erde abgeleitet werden. Ohne Tiefenerder funktioniert die ganze Anlage nicht.

2. Zu wenige oder zu flache Tiefenerder: Wir sehen Häuser, bei denen nur ein Tiefenerder installiert wurde oder die Tiefenerder nicht tief genug geschlagen wurden. Das führt zu schlechten Erdungswiderständen und unzureichendem Schutz. Bei uns sind es mindestens zwei (bei kleineren Häusern) oder vier (bei größeren Häusern) – und alle 9 Meter tief.

3. Falsche Materialien: Manche verwenden minderwertige Leitungen oder Verbinder. Das führt zu Korrosion und Ausfällen. Wir verwenden nur hochwertige, korrosionsbeständige Materialien.

4. Keine Wartung: Eine Blitzschutzanlage ist nicht „set and forget". Sie braucht regelmäßige Sichtprüfung und alle 10 Jahre eine vollständige Messung. Viele Hausbesitzer vergessen das – und dann funktioniert die Anlage im Ernstfall nicht mehr.

5. Blitzschutz und Solaranlage nicht koordiniert: Wenn Sie eine Solaranlage haben und später Blitzschutz installieren, müssen beide Systeme perfekt aufeinander abgestimmt sein. Manche Betriebe machen das falsch, und die Solaranlage ist nicht optimal geschützt.

6. Keine Dokumentation: Nach der Installation sollten Sie ein Prüfprotokoll, Schaltpläne und Wartungsempfehlungen erhalten. Manche Betriebe liefern das nicht – das ist fahrlässig. Wir geben Ihnen alles in schriftlicher Form mit.

7. Zu billige Angebote: Blitzschutz ist eine Sicherheitsanlage. Wenn ein Angebot zu billig klingt, ist es wahrscheinlich mit minderwertigen Materialien oder schlechter Verarbeitung verbunden. Vertrauen Sie auf erfahrene Betriebe wie uns.

Checkliste vor dem Start: Das sollten Sie vorbereitet haben

Wenn Sie sich für eine Blitzschutzanlage entschieden haben, können Sie mit dieser Checkliste sicherstellen, dass alles reibungslos läuft:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zum Blitzschutz

Fangstange (Fangvorrichtung)

Eine Stange aus Aluminium oder Edelstahl, die oben auf dem Dach installiert wird, um Blitze „einzufangen" und sicher abzuleiten. Typischerweise 1 bis 2 Meter lang.

Ableitung (Ableitungsleitung)

Die Leitung, die den Blitzstrom von der Fangstange zur Erdung transportiert. Sie besteht aus Aluminium oder Kupfer und wird fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt.

Tiefenerder

Ein Stab aus feuerverzinktem Stahl, der bis zu 9 Meter tief in den Boden geschlagen wird, um die Blitzenergie sicher in die Erde abzuleiten. Mehrere Tiefenerder werden an den Ecken eines Hauses installiert.

Erdungswiderstand

Ein Messwert, der angibt, wie gut die Erdung funktioniert. Je niedriger der Widerstand (gemessen in Ohm), desto besser die Ableitung. Zielwert ist typischerweise unter 10 Ohm.

DIN EN 62305

Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutzanlagen. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und gewartet werden müssen. Alle professionellen Installationen müssen diese Norm einhalten.

Überspannungsschutz

Zusätzliche Schutzgeräte (Überspannungsableiter), die in den Schaltschrank oder die Elektroinstallation eingebaut werden. Sie schützen empfindliche Geräte vor Überspannungen, die durch Blitzeinschlag oder Blitznähe entstehen.

Photovoltaikanlage (Solaranlage)

Eine Anlage zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht. Solaranlagen sind exponiert und ziehen Blitze an – deshalb ist eine Blitzschutzanlage dringend erforderlich.

Korrosion

Der Prozess, bei dem Metalle durch chemische Reaktionen mit der Umgebung (Wasser, Luft, Salz) rosten oder beschädigt werden. Deshalb verwenden wir korrosionsbeständige Materialien wie feuerverzinkten Stahl und Aluminium.

Messung (Erdungsmessung)

Eine elektrische Prüfung, bei der der Erdungswiderstand gemessen wird. Diese Messung erfolgt nach der Installation und dann alle 10 Jahre zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit.

Blitzeinschlag

Das Ereignis, bei dem ein Blitz direkt in ein Gebäude oder eine Struktur einschlägt. Die dabei freigesetzte Energie ist extrem hoch und kann zu Feuer, Zerstörung und Verletzungen führen – eine Blitzschutzanlage leitet diese Energie sicher ab.

Warum ein regionaler Fachbetrieb die richtige Wahl ist

Sie könnten denken: Blitzschutz ist Blitzschutz – warum nicht den erstbesten Betrieb nehmen? Wir möchten Ihnen erklären, warum ein regionaler Fachbetrieb wie wir die bessere Wahl ist.

Erfahrung und Expertise: Wir haben über 20 Jahre Erfahrung mit Blitzschutzanlagen in Brandenburg und Berlin. Wir kennen die regionalen Besonderheiten – Bodengegebenheiten, Wetter, typische Dachformen in Mahlsdorf. Diese Erfahrung können Sie nicht einfach kaufen.

Ein Ansprechpartner für alles: Wir sind ein Elektro- und Handwerksbetrieb, der Blitzschutz, Solaranlagen, Speicher und Elektroinstallationen aus einer Hand macht. Das bedeutet: Wenn Sie eine Solaranlage haben und Blitzschutz brauchen, können wir beide Systeme perfekt aufeinander abstimmen. Kein Hin und Her zwischen verschiedenen Betrieben.

Kurze Wege und schneller Service: Wir sind regional tätig – Mahlsdorf ist nur eine kurze Fahrt entfernt. Das bedeutet: schnelle Termine, schnelle Anfahrt, und wenn Sie später eine Wartung brauchen, sind wir schnell bei Ihnen. Nicht so bei großen überregionalen Betrieben.

Qualität und Zertifizierung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und arbeiten nach allen gültigen Normen – DIN EN 62305, VDE, und allem anderen. Alle unsere Monteure sind geschult und zertifiziert. Das ist nicht selbstverständlich.

Beratung und Transparenz: Bevor wir arbeiten, erklären wir Ihnen alles – welche Lösung für Ihr Haus sinnvoll ist, was die Vorteile sind, was die Arbeitsschritte sind. Wir verstecken uns nicht hinter technischem Jargon. Und wir erstellen immer einen detaillierten Kostenvoranschlag – kostenfrei und unverbindlich.

Nachbetreuung: Nach der Installation sind wir nicht weg. Wir helfen Ihnen mit Wartung, Inspektionen und Reparaturen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns anrufen.

Alles aus einer Hand: Elektroinstallationen, Solaranlagen, Speicher, Blitzschutz, Wärmepumpen – wir machen das alles. Das ist praktisch für Sie und führt zu besseren Lösungen, weil alle Systeme aufeinander abgestimmt sind.

Wenn Sie eine Blitzschutzanlage in Mahlsdorf brauchen, kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Vor-Ort-Termin. Wir freuen uns, Sie zu beraten.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel etwa einen Tag für ein Einfamilienhaus. Je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch etwas länger dauern, aber normalerweise sind wir zügig fertig.

Brauche ich eine Genehmigung für die Installation?

Das hängt von Ihrem Bundesland und Ihrer Gemeinde ab. In Brandenburg ist normalerweise keine Genehmigung erforderlich. Wir klären das mit Ihnen ab und kümmern uns um eventuelle Anmeldungen beim Netzbetreiber.

Wie viel kostet eine Blitzschutzanlage?

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Hausgröße, der Dachform, bestehenden Solaranlagen und anderen Faktoren ab.

Kann ich eine Blitzschutzanlage auch bei einer bestehenden Solaranlage nachträglich installieren?

Ja, absolut. Das ist sogar sehr empfohlen. Wir können die Blitzschutzanlage so planen, dass sie Ihre Solaranlage optimal schützt.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine jährliche Sichtprüfung und alle 10 Jahre eine vollständige Messung und Inspektion. So bleibt Ihre Anlage zuverlässig.

Welches Material verwenden Sie für die Tiefenerder?

Wir verwenden feuerverzinkten Stahl, der sehr korrosionsbeständig ist und lange hält. Die Tiefenerder werden etwa 9 Meter tief geschlagen.

Wie viele Tiefenerder braucht ein Haus?

Das hängt von der Hausgröße ab. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite verwenden wir zwei Tiefenerder an gegenüberliegenden Ecken. Bei größeren Häusern sind es vier an allen vier Ecken.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?

Ja, bei Flachdächern müssen wir die Fangstangen anders anordnen, aber der Schutz ist genauso wirksam. Wir planen das speziell für Ihr Dach.

Was passiert bei einem Blitzeinschlag mit meinen Elektrogeräten?

Ohne Blitzschutz und Überspannungsschutz können Elektrogeräte zerstört werden. Mit einer professionellen Anlage und zusätzlichen Überspannungsschutzgeräten im Schaltschrank bleiben Ihre Geräte sicher.

Kann ich eine Blitzschutzanlage auch im Winter installieren?

Nein, von Dezember bis Februar ist der Boden in Brandenburg häufig gefroren, und wir können die Tiefenerder nicht schlagen. Wir installieren Blitzschutz von März bis November.

Wie erkenne ich, ob meine bestehende Blitzschutzanlage noch funktioniert?

Das können nur Messungen zeigen. Wir führen eine vollständige Inspektion und Messung durch und sagen Ihnen, ob die Anlage noch in Ordnung ist oder repariert werden muss.

Ist Blitzschutz auch wichtig, wenn mein Haus nicht sehr hoch ist?

Ja, auch niedrigere Häuser können von Blitzeinschlag getroffen werden. Ein Blitz schlägt ein, und das Haus brennt ab – dieses Risiko lässt sich mit einer Blitzschutzanlage entscheidend senken, unabhängig von der Hausgröße.

Muss ich meinen Stromversorger oder Netzbetreiber informieren, wenn ich Blitzschutz installiere?

Das ist vor allem dann relevant, wenn Sie eine Solaranlage haben. Wir kümmern uns um die Anmeldungen beim Netzbetreiber – das ist Teil unseres Service.

Gibt es Unterschiede zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?

Ja, beide sind wichtig. Blitzschutz leitet die Energie eines direkten Blitzeinschlags ab. Überspannungsschutz schützt Ihre Geräte vor Überspannungen durch Blitzeinschlag oder Blitznähe. Idealerweise haben Sie beides. ###END###

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Mahlsdorf und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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