Wechselrichter tauschen Peitz: Installation & Ablauf

Nachrüstung in Peitz: Der Weg zum modernen Speichersystem
Wenn Sie in Peitz eine Solaranlage betreiben und Ihren Wechselrichter tauschen möchten, geht es meist um mehr als nur einen Austausch: Es ist die Chance, Ihre Anlage mit einem Stromspeicher nachzurüsten – und damit unabhängiger, flexibler und sicherer zu werden. Ob Ihr alter Wechselrichter in die Jahre gekommen ist, die Leistung nachlässt oder Sie einfach die Kontrolle über Ihren Solarstrom zurückgewinnen möchten – eine Nachrüstung macht Sinn. Diese Seite führt Sie durch den gesamten Prozess, von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme.
Wir bei der Haushandwerker GmbH montieren seit über 20 Jahren Solaranlagen und Speichersysteme in der Region. Peitz und der Landkreis Oder-Spree sind unser Arbeitsgebiet – wir kennen die lokalen Besonderheiten, die Netzbetreiber und die typischen Dachformen in der Gegend. Wenn Sie einen Wechselrichter tauschen und dabei eine echte Nachrüstung planen, sind wir Ihr Ansprechpartner.
Nutzen & Vorteile einer Nachrüstung für Peitz
Eine Nachrüstung ist nicht einfach ein technischer Austausch – sie verändert, wie Sie mit Ihrem Solarstrom umgehen.
Unabhängigkeit vom Stromnetz: Mit einem Speicher nutzen Sie Ihren Solarstrom auch dann, wenn die Sonne nicht scheint. Morgens vor Sonnenaufgang, abends oder in der Nacht: Der Speicher versorgt Ihr Haus. Das reduziert Ihre Abhängigkeit vom Stromnetz spürbar.
Mehr Eigenverbrauch: Ohne Speicher geht ein großer Teil des mittags erzeugten Stroms ins Netz – Sie erhalten dafür eine Einspeisevergütung. Mit Speicher nutzen Sie diesen Strom selbst. Das ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch sinnvoller: Ihr eigener Strom, den Sie selbst verbrauchen, ist immer wertvoller als Strom, den Sie ins Netz speisen.
Komfort & Kontrolle: Mit modernen Speichersystemen wie SENEC oder Growatt sehen Sie in einer App, wieviel Strom gerade erzeugt wird, wie viel im Speicher ist und wie viel Sie gerade verbrauchen. Sie haben die volle Kontrolle.
Sicherheit bei Stromausfällen: Das ist ein großes Plus: Mit einem Backup-System (mehr dazu weiter unten) läuft Ihre Solaranlage auch bei Stromausfall weiter. Kühlschrank, Heizung, Internet – alles bleibt versorgt. Das ist in Zeiten von Unwettern und Extremwetter ein echtes Sicherheitsplus.
Umweltbewusstsein: Sie nutzen mehr Solarstrom selbst, weniger Netzstrom, und reduzieren damit Ihren CO₂-Fußabdruck. Das ist ein gutes Gefühl.
Ablauf der Installation: Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme
Der Weg vom alten Wechselrichter zum neuen Speichersystem läuft bei uns nach einem bewährten Schema ab. Jeder Schritt ist wichtig – und jeder wird von unseren Fachleuten sorgfältig durchgeführt.
- Kostenloser Vor-Ort-Termin & Bestandsaufnahme: Das Erste ist immer ein Besuch bei Ihnen zu Hause. Wir schauen uns Ihre vorhandene Solaranlage an – Modulgröße, Ausrichtung, Dachform, Zustand des Wechselrichters – und prüfen, wo der neue Speicher am besten platziert wird. Meist kommt er in den Keller oder die Garage, manchmal auch in einen Technikraum. Wir fragen Sie auch nach Ihrem Stromverbrauch, nach Ihren Zielen und danach, ob Sie Backup brauchen – also Stromversorgung auch bei Stromausfällen. Alle Fragen beantworten wir transparent, und am Ende dieser Beratung haben Sie ein klares Bild, was möglich ist.
- Dimensionierung & Planung des Speichers: Basierend auf Ihrer Anlage und Ihrem Verbrauch wählen wir die passende Speichergröße. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Brandenburg rechnen wir oft mit 5–10 kWh Speicherkapazität – das ist groß genug, um auch längere Phasen ohne Sonne zu überbrücken, und nicht so groß, dass Sie unnötig viel Kapazität bezahlen. Wir erstellen einen konkreten Plan, welche Komponenten wir verbauen, und klären dabei auch alle technischen Details.
- Anmeldung & Genehmigung: Der Wechselrichter-Tausch mit Speicher muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. In Peitz ist das meist die Stadtwerke Peitz oder ein regionaler Netzbetreiber im Landkreis Oder-Spree. Wir kümmern uns um diese Anmeldung – Sie müssen da nichts tun. Je nach Größe Ihrer Anlage brauchen wir manchmal auch noch eine Genehmigung vom Netzbetreiber, aber auch das regeln wir.
- Vorbereitung & Absprachen: Vor dem Montage-Termin besprechen wir mit Ihnen noch einmal alle Details. Wann passt es Ihnen? Brauchen Sie den Speicher an einem bestimmten Platz? Gibt es Besonderheiten (zum Beispiel lange Kabelwege vom Dach zum Keller)? Wir machen auch eine kleine Checkliste durch, damit am Montage-Tag alles reibungslos läuft.
- Demontage des alten Wechselrichters: Am Montage-Tag beginnen wir mit der Demontage. Der alte Wechselrichter wird sicher vom Stromnetz getrennt, dann abgebaut und entsorgt. Das ist Facharbeit – wir machen das, damit Sie sich keine Gedanken machen müssen.
- Aufbau & Verdrahtung des Speichersystems: Der neue Speicher wird aufgebaut – das dauert je nach Modell und Größe 1–2 Tage. Wir installieren die Batterie-Module, verbinden sie mit dem neuen Wechselrichter, verlegen die Stromleitungen vom Dach zum Speicher und vom Speicher zu Ihrem Hausanschluss. Wenn Sie sich für Backup entschieden haben, wird auch die Backup-Box installiert – das ist eine spezielle Komponente, die bei Stromausfall erkennt, dass das Netz weg ist, und Ihre Anlage dann weiterlaufen lässt. Das ist technisch anspruchsvoll, aber bei SENEC und Growatt ein etabliertes System, das sehr zuverlässig läuft.
- Inbetriebnahme & Konfiguration: Sobald alles verdrahtet ist, geht es an die Konfiguration. Der Speicher muss wissen, wieviel Strom er laden und entladen darf, wie er sich bei Stromausfall verhalten soll (falls Backup gewünscht), und wie er mit Ihrer Solaranlage kommuniziert. Das ist alles softwareseitig – wir programmieren das nach Ihren Wünschen. Dann folgt ein erster Test: Lädt der Speicher? Entlädt er richtig? Funktioniert die App?
- Anmeldung beim Netzbetreiber & Inbetriebnahme: Nach dem erfolgreichen Test melden wir die Anlage beim Netzbetreiber an. Der Netzbetreiber prüft die Unterlagen und gibt dann grünes Licht – oder fordert noch kleine Anpassungen. Sobald das durch ist, ist Ihre Anlage offiziell in Betrieb und Sie können sofort von dem neuen Speicher profitieren.
- Übergabe & Einweisung: Am Ende zeigen wir Ihnen alles: Wie nutzen Sie die App? Wie sehen Sie, wie viel Strom gerade im Speicher ist? Was müssen Sie bei der Wartung beachten? Wir geben Ihnen auch eine kleine Dokumentation mit – Bedienungsanleitungen, Garantie-Unterlagen, Kontaktdaten für später. Und Sie haben danach einen festen Ansprechpartner bei uns, wenn Fragen auftauchen.
Backup: Strom vom Dach auch bei Stromausfall
Das ist eines der wichtigsten Themen bei der Nachrüstung – und viele Haushalte kennen das Problem nicht, bis es zu spät ist. Wenn das Stromnetz ausfällt, schaltet sich eine normale Solaranlage automatisch ab. Das klingt paradox, ist aber aus Sicherheitsgründen so: Der Wechselrichter muss sich abschalten, damit Techniker, die am Stromnetz arbeiten, nicht plötzlich von Ihrer Solaranlage elektrisiert werden. Ergebnis: Trotz Sonne auf dem Dach ist Ihr Haus dunkel.
Mit einem Backup-System funktioniert das anders. Die Anlage erkennt, dass das Netz weg ist, und läuft einfach weiter – mit voller Sicherheit für alle. Ihr Speicher versorgt dann das ganze Haus: Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizung, Licht, Internet, alles. Wenn die Sonne scheint, lädt der Speicher sich von der Solaranlage auf und entlädt sich im Haus. Wenn es dunkel wird, nutzt der Speicher die Energie, die er tagsüber gesammelt hat.
Das Backup-System ist besonders in Brandenburg sinnvoll. Unwetter, Schneelasten auf Stromleitungen, Extremwetter – die Ausfallquoten nehmen zu. Mit Backup haben Sie eine echte Unabhängigkeit: Wenn alle anderen im Dunkeln sitzen, Sie aber nicht.
Wichtig: Diese Backup-Funktion gibt es nur bei einem NEUEN Speichersystem in Verbindung mit Backup. Unsere Partner SENEC und Growatt bieten das an – mit speziellen Speichern und einer Backup-Box. Bestehende oder ältere Speicher können das in der Regel nicht. Wenn Sie Backup möchten, brauchen Sie ein neues System. Wir beraten Sie kostenlos, ob Backup für Sie sinnvoll ist und welches System dazu passt.
Der Einbau des Backup-Systems selbst dauert etwa einen Tag – die Backup-Box wird neben dem Speicher installiert, mit speziellen Schutzschaltern verdrahtet und konfiguriert. Der Speicheraufbau selbst (wie oben beschrieben) dauert 1–2 Tage. Zusammen rechnen Sie also mit 1–2 Tagen für die komplette Installation.
Regionale Besonderheiten in Peitz & Landkreis Oder-Spree
Dachtypen & Ausrichtung: Peitz und die Umgebung haben eine gute Mischung aus älteren Wohnhäusern mit Satteldächern und neueren Bauten mit flacheren Dächern. Die meisten Häuser sind nach Süden oder Südwesten ausgerichtet – ideal für Solaranlagen. Wir kennen die typischen Dachformen und wissen, wie wir Speicher-Komponenten auch bei beengten Verhältnissen sauber verbauen.
Sonnenstunden & Wetter: Brandenburg liegt in der gemäßigten Zone mit etwa 1.600–1.700 Sonnenstunden pro Jahr – das ist ein guter Wert für Deutschland. Peitz hat ähnliche Bedingungen wie der Rest Brandenburgs: viele Sonnentage im Sommer, aber auch längere bewölkte Phasen im Herbst und Winter. Deshalb ist ein Speicher hier besonders wertvoll – er überbrückt die Lücken.
Netzbetreiber & Anmeldung: In Peitz und Umgebung sind meist die Stadtwerke Peitz oder regionale Netzbetreiber des Landkreises Oder-Spree zuständig. Die Anmeldung läuft über diese Betreiber. Wir kennen die Anforderungen und die Ansprechpartner – das macht den Prozess für Sie einfach.
Anfahrt & Servicegebiet: Peitz liegt im südlichen Brandenburg, etwa 100 km südöstlich von Berlin. Für uns ist das ein sehr kurzer Anfahrtsweg – wir sind schnell bei Ihnen und können auch kurzfristig Termine machen. Das ist ein großer Vorteil: Kein großer Betrieb aus Berlin mit langen Wartezeiten, sondern ein regionaler Partner, der Sie kennt und schnell da ist.
Technik & Qualität: Die richtigen Komponenten
Die Qualität Ihrer Nachrüstung hängt stark von den Komponenten ab, die wir verbauen. Wir arbeiten mit etablierten Markenpartnern zusammen – das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von 20 Jahren Erfahrung.
Speichersysteme SENEC & Growatt: Das sind die beiden Systeme, auf die wir setzen. SENEC kommt aus Deutschland (Leipzig), Growatt ist ein etablierter chinesischer Hersteller. Beide bieten hohe Qualität, lange Garantie auf das Material und – das ist wichtig – echte Backup-Optionen. Die Speicher sind modular aufgebaut: Je nach Bedarf können Sie mit 5, 7, 10 oder sogar 15 kWh starten. Das ist flexibel und wirtschaftlich.
Wechselrichter: Der neue Wechselrichter ist das Herzstück. Er wandelt den Gleichstrom von der Solaranlage in Wechselstrom um, regelt die Ladung des Speichers und verwaltet den Stromfluss ins Haus und ins Netz. Wir verbauen Wechselrichter von renommierten Herstellern – SolarEdge, Fronius, Goodwe – je nachdem, was zu Ihrer Anlage passt. Diese Geräte sind zuverlässig und haben lange Lebensdauer.
Dimensionierung: Wie groß sollte der Speicher sein? Das hängt von drei Faktoren ab:
- Ihrer vorhandenen Solaranlage (kWp)
- Ihrem durchschnittlichen Stromverbrauch
- Ihrer Nutzungsgewohnheit (viel daheim tagsüber oder eher abends?)
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Peitz mit einer 6–8 kWp Solaranlage empfehlen wir oft einen 8–10 kWh Speicher. Das ist groß genug, um auch an bewölkten Tagen eine gute Quote Eigenverbrauch zu erreichen, und nicht überdimensioniert. Wir besprechen das individuell mit Ihnen – jedes Haus ist anders.
| Komponente | Typische Größe / Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Solaranlage | 5–10 kWp | Bestandsanlage, wird nicht verändert |
| Speicherkapazität | 5–10 kWh | Je nach Verbrauch und Ziel |
| Wechselrichter (neu) | 3–6 kW | Muss zur Solaranlage passen |
| Backup-Box (optional) | Je nach System | Nur bei SENEC/Growatt mit Backup |
| Montagefläche Speicher | Ca. 1–2 m² Grundfläche | Keller, Garage oder Technikraum |
| Installationsdauer | 1–2 Tage | Speicheraufbau + Elektrik + Konfiguration |
Voraussetzungen & Planung: Was wir prüfen
Nicht jede Nachrüstung läuft gleich ab – es gibt Voraussetzungen und Besonderheiten, die wir am Anfang prüfen.
Zustand der vorhandenen Solaranlage: Wenn Ihre Anlage älter als 15 Jahre ist oder bereits Ausfallerscheinungen hat, kann eine Nachrüstung sinnvoll sein – aber wir müssen erst prüfen, ob die Module und Leitungen noch in Ordnung sind. Manchmal ist eine kleine Reparatur nötig, bevor wir den Speicher installieren.
Platz für den Speicher: Der Speicher braucht einen trockenen, frostfreien Platz – Keller, Garage oder Technikraum sind ideal. Die Temperatur sollte zwischen 0 und 40 Grad Celsius liegen. Wenn Sie keinen solchen Platz haben, können wir auch über Alternativen sprechen – aber das ist selten ein Problem.
Stromleitungen & Verkabelung: Wir prüfen, wie lang die Wege von der Solaranlage zum Speicher sind. Sehr lange Kabelwege können Verluste verursachen – dann müssen wir dickere Kabel verlegen. Das kostet mehr Aufwand, ist aber machbar.
Hausanschluss & Zähler: Der Speicher muss an Ihren Hausanschluss angebunden werden. Wir prüfen, ob die vorhandene Elektrik das hergibt oder ob kleine Anpassungen nötig sind. Moderne Häuser mit gutem Hausanschluss haben da keine Probleme.
Netzanschluss & Regelungen: Jeder Netzbetreiber hat etwas andere Anforderungen. Wir kennen die Vorgaben des Netzbetreibers in Peitz und beachten sie von Anfang an. Das spart später Verzögerungen.
Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte es sein?
Der beste Zeitpunkt für eine Nachrüstung ist nicht immer offensichtlich – aber es gibt ein paar Punkte zu beachten.
Jahreszeit: In Brandenburg ist Frühling und Herbst ideal – nicht zu heiß, nicht zu kalt, und die Tage sind lang genug, um alles in Ruhe zu installieren. Im Sommer können Montage-Arbeiten auf dem Dach anstrengend werden. Im tiefsten Winter ist es kalt, aber nicht unmöglich. Wir arbeiten das ganze Jahr über, richten uns aber nach Ihren Wünschen.
Planungsvorlauf: Rechnen Sie mit 2–4 Wochen von der ersten Beratung bis zur Montage. Das ist Zeit für die Planung, die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Beschaffung der Komponenten. Wenn Sie schneller brauchen, sprechen Sie mit uns – manchmal geht es auch schneller.
Wann macht es wirtschaftlich Sinn? Das ist individuell – manche Haushalte haben sofort Nutzen, andere brauchen länger. Das klären wir kostenlos bei einem Vor-Ort-Termin.
Wenn der alte Wechselrichter ausfällt: Wenn Ihr Wechselrichter kaputt ist, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Sie müssen ihn eh ersetzen – dann können Sie gleich den Speicher mitnehmen.
Praxis-Beispiel: Familie M. aus Peitz
Die Situation: Familie M. hat seit 2012 eine 6 kWp Solaranlage auf dem Dach ihres Einfamilienhauses in Peitz. Der damalige Wechselrichter ist mittlerweile 12 Jahre alt und zeigt erste Ermüdungserscheinungen – manchmal fällt er in der Früh einfach aus, bis er wieder hochgefahren ist. Im Sommer erzeugen die Module viel Strom, aber die Familie ist tagsüber arbeiten – der Strom geht ins Netz. Abends, wenn alle daheim sind, brauchen sie Strom vom Netz.
Die Lösung: Wir haben Familie M. ein Speichersystem mit 8 kWh empfohlen. Der neue Wechselrichter ist ein moderner Hybridwechselrichter, der die alte Solaranlage perfekt verwaltet. Der Speicher wird im Keller installiert – dort ist Platz und die Temperatur stimmt. Wir entscheiden uns auch für die Backup-Option mit Growatt, weil Familie M. in einem Gebiet lebt, das öfter von Stromausfällen betroffen ist.
Der Ablauf: Beratung im März, Montage im April. Am ersten Tag wird der alte Wechselrichter demontiert, der Speicher aufgebaut und alle Leitungen verlegt. Am zweiten Tag wird alles konfiguriert, die Backup-Box installiert und getestet. Ende April ist alles fertig und angemeldet.
Das Ergebnis: Seitdem nutzt Familie M. etwa 70 % ihres Solarstroms selbst – vorher waren es 30 %. Im Sommer laden sie den Speicher tagsüber auf und nutzen ihn abends. Im Winter ist der Speicher eine gute Ergänzung für die weniger Sonne. Und wenn es einen Stromausfall gibt – was in der Gegend schon vorgekommen ist – läuft ihr Haus weiter. Das ist ein echtes Sicherheitsplus.
Häufige Fehler & worauf Sie achten sollten
Fehler 1: Speicher zu klein dimensionieren. Manche denken, dass ein 3–4 kWh Speicher reicht. Das ist oft zu wenig. Ein zu kleiner Speicher lädt morgens schnell auf und entlädt sich abends wieder – der Nutzen ist begrenzt. Besser ist es, etwas großzügiger zu dimensionieren. Wir beraten Sie dazu.
Fehler 2: Falsche Platzierung des Speichers. Wenn der Speicher zu weit weg vom Wechselrichter oder vom Hausanschluss installiert wird, entstehen lange Kabelwege und Verluste. Wir planen die Platzierung immer mit Bedacht.
Fehler 3: Backup nicht mitdenken. Viele Haushalte sagen hinterher: „Hätte ich gewusst, dass Stromausfälle so häufig sind, hätte ich Backup genommen." Backup gibt es nur mit einem neuen System – nicht nachträglich. Denken Sie das von Anfang an mit.
Fehler 4: Anmeldung vergessen oder falsch machen. Der Speicher muss angemeldet werden – das ist nicht optional. Wenn das nicht richtig läuft, kann es zu Problemen mit dem Netzbetreiber kommen. Wir kümmern uns darum, damit Sie das nicht selbst machen müssen.
Fehler 5: Billig-Komponenten kaufen. Es gibt günstige Speicher und Wechselrichter aus unbekannten Herstellern. Die mögen anfangs sparen, aber wenn sie nach 5 Jahren kaputt sind, haben Sie ein echtes Problem. Wir setzen auf bewährte Marken – das ist am Ende wirtschaftlicher.
Checkliste: Das sollten Sie vor dem Start vorbereiten
- ☐ Aktuelle Stromrechnung bereithalten (zeigt Ihren durchschnittlichen Verbrauch)
- ☐ Unterlagen zu Ihrer Solaranlage sammeln (Baujahr, Modulgröße, Wechselrichter-Modell)
- ☐ Überlegen, wo der Speicher Platz hat (Keller, Garage, Technikraum?)
- ☐ Klären, ob Backup für Sie wichtig ist (Stromausfälle in Ihrer Gegend?)
- ☐ Hausschlüssel für den Montage-Tag bereitlegen
- ☐ Falls nötig: Nachbarn informieren, dass wir kommen (wegen Parkplatz etc.)
- ☐ Fragen notieren, die Sie beim Beratungstermin stellen möchten
- ☐ Verfügbarkeit für 1–2 Montage-Tage klären
- ☐ Kontakt zum Netzbetreiber raussuchen (für Anmeldung)
- ☐ Überprüfen, ob Dachziegel oder Module Schäden haben (müssen vorher repariert werden)
- ☐ Entscheiden: Nur Wechselrichter-Tausch oder gleich mit Speicher?
- ☐ Unverbindliches Angebot anfordern (kostenlos bei uns)
Kleines Fachbegriff-Lexikon zur Nachrüstung
Wechselrichter
Das Gerät, das den Gleichstrom von den Solarmodulen in Wechselstrom umwandelt, den Ihr Haus und das Stromnetz nutzen können. Ein moderner Hybridwechselrichter kann zusätzlich einen Speicher laden und entladen.
Stromspeicher / Batteriespeicher
Ein System aus Batterie-Modulen, das Solarstrom speichert. Tagsüber wird er geladen, nachts oder bei Bedarf entladen. Die Kapazität wird in kWh (Kilowattstunden) gemessen.
kWp (Kilowatt Peak)
Die Spitzenleistung einer Solaranlage unter idealen Bedingungen. Eine 6 kWp Anlage erzeugt maximal 6 Kilowatt Gleichstrom.
kWh (Kilowattstunde)
Die Maßeinheit für Energiemenge. Ein Haushalt verbraucht typischerweise 3.000–4.000 kWh Strom pro Jahr.
Eigenverbrauch
Der Anteil des Solarstroms, den Sie selbst im Haus nutzen (statt ihn ins Netz zu speisen). Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch typischerweise von 30 % auf 60–80 %.
Backup / Notstromfunktion
Eine Funktion, die bei Stromausfall erkennt, dass das Netz weg ist, und die Solaranlage weiterlaufen lässt. So versorgt der Speicher Ihr Haus weiter mit Strom – solange die Sonne scheint oder der Speicher geladen ist.
Hybridwechselrichter
Ein Wechselrichter, der nicht nur Solarstrom umwandelt, sondern auch einen Speicher laden und entladen kann. Das ist das Herzstück einer Nachrüstung.
Netzbetreiber
Das Unternehmen, das in Ihrer Region das Stromnetz verwaltet. In Peitz sind das meist die Stadtwerke oder regionale Betreiber des Landkreises Oder-Spree.
Einspeisevergütung
Die Zahlung, die Sie vom Netzbetreiber bekommen, wenn Sie Solarstrom ins Netz einspeisen. Mit Speicher sinkt die Einspeisemenge, aber der Eigenverbrauch (und damit Ihre Ersparnis) steigt.
Anmeldung / Registrierung
Der formale Prozess, bei dem Sie Ihre Nachrüstung beim Netzbetreiber anmelden. Das ist Pflicht und wird von uns übernommen.
Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Vorteile der Haushandwerker GmbH
Es gibt große Konzerne, die überregional Solaranlagen installieren. Es gibt auch Billig-Anbieter ohne echte Fachkompetenz. Und es gibt uns – einen regionalen Meisterbetrieb mit 20 Jahren Erfahrung in Brandenburg.
Fachkompetenz & Erfahrung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meister-Ausbildung. Wir haben Hunderte von Solaranlagen und Speichern in der Region installiert. Das ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis. Wenn es Besonderheiten gibt – alte Häuser, komplizierte Dachformen, lange Kabelwege – wissen wir, wie wir damit umgehen.
Kurze Wege & schnelle Termine: Peitz ist für uns ein kurzer Anfahrtsweg. Wir sind schnell bei Ihnen, können auch kurzfristig Termine machen und sind nicht auf zentrale Planung von irgendwo anders angewiesen. Wenn Sie Fragen haben oder etwas nicht funktioniert, rufen Sie an – und wir sind bald da.
Ein Ansprechpartner für alles: Sie haben nicht mit 5 verschiedenen Firmen zu tun – Solaranlage hier, Speicher dort, Elektrik irgendwo anders. Bei uns läuft alles aus einer Hand. Das macht es einfacher, schneller und zuverlässiger. Und wenn später Fragen auftauchen, wissen Sie, wen Sie anrufen.
Markenpartner & Qualität: Wir arbeiten mit etablierten Herstellern wie SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen. Das sind keine Zufallspartner, sondern das Ergebnis von jahrelanger Zusammenarbeit und guten Erfahrungen. Das bedeutet für Sie: Qualität, Zuverlässigkeit und lange Garantie auf das Material.
Transparente Beratung: Wir verstecken nichts hinter Fachbegriffe. Wir erklären, was wir machen, warum wir es so machen, und was es für Sie bedeutet. Bei unserem kostenlosen Vor-Ort-Termin beantworten wir alle Ihre Fragen – offen und ehrlich.
Service nach der Installation: Nach der Montage ist nicht Schluss. Wir zeigen Ihnen alles, geben Ihnen Dokumentation mit und sind Ihr Ansprechpartner für Fragen, Wartung oder wenn später etwas sein sollte. Das ist nicht selbstverständlich, aber für uns Standard.
Wenn Sie in Peitz oder der Umgebung wohnen und Ihren Wechselrichter tauschen möchten – mit oder ohne Speicher – laden wir Sie zu einem kostenlosen, unverbindlichen Vor-Ort-Termin ein. Wir schauen uns Ihre Anlage an, besprechen die Möglichkeiten und beantworten alle Ihre Fragen. Danach wissen Sie genau, was möglich ist und was es bedeutet – ohne Überraschungen und ohne Druck.
