Blitzschutzanlage Zossen: Sicherheit & Technik erklärt

Einleitung: Warum eine Blitzschutzanlage in Zossen notwendig ist
Eine Blitzschutzanlage Zossen schützt Ihr Haus und vor allem Ihre Familie vor einer der gefährlichsten Naturgewalten – dem Blitzeinschlag. Wer denkt, dass sein Haus durch Zufall verschont bleibt, unterschätzt das Risiko erheblich. In Brandenburg und besonders in der Region um Zossen schlagen Blitze regelmäßig ein. Und wenn es passiert, ist die Kraft eines Blitzstroms vernichtend: Das Haus kann Feuer fangen, die Elektrik wird zerstört, Menschen können verletzt oder getötet werden.
Wir von der Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde/Spree haben über 20 Jahre Erfahrung im Einbau von Blitzschutzanlagen. Unser Team installiert nach der aktuellen Norm DIN EN 62305 – das ist der Maßstab für sicheren Blitzschutz in Deutschland. Die gute Nachricht: Mit einer fachgerecht errichteten Anlage senken Sie das Brandrisiko massiv und geben sich selbst Sicherheit. Dieser Ratgeber erklärt Ihnen, wie das funktioniert, was Sie wissen müssen und welche Schritte wir gemeinsam gehen.
Der Nutzen einer Blitzschutzanlage – praktische Vorteile für Zossen
Viele Hausbesitzer in Zossen stellen sich die Frage: Ist eine Blitzschutzanlage wirklich nötig? Die Antwort ist eindeutig ja – und der Grund liegt nicht nur in Statistiken, sondern in der Realität:
- Schutz vor Brandgefahr: Ein Blitzeinschlag erzeugt Temperaturen von etwa 30.000 Kelvin – heißer als die Sonnenoberfläche. Holzbalken, Dämmstoffe, Elektroleitungen: Alles kann sofort entzündet werden. Eine Blitzschutzanlage leitet diese ungeheure Energie sicher in die Erde ab, bevor sie Schaden anrichtet.
- Sicherheit der Bewohner: Ein direkter Blitzschlag durch die Elektrik ins Haus bedeutet Lebensgefahr. Mit Blitzschutz wird die Energie kontrolliert abgeleitet – Ihre Familie ist geschützt.
- Schutz aufwendiger Geräte und Systeme: Besitzt du eine Photovoltaikanlage, einen Stromspeicher, eine Wärmepumpe oder moderne Elektronik? Ein Blitzeinschlag oder selbst ein Blitz in der Nähe kann Überspannungen verursachen, die diese Systeme zerstören. Eine Blitzschutzanlage schützt diese Investitionen.
- Beruhigtes Schlafen: Kennen Sie das Gefühl, wenn während eines Gewitters die Angst hochkommt? Mit einer professionellen Blitzschutzanlage können Sie entspannt bleiben – Sie wissen, dass Ihr Haus geschützt ist.
- Versicherungsaspekt: Manche Versicherer fordern oder bevorzugen Blitzschutz, besonders bei wertvollen Immobilien oder Solaranlagen. Das kann sich auch auf Ihre Versicherungsbedingungen auswirken.
- Wertstabilität der Immobilie: Ein Haus mit professionellem Blitzschutz ist attraktiver für potenzielle Käufer oder Mieter – es signalisiert Sorgfalt und Sicherheit.
Das Wichtigste: Ein Blitzschutz ist keine Luxus-Ausstattung, sondern ein essentieller Sicherheitsfaktor. Jedes Haus sollte damit ausgerüstet sein.
Ablauf der Installation: Schritt für Schritt zur fertigen Blitzschutzanlage
Wie läuft die Montage einer Blitzschutzanlage ab? Wir arbeiten nach einem bewährten Schema, das Sicherheit und Qualität garantiert:
- Kostenlose Vor-Ort-Beratung und Planung Alles beginnt mit einem unverbindlichen Termin bei Ihnen zu Hause. Unser Fachmann schaut sich das Dach an, prüft die Dachform, Dachneigung, Materialien und die Lage von Kaminen, Antennen und anderen Aufbauten. Wir besprechen Ihre Wünsche, beantworten Fragen und erstellen einen individuellen Planungsvorschlag. Sie erhalten einen Kostenvoranschlag – alles transparent und ohne versteckte Kosten.
- Detaillierte Planung der Ableiterwege Nach Ihrer Zustimmung planen wir genau, wie die Leitungen vom Dach nach unten verlaufen. Wir berücksichtigen die Gebäudegeometrie, Fenster, Fallrohre und andere Hindernisse. Die Leitungen werden so geführt, dass sie sichtbar oder verborgen verlaufen – je nach Ihrem Wunsch und den örtlichen Gegebenheiten. Alles geschieht nach DIN EN 62305.
- Vorbereitung und Materialbeschaffung Wir beschaffen alle notwendigen Materialien: Ableiter, Aluminiumleitungen (gegebenenfalls Kupferleitungen), Anschlussschellen, Erdungskomponenten und Prüfvorrichtungen. Unser Lager ist gut sortiert, sodass wir schnell arbeiten können.
- Montage der Dachableiter Am Montagetag selbst beginnen wir damit, die Dachableiter (Fangstangen oder Fangleiter) auf dem Dach zu befestigen. Diese Komponenten sind die „Fangpunkte" – hier soll der Blitz einschlagen, nicht anderswo. Wir befestigen sie sicher und fachgerecht auf dem Dach, meist an den höchsten Punkten (Kaminen, Giebeln, Antennen).
- Verlegung der Ableiterleitungen Danach führen wir die Leitungen vom Dach nach unten. Wir verwenden Aluminiumleitungen, gegebenenfalls Kupferleitungen, die wir mit Schellen an der Fassade oder im Inneren des Hauses befestigen. Diese Leitungen müssen möglichst geradlinig und mit minimalen Umleitungen verlaufen – das reduziert den Widerstand und leitet die Energie schneller ab. Die Verlegung erfolgt fachgerecht nach DIN EN 62305.
- Erdung und Tiefenerder Das Herzstück einer Blitzschutzanlage ist die Erdung. Wir schlagen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl in die Erde – in der Regel an den Ecken des Hauses. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite verwenden wir 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern meist 4 Tiefenerder. Jeder wird etwa 9 m tief geschlagen. Diese Erder leiten die Blitzenergie sicher in die Erde ab, wo sie sich verteilt und harmlos wird.
- Verbindung aller Komponenten Danach verbinden wir alle Teile der Anlage miteinander: Ableiter, Leitungen, Erdungsschienen und Erder. Jede Verbindung muss mechanisch fest und elektrisch sicher sein. Wir verwenden keine Schraubverbindungen, wo Löten oder Schweißen notwendig ist.
- Prüfung und Messung Bevor die Anlage in Betrieb geht, prüfen wir jeden Punkt. Wir messen die Erdungswiderstände, kontrollieren alle Verbindungen und dokumentieren alles. Die Anlage muss den Anforderungen der DIN EN 62305 entsprechen – nicht mehr, nicht weniger.
- Übergabe und Dokumentation Zum Abschluss überreichen wir Ihnen alle Unterlagen: Prüfprotokolle, Wartungsanleitungen, Pläne der Anlage. Wir erklären Ihnen, wie die Anlage funktioniert, worauf Sie achten sollten und wie oft eine Wartung nötig ist. Sie erhalten ein beruhigendes Gefühl: Ihr Haus ist jetzt geschützt.
Die gesamte Montage dauert in der Regel einen Arbeitstag. Je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch ein bisschen mehr sein, aber normalerweise sind wir zügig fertig.
Regionale Besonderheiten in Zossen und Umgebung
Zossen liegt im Landkreis Oder-Spree, südlich von Berlin. Die Region hat einige Besonderheiten, die für den Blitzschutz relevant sind:
Dachtypen in Zossen
In und um Zossen finden wir eine bunte Mischung an Dachformen: Satteldächer (am häufigsten), Walmdächer, Flachdächer und gelegentlich Mansardendächer. Ältere Häuser haben oft Ziegeldächer, neuere Häuser teilweise Betondachsteine oder sogar Flachdachkonstruktionen mit Kies oder Begrünung. Jede Dachform erfordert eine angepasste Blitzschutzplanung – unsere Fachleute wissen, wie man auf jedem Dach sicher arbeitet und die Ableiter optimal platziert.
Wetter und Gewitter in Brandenburg
Brandenburg hat ein gemäßigt kontinentales Klima. Die Sommer sind warm, die Winter eher mild, aber nicht selten frostig. Gewitter treten vor allem in den Sommermonaten auf – Mai bis August sind die kritischen Monate. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer liegt bei etwa 1.600 bis 1.700 Stunden pro Jahr, was für Brandenburg üblich ist. Für Hausbesitzer bedeutet das: Die Gewitter-Saison ist relativ konzentriert, aber umso intensiver. Ein Blitzschutz ist daher nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.
Netzbetreiber und Anmeldung
In Zossen sind verschiedene Netzbetreiber tätig – der regionale Stromnetzbetreiber, aber auch Stadtwerke je nach Ortsteil. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben und nachträglich einen Blitzschutz anbringen, müssen bestimmte Sicherheitsstandards eingehalten werden. Wir kümmern uns um die fachgerechte Abstimmung und informieren Sie, wenn Anmeldungen oder Genehmigungen nötig sind.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Von unserem Sitz in Fürstenwalde/Spree nach Zossen sind es etwa 30 bis 40 Kilometer – eine kurze Anfahrt. Das bedeutet: Wir sind schnell vor Ort, können kurzfristig Termine machen und sind auch nach der Montage ein verlässlicher Ansprechpartner. Keine langen Wartezeiten, keine überregionalen Konzerne, sondern ein regionaler Fachbetrieb, der sich um Sie kümmert.
Technik und Qualität: Die Komponenten einer Blitzschutzanlage
Eine Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenwirken müssen:
Dachableiter (Fangstangen und Fangleiter)
Das sind die sichtbaren Spitzen oder Drähte auf dem Dach. Sie sollen den Blitz „fangen" und sicher in die Ableiter leiten. Moderne Systeme verwenden Kupfer oder Aluminium, je nach Anforderung. Die Höhe und Platzierung sind kritisch – sie müssen nach DIN EN 62305 berechnet werden.
Ableiterleitungen
Das sind die Leitungen, die vom Dach nach unten verlaufen. Wir verwenden Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, je nach Anforderung und Gebäudegeometrie. Diese Leitungen müssen einen definierten Querschnitt haben (typisch 16 mm² für Aluminium, 10 mm² für Kupfer) und müssen sicher befestigt sein. Sie dürfen nicht geknickt oder beschädigt werden.
Erdungsanlage und Tiefenerder
Das ist die kritischste Komponente. Wir schlagen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl in die Erde. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite verwenden wir normalerweise 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern meist 4 Tiefenerder. Jeder Erder wird etwa 9 m tief geschlagen. Der feuerverzinkte Stahl ist langlebig und korrosionsbeständig – das ist wichtig, denn die Erder müssen jahrzehntelang zuverlässig funktionieren.
Verbindungselemente und Schellen
Alle Komponenten müssen sicher miteinander verbunden sein. Wir verwenden hochwertige Schellen, Verbinder und Befestigungsmaterial. Jede Verbindung wird geprüft und dokumentiert.
Überspannungsschutzgeräte (optional, aber empfohlen)
Besonders wenn Sie eine Photovoltaikanlage, einen Stromspeicher oder andere empfindliche Elektronik haben, sollten Sie auch Überspannungsschutzgeräte (Surge Protection Devices, SPD) installieren. Diese schützen Ihre Geräte vor Überspannungen, die durch Blitzeinschläge in der Nähe entstehen können.
Unsere Markenpartner
Für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher arbeiten wir mit renommierten Herstellern zusammen: SENEC, Growatt und SolarEdge sind unsere bevorzugten Partner. Diese Marken bieten hohe Qualität und lange Garantie auf das Material. Wenn Sie bereits eine Solaranlage haben oder planen, eine zu installieren, empfehlen wir dringend, zeitgleich einen Blitzschutz nachzurüsten.
| Komponente | Material/Typ | Typische Größe/Querschnitt | Funktion |
|---|---|---|---|
| Dachableiter | Kupfer oder Aluminium | Ø 8–16 mm | Fangpunkt für Blitzschlag |
| Ableiterleitungen | Aluminium (16 mm²) oder Kupfer (10 mm²) | 16 mm² / 10 mm² | Ableitung der Blitzenergie nach unten |
| Tiefenerder | Feuerverzinkter Stahl | Ø 16 mm, Länge ~9 m | Ableitung in die Erde, Erdungswiderstand |
| Erdungsschiene | Kupfer oder Aluminium | 30 x 3,5 mm | Verbindung Erder mit Ableitern |
| Blitzschutzschellen | Kunststoff/Metall | Verschiedene Größen | Befestigung der Leitungen |
Voraussetzungen und Planung: Was wir vor der Montage prüfen
Bevor wir mit der Montage beginnen, prüfen wir mehrere Faktoren:
- Bodenbeschaffenheit: Der Boden um Ihr Haus herum muss für die Tiefenerder geeignet sein. Sehr sandige oder felsige Böden können schwieriger sein. Wir führen eine Bodensondierung durch oder befragen Sie nach den bekannten Bodenverhältnissen.
- Dachstruktur und Dachmaterial: Wir prüfen, ob das Dach stabil genug ist, um die Ableiter zu tragen. Alte, mürbe Ziegel oder beschädigte Dachkonstruktionen müssen möglicherweise vorher repariert werden.
- Vorhandene Elektroinstallationen: Wenn Ihr Haus bereits Blitzschutz hat, prüfen wir, ob dieser noch funktionsfähig ist oder erneuert werden muss. Alte Anlagen sind oft nicht mehr normgerecht.
- Photovoltaikanlage oder Stromspeicher: Falls vorhanden, müssen diese in den Blitzschutzplan integriert werden. Das ist besonders wichtig, um die teuren Komponenten zu schützen.
- Nachbargebäude und Bäume: Wir prüfen, ob in der Nähe höhere Bäume oder Gebäude stehen, die den Blitzschutz beeinflussen könnten.
- Zugang und Arbeitssicherheit: Wir prüfen, ob wir sicher auf das Dach gelangen können und welche Sicherheitsmaßnahmen nötig sind. Das ist für unsere Monteure essentiell.
All diese Punkte klären wir im kostenlosen Vor-Ort-Termin. Sie erhalten danach einen detaillierten Planungsvorschlag und einen Kostenvoranschlag.
Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte eine Blitzschutzanlage installiert werden?
Eine häufige Frage: Gibt es einen idealen Zeitpunkt für die Montage? Die ehrliche Antwort ist: Wir können fast das ganze Jahr arbeiten – mit einer wichtigen Ausnahme.
Die Frostperiode: Dezember bis Februar
Von Dezember bis Februar ist der Boden in Brandenburg oft gefroren. Das ist ein großes Problem für die Tiefenerder: Wir können sie nicht in gefrorene Erde schlagen. Die Erde ist hart wie Beton, und unsere Geräte würden beschädigt. Daher pausieren wir mit Blitzschutz-Neuinstallationen in dieser Zeit. Wartungen und Inspektionen sind möglich, aber keine Neuerrichtung von Erdungsanlagen.
Beste Monate: März bis November
Von März bis November können wir Blitzschutzanlagen installieren – wann immer es passt. Viele Hausbesitzer wählen:
- Frühjahr (März–Mai): Der Boden ist aufgetaut, das Wetter wird besser. Ideal, um vor der Gewitter-Saison (Juni–August) geschützt zu sein.
- Sommer (Juni–August): Gewitter sind häufig, aber auch die beste Zeit, um schnell zu handeln. Viele entscheiden sich genau dann, wenn sie ein Gewitter erlebt haben.
- Herbst (September–November): Das Wetter ist noch mild, die Gewitter-Saison klingt ab. Ein guter Zeitpunkt für eine entspannte Planung.
Planungsvorlauf
Für die Planung sollten Sie mit etwa 2–4 Wochen rechnen, vom ersten Termin bis zur Montage. Wenn Sie dringend einen Termin brauchen, sprechen Sie uns an – wir versuchen, schnell zu reagieren. Besonders nach starken Gewittern sind wir sehr gefragt, aber unser Team arbeitet effizient.
Fazit zum Zeitpunkt: Planen Sie am besten im Frühjahr oder Herbst, wenn der Boden ideal ist und die Gewitter-Saison bevorsteht oder gerade vorbei ist. Vermeiden Sie die Frostmonate. Und wenn ein Gewitter Ihr Haus beschädigt hat, zögern Sie nicht – kontaktieren Sie uns sofort für eine Inspektion und Reparatur.
Praxis-Beispiel: Familie M. aus Zossen
Die Situation: Familie M. wohnt in einem 1970er-Jahre-Einfamilienhaus in Zossen mit Satteldach und Ziegeln. Sie haben vor zwei Jahren eine 8-kWp-Photovoltaikanlage installieren lassen, hatten aber keinen Blitzschutz. Im Sommer 2023 schlug ein Blitz etwa 50 Meter neben dem Haus ein – ein Nachbargebäude wurde getroffen und brannte. Familie M. war schockiert und rief uns sofort an.
Unsere Lösung: Wir besuchten Familie M. innerhalb von zwei Tagen. Wir prüften das Dach, die Photovoltaikanlage und die Bodenbeschaffenheit. Der Boden war leicht lehmig – ideal für Tiefenerder. Wir planten eine komplette Blitzschutzanlage mit 2 Tiefenerdern an den Hausecken, Ableitern an den Giebeln und Kaminen, sowie Überspannungsschutzgeräte für die Solaranlage und den Stromspeicher (den sie inzwischen hatten).
Die Montage: An einem Apriltag montierten unsere Handwerker die komplette Anlage in etwa 8 Stunden. Die Dacharbeiten waren sicher und zügig, die Erdungsarbeiten problemlos. Familie M. war begeistert von der Professionalität und Schnelligkeit.
Das Ergebnis: Heute schlafen Familie M. und ihre Kinder ruhig, auch wenn es gewittert. Sie wissen, dass ihr Haus und ihre wertvollen Systeme geschützt sind. Und psychologisch ist das unbezahlbar – die Angst vor dem nächsten Blitz ist weg.
Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten
Aus unserer Erfahrung mit über 20 Jahren Blitzschutz sehen wir immer wieder typische Fehler:
Fehler 1: Keine Blitzschutzanlage bei Photovoltaikanlagen
Das ist der größte Fehler. Viele Hausbesitzer installieren eine Solaranlage, denken aber nicht an Blitzschutz. Eine teure PV-Anlage ohne Blitzschutz ist wie ein teures Auto ohne Versicherung – das Risiko ist riesig. Wir empfehlen dringend: Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben, sollte dringend eine Blitzschutzanlage nachgerüstet werden.
Fehler 2: Billige, minderwertige Materialien
Blitzschutz ist keine Sparmaßnahme. Billige Leitungen, minderwertige Erder oder falsch dimensionierte Komponenten führen zu Ausfällen. Eine Blitzschutzanlage muss Jahrzehnte halten – investieren Sie in Qualität.
Fehler 3: Keine regelmäßige Wartung
Eine Blitzschutzanlage braucht Wartung. Alle 2–3 Jahre sollte eine Inspektion erfolgen. Wir überprüfen, ob alle Verbindungen noch fest sind, ob Korrosion auftritt und ob die Erdungswiderstände noch im Normbereich liegen. Vernachlässigung führt zu Ausfällen.
Fehler 4: Unprofessionelle Montage
Blitzschutz ist Handwerk – das erfordert Fachkompetenz. Wenn die Leitungen nicht ordnungsgemäß verlegt werden, wenn die Erder zu flach geschlagen werden oder wenn die Verbindungen nicht richtig ausgeführt sind, funktioniert die Anlage nicht. Beauftragen Sie nur zertifizierte Fachbetriebe.
Fehler 5: Falscher Erdungswiderstand
Der Erdungswiderstand (gemessen in Ohm) ist entscheidend. Er muss nach DIN EN 62305 unter einem bestimmten Wert liegen. Wenn der Boden sehr trocken oder sandhaltig ist, kann der Widerstand zu hoch sein. Dann braucht man zusätzliche Maßnahmen (z.B. Erderbleche oder Bodenleitfähigkeitsverbesserung). Das klären wir im Vorfeld.
Fehler 6: Keine Dokumentation
Nach der Montage brauchen Sie Prüfprotokolle und Pläne. Das ist nicht nur für Ihre Versicherung wichtig, sondern auch für zukünftige Arbeiten am Haus. Wir dokumentieren alles lückenlos.
Checkliste vor dem Start: Sind Sie bereit für eine Blitzschutzanlage?
Nutzen Sie diese Checkliste, um zu prüfen, ob Ihr Haus bereit ist:
- ☐ Mein Haus hat ein Dach, das für Ableiter geeignet ist (keine Flachdächer mit Begrünung, die später nicht begehbar sein dürfen)
- ☐ Der Boden um mein Haus herum ist nicht dauerhaft gefroren oder extrem felsig
- ☐ Ich habe eine Photovoltaikanlage oder andere empfindliche elektronische Geräte, die geschützt werden sollten
- ☐ Mein Haus ist nicht in einem Gebiet mit Denkmalschutz, das spezielle Auflagen hat (das klären wir aber im Termin)
- ☐ Ich bin bereit für eine professionelle Montage durch einen zertifizierten Fachbetrieb
- ☐ Ich möchte regelmäßige Wartung und Inspektionen durchführen lassen
- ☐ Ich habe Zeit für einen kostenlosen Vor-Ort-Termin (etwa 1–2 Stunden)
- ☐ Ich möchte meine Familie und mein Haus vor Blitzgefahren schützen
- ☐ Ich bin bereit, in Qualität und Sicherheit zu investieren
- ☐ Ich akzeptiere, dass die Montage in der Regel einen Arbeitstag dauert
- ☐ Ich möchte einen regionalen Fachbetrieb beauftragen, der nach der Montage noch erreichbar ist
- ☐ Ich habe keine Frage, die ich nicht vorher klären möchte
Wenn Sie die meisten Punkte abhaken können, sind Sie bereit. Kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Vor-Ort-Termin!
Lexikon: Wichtige Fachbegriffe zu Blitzschutz
Blitzschutzanlage (BSA)
Ein System aus Dachableitern, Ableiterleitungen, Erdungsanlage und Prüfvorrichtungen, das einen direkten Blitzeinschlag sicher ableitet und die Bewohner sowie das Gebäude schützt.
Dachableiter / Fangstange
Die Komponente auf dem Dach, die den Blitz „fängt". Sie sollen möglichst an den höchsten Punkten (Kaminen, Giebeln, Antennen) angebracht werden, um den Blitz anzulocken und sicher abzuleiten.
Ableiterleitungen
Die Leitungen, die vom Dach nach unten verlaufen und die Blitzenergie zur Erdungsanlage führen. Sie müssen einen ausreichend großen Querschnitt haben und sicher befestigt sein.
Tiefenerder
Ein Stab aus feuerverzinktem Stahl, der etwa 9 Meter tief in die Erde geschlagen wird. Er leitet die Blitzenergie in die Erde ab, wo sie sich verteilt und harmlos wird. Normalerweise braucht man mehrere Tiefenerder (2–4), um einen ausreichend niedrigen Erdungswiderstand zu erreichen.
Erdungswiderstand
Der elektrische Widerstand zwischen der Blitzschutzanlage und der Erde, gemessen in Ohm (Ω). Je niedriger dieser Wert, desto besser die Ableitung. Nach DIN EN 62305 muss der Widerstand unter bestimmten Werten liegen (typisch unter 10 Ohm).
DIN EN 62305
Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert, geprüft und gewartet werden müssen. Ein Fachbetrieb muss diese Norm kennen und einhalten.
Überspannungsschutz / SPD (Surge Protection Device)
Geräte, die empfindliche Elektronik (Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, Haushaltsgeräte) vor Überspannungen schützen, die durch Blitzeinschläge oder Blitze in der Nähe entstehen können.
Feuerverzinkter Stahl
Stahl, der mit einer Zinkschicht überzogen ist, um vor Rost zu schützen. Für Tiefenerder ist feuerverzinkter Stahl ideal, da er jahrzehntelang im feuchten Boden funktioniert, ohne zu korrodieren.
Erdungsschiene
Eine flache Kupfer- oder Aluminium-Schiene, die die Tiefenerder mit den Ableiterleitungen verbindet. Sie muss sicher befestigt und gut zugänglich sein, um später Messungen durchführen zu können.
Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH
Sie fragen sich vielleicht: Warum sollte ich einen lokalen Betrieb beauftragen und nicht einen großen überregionalen Konzern?
Wir sind Meisterbetrieb. Das bedeutet: Unser Chef und unsere Monteure haben eine handwerkliche Ausbildung, mehrjährige Erfahrung und regelmäßige Weiterbildung. Wir kennen unseren Beruf von Grund auf.
Kurze Wege, schnelle Termine. Von Fürstenwalde/Spree nach Zossen sind es nur 30–40 Kilometer. Das bedeutet: Wir sind schnell vor Ort, können kurzfristig Termine machen und sind auch nach der Montage ein verlässlicher Ansprechpartner – keine Wartezeiten, keine Vermittlung über Call-Center.
Ein Ansprechpartner für alles. Wir bieten nicht nur Blitzschutz, sondern auch Elektroinstallation, Photovoltaik, Stromspeicher und weitere handwerkliche Leistungen. Das heißt: Wenn Sie eine Solaranlage planen und gleichzeitig einen Blitzschutz brauchen, machen wir beides aus einer Hand. Keine Koordination mit mehreren Betrieben, keine Haftungsfragen – alles läuft über uns.
Über 20 Jahre Erfahrung. Wir haben hunderte von Blitzschutzanlagen in Brandenburg installiert. Wir kennen die regionalen Besonderheiten (Bodenbeschaffenheit, Wetter, Netzbetreiber, Genehmigungen) genau. Diese Erfahrung nutzen wir für Sie.
Langfristige Partnerschaft. Wir interessieren uns nicht nur für den Auftrag, sondern für Ihre Zufriedenheit. Wir bieten regelmäßige Wartung, Inspektionen und sind da, wenn Sie Fragen haben. Viele unserer Kunden sind seit Jahren bei uns – das spricht für sich.
Qualität und Transparenz. Wir arbeiten nach DIN EN 62305, verwenden hochwertige Materialien und dokumentieren alles lückenlos. Sie erhalten einen detaillierten Kostenvoranschlag, bevor wir arbeiten – keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.
Kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Vor-Ort-Termin. Wir freuen uns, Ihr Haus zu schützen!
