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Photovoltaik Zossen: ehrliche Beratung vom Handwerksbetrieb

Veröffentlicht am 11.07.2026 · Aktualisiert am 20.08.2026 · Haushandwerker GmbH · Zossen · 🕘 ca. 16 Min. Lesezeit
Photovoltaikanlage in Zossen – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Eine Photovoltaikanlage in Zossen versorgt Ihr Haus mit eigenem Solarstrom und macht Sie unabhängiger von Strompreisen. Wir zeigen, wie die Installation funktioniert, welche Technik sinnvoll ist und was Sie über die Region Zossen wissen müssen – ganz ohne Verkaufsgetue.
Auf einen Blick
Typische Anlagengröße5 bis 12 kWp für Einfamilienhäuser in Zossen
Installationsdauer2–5 Tage (je nach Größe und Dachaufbau)
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungminimal, jährliche Sichtprüfung empfohlen
MarkenpartnerSENEC, Growatt, SolarEdge
RegionLandkreis Oder-Spree, Zossen und Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Photovoltaik in Zossen – ein ehrlicher Überblick

Wenn Sie in Zossen oder der näheren Umgebung ein Haus haben und sich fragen, ob eine Photovoltaikanlage sinnvoll ist, sind Sie hier richtig. Wir sind die Haushandwerker GmbH, ein Elektro- und Solar-Handwerksbetrieb aus Fürstenwalde/Spree mit über 20 Jahren Erfahrung in der Region Landkreis Oder-Spree – und wir wollen Ihnen nicht einfach etwas verkaufen, sondern ehrlich erklären, wie das alles funktioniert und ob es für Ihr Zuhause passt.

Photovoltaik in Zossen ist nicht neu und nicht exotisch. Hunderte Haushalte in der Stadt und der Umgebung nutzen bereits Solaranlagen. Das Wetter in Brandenburg ist für Solarstrom geeignet, die Dächer sind meist gut ausgerichtet, und die Netzanbindung funktioniert. Aber es gibt auch Besonderheiten, die Sie kennen sollten – und genau darum geht es auf dieser Seite.

Was bringt Ihnen eine Photovoltaikanlage wirklich?

Vergessen Sie für einen Moment alle Zahlen und Berechnungen. Was passiert tatsächlich, wenn Sie eine Solaranlage auf Ihr Dach bauen lassen?

Sie werden unabhängiger. Jede Kilowattstunde, die Ihre Anlage selbst erzeugt, müssen Sie nicht vom Stromversorger kaufen. Das ist nicht nur eine finanzielle Frage – es ist auch ein Gefühl von Kontrolle. Ihre Stromversorgung hängt weniger von Netzausfällen, Preiserhöhungen oder Lieferketten ab. In Zossen, wo die Winter lang sind und die Sommer nicht extrem heiß, produziert eine gut geplante Anlage über das ganze Jahr verteilt.

Sie sparen Energie im Haus. Mit einem Stromspeicher (Batterie) können Sie den Solarstrom auch nachts nutzen – nicht nur mittags, wenn die Sonne scheint. Das ist praktisch und erhöht Ihren Eigenverbrauch deutlich. Statt den Strom ins Netz einzuspeisen und später wieder zu kaufen, nutzen Sie ihn selbst.

Ihr Haus wird komfortabler. Sie können Ihre Waschmaschine, Spülmaschine oder Wärmepumpe gezielt dann laufen lassen, wenn die Sonne scheint. Viele unserer Kunden in Zossen berichten, dass sie diese kleine Planungsfreiheit lieben – und dass sie sich weniger abhängig fühlen.

Sie tun etwas für die Umwelt. Ja, das ist ein Punkt, aber wir sagen es nicht zuerst. Wenn Sie Strom selbst erzeugen, vermeiden Sie Emissionen aus Kohle- oder Gaskraftwerken. Über 25 Jahre Lebensdauer einer Anlage ist das ein erheblicher Unterschied.

Ihr Haus wird attraktiver. Eine moderne Solaranlage ist heute kein Exot mehr – sie ist Standard. Wenn Sie irgendwann verkaufen oder vermieten, ist eine funktionierende PV-Anlage ein echtes Plus.

Wie läuft die Installation einer Photovoltaikanlage ab?

Die Installation ist kein Hexenwerk, aber sie erfordert Planung und Fachkompetenz. Hier ist, wie wir es bei der Haushandwerker GmbH machen – von der ersten Anfrage bis zur ersten Kilowattstunde, die Sie selbst nutzen:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme
    Wir kommen zu Ihnen nach Zossen, schauen uns Ihr Dach an, machen Fotos, messen die Flächen und prüfen die Ausrichtung. Wir sprechen über Ihren Stromverbrauch, Ihre Ziele und Besonderheiten des Hauses. Gibt es Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude? Ist das Dach noch in gutem Zustand oder muss die Eindeckung vorher erneuert werden? Haben Sie einen Keller, wo ein Speicher Platz hat? All das notieren wir.
  2. Planung und technisches Konzept
    Basierend auf Ihren Wünschen und den Vor-Ort-Daten erstellen wir einen detaillierten Plan: Wie viele Module? Welcher Wechselrichter? Speicher ja oder nein? Welche Größe? Wie wird alles verdrahtet? Wir arbeiten mit bewährten Herstellern wie SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen und wählen die Komponenten so aus, dass Ihre Anlage zuverlässig und effizient läuft. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
  3. Genehmigung und Anmeldung
    In Zossen ist der Netzbetreiber die Stadtwerke Zossen oder ein übergeordneter Versorger (je nach Netzgebiet). Wir kümmern uns um die Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber und beim Finanzamt – das ist Routinearbeit für uns, aber wichtig, damit alles offiziell läuft. Größere Anlagen brauchen unter Umständen eine Genehmigung, aber für die meisten Einfamilienhäuser in Zossen reicht eine Anmeldung.
  4. Vorbereitung des Dachs
    Wenn nötig, bereiten wir das Dach vor: Wir prüfen die Statik, kümmern uns um Blitzschutz und Erdung. Alle Arbeiten führen wir nach aktuellen Normen durch. Für Zossen ist typisch, dass wir mit Satteldächern, Pultdächern und gelegentlich auch mit Flachdächern arbeiten – jede Variante hat ihre Besonderheiten bei der Befestigung.
  5. Montage der Module und Gestelle
    Das ist der sichtbare Teil. Unsere Monteure bringen die Aluminium-Gestelle an, befestigen sie sturmfest am Dach und montieren dann die Module. Je nach Anlagengröße dauert das 1–2 Tage. Wir arbeiten mit modernen Sicherungsausrüstungen und halten alle Arbeitsschutzstandards ein. In Zossen sind wir oft an mehreren Häusern gleichzeitig unterwegs, weil die Nachfrage hoch ist.
  6. Elektrische Installation und Verdrahtung
    Das Herzstück: Die Module werden in Strings (Reihen) zusammengefasst, mit DC-Leitungen zum Wechselrichter geführt. Der Wechselrichter sitzt meist im Keller oder an der Hauswand und wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Wenn Sie einen Speicher haben, wird dieser ebenfalls angeschlossen. Alle Arbeiten führt unser Elektrofachbetrieb durch – wir haben die notwendigen Zertifikate und sind im Handwerk eingetragen.
  7. Speicherinstallation (falls gewünscht)
    Ein moderner Stromspeicher (z. B. SENEC oder Growatt) wird meist im Keller oder in einem Technikraum installiert. Das ist eine zusätzliche Komponente, die Ihren Eigenverbrauch erhöht. Mit einem Speicher können Sie den tagsüber erzeugten Strom auch abends und nachts nutzen. Die Installation dauert in der Regel einen Tag.
  8. Inbetriebnahme und Schulung
    Bevor die Anlage ans Netz geht, prüfen wir alles: Spannungsprüfung, Isolationsprüfung, Funktionsprüfung der Sicherheitsschalter. Dann erfolgt die Freischaltung durch den Netzbetreiber. Wir zeigen Ihnen, wie die Anlage funktioniert, wie Sie sie in einer App überwachen können und was Sie selbst tun können, wenn etwas nicht stimmt.
  9. Abschluss und Dokumentation
    Sie erhalten alle Unterlagen: Schaltpläne, Bedienungsanleitungen, Garantie-Papiere, Inbetriebnahmebericht. Alles ist dokumentiert und nachvollziehbar. Bei Fragen sind wir jederzeit erreichbar – das ist unser Versprechen als regionaler Fachbetrieb.

Besonderheiten für Zossen und die Region Oder-Spree

Zossen liegt in Brandenburg, südlich von Berlin. Das hat konkrete Auswirkungen auf Ihre Solaranlage:

Sonnenstunden und Wetter: Brandenburg hat durchschnittlich 1.650 bis 1.750 Sonnenstunden pro Jahr – das ist weniger als Bayern oder Baden-Württemberg, aber absolut ausreichend für wirtschaftliche Solaranlagen. Der Norden Deutschlands ist kein Nachteil mehr, seitdem die Modultechnik besser geworden ist. Auch an bewölkten Tagen produzieren moderne Module noch Strom. Im Winter sind die Erträge erwartungsgemäß niedriger, im Sommer höher – das ist normal.

Dachtypen in Zossen: Die meisten Häuser in Zossen haben Satteldächer, viele mit einer Neigung von 35–45 Grad – das ist fast ideal für Solarmodule. Flachdächer sind seltener, aber auch dort montieren wir Anlagen mit verstellbaren Gestellen. Die Dachausrichtung ist überwiegend Süd oder Südwest, was optimal ist. Wenn Ihr Dach Nord ausgerichtet ist, ist eine Solaranlage möglich, aber weniger ertragreich – das besprechen wir im Termin.

Netzanbindung und Netzbetreiber: In Zossen sind verschiedene Netzbetreiber zuständig, je nachdem, wo genau Sie sind. Die Anmeldung und Abwicklung läuft über diese Betreiber. Das ist administrativ, aber wir kennen die Prozesse und kümmern uns darum. Es gibt keine besonderen Hürden in Zossen – die Netzanbindung für kleine und mittlere PV-Anlagen funktioniert zuverlässig.

Anfahrtsweg und Service: Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree, nur etwa 15–20 Kilometer von Zossen entfernt. Das ist ein großer Vorteil: Wir sind schnell vor Ort, können bei Fragen oder Wartung zeitnah reagieren. Für uns ist Zossen keine Fernreise – wir sind regelmäßig dort und kennen die Besonderheiten der Stadt.

Statik und Schneelasten: Brandenburg hat Winter mit Schneefall. Unsere Montagesysteme sind für Schneelasten ausgelegt und nach DIN-Normen dimensioniert. Ein Dach in Zossen muss die Last von 12–15 cm Schnee plus die Module tragen können – das prüfen wir im Termin. Moderne Module sind leicht und robust, aber die Befestigung muss stimmen.

Technik und Qualität – worauf es ankommt

Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Komponenten. Jede spielt eine Rolle:

Solarmodule: Das sind die schwarzen oder blauen Platten auf dem Dach. Moderne Module haben einen Wirkungsgrad von 18–22 %, das heißt, sie wandeln 18–22 % der Sonnenenergie in Strom um. Sie halten 25–30 Jahre und verlieren pro Jahr etwa 0,5 % ihrer Leistung – das ist völlig normal und eingerechnet. Wir verbauen Module von namhaften Herstellern, die eine lange Garantie auf das Material bieten.

Wechselrichter: Der Wechselrichter ist das Gehirn der Anlage. Er wandelt Gleichstrom (von den Modulen) in Wechselstrom (für Ihr Haus und das Stromnetz) um. Ein guter Wechselrichter hat einen Wirkungsgrad von über 97 %, das heißt, nur 3 % gehen als Wärmeverlust verloren. Wir arbeiten mit SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – alle drei sind zuverlässig und haben gute Service-Netzwerke.

Stromspeicher (optional): Ein Speicher ist eine Batterie, meist Lithium-Ionen-Technologie. Sie speichert überschüssigen Strom tagsüber und gibt ihn abends und nachts ab. Das erhöht Ihren Eigenverbrauch um 50–80 %. Ein typischer Speicher für ein Einfamilienhaus in Zossen hat eine Kapazität von 5–15 kWh. Mit einem modernen Speicher von SENEC oder Growatt können Sie auch eine Backup-Funktion haben – falls der Strom aus dem Netz ausfällt, läuft Ihre Anlage weiter und versorgt das Haus. Das ist ein echtes Plus für die Sicherheit.

Montagesystem und Verkabelung: Aluminium-Gestelle, Edelstahl-Schrauben, hochwertige Kabel – das klingt einfach, ist aber entscheidend. Eine Anlage, die 25 Jahre halten soll, braucht Komponenten, die auch 25 Jahre halten. Wir sparen hier nicht an den falschen Ecken.

Komponente Typische Größe / Leistung Lebensdauer Wirkungsgrad / Effektivität
Solarmodul (1 Stück) 400–450 Watt 25–30 Jahre 18–22 %
Wechselrichter (3-Phasen) 8–12 kW 15–20 Jahre 97–98 %
Stromspeicher (Lithium) 5–15 kWh 10–15 Jahre 90–95 % (Lade-/Entladeverlust)
Dachfläche (typisch) 30–50 m²
Modulanzahl (für 10 kWp) 22–25 Module

Dimensionierung: Wie groß muss Ihre Anlage sein? Das hängt von drei Dingen ab: Ihrem Stromverbrauch, Ihrem Dach und Ihrem Budget. Ein Einfamilienhaus in Zossen verbraucht durchschnittlich 3.500–4.500 kWh pro Jahr. Eine Anlage mit 8–10 kWp (Kilowattpeak) produziert je nach Ausrichtung und Verschattung etwa 8.000–10.000 kWh pro Jahr. Das deckt 70–90 % des Bedarfs ab – mit Speicher noch mehr. Wir dimensionieren immer individuell, basierend auf Ihren echten Daten.

Voraussetzungen und Planung – was muss stimmen?

Nicht jedes Dach ist für eine Solaranlage geeignet. Hier sind die wichtigsten Punkte, die wir im Termin prüfen:

Dachzustand: Das Dach sollte noch mindestens 15–20 Jahre haltbar sein. Wenn die Eindeckung (Ziegel, Blech, Pappe) bald erneuert werden muss, macht es Sinn, das vorher zu tun. Die Module selbst halten länger als die Dachhaut – wir wollen nicht, dass Sie in 10 Jahren die Module wieder abbauen müssen, weil das Dach neu gemacht wird.

Statik: Das Dach muss die Last der Module plus Schnee tragen können. Moderne Module wiegen etwa 20 kg pro Stück – das ist nicht viel, aber auf 25 Module addiert es sich. Wir prüfen die Statik und die Befestigungspunkte. In Zossen ist das meist kein Problem, aber bei älteren Häusern oder Flachdächern müssen wir genauer hinschauen.

Verschattung: Bäume, Nachbargebäude, Schornsteine – alles, was Schatten wirft, reduziert den Ertrag. Im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, ist Verschattung am kritischsten. Wir analysieren die Verschattung mit spezieller Software und können oft durch geschickte Modulplatzierung das Beste herausholen. Wenn das Dach zur Hälfte im Schatten liegt, ist eine Solaranlage nicht sinnvoll.

Dachausrichtung: Süd ist ideal, Südwest und Südost sind sehr gut, West und Ost sind noch brauchbar, Nord ist nicht geeignet. Zossen hat viele südausgerichtete Dächer – das ist ein Vorteil.

Verfügbare Fläche: Für 10 kWp brauchen Sie etwa 50–60 m² Dachfläche (je nach Modulgröße). Das ist nicht viel – die meisten Einfamilienhäuser haben das.

Netzanbindung: Das Stromnetz in Zossen ist stabil und kann problemlos kleine und mittlere PV-Anlagen aufnehmen. Es gibt keine besonderen Einschränkungen.

Speicherplatz (falls Speicher gewünscht): Ein moderner Stromspeicher ist kompakt – etwa so groß wie ein Kühlschrank. Ein Platz im Keller, in der Garage oder in einem Technikraum ist ideal. Der Platz sollte trocken, belüftet und nicht zu heiß sein.

Der richtige Zeitpunkt – wann sollten Sie starten?

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, aber es gibt bessere und schlechtere Momente:

Frühling und Sommer (März bis August): Das ist die beste Zeit für Planung und Installation. Das Wetter ist stabil, die Tage sind lang, und unsere Monteure haben gute Bedingungen. Wenn Sie im März oder April anfragen, kann die Anlage im Mai oder Juni in Betrieb gehen – und Sie profitieren vom hohen Sommerertrag.

Herbst und Winter (September bis Februar): Die Tage sind kürzer, das Wetter unbeständiger. Montagen sind möglich, aber aufwendiger. Dafür ist die Nachfrage niedriger, und Termine sind leichter zu finden. Der Ertrag ist in dieser Zeit ohnehin geringer – das ist normal für Brandenburg.

Planungsvorlauf: Rechnen Sie mit 4–8 Wochen von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme. Das ist die Zeit für Planung, Genehmigung, Materialbeschaffung und Montage. Wenn Sie jetzt anfragen, können Sie in 6 Wochen bereits Solarstrom produzieren.

Langfristiger Gedanke: Eine Solaranlage ist eine 25-Jahr-Investition. Der beste Zeitpunkt ist jetzt – nicht nächstes Jahr. Jedes Jahr, das Sie warten, produziert eine Anlage nicht. Wir sehen das bei unseren Kunden: Die meisten bereuen nicht, dass sie zu früh angefangen haben, sondern dass sie zu lange gewartet haben.

Praxis-Beispiel aus Zossen

Familie M. aus Zossen – wie es in der Realität läuft

Familie M. lebt in einem Einfamilienhaus mit Satteldach, südwestausrichtung, Baujahr 1995. Sie verbrauchen etwa 4.200 kWh Strom pro Jahr. Im März riefen sie uns an, weil sie unabhängiger werden wollten.

Wir kamen vorbei, schauten sich das Dach an (guter Zustand, keine Verschattung), maßen die Fläche (48 m²) und besprachen ihre Ziele. Sie wollten etwa 70 % ihres Stroms selbst erzeugen, ohne Speicher (aus Budgetgründen).

Wir planten eine Anlage mit 9 kWp (23 Module à 400 Watt) und einem 8-kW-Wechselrichter. Das sollte etwa 9.000 kWh pro Jahr produzieren – perfekt für ihren Bedarf.

Mitte April begannen wir die Montage. Zwei Tage für Gestelle und Module, ein Tag für die elektrische Installation. Anfang Mai war die Anlage fertig und angemeldet.

Im ersten Monat (Mai) produzierte die Anlage etwa 1.200 kWh – die Familie war begeistert. Im Sommer (Juni/Juli) waren es 1.400–1.500 kWh pro Monat. Im Winter (Dezember/Januar) etwa 400–500 kWh pro Monat. Übers Jahr verteilt genau wie geplant.

Heute, zwei Jahre später, läuft die Anlage zuverlässig, die Familie ist zufrieden und spart Stromkosten. Die Überwachungs-App zeigt täglich, wie viel Strom sie selbst erzeugen. Für sie war es die richtige Entscheidung.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

In über 20 Jahren haben wir viele Anlagen installiert und auch viele Fehler gesehen, die andere gemacht haben. Hier sind die wichtigsten:

Fehler 1: Zu kleine Anlage planen. Viele Haushalte unterschätzen ihren Stromverbrauch oder wollen zu sparen. Eine Anlage mit 5 kWp ist attraktiver als eine mit 10 kWp – aber sie produziert auch nur die Hälfte. Besser: Eine etwas größere Anlage, die Ihren Bedarf wirklich deckt. Die zusätzliche Größe kostet nicht doppelt so viel.

Fehler 2: Billige Komponenten wählen. Es gibt Module und Wechselrichter von unbekannten Herstellern, die sehr günstig sind. Das Problem: Nach 5–10 Jahren gibt es keinen Support mehr, Ersatzteile sind nicht zu finden, und die Garantie ist wertlos. Wir arbeiten mit etablierten Marken, weil wir wissen, dass sie halten.

Fehler 3: Keine Speicher-Option vorsehen. Wenn Sie heute ohne Speicher bauen, ist es später teuer, einen nachzurüsten. Besser: Die Verkabelung so planen, dass ein Speicher später passt. Das kostet heute nichts extra, spart später aber viel Aufwand.

Fehler 4: Falsche Monteure wählen. Eine Solaranlage ist Elektroinstallation. Nicht jeder Dachdecker oder Handwerker darf das machen. Wir sind ein eingetragener Elektrofachbetrieb mit Meisterbrief – das ist wichtig für Sicherheit und Garantie.

Fehler 5: Wartung vergessen. Eine Solaranlage braucht wenig Wartung, aber nicht gar keine. Jährlich sollte jemand vorbeischauen, die Module reinigen (wenn nötig) und prüfen, ob alles noch funktioniert. Wir bieten Wartungsverträge an – das ist eine gute Sicherheit.

Fehler 6: Nicht mit dem Stromversorger klären. Manche Leute bauen eine Anlage und melden sie nicht an. Das ist ein großer Fehler. Die Anmeldung ist kostenlos und Routine – wir kümmern uns darum.

Fehler 7: Zu viel von der Anlage erwarten. Manche Leute denken, eine 5-kWp-Anlage macht sie völlig unabhängig. Das ist nicht realistisch. Realistisch ist: 60–80 % Eigenversorgung ohne Speicher, 80–95 % mit Speicher. Den Rest kaufen Sie vom Netz.

Checkliste vor dem Start

Wenn Sie ernsthaft mit einer Photovoltaikanlage in Zossen liebäugeln, gehen Sie diese Checkliste durch:

Wenn Sie mindestens 7 dieser Punkte abhaken können, ist eine Solaranlage wahrscheinlich sinnvoll für Sie. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Mail – wir klären den Rest im persönlichen Gespräch.

Kleines Lexikon – Fachbegriffe erklärt

kWp (Kilowatt Peak)

Das ist die Spitzenleistung einer Solaranlage unter idealen Bedingungen (volle Sonne, richtige Temperatur). Eine 10-kWp-Anlage erzeugt unter optimalen Bedingungen 10 Kilowatt. In der Realität ist die Leistung oft niedriger, weil die Bedingungen nicht immer ideal sind.

kWh (Kilowattstunde)

Das ist die Energiemenge, die über eine Stunde verbraucht oder erzeugt wird. Wenn eine 10-kW-Anlage eine Stunde lang mit voller Leistung läuft, erzeugt sie 10 kWh. Das ist auch die Einheit auf Ihrer Stromrechnung.

Wechselrichter

Das Gerät, das Gleichstrom (von den Modulen) in Wechselstrom (für Haus und Netz) umwandelt. Ohne Wechselrichter können Sie den Solarstrom nicht nutzen.

Eigenverbrauch

Der Anteil des selbst erzeugten Stroms, den Sie auch selbst verbrauchen (nicht ins Netz einspeisen). Mit Speicher ist der Eigenverbrauch höher, weil Sie den Strom auch nachts nutzen können.

Einspeisevergütung

Das Geld, das Sie vom Stromversorger bekommst, wenn Sie mehr Strom erzeugst als Sie verbrauchst und den Überschuss ins Netz einspeisen. Diese Vergütung ist in den letzten Jahren gesunken, aber es lohnt sich immer noch, überschüssigen Strom einzuspeisen statt zu verschwenden.

Stromspeicher / Batterie

Ein Gerät, das tagsüber erzeugten Solarstrom speichert und ihn abends und nachts abgibt. Das erhöht Ihren Eigenverbrauch und macht Sie unabhängiger vom Netz. Moderne Speicher verwenden Lithium-Ionen-Technologie und halten 10–15 Jahre.

Backup / Notstromfunktion

Eine spezielle Funktion bei modernen Speichersystemen (z. B. SENEC oder Growatt mit Backup-Option), die es der Anlage erlaubt, auch bei Stromausfall weiterzulaufen und das Haus zu versorgen. Ohne Backup schaltet die Anlage aus Sicherheitsgründen ab, wenn der Strom ausfällt.

Ertrag

Die Menge an Solarstrom, die Ihre Anlage über einen bestimmten Zeitraum erzeugt (z. B. 9.000 kWh pro Jahr). Der Ertrag hängt von Größe, Ausrichtung, Neigung und Wetter ab.

String

Eine Reihe von Solarmodulen, die in Reihe geschaltet sind und gemeinsam zum Wechselrichter führen. Eine typische Anlage hat 2–4 Strings. Wenn ein String beschattet wird, sinkt die Leistung des ganzen Strings – daher ist gute Planung wichtig.

Warum ein regionaler Fachbetrieb – die Haushandwerker GmbH

Sie könnten sich wahrscheinlich auch an einen großen Online-Anbieter oder eine Firma aus Berlin wenden. Warum sollten Sie stattdessen uns, die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde/Spree, beauftragen?

Wir sind ein Meisterbetrieb. Das heißt nicht nur, dass wir einen Meistertitel haben – es heißt auch, dass wir Verantwortung übernehmen. Wenn etwas schiefgeht, haften wir. Das ist nicht selbstverständlich bei allen Anbietern.

Wir sind lokal. Zossen ist für uns nicht eine Nummer in einer Liste – es ist unsere Heimat. Wir fahren regelmäßig dorthin, kennen die Netzbetreiber, die Besonderheiten der Dächer, die Behörden. Wenn Sie einen Anruf haben oder etwas nicht stimmt, sind wir in 20 Minuten da, nicht in drei Tagen.

Wir sind Elektrofachbetrieb. Nicht jeder darf Solaranlagen installieren. Wir sind im Handwerk eingetragen, haben die notwendigen Zertifikate und Versicherungen. Ihre Anlage ist sicher in unseren Händen.

Wir arbeiten mit bewährten Marken. SENEC, Growatt, SolarEdge – das sind keine exotischen Hersteller, sondern etablierte Unternehmen mit großen Service-Netzwerken. Wenn in 10 Jahren etwas kaputt geht, gibt es noch Ersatzteile und Support.

Wir bieten Rundum-Service.** Von der ersten Beratung über Planung, Genehmigung, Montage, Inbetriebnahme bis zur Wartung – alles aus einer Hand. Kein Herumhantieren mit verschiedenen Firmen, kein Hin und Her bei Problemen.

Wir haben Erfahrung.** Über 20 Jahre Solarinstallationen im Landkreis Oder-Spree. Hunderte zufriedene Kunden. Wir wissen, was funktioniert und was nicht. Das ist ein großer Vorteil für Sie.

Wir sind ehrlich. Wenn eine Solaranlage für Ihr Haus nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Nicht jedes Dach ist geeignet, nicht jeder Haushalt profitiert. Wir verkaufen nicht um jeden Preis – wir beraten so, dass Sie die richtige Entscheidung treffen.

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Häufige Fragen

Brauche ich eine Genehmigung für eine Solaranlage in Zossen?

Für kleine und mittlere Anlagen (bis etwa 30 kWp) reicht in den meisten Fällen eine Anmeldung beim Netzbetreiber und beim Finanzamt. Größere Anlagen oder besondere Situationen (z. B. Denkmalschutz) können eine Genehmigung erfordern. Wir klären das im Termin und kümmern uns um alle Behördengänge.

Wie lange dauert die Installation einer Photovoltaikanlage?

Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme rechnen Sie mit 4–8 Wochen. Die reine Montage dauert je nach Größe 2–5 Tage. Mit Speicher ein bis zwei Tage zusätzlich.

Funktioniert eine Solaranlage auch im Winter?

Ja, aber mit niedrigerem Ertrag. Im Winter scheint die Sonne weniger oft und weniger hoch. Eine gut geplante Anlage in Zossen produziert auch im Dezember und Januar noch 400–600 kWh pro Monat – das ist weniger als im Sommer, aber nicht nichts.

Was passiert bei Stromausfall? Läuft meine Solaranlage dann weiter?

Nein, eine normale Solaranlage schaltet sich aus Sicherheitsgründen ab, wenn der Strom ausfällt. Mit einem modernen Speichersystem mit Backup-Option (z. B. SENEC oder Growatt Backup) läuft die Anlage weiter und versorgt das Haus. Das ist eine echte Sicherheit bei Stromausfällen. Die Installation dauert etwa einen Tag.

Brauche ich einen Stromspeicher?

Nein, das ist optional. Ohne Speicher nutzen Sie den Solarstrom tagsüber selbst und speisen den Rest ins Netz ein. Mit Speicher können Sie den Strom auch abends und nachts nutzen und sind unabhängiger. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Wie viel Platz brauche ich auf dem Dach?

Für eine typische 10-kWp-Anlage brauchen Sie etwa 50–60 m² Dachfläche. Das ist nicht viel – die meisten Einfamilienhäuser haben das. Wir prüfen die verfügbare Fläche im Termin.

Muss ich die Solaranlage regelmäßig warten?

Minimal. Die Module sind wartungsfrei. Jährlich sollte jemand vorbeischauen, die Module ggf. reinigen (wenn sehr verschmutzt) und prüfen, ob alles noch funktioniert. Wir bieten Wartungsverträge an – das ist eine gute Sicherheit.

Wie lange hält eine Solaranlage?

Module halten 25–30 Jahre, Wechselrichter 15–20 Jahre, Speicher 10–15 Jahre. Eine gut installierte Anlage funktioniert also Jahrzehnte. Wir bieten eine lange Garantie auf das Material.

Kann ich die Anlage später erweitern?

Ja, wenn der Wechselrichter noch Kapazität hat und das Dach Platz. Besser: Die Anlage von Anfang an so planen, dass sie Ihren Bedarf deckt. Eine Erweiterung ist aufwendiger als eine größere Anlage gleich am Anfang.

Verschattet ein Baum meine Anlage? Ist sie dann wertlos?

Nicht wertlos, aber weniger ertragreich. Wir prüfen die Verschattung mit spezieller Software und können oft durch geschickte Platzierung das Beste herausholen. Wenn die ganze Anlage im Schatten liegt, ist sie nicht sinnvoll. Teilweise Verschattung ist kein K.O.-Kriterium.

Wie überwache ich meine Anlage?

Mit einer App. Sie sehen täglich, wie viel Strom Ihre Anlage erzeugt, wie viel Sie selbst verbrauchen, wie viel Sie ins Netz einspeisen. Das ist praktisch und hilft Ihnen, Ihren Stromverbrauch zu optimieren.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Größe, Komponenten, Dachaufbau – alles spielt eine Rolle. Wir machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Kann ich die Solaranlage selbst installieren?

Nein. Solaranlagen sind Elektroinstallation und dürfen nur von eingetragenen Elektrofachbetrieben installiert werden. Das ist nicht nur Vorschrift, sondern auch für Ihre Sicherheit wichtig. Wir sind ein zertifizierter Fachbetrieb.

Gibt es Zuschüsse oder Förderung für Solaranlagen in Zossen?

Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund und Ländern, aber die Details und Höhen ändern sich regelmäßig. Im kostenlosen Vor-Ort-Termin informieren wir Sie über aktuelle Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der Antragstellung.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Photovoltaikanlage in Zossen und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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