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Überspannungsschutz Reichenwalde: Sicher nach dem Gewitter

Veröffentlicht am 07.08.2026 · Haushandwerker GmbH · Reichenwalde · 🕘 ca. 13 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Reichenwalde – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzschlag ins Haus führt zu Bränden und Totalschäden – dagegen hilft eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage mit Überspannungsschutz. Wir planen, montieren und prüfen alles aus einer Hand in Reichenwalde und der Region. Lassen Sie sich unverbindlich beraten.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Tiefenerder pro Eckebis 9 m Tiefe geschlagen
Erdungsleiter-Materialfeuerverzinkter Stahl
Funktioniert ganzjährigaußer bei gefrorenem Boden (Dez.–Feb.)
Wartung & Prüfungalle 2–3 Jahre empfohlen
RegionLandkreis Oder-Spree, Fürstenwalde & Umgebung, Reichenwalde

Kostenlose Beratung anfragen

Blitzschutz und Überspannungsschutz: Warum Reichenwalde diesen Schutz braucht

Ein Gewitter ist schnell vorbei – aber die Folgen eines Blitzeinschlags können verheerend sein. In Reichenwalde und der gesamten Region Oder-Spree erleben wir regelmäßig heftige Sommergewitter, und viele Hausbesitzer unterschätzen das Risiko. Ein direkter Blitzschlag ins Dach oder in die Elektroinstallation führt nicht nur zu Sachschäden, sondern auch zu Brandgefahr. Ein Blitz schlägt ein, und das Haus brennt – dieses Szenario ist keine Seltenheit. Mit einer professionell geplanten und installierten Blitzschutzanlage und einem Überspannungsschutz Reichenwalde senken Sie dieses Risiko um ein Vielfaches.

Der Überspannungsschutz Reichenwalde ist nicht nur eine Zusatzmaßnahme, sondern eine essenzielle Sicherheitsvorsorge für jedes Wohnhaus, jede Landwirtschaft und jede Gewerbeimmobilie. Ob Ihr Haus aus den 1970er Jahren stammt oder neu gebaut ist – die Gefahr ist überall gleich. Besonders bei Häusern mit Photovoltaikanlagen ist eine Blitzschutzanlage dringend zu empfehlen, um die Energie eines Einschlags wirksam abzuleiten und teure Komponenten zu schützen.

Als eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und Meisterbetrieb der Haushandwerker GmbH mit über 20 Jahren Erfahrung in der Region Oder-Spree kennen wir die lokalen Anforderungen genau. Wir planen, montieren und prüfen Ihre Blitzschutzanlage nach den geltenden DIN-Normen – alles aus einer Hand, mit kurzen Wegen und persönlicher Betreuung.

Nutzen und Sicherheit: Was bringt eine Blitzschutzanlage wirklich?

Die erste und wichtigste Antwort: Ihr Leben und das Ihrer Familie sind sicherer. Ein Blitzschlag kann tödlich sein – nicht nur durch den direkten Stromschlag, sondern auch durch Brände, die entstehen, wenn Elektroleitungen durchschlagen. Mit einer professionellen Blitzschutzanlage wird die Energie eines Einschlags sicher in die Erde abgeleitet, anstatt durch Ihr Haus zu rauschen.

Schutz der Sachwerte: Elektronische Geräte – Fernseher, Computer, Heizungssteuerung, Photovoltaik-Wechselrichter – sind anfällig für Überspannungen. Ein Blitzeinschlag in der Nähe kann diese Geräte zerstören. Der Überspannungsschutz Reichenwalde verhindert, dass Spannungsspitzen in die Geräte gelangen.

Brandschutz: Holzbalken, Dämmstoffe, Stromleitungen – alles kann Feuer fangen, wenn ein Blitz einschlägt. Eine Blitzschutzanlage leitet die Energie ab, bevor sie Schaden anrichtet. Das ist nicht Luxus, das ist Prävention im Sinne von echtem Brandschutz.

Ruhe und Unabhängigkeit: Wer weiß, dass sein Haus geschützt ist, schläft besser – auch während eines Gewitters. Sie müssen sich nicht mehr ständig Sorgen machen, dass ein Blitz alles zerstört.

Besonderheit in Reichenwalde: Die Region liegt in einer Zone mit moderater bis erhöhter Blitzaktivität. Brandenburg ist nicht der Blitzhotspot wie Süddeutschland, aber Gewitter sind hier regelmäßig und intensiv. Das macht Prävention sinnvoll.

Wie eine Blitzschutzanlage funktioniert

Eine moderne Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten:

Das System funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der Blitz nimmt den Weg des geringsten Widerstands – und wir sorgen dafür, dass dieser Weg nicht durch Ihr Haus führt, sondern sicher in die Erde.

Ablauf der Installation: Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

Damit Sie genau verstehen, was passiert, wenn Sie sich für einen Überspannungsschutz Reichenwalde entscheiden, erklären wir Ihnen Schritt für Schritt den Prozess:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Analyse: Wir kommen zu Ihnen nach Reichenwalde, schauen uns das Haus an, messen die Dachfläche, prüfen die Dachmaterialien (Ziegel, Blech, Holz?), kontrollieren die bestehende Elektroinstallation und besprechen Ihre Anforderungen. Hier entsteht der Plan für die Anlage.
  2. Erstellung eines Kostenvoranschlags: Auf Basis der Analyse erstellen wir einen detaillierten Kostenvoranschlag mit allen Komponenten, Arbeitsschritten und dem zeitlichen Ablauf. Das klären wir individuell bei diesem Vor-Ort-Termin.
  3. Planung und Materialbereitstellung: Nach Ihrer Zustimmung planen wir den Montageplan genau durch, bestellen alle Materialien von unseren Markenpartnern und koordinieren den Installationstermin.
  4. Vorbereitung des Hauses: Am Montage-Tag bereiten wir die Baustelle vor, sichern Dachzugang, lagern Material und kennzeichnen die Arbeitsbereiche.
  5. Montage der Fangeinrichtung: Wir montieren Blitzableiter-Stangen auf dem Dach (meist an den höchsten Punkten und an den Ecken) und verbinden sie mit Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Diese Leitungen werden fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt.
  6. Verlegung der Ableitungsleiter: Die Leitungen führen entlang der Dachkanten und Außenwände nach unten. Sie werden so befestigt, dass sie nicht beschädigt werden und optisch unauffällig sind.
  7. Erdungsarbeiten: Das ist oft der aufwändigste Teil: Wir schlagen Tiefenerder (feuerverzinkter Stahl) an den Ecken des Hauses ein. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite verwenden wir in der Regel zwei Tiefenerder, bei größeren Objekten vier oder mehr. Jeder Erder wird etwa 9 Meter tief geschlagen und mit den Ableitungsleitern verbunden.
  8. Installation des Überspannungsschutzes im Haus: Wir montieren Schutzmodule (SPD) in Ihrer Elektroverteilung, um Überspannungen zu begrenzen, die über Stromleitungen eindringen könnten. Das ist besonders wichtig, wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben.
  9. Prüfung und Inbetriebnahme: Zum Abschluss führen wir eine umfassende Prüfung durch (Widerstandsmessungen, Funktionschecks) und erstellen ein Prüfprotokoll. Dann ist Ihre Anlage einsatzbereit.

Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag, abhängig von der Größe des Hauses und der Komplexität der Erdungsarbeiten. Bei größeren oder komplexeren Objekten können auch zwei Tage erforderlich sein.

Regionale Besonderheiten in Reichenwalde

Reichenwalde liegt im Landkreis Oder-Spree, etwa 60 Kilometer östlich von Berlin. Die Region hat ihre eigenen Besonderheiten, die bei einer Blitzschutzanlage relevant sind:

Dachtypen und Bauweise: In Reichenwalde finden sich überwiegend Einfamilienhäuser mit Satteldächern, viele mit Ziegeln oder Blech gedeckt. Einige ältere Häuser haben Holzbalkendecken – gerade hier ist ein Blitzschutz essentiell, um Brände zu verhindern. Wir kennen diese Bautypen und wissen, wie wir die Anlage am sichersten und ästhetischsten anbringen.

Wetter und Blitzaktivität: Brandenburg hat durchschnittlich 3–4 Gewitter pro Jahr. Das mag weniger klingen als in Bayern, aber jedes einzelne Gewitter bringt Blitzrisiko. Die Sommer sind oft trocken und heiß, was Gewitter intensiver macht.

Bodenbeschaffenheit: Der Boden um Reichenwalde ist typisch für Brandenburg: sandiger bis lehmiger Untergrund. Das ist für Tiefenerder brauchbar – wir müssen aber bei der Planung berücksichtigen, dass die Bodenfeuchte je nach Jahreszeit schwankt. Das beeinflusst den Erdungswiderstand.

Netzbetreiber und Anmeldung: Reichenwalde liegt im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Fürstenwalde oder der Märkischen Oderzeitung Netz GmbH. Bei der Installation einer Blitzschutzanlage mit Überspannungsschutz müssen wir die Netzbetreiber informieren – das übernehmen wir für Sie.

Anfahrt und Erreichbarkeit: Als Betrieb aus Fürstenwalde haben wir von hier aus kurze Wege nach Reichenwalde – etwa 15 Kilometer. Das bedeutet schnelle Reaktionszeiten, unkomplizierte Termine und persönliche Betreuung.

Technik und Qualität: Worauf wir setzen

Bei der Planung und Montage einer Blitzschutzanlage kommt es auf Qualität und Fachkompetenz an. Hier ist, worauf Sie bei uns zählen können:

DIN EN 62305 – Die Norm für Blitzschutz: Alle unsere Anlagen werden nach dieser europäischen Norm geplant und installiert. Sie regelt die Abstände, die Materialien, die Erdungstiefen und die Prüfverfahren. Keine Improvisation, keine Kompromisse.

Materialien und Komponenten: Wir verwenden Aluminium-Leitungen (Standard) und gegebenenfalls Kupfer-Leitungen für die Ableitungen. Die Tiefenerder sind aus feuerverzinktem Stahl – dieses Material hält jahrzehntelang in der Erde, ohne zu korrodieren. Überspannungsschutzgeräte beziehen wir von bewährten Herstellern wie Growatt, SolarEdge und SENEC (besonders wichtig, wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben).

Fachgerechte Dimensionierung: Nicht jedes Haus braucht die gleiche Anlage. Ein kleines Einfamilienhaus in Reichenwalde braucht andere Komponenten als ein großes Landwirtschaftsgebäude. Wir dimensionieren individuell nach:

Prüfung und Dokumentation: Nach der Installation führen wir Messungen durch und erstellen ein Prüfprotokoll. Das dokumentiert, dass alles fachgerecht funktioniert. Bei Versicherungen und Behörden ist das oft wichtig.

Komponente Spezifikation Funktion
Fangeinrichtung Blitzableiter-Stangen, Ø 16–20 mm Fängt Blitzenergie auf
Ableitungsleiter Aluminium oder Kupfer, Querschnitt 50–120 mm² Leitet Energie nach unten
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl, 9 m Tiefe Erdung in feuchtem Untergrund
SPD (Überspannungsschutz) Typ 2 oder Typ 3, je nach Anwendung Begrenzt Überspannungen in Stromleitungen
Verbindungsmaterial Edelstahl-Schellen, Klemmen, Leitungen Sichere, korrosionsfreie Verbindungen

Voraussetzungen und Planung: Was wir vor der Installation prüfen

Bevor wir mit der Montage beginnen, müssen mehrere Dinge geklärt und überprüft werden:

Statik und Dachstruktur: Wir prüfen, ob das Dach die zusätzliche Last der Blitzableiter trägt. Bei älteren Häusern kann das manchmal ein Thema sein. In den meisten Fällen ist es kein Problem, aber wir schauen hin.

Elektroinstallation: Wie alt ist die Elektroanlage? Gibt es schon einen Hauptschutzschalter? Wo ist die Elektroverteilung? All das ist wichtig, um die Überspannungsschutzgeräte richtig einzubauen.

Erdungswiderstand: Wir messen den elektrischen Widerstand des Bodens. Wenn er zu hoch ist (trockener, sandiger Boden), müssen wir möglicherweise mehr Erder einbauen oder Erdungssalze verwenden. Das klären wir im Vor-Ort-Termin.

Nachbargebäude und Leitungen: Gibt es andere Häuser, Stromleitungen oder Gasleitungen in der Nähe? Das muss bei der Planung berücksichtigt werden, um gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden.

Photovoltaikanlage: Wenn Sie eine PV-Anlage haben oder planen, ist ein Blitzschutz mit Überspannungsschutz dringend zu empfehlen. Wir prüfen die Wechselrichter, die Stringkabel und die Batterie (falls vorhanden).

Genehmigungen: In den meisten Fällen braucht man für eine Blitzschutzanlage keine Baugenehmigung. Aber wir klären das mit der zuständigen Behörde (Gemeinde Reichenwalde / Landkreis Oder-Spree), um sicherzustellen, dass alles korrekt läuft.

Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte die Installation stattfinden?

Eine häufige Frage: Gibt es einen besten Zeitpunkt im Jahr für eine Blitzschutzanlage?

Die kurze Antwort: Wir bauen Blitzschutz fast das ganze Jahr über – mit einer wichtigen Ausnahme.

Von Dezember bis Februar ist der Boden in Reichenwalde oft gefroren. Das ist ein echtes Problem, denn die Tiefenerder müssen in die Erde geschlagen werden – und das geht nicht, wenn der Boden eiskalt und hart ist. In dieser Zeit pausieren wir die Erdungsarbeiten. Wenn Sie im Winter eine Anlage möchten, können wir die Fangeinrichtung und die Ableitungsleitungen montieren, müssen aber die Erdung bis März verschieben.

Ideal ist März bis November: Der Boden ist aufgetaut und hat meist ausreichend Feuchte, um die Erder einzuschlagen. Die Arbeiten gehen zügig voran.

Sommer (Juni–August): Auch möglich, aber der Boden kann sehr trocken sein. Das erhöht den Erdungswiderstand. Wir kompensieren das durch zusätzliche Maßnahmen, aber es ist nicht optimal.

Herbst (September–November): Ideal – der Boden ist feuchter, die Temperaturen angenehm, und vor der Wintersaison ist die Anlage fertig.

Planung im Voraus: Wir empfehlen, schon einige Wochen vorher einen Termin zu vereinbaren. So haben wir Zeit für die Analyse, den Kostenvoranschlag und die Materialbestellung.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Reichenwalde

Familie M. wohnt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus mit Satteldach in Reichenwalde. Im Sommer 2023 gab es ein heftiges Gewitter – ein Blitz schlug in einem Nachbarhaus ein, das Haus brannte teilweise ab. Das war für Familie M. ein Weckruf. Sie riefen uns an und vereinbarten einen Vor-Ort-Termin. Wir analysierten das Haus: etwa 140 Quadratmeter Dachfläche, Ziegeldach, Holzbalkendecke, vorhandene Elektroinstallation aus den 1990er Jahren, geplante Photovoltaikanlage. Wir erstellten einen Plan für eine Blitzschutzanlage mit zwei Blitzableitern auf dem Dach, Aluminium-Leitungen entlang der Kanten, zwei Tiefenerder an den Hausecken (jeweils 9 Meter tief) und Überspannungsschutzgeräte in der Elektroverteilung. Die Installation fand an einem Freitag im April statt – eine Mannschaft von drei Personen arbeitete von 8 Uhr bis etwa 17 Uhr. Die Erdungsarbeiten waren die aufwändigsten, aber der Boden war perfekt. Nach der Prüfung war die Anlage einsatzbereit. Familie M. schläft seitdem viel ruhiger – und die PV-Anlage, die sie später installierten, ist rundum geschützt.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Fehler 1: „Blitzschutz ist zu teuer, ich spare mir das."
Das ist ein lebensgefährlicher Gedanke. Der Schaden eines Blitzeinschlags (Brandschaden, Reparaturen, im schlimmsten Fall Menschenleben) ist um ein Vielfaches höher als die Kosten für eine Anlage. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Fehler 2: „Mein Haus ist alt und klein – da brauche ich keinen Blitzschutz."
Falsch. Alte Häuser mit Holzbalken sind sogar besonders gefährdet, weil Holz brennt. Größe ist irrelevant – jedes Haus sollte geschützt sein.

Fehler 3: Billig-Anlagen von Nicht-Fachleuten montieren lassen.
Eine Blitzschutzanlage ist nur so gut wie ihre Installation. Wenn Ableitungsleitungen nicht richtig befestigt sind oder Erdungen zu flach eingebracht werden, funktioniert die Anlage nicht. Vertrauen Sie auf Meisterbetriebe und Fachleute.

Fehler 4: Überspannungsschutz vergessen, wenn bereits eine Blitzschutzanlage vorhanden ist.
Die äußere Anlage (Fangeinrichtung, Ableiter, Erdung) ist nur die halbe Miete. Der innere Überspannungsschutz (SPD in der Elektroverteilung) ist genauso wichtig, um elektronische Geräte zu schützen.

Fehler 5: Keine regelmäßige Wartung.
Eine Blitzschutzanlage ist nicht wartungsfrei. Alle 2–3 Jahre sollte sie geprüft werden – Korrosion, lockere Verbindungen, Erdungswiderstand. Wir bieten Wartungsverträge an.

Fehler 6: Photovoltaikanlage ohne Blitzschutz installieren.
Das ist fahrlässig. Wechselrichter und Speicher können durch Überspannungen zerstört werden. Immer zuerst die Blitzschutzanlage planen, dann die PV.

Checkliste vor dem Start: So bereiten Sie sich vor

Wenn Sie sich für einen Blitzschutz interessieren, können Sie schon mal diese Punkte vorbereiten:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz und Überspannungsschutz

Blitzableiter

Metallstange (meist Kupfer oder Aluminium) auf dem Dach oder an der Gebäudespitze, die Blitzenergie „einfängt" und sicher ableitet. Der klassische Begriff für die Fangeinrichtung.

Ableitungsleiter

Metallbahn oder -kabel, das die Blitzenergie vom Dach nach unten zur Erdung führt. Muss fachgerecht befestigt und verlegt sein, um sicher zu funktionieren.

Tiefenerder (auch: Erder, Erdungsstab)

Metallstab aus feuerverzinktem Stahl, der tief in die Erde geschlagen wird (bis 9 Meter), um die Blitzenergie in den Erdboden abzuleiten. Mehrere Erder werden oft parallel geschaltet, um den Erdungswiderstand zu senken.

Erdungswiderstand

Der elektrische Widerstand zwischen Erdungsanlage und dem umgebenden Boden. Je niedriger dieser Wert, desto besser funktioniert die Erdung. Sandiger Boden hat höhere Widerstände als feuchter Lehm.

Überspannungsschutzgerät (SPD – Surge Protective Device)

Elektronisches Modul in der Elektroverteilung, das Spannungsspitzen auf sichere Werte begrenzt. Schützt Geräte wie Fernseher, Computer und Wechselrichter vor Blitzschäden durch Stromleitungen.

DIN EN 62305

Europäische Norm für Blitzschutz von Bauwerken. Sie definiert die Anforderungen an Planung, Materialien, Installation und Prüfung von Blitzschutzanlagen. Alle fachgerechten Anlagen müssen diese Norm erfüllen.

Blitzstrom

Die elektrische Stromstärke eines Blitzes, gemessen in Kiloampere (kA). Ein typischer Blitz hat 20–30 kA, sehr starke Blitze können bis 200 kA erreichen. Eine Blitzschutzanlage muss diese Ströme sicher ableiten können.

Potentialausgleich

Maßnahme, um sicherzustellen, dass alle leitfähigen Teile eines Hauses (Metall-Dachrinnen, Rohre, Antennen) auf dem gleichen elektrischen Potential liegen. Das verhindert gefährliche Spannungsunterschiede.

Feuerverzinkter Stahl

Stahlmaterial mit einer Zinkschicht, die es vor Rost schützt. Das Material der Wahl für Tiefenerder, weil es Jahrzehnte in feuchter Erde hält, ohne zu korrodieren.

Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH in Fürstenwalde

Sie könnten überall einen Blitzschutz-Betrieb suchen – aber es gibt gute Gründe, einen regionalen Fachbetrieb zu wählen:

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung: Wir sind eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und arbeiten seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Region Oder-Spree. Wir kennen die lokalen Besonderheiten – Boden, Wetter, Bautypen – aus hunderten von Projekten.

Kurze Wege nach Reichenwalde: Unser Betrieb sitzt in Fürstenwalde, etwa 15 Kilometer von Reichenwalde entfernt. Das bedeutet schnelle Anfahrtszeiten, unkomplizierte Termine und im Notfall schnelle Reaktion. Kein Betrieb aus Berlin oder Cottbus, der stundenlang unterwegs ist.

Ein Ansprechpartner, nicht eine Hotline: Wenn Sie bei uns anrufen, sprechen Sie mit Menschen, die Ihr Projekt kennen. Keine Ticketnummern, keine Warteschleifen. Sie kennen uns, und wir kennen Sie.

Alles aus einer Hand: Beratung, Planung, Montage, Prüfung, Wartung – alles machen wir selbst. Sie müssen nicht mit mehreren Betrieben koordinieren. Das spart Zeit und Stress.

Markenpartner für Qualität: Wir arbeiten mit bewährten Herstellern wie SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – besonders wichtig für den Überspannungsschutz bei Photovoltaikanlagen. Wir verbauen nur Komponenten, die wir selbst vertrauen.

Lange Garantie auf das Material: Alle Komponenten, die wir verbauen, haben eine lange Garantie auf das Material. Das gibt Ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit.

Service danach: Nach der Installation sind wir nicht einfach weg. Wir bieten Wartungsverträge, Inspektionen und sind Ihr Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen.

Lokale Reputation: Wir arbeiten seit Jahren in Reichenwalde und der Region. Fragen Sie Ihre Nachbarn – vielleicht kennen sie schon ein Haus mit unserer Blitzschutzanlage.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Brauche ich wirklich einen Blitzschutz, wenn es in meiner Gegend nicht so oft blitzt?

Ja. Ein einzelner Blitzeinschlag reicht aus, um Ihr Haus zu zerstören oder einen Brand zu verursachen. Die Wahrscheinlichkeit ist klein, aber die Folgen sind katastrophal. Blitzschutz ist Prävention – wie ein Feuerlöscher im Haus.

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag, abhängig von der Größe des Hauses und der Komplexität der Erdungsarbeiten. Bei größeren Objekten kann es auch zwei Tage sein.

Ist eine Genehmigung nötig?

In den meisten Fällen nein. Aber wir klären das mit der zuständigen Behörde ab. Eine Anmeldung beim Netzbetreiber ist erforderlich, die übernehmen wir.

Funktioniert ein Blitzschutz auch bei älteren Häusern?

Ja, absolut. Alte Häuser mit Holzbalken sind sogar besonders gefährdet und sollten unbedingt geschützt sein. Wir können die Anlage an jede Bauweise anpassen.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Größe, Material, Komplexität – alles spielt eine Rolle.

Kann ich die Anlage selbst überprüfen, oder brauche ich einen Fachmann?

Für eine fachgerechte Prüfung mit Messungen brauchen Sie einen Fachmann. Wir bieten Inspektionen alle 2–3 Jahre an. Sichtprüfungen (Korrosion, lockere Verbindungen) können Sie selbst machen.

Was passiert, wenn ein Blitz in die Anlage einschlägt – ist das laut oder gefährlich?

Ein Blitzschlag ist laut (Donnerschlag), aber die Anlage leitet die Energie sicher ab. Für Menschen im Haus ist es sicher, solange die Anlage korrekt installiert ist. Sie sollten aber nicht gerade auf dem Dach stehen, wenn es blitzt.

Brauche ich einen Blitzschutz, wenn ich eine Photovoltaikanlage habe?

Ja, dringend. Wechselrichter und Speicher sind anfällig für Überspannungen. Wir empfehlen immer, erst die Blitzschutzanlage zu planen, dann die PV zu installieren.

Können Blitzableiter auf dem Dach sichtbar sein – ist das ein Problem?

Ja, sie sind sichtbar. Aber es gibt ästhetische Lösungen – diskrete Ableiterleitungen, die Farbe des Hauses angepasst. Wir besprechen das bei der Planung.

Was ist der Unterschied zwischen äußerem Blitzschutz und innerem Überspannungsschutz?

Der äußere Blitzschutz (Fangeinrichtung, Ableiter, Erdung) schützt vor direkten Einschlägen. Der innere Überspannungsschutz (SPD) schützt vor indirekten Überspannungen, die über Stromleitungen eindringen. Beide sind wichtig.

Wie tief müssen die Erder in die Erde?

In der Regel etwa 9 Meter, um in feuchte Bodenschichten zu gelangen. Das hängt von der Bodenart ab – sandiger Boden braucht tiefere Erder als Lehm.

Kann ich die Blitzschutzanlage auch später nachrüsten, oder muss es beim Neubau sein?

Beides ist möglich. Bei Neubauten ist es leichter zu planen, aber auch bei bestehenden Häusern können wir eine Anlage nachrüsten. Wir haben über 20 Jahre Erfahrung damit.

Gibt es Jahreszeiten, in denen Sie keinen Blitzschutz installieren?

Ja. Von Dezember bis Februar ist der Boden oft gefroren, und die Tiefenerder lassen sich nicht schlagen. In dieser Zeit pausieren wir die Erdungsarbeiten. Ideal sind März bis November.

Muss ich die Anlage versichern lassen?

Das ist nicht zwingend erforderlich, aber viele Versicherungen geben Rabatte, wenn ein Blitzschutz vorhanden ist. Fragen Sie Ihren Versicherer.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Reichenwalde und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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