Speicher nachrüsten Reichenwalde: der ehrliche Handwerker-Ratgeber

Speicher nachrüsten in Reichenwalde – worum es geht und für wen
Sie haben eine Solaranlage auf dem Dach, nutzen aber nur einen kleinen Teil des erzeugten Stroms selbst – der Rest fließt ins Netz. Das ist nicht falsch, aber nicht optimal. Eine Speichernachrüstung in Reichenwalde ändert das: Sie speichern den Solarstrom, den Sie nicht sofort brauchen, in einem Batteriespeicher und nutzen ihn am Abend, nachts oder bei schlechtem Wetter. So wird Ihre Solaranlage erst richtig wirtschaftlich und Sie werden deutlich unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz.
Dieser Ratgeber richtet sich an Hausbesitzer und Gewerbetreibende in Reichenwalde und der Region, die bereits eine PV-Anlage haben (oder gerade installiert bekommen) und nun über eine Speichernachrüstung nachdenken. Vielleicht interessiert Sie auch die Backup-Funktion – also dass Ihr Haus bei einem Stromausfall weiterhin versorgt wird. Wir zeigen Ihnen hier alles, was Sie wissen müssen: vom technischen Ablauf über regionale Besonderheiten bis hin zu praktischen Tipps.
Nutzen und Vorteile einer Speichernachrüstung
Ein Stromspeicher bringt konkrete Vorteile für Ihren Alltag in Reichenwalde:
- Mehr Unabhängigkeit: Sie nutzen den Strom, den Sie selbst erzeugen, auch wirklich selbst. Weniger Abhängigkeit vom Strommarkt und den Energieversorgern – das ist gerade in Brandenburg ein großes Thema.
- Höherer Eigenverbrauch: Ohne Speicher nutzen Sie von Ihrer PV-Anlage oft nur 20–30 % selbst. Mit Speicher steigt dieser Wert deutlich – Sie verbrauchen mehr von dem, was Sie erzeugen.
- Sicherheit bei Stromausfall: Mit einer Backup-Funktion (bei neuen SENEC- oder Growatt-Systemen) läuft Ihr Haus auch bei Stromausfall weiter – Kühlschrank, Heizung, Internet, Licht. Das gibt echte Sicherheit.
- Komfort: Sie sind flexibler. Morgens Kaffee kochen, mittags Wäsche waschen, abends fernsehen – alles mit eigenem Solarstrom, wenn der Speicher vollgeladen ist.
- Umwelt: Sie nutzen mehr Grünstrom und weniger Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken. Das ist ein echter Beitrag zu weniger CO₂.
- Zukunftssicherheit: Mit Speicher und Backup sind Sie weniger anfällig für Netzstörungen – ein Thema, das an Bedeutung gewinnt.
So läuft die Installation einer Speichernachrüstung ab
Wenn Sie sich für eine Speichernachrüstung entscheiden, folgen wir bei der Haushandwerker GmbH einem bewährten Ablauf. So wissen Sie genau, was wann passiert:
- Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Reichenwalde, schauen uns Ihre vorhandene Solaranlage, den Wechselrichter, das Dach und den geplanten Aufstellort des Speichers an. Wir prüfen, welche Speichergröße zu Ihrem Verbrauch passt, ob der Platz reicht und ob der Anschluss technisch möglich ist. Das ist unverbindlich und kostenlos.
- Planung und Dimensionierung: Basierend auf Ihrem Stromverbrauch und Ihrer PV-Leistung (gemessen in kWp) empfehlen wir eine passende Speichergröße – meist zwischen 5 und 15 kWh für Einfamilienhäuser in der Region. Wir zeigen Ihnen auch, ob eine Backup-Funktion sinnvoll ist und welches System (SENEC oder Growatt) zu Ihnen passt.
- Anmeldung und Genehmigung: Wir kümmern uns um die Anmeldung beim Netzbetreiber (in Reichenwalde meist Stadtwerke oder regionale Versorger) und prüfen, ob eine Genehmigung nötig ist. Das läuft meist parallel zur Planung und verzögert sich nicht.
- Vorbereitung und Materialbestellung: Wir bestellen den Speicher, die notwendigen Kabel, den Backup-Schalter (falls gewünscht) und alle Komponenten. Die Lieferzeit beträgt meist 2–4 Wochen. In dieser Zeit können Sie sich noch überlegen, ob Sie Backup möchten oder nicht.
- Montage und Aufbau des Speichers (1–2 Tage): Unsere Monteure kommen zu Ihnen und bauen den Speicher auf – meist im Keller, in der Garage oder in einem Technikraum. Das ist eine handwerkliche Arbeit: Befestigung, Verdrahtung, Anschluss an den Wechselrichter und die Hausinstallation. Der Speicher wird sicher verschraubt, alle Kabel nach VDE-Norm verlegt.
- Einbau der Backup-Komponenten (ca. 1 Tag, falls gewünscht): Falls Sie sich für Backup entschieden haben, installieren wir einen speziellen Backup-Schalter und die notwendige Steuerung. Das ermöglicht es, dass bei Stromausfall die Solaranlage automatisch weiterläuft und Ihr ganzes Haus versorgt – nicht nur einzelne Räume.
- Elektrotechnische Prüfung und Inbetriebnahme: Nach dem Aufbau prüfen wir alles: Spannungen, Erdung, Schutzschalter, die Kommunikation zwischen Speicher und Wechselrichter. Dann schalten wir den Speicher live. Das ist ein wichtiger Schritt – hier muss alles sauber sein.
- Einweisung und Dokumentation: Sie erhalten eine ausführliche Einweisung: Wie sehe ich den Speicherstand? Wie funktioniert die App? Was mache ich im Fehlerfall? Wir geben Ihnen alle Unterlagen, Garantiepapiere und Anleitungen mit.
- Abnahme und Freigabe: Sie unterschreiben die Abnahme, und der Speicher ist einsatzbereit. Wir sind danach noch Ihr Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen.
Backup: Strom vom Dach auch bei Stromausfall
Ein Punkt, den viele Hausbesitzer nicht kennen: Eine normale Solaranlage schaltet sich bei Stromausfall automatisch ab. Das ist eine Sicherheitsvorschrift – um zu verhindern, dass Handwerker an den Stromleitungen verletzt werden. Das Ergebnis ist unbequem: Bei Stromausfall ist Ihr Haus dunkel und kalt, obwohl die Sonne scheint und Ihre Solaranlage Strom erzeugt.
Mit einem Backup-System funktioniert das anders. Ein spezieller Backup-Schalter und eine intelligente Steuerung ermöglichen es, dass Ihre Solaranlage bei Stromausfall weiterläuft – und zwar nicht nur einzelne Räume oder Steckdosen versorgt, sondern Ihr ganzes Haus. Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizung, Internet, Licht, Waschmaschine – alles funktioniert weiter, solange die Sonne scheint oder der Speicher geladen ist.
Das ist echte Sicherheit. Besonders in Brandenburg, wo es im Winter lange Nächte gibt, brauchen Sie einen ausreichend großen Speicher, um auch über mehrere Stunden ohne Sonne zu kommen. Mit einem 10–15 kWh Speicher und Backup können Sie in den meisten Fällen über Nacht versorgt sein – und tagsüber lädt die Solaranlage den Speicher wieder auf.
Wichtig: Diese Backup-Funktion gibt es nur bei neuen Speichersystemen – und zwar bei unseren Markenpartnern SENEC und Growatt. Ältere Speicher oder Speicher von anderen Herstellern können das in der Regel nicht. Wenn Sie Backup haben möchten, brauchen Sie ein neues Speichersystem mit Backup-Option. Genau das besprechen wir mit Ihnen beim kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Die Installation des Backup-Systems (Schalter, Steuerung, Verdrahtung) dauert etwa 1 Tag zusätzlich. Der Speicheraufbau selbst dauert 1–2 Tage. Insgesamt sind Sie also in 2–3 Tagen fertig.
Regionale Besonderheiten in Reichenwalde
Reichenwalde liegt im Landkreis Oder-Spree, etwa 50 km südöstlich von Berlin. Das hat Auswirkungen auf die Planung einer Speichernachrüstung:
Dachtypen und Statik
In Reichenwalde gibt es viele Einfamilienhäuser mit Satteldächern, aber auch Flachdächer und Walmdächer. Für die Speichernachrüstung ist das Dach selbst nicht so wichtig – der Speicher steht im Haus. Aber wir prüfen: Wo steht der Wechselrichter? Wie sind die Kabel verlegt? Passt der Speicher in den geplanten Raum? Bei älteren Häusern mit engen Kellern oder Technikräumen müssen wir manchmal kreativ sein – aber es geht fast immer.
Sonnenstunden und Wetter in Brandenburg
Brandenburg hat durchschnittlich etwa 1.700–1.800 Sonnenstunden pro Jahr – das ist etwas weniger als in Süddeutschland, aber völlig ausreichend für Solaranlagen. Im Winter sind die Tage kurz und die Sonne tiefer, im Sommer gibt es lange Tage mit viel Solarertrag. Das bedeutet: Ein Speicher ist vor allem im Winter wichtig – wenn Sie tagsüber wenig Strom erzeugen und viel Strom brauchen (Heizung, Licht). Ein guter Speicher sollte mindestens 8–10 kWh haben, um über mehrere Tage mit schlechtem Wetter zu überbrücken.
Netzbetreiber und Anmeldung
In Reichenwalde sind die Stadtwerke oder regionale Netzbetreiber zuständig. Wir melden die Speichernachrüstung an und klären, ob und welche Bedingungen es gibt. Meist ist die Anmeldung eine Formsache – der Speicher wird als „Verbrauchsanlage" registriert und hat keine besonderen Anforderungen.
Anfahrt und Service
Wir sind von Fürstenwalde aus schnell in Reichenwalde – etwa 15–20 Minuten Fahrtzeit. Das ist ein großer Vorteil: Wir können schnell vorbeikommen für die Beratung, die Montage und später für Service oder Wartung. Sie haben einen Ansprechpartner vor Ort, nicht irgendwo in Deutschland.
Technik und Qualität: Komponenten und Dimensionierung
Ein Speichersystem besteht aus mehreren Komponenten. Wir arbeiten mit bewährten Marken zusammen:
Die Komponenten
- Der Speicher (Batterie): Das Herzstück. Hier wird der Solarstrom gespeichert. Wir nutzen Lithium-Ionen-Speicher von SENEC und Growatt – das sind moderne, sichere und langlebige Systeme.
- Der Wechselrichter: Wandelt Gleichstrom (von der Solaranlage und dem Speicher) in Wechselstrom um, den Ihr Haus nutzt. Bei einer Nachrüstung nutzen wir oft den vorhandenen Wechselrichter weiter – wenn er kompatibel ist. Sonst installieren wir einen neuen.
- Die Steuerung und das Management-System: Ein intelligentes System, das entscheidet: Wann wird der Speicher geladen? Wann wird der Speicher entladen? Wann wird Strom ins Netz eingespeist? Das läuft automatisch und ist auch per App einsehbar.
- Kabel, Schutzschalter und Erdung: Alles muss nach VDE-Norm installiert sein – das ist nicht verhandelbar. Wir arbeiten nach den aktuellen Elektroinstallationsnormen.
- Der Backup-Schalter (optional): Falls Sie Backup möchten, installieren wir einen speziellen Schalter, der bei Stromausfall die Anlage vom Netz trennt und die Solaranlage direkt an den Speicher und das Haus anschließt.
Dimensionierung: Wie groß sollte der Speicher sein?
Das ist eine häufige Frage. Die Antwort hängt von drei Faktoren ab:
- Ihr Stromverbrauch: Wie viel Strom verbrauchen Sie pro Tag? Ein Einfamilienhaushalt in Reichenwalde verbraucht durchschnittlich 15–25 kWh pro Tag (mit Heizung eher mehr).
- Ihre PV-Leistung: Wie viel kWp hat Ihre Solaranlage? Eine 5 kWp Anlage erzeugt an einem guten Sommertag etwa 25–30 kWh, im Winter nur 3–5 kWh.
- Ihr Ziel: Wollen Sie möglichst viel Strom selbst nutzen? Oder auch Backup-Sicherheit haben?
Für die meisten Einfamilienhäuser in Reichenwalde empfehlen wir Speichergrößen von 8–12 kWh. Das ist groß genug, um einen großen Teil des Eigenverbrauchs zu decken, aber nicht so groß, dass der Speicher im Sommer ständig voll ist und Strom verschenkt wird.
| Haushaltsgröße | Tagesverbrauch | PV-Leistung | Empfohlene Speichergröße |
|---|---|---|---|
| 2–3 Personen, kein Wärmepumpe | 12–16 kWh/Tag | 4–5 kWp | 8–10 kWh |
| 3–4 Personen, kein Wärmepumpe | 16–22 kWh/Tag | 5–7 kWp | 10–12 kWh |
| 4–5 Personen, mit Wärmepumpe | 25–35 kWh/Tag | 8–10 kWp | 12–15 kWh |
| Mit Backup-Anspruch | Wie oben | Wie oben | +2–3 kWh (Reserve für Nächte) |
Unsere Markenpartner
SENEC: Ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Leipzig. SENEC-Speicher sind robust, langlebig und haben eine sehr gute Steuerung. SENEC-Systeme haben auch Backup-Funktion – das ist ein Vorteil. Wir arbeiten eng mit SENEC zusammen und kennen die Systeme aus dem Effeff.
Growatt: Ein chinesischer Hersteller, aber mit europäischem Service. Growatt-Speicher sind zuverlässig und haben auch Backup-Funktion. Die Preisgestaltung ist etwas anders als bei SENEC, aber die Qualität ist ähnlich. Auch Growatt-Systeme haben wir viel verbaut und sind sehr zufrieden.
SolarEdge: Ein israelischer Hersteller, spezialisiert auf Wechselrichter und Optimierer. Wenn Sie bereits SolarEdge-Module haben, kann ein SolarEdge-Speicher sinnvoll sein – die Systeme kommunizieren optimal miteinander.
Voraussetzungen und Planung: Was prüfen wir vor Ort?
Nicht jede Speichernachrüstung ist gleich. Es gibt einige Voraussetzungen und Punkte, die wir vor der Installation prüfen:
- Vorhandene Solaranlage: Wie alt ist sie? Welche Leistung? Welcher Wechselrichter? Ist der Wechselrichter mit einem Speicher kompatibel? Manche ältere Wechselrichter (vor 2015) haben Probleme mit Speichern – dann müssen wir den Wechselrichter tauschen.
- Aufstellort des Speichers: Der Speicher braucht einen trockenen, belüfteten Platz. Ideal sind 10–25 °C Raumtemperatur. Keller, Garage oder Technikraum sind gut. Außenaufstellung ist möglich, aber nicht ideal – wir besprechen das im Einzelfall.
- Elektroinstallation: Wie ist das Haus verdrahtet? Wo ist der Sicherungskasten? Gibt es Platz für neue Schutzschalter und Leitungsschutzschalter? Moderne Häuser haben meist genug Platz, aber bei älteren Häusern kann es eng werden.
- Netzanschluss: Ist der Hausanschluss ausreichend? Bei sehr großen Speichern und Solaranlagen kann der Anschluss zum Engpass werden – das ist aber selten der Fall.
- Backup-Anforderungen: Falls Sie Backup möchten: Welche Verbraucher sollen bei Stromausfall versorgt werden? Das ganze Haus oder nur einzelne Räume? Das beeinflusst die Dimensionierung und den Aufwand.
- Statik und Befestigung: Der Speicher wiegt 100–300 kg (je nach Größe). Wir prüfen, ob die Wand oder der Boden das aushält. Meist ist das kein Problem, aber bei sehr alten Häusern oder Leichtbauwänden müssen wir vorsichtig sein.
Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte man nachrüsten?
Es gibt keinen „perfekten" Zeitpunkt, aber einige Überlegungen:
Jahreszeit und Wetter
Die Montage geht ganzjährig. Winter ist nicht ideal, weil der Speicher im Keller oder in der Garage installiert wird und das etwas länger dauert (Zugang durch Schnee/Eis). Frühling und Herbst sind ideal – gutes Wetter, und die Installation läuft zügig.
Planungsvorlauf
Von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme sollten Sie mit 4–8 Wochen rechnen. Anmeldung, Materialbestellung, Lieferzeit – das braucht Zeit. Wenn Sie jetzt anfragen, können wir Sie frühestens in 3–4 Wochen installieren.
Sommerliche Überschüsse
Im Sommer erzeugt Ihre Solaranlage viel Strom – oft mehr, als Sie verbrauchen. Das ist der perfekte Moment, um zu merken, dass ein Speicher sinnvoll wäre. Wenn Sie im Sommer viel Strom ins Netz einspeisen, ohne ihn zu nutzen, ist das ein klares Zeichen für einen Speicher.
Winterliche Stromausfälle
In den letzten Jahren gab es in Brandenburg und Umgebung mehr Stromausfälle – oft durch Stürme. Wenn Sie das erlebt haben und nie wieder im Dunkeln sitzen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Backup.
Praxis-Beispiel: Familie M. aus Reichenwalde
Familie M. wohnt in einem Einfamilienhaus in Reichenwalde. Vor zwei Jahren haben sie eine 5,5 kWp Solaranlage installiert lassen. Im Sommer erzeugen sie damit etwa 20–25 kWh pro Tag, nutzen aber nur 8–10 kWh selbst. Der Rest fließt ins Netz. Im Winter ist es umgekehrt – sie brauchen viel Strom für Heizung und Licht, erzeugen aber nur 2–3 kWh pro Tag.
Im Frühjahr entschließen sie sich, einen Speicher nachzurüsten. Wir empfehlen einen 10 kWh Speicher mit Backup-Funktion. Die Installation dauert 2 Tage. Nach der Inbetriebnahme sieht Familie M. in der App, wie der Speicher morgens vollgeladen wird (wenn die Sonne aufgeht), den ganzen Tag über Strom ins Haus abgibt, und am Abend leer ist. Im Sommer ist der Speicher oft schon mittags vollgeladen – dann fließt der überschüssige Strom ins Netz, und Familie M. bekommt eine kleine Einspeisevergütung.
Das Wichtigste: Bei einem Stromausfall (was im Sommer tatsächlich passiert) läuft das Haus weiter. Kühlschrank, Internet, Licht – alles funktioniert. Familie M. ist beruhigt und würde die Nachrüstung sofort wieder machen.
Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten
In unseren 20+ Jahren als Elektrofachbetrieb haben wir viel gesehen. Hier sind die häufigsten Fehler, die wir sehen und die Sie vermeiden sollten:
- Zu kleiner Speicher: Viele Hausbesitzer wählen einen Speicher, der zu klein ist – etwa 5 kWh bei einem Haus mit 20 kWh Tagesverbrauch. Das ist Geldverschwendung, weil der Speicher ständig voll ist und nicht genug Strom speichern kann. Wir dimensionieren realistisch.
- Falscher Aufstellort: Der Speicher in der kalten Garage oder draußen im Schuppen – das verkürzt die Lebensdauer. Der Speicher sollte in einem Raum mit 10–25 °C stehen. Keller ist ideal.
- Einfacher Wechselrichter: Wenn die vorhandene Solaranlage einen alten oder billigen Wechselrichter hat, kann das Probleme mit dem Speicher geben. Wir tauschen den Wechselrichter aus, wenn nötig – das ist eine Investition, aber notwendig.
- Kein Backup, obwohl gewünscht: Viele Hausbesitzer sagen „Backup wäre schön" und dann wird es nicht gemacht, weil sie denken, das geht nur mit einem neuen Speichersystem. Stimmt – aber genau dafür sind wir da. Wir installieren von Anfang an ein System mit Backup-Option.
- Zu hohe Erwartungen an Unabhängigkeit: Ein Speicher macht Sie nicht 100 % unabhängig – im Winter reicht er oft nicht aus. Das ist normal. Realistische Erwartung: Im Sommer 80–90 % Eigenverbrauch, im Winter 30–50 %. Das ist schon sehr gut.
- Falsche Anmeldung: Wenn die Anmeldung beim Netzbetreiber falsch ist, kann das später zu Problemen führen. Wir machen das professionell und dokumentieren alles.
- Keine Wartung: Ein Speicher ist wartungsfrei, aber eine jährliche Sichtprüfung ist sinnvoll. Wir bieten das an – kostet nicht viel, gibt aber Sicherheit.
Checkliste vor dem Start
Wenn Sie sich für eine Speichernachrüstung interessieren, können Sie diese Checkliste durchgehen:
- ☐ Ich habe eine funktionsfähige Solaranlage (älter als 2–3 Jahre oder neu?)
- ☐ Ich kenne meine durchschnittliche tägliche Stromverbrauch (Jahresabrechnung anschauen)
- ☐ Ich weiß, wie viel kWp meine Solaranlage hat (Solaranlage-Papiere anschauen)
- ☐ Ich habe einen Platz für den Speicher im Haus (Keller, Garage, Technikraum)
- ☐ Ich möchte einen kostenlosen Vor-Ort-Termin mit einem Fachbetrieb machen
- ☐ Ich habe Interesse an einer Backup-Funktion (ja/nein/vielleicht)
- ☐ Ich möchte wissen, wie lange die Installation dauert (1–2 Tage für Speicher, +1 Tag für Backup)
- ☐ Ich möchte eine lange Garantie auf das Material (das ist Standard)
- ☐ Ich bin bereit, mich anmelden zu lassen beim Netzbetreiber (das machen wir)
- ☐ Ich habe Fragen zur Technik oder zum Ablauf (die beantworten wir gerne)
- ☐ Ich möchte einen Betrieb aus der Region mit kurzen Wegen (das sind wir)
- ☐ Ich möchte einen Ansprechpartner, nicht nur einen Lieferanten (auch das sind wir)
Kleines Lexikon: Fachbegriffe zur Speichernachrüstung
kWp (Kilowatt Peak)
Die Nennleistung einer Solaranlage unter idealen Bedingungen (starke Sonne, 25 °C). Eine 5 kWp Anlage erzeugt an einem guten Sommertag etwa 25–30 kWh. kWp ist ein Standard-Maß und wird immer angegeben.
kWh (Kilowattstunde)
Die Energiemenge, die eine Anlage erzeugt oder ein Haus verbraucht. 1 kWh ist die Energie, die eine 1 kW Anlage in 1 Stunde erzeugt. Ein Einfamilienhaus verbraucht etwa 15–25 kWh pro Tag.
Eigenverbrauch
Der Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, den Sie selbst nutzen (nicht ins Netz einspeisen). Ohne Speicher etwa 20–30 %, mit Speicher 60–80 %.
Einspeisevergütung
Das Geld, das Sie vom Netzbetreiber bekommen, wenn Sie Strom ins Netz einspeisen. Die Höhe ist gesetzlich geregelt und sinkt jedes Jahr. Mit Speicher speisen Sie weniger ein – das ist ein Kompromiss.
Backup-Funktion
Eine Funktion, bei der die Solaranlage und der Speicher bei Stromausfall automatisch weiterarbeiten und das ganze Haus versorgen. Gibt es nur bei neuen SENEC- und Growatt-Systemen mit Backup-Option.
Wechselrichter
Das Gerät, das Gleichstrom (von der Solaranlage und dem Speicher) in Wechselstrom umwandelt, den das Haus nutzt. Ein wichtiger Teil des Systems.
Lithium-Ionen-Speicher
Die moderne Speichertechnik. Sicher, langlebig, wartungsfrei und mit hoher Zyklenzahl (wie oft kann man ihn laden/entladen). Alle modernen Speicher sind Lithium-Ionen.
Netzbetreiber
Das Unternehmen, das das Stromnetz in Ihrer Region betreibt. In Reichenwalde meist die Stadtwerke oder eine regionale Gesellschaft. Wir melden die Speichernachrüstung dort an.
Hybrid-Wechselrichter
Ein Wechselrichter, der Solaranlage, Speicher und Haus in einem Gerät verbindet. Praktisch und platzsparend – wir nutzen das oft bei Nachrüstungen.
DC und AC
DC = Gleichstrom (von Solarmodulen und Speicher), AC = Wechselstrom (was das Haus nutzt). Der Wechselrichter wandelt DC in AC um.
Warum ein regionaler Fachbetrieb: Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde
Sie könnten einen großen Konzern aus Bayern oder Nordrhein-Westfalen anrufen. Oder Sie arbeiten mit uns zusammen – einem regionalen Elektrofachbetrieb aus Fürstenwalde, direkt vor Ihrer Tür.
Was wir mitbringen
- 20+ Jahre Erfahrung: Wir haben hunderte Solaranlagen und Speicher installiert. Wir kennen die Technik, die Region und die Netzbetreiber.
- Meisterbetrieb: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meister. Das ist nicht nur ein Titel – das bedeutet Qualität, Versicherung und Verantwortung.
- Kurze Wege: Wir sind 15–20 Minuten von Reichenwalde entfernt. Das bedeutet: schnelle Termine, schnelle Montage, schneller Service danach.
- Ein Ansprechpartner: Sie rufen uns an, nicht eine anonyme Hotline. Sie kennen Ihren Monteur, Ihren Planer, Ihren Ansprechpartner. Das ist persönlich und zuverlässig.
- Alles aus einer Hand: Beratung, Planung, Montage, Anmeldung, Inbetriebnahme, Service – alles machen wir selbst. Sie haben nicht fünf verschiedene Firmen in Ihrem Haus.
- Markenpartner: Wir arbeiten mit SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – bewährte Hersteller mit guten Systemen und Support.
- Kostenlos und unverbindlich: Der erste Vor-Ort-Termin ist kostenlos. Wir schauen uns Ihre Anlage an, beraten Sie ehrlich und machen Ihnen ein Angebot. Wenn es nicht passt, hat es Ihnen nichts gekostet.
- Lange Garantie auf das Material: Alle unsere Speicher und Komponenten haben lange Garantien. Das Material ist geschützt – das ist Standard.
- Service danach: Nach der Installation sind wir noch da. Fragen? Probleme? Wartung? Wir kümmern uns darum.
Unser Versprechen
Wir versprechen Ihnen keine Wunder und keine unrealistischen Einsparungen. Wir versprechen Ihnen ehrliche Beratung, handwerkliche Qualität und einen Ansprechpartner, der sich für Sie Zeit nimmt. Das ist unsere Stärke.
