Überspannungsschutz Schöneiche: Blitzschutz für Ihr Haus

Warum Blitzschutz und Überspannungsschutz in Schöneiche unverzichtbar sind
Ein Blitzeinschlag ist ein dramatisches Ereignis – und es passiert schneller, als man denkt. Wenn der Blitz in Ihr Haus schlägt, entstehen innerhalb von Millisekunden Temperaturen von über 20.000 Grad Celsius. Das Resultat: Brände, zerstörte Elektrik, beschädigte Geräte und im schlimmsten Fall Personenschäden. Der Überspannungsschutz in Schöneiche ist daher nicht nur eine technische Spielerei – er ist eine Lebensversicherung für Ihr Zuhause und Ihre Familie.
In Brandenburg und speziell in Schöneiche sind wir nicht vor Gewittern sicher. Die Region liegt im nordostdeutschen Tiefland, wo Gewitter in den Sommermonaten häufig auftreten. Besonders bei älteren Häusern, bei denen kein Blitzschutz vorhanden ist, steigt das Risiko eines Totalschadens erheblich. Eine moderne Blitzschutzanlage mit fachgerechter Erdung leitet die gewaltige Energie eines Blitzeinschlags sicher in die Erde ab – und schützt so Ihr Haus, Ihre Geräte und vor allem Ihre Familie.
Bei der Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde haben wir über 20 Jahre Erfahrung mit Blitzschutzanlagen und Überspannungsschutz in der Region. Wir wissen, worauf es ankommt – und wir kümmern uns um alles aus einer Hand.
Nutzen und Vorteile einer professionellen Blitzschutzanlage
Wenn Sie sich für einen modernen Überspannungsschutz entscheiden, gewinnen Sie deutlich mehr als nur technische Sicherheit. Hier sind die konkreten Vorteile für Ihr Leben in Schöneiche:
- Schutz vor Brandschäden: Ein Blitzeinschlag ohne Blitzschutz führt zu extremen Temperaturen und Bränden. Mit einer fachgerechten Anlage wird die Energie sicher abgeleitet, das Brandrisiko sinkt dramatisch.
- Schutz Ihrer Elektrogeräte: Nicht nur direkte Einschläge sind gefährlich – auch Überspannungen in der Stromleitung können teure Geräte wie Heizungsanlagen, Kühlschränke, Computer und Fernseher zerstören. Ein Überspannungsschutz mit modernen Schutzvorrichtungen schützt diese Investitionen.
- Sicherheit für Bewohner: Blitzeinschläge können zu Stromschlägen führen. Eine professionelle Blitzschutzanlage minimiert dieses Risiko erheblich.
- Ruhe und Sicherheitsgefühl: Besonders in Schöneiche, wo Gewitter im Sommer häufig auftreten, ist das psychologische Wohlbefinden nicht zu unterschätzen. Sie können bei Gewittern ruhig schlafen, weil Sie wissen, dass Ihr Haus geschützt ist.
- Schutz bei Photovoltaikanlagen: Falls Sie bereits eine Solaranlage auf dem Dach haben oder planen, eine zu installieren – ein Blitzschutz ist dringend erforderlich. Die Anlage zieht Blitze an und verstärkt das Risiko. Mit einer professionellen Blitzschutzanlage wird die Energie eines Einschlags wirksam abgeleitet.
- Langfristige Wertstabilität: Ein Haus mit professionellem Blitzschutz ist sicherer und attraktiver. Das ist auch für den Wiederverkaufswert relevant.
Der Ablauf: Installation einer Blitzschutzanlage in 9 Schritten
Wie läuft eine professionelle Installation ab? Hier ist der genaue Ablauf, den wir bei jedem Projekt in Schöneiche durchführen:
- Kostenlose Vor-Ort-Beratung: Wir kommen zu Ihnen nach Schöneiche, schauen uns Ihr Haus an und besprechen Ihre Situation. Dabei prüfen wir die Dachform, die Größe des Hauses, eventuell vorhandene Antennen oder Solaranlagen und die Bodenbeschaffenheit. Aus diesem Gespräch entsteht ein maßgeschneidertes Konzept – und ein unverbindlicher Kostenvoranschlag.
- Planung nach DIN EN 62305: Auf Basis der Vor-Ort-Prüfung erstellen wir einen detaillierten Plan für Ihre Blitzschutzanlage. Dabei berücksichtigen wir die DIN EN 62305, die deutsche und europäische Norm für Blitzschutz. Wir legen fest, wo die Fangeinrichtungen (auf dem Dach) angebracht werden, welche Leitungen verlegt werden und wo die Erdung erfolgt.
- Vorbereitung und Materialbestellung: Wir besorgen alle notwendigen Materialien – Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, Fangstangen, Befestigungsmaterial und die feuerverzinkten Stahltiefenerder. Alles ist hochwertiges Material von bewährten Herstellern.
- Montage der Fangeinrichtungen: Auf Ihrem Dach bringen wir die Fangstangen an – meist an den höchsten Punkten und an den Ecken des Hauses. Diese Stangen sind die "Antennen" für den Blitz und leiten die Energie sicher ab. Die Montage erfolgt fachgerecht und sicher nach DIN EN 62305.
- Verlegung der Ableitungsleitungen: Von den Dachfangstangen führen wir Aluminium-Leitungen (oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen) senkrecht nach unten an der Fassade entlang. Diese Leitungen sind die "Stromautobahn" für die Blitzenergie. Sie werden sicher befestigt und vor mechanischen Beschädigungen geschützt.
- Installation des Überspannungsschutzes: Im Hausinneren, meist im Sicherungskasten oder in der Nähe davon, installieren wir Überspannungsschutzgeräte. Diese schützen Ihre Elektrogeräte vor Spannungsspitzen, die durch Blitzeinschläge oder Schaltungen im Stromnetz entstehen.
- Erdungsarbeiten – die Tiefenerder: Das Herzstück jeder Blitzschutzanlage ist die Erdung. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite schlagen wir in der Regel zwei Tiefenerder an den Ecken des Hauses ein – jeder wird etwa 9 Meter tief in die Erde getrieben. Bei größeren Häusern sind es meist vier Tiefenerder. Diese bestehen aus feuerverzinktem Stahl und leiten die Blitzenergie sicher in die feuchte Erdschicht ab, wo sie sich verteilt und keine Schäden mehr anrichtet.
- Verbindung und Prüfung: Alle Komponenten – Fangstangen, Ableitungsleitungen, Überspannungsschutz und Erdungsleitungen – werden miteinander verbunden und bilden ein geschlossenes System. Wir führen dann umfassende Messungen durch, um sicherzustellen, dass der Übergangswiderstand der Erdung im zulässigen Bereich liegt (typisch unter 10 Ohm).
- Inbetriebnahme und Dokumentation: Nach erfolgreichem Test erklären wir Ihnen die Anlage, zeigen Ihnen, wo die Schutzgeräte sitzen, und geben Ihnen alle Unterlagen – Schaltpläne, Prüfprotokolle und Wartungshinweise. Ihre Blitzschutzanlage ist jetzt aktiv und schützt Ihr Haus.
Die gesamte Installation dauert in der Regel nur einen Arbeitstag. Das bedeutet: morgens kommen wir an, abends ist Ihr Haus geschützt.
Regionale Besonderheiten in Schöneiche und Brandenburg
Schöneiche liegt im Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Die Region hat einige Besonderheiten, die für Blitzschutz relevant sind:
Wetter und Gewitterhäufigkeit
Brandenburg ist eine der Regionen Deutschlands mit regelmäßigen Sommergewittern. Die Jahresdurchschnittssonnenscheindauer liegt bei etwa 1.600 Stunden, aber gerade in den Monaten Juni bis August treten kräftige Gewitter auf. Das bedeutet: Das Risiko eines Blitzeinschlags ist in Schöneiche nicht zu unterschätzen. Umso wichtiger ist ein funktionierender Blitzschutz.
Dachtypen in Schöneiche
In Schöneiche findet man eine bunte Mischung: Einfamilienhäuser mit Satteldächern (sehr verbreitet), Walmdächer, Flachdächer bei modernen Neubauten und auch ältere Häuser mit Ziegeldächern. Für jeden Dachtyp haben wir die richtige Lösung. Bei Satteldächern bringen wir die Fangstangen an den Firstlinien an; bei Flachdächern erfolgt die Montage auf speziellen Sockeln. Unsere Erfahrung mit den lokalen Dachtypen ist ein großer Vorteil.
Bodenbeschaffenheit und Erdung
Die Böden in Schöneiche sind typisch für das Berliner Umland: sandige bis lehmige Böden mit unterschiedlichen Schichten. Das ist für die Erdung wichtig – wir müssen die Tiefenerder tief genug schlagen, um in die feuchteren Bodenschichten zu gelangen. In der Regel sind 9 Meter ausreichend. Die genaue Tiefe prüfen wir vor Ort.
Netzbetreiber und Anmeldung
In Schöneiche ist der Netzbetreiber die Stromnetz Berlin GmbH (bzw. in einigen Teilen andere regionale Betreiber). Falls Sie eine Photovoltaikanlage haben oder planen, eine zu installieren, muss diese angemeldet werden. Der Blitzschutz muss mit der PV-Anlage koordiniert werden – das klären wir mit Ihnen ab.
Anfahrt und lokale Nähe
Schöneiche ist nur etwa 30 Kilometer von unserem Sitz in Fürstenwalde entfernt. Das bedeutet kurze Anfahrtszeiten, schnelle Reaktion bei Fragen und ein persönlicher Service. Wir sind Ihre lokalen Fachleute, nicht ein großer Konzern aus Hamburg oder München.
Technik und Qualität: Die Komponenten einer modernen Blitzschutzanlage
Was genau wird bei uns installiert? Hier ein Überblick über die technischen Komponenten:
Fangeinrichtungen
Die Fangstangen (auch Fangspitzen genannt) sind meist 1 bis 2 Meter lange Metallstangen, die auf den höchsten Punkten des Daches montiert werden. Sie bestehen aus Edelstahl oder verzinktem Stahl und sind so konstruiert, dass sie einen "Schutzbereich" um sich herum erzeugen. Ein Blitz wird durch die Anwesenheit dieser Stangen angezogen und schlägt dort ein, statt ins Dach zu fahren.
Ableitungsleitungen
Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, senkrecht von den Fangstangen nach unten. Diese Leitungen haben einen Querschnitt von typisch 16 Quadratmillimetern und sind so dimensioniert, dass sie die Blitzenergie (mehrere zehntausend Ampere) ohne Überhitzung ableiten können. Die Leitungen werden mit speziellen Haltern alle 1 bis 1,5 Meter befestigt.
Überspannungsschutzgeräte
Im Haus installieren wir Überspannungsschutzmodule (auch SPD – Surge Protective Devices – genannt) direkt im Sicherungskasten oder in separaten Schaltkästen. Diese Geräte reagieren blitzschnell auf Spannungsspitzen und leiten diese sicher ab. Es gibt verschiedene Kategorien (Typ 1, Typ 2, Typ 3), und wir wählen die richtige Kombination für Ihren Haushalt aus.
Erdungssystem
Die Erdung ist das Fundament des Systems. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite schlagen wir zwei Tiefenerder an den Ecken ein. Bei größeren Häusern sind es vier Tiefenerder. Jeder Tiefenerder besteht aus feuerverzinktem Stahl und wird etwa 9 Meter tief in die Erde getrieben. Diese Erder sind mit Kupfer-Leitungen miteinander verbunden und bilden ein Netzwerk, das die Blitzenergie sicher in die Erde verteilt.
Markenpartner und Qualität
Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen. Bei Solaranlagen und Speicherlösungen sind wir Partner von SENEC, Growatt und SolarEdge – drei Namen, auf die man sich verlassen kann. Auch bei Blitzschutzkomponenten verwenden wir nur zertifizierte Materialien von anerkannten Herstellern, die die Normen erfüllen und eine lange Garantie auf das Material bieten.
Technische Kennzahlen
Hier ist eine kleine Übersicht über typische technische Werte:
| Komponente | Typischer Wert / Größe | Bemerkung |
|---|---|---|
| Fangstangen-Höhe | 1–2 Meter | Abhängig von Dachform und Größe |
| Ableitungsleitung Querschnitt | 16 mm² | Aluminium oder Kupfer, nach DIN EN 62305 |
| Tiefenerder-Tiefe | ca. 9 Meter | Feuerverzinkter Stahl |
| Anzahl Tiefenerder | 2–4 Stück | Je nach Hausgröße |
| Übergangswiderstand Erdung | < 10 Ohm | Ziel-Wert nach DIN EN 62305 |
| Installationsdauer | 1 Arbeitstag | Je nach Hausgröße und Komplexität |
Voraussetzungen und Planung: Was wir vor der Installation prüfen
Bevor wir mit der Installation starten, führen wir eine gründliche Planung durch. Hier sind die wichtigsten Punkte, die wir prüfen:
Hausgeometrie und Dachform
Wir vermessen Ihr Haus und analysieren die Dachform. Das ist entscheidend für die Platzierung der Fangstangen. Bei einem Satteldach platzieren wir die Stangen an den Firstlinien; bei einem Walmdach an den Ecken und Kanten. Bei Flachdächern verwenden wir spezielle Sockel.
Vorhandene Anlagen und Objekte
Gibt es bereits Antennen, Satellitenschüsseln, Solarpanels oder andere metallische Objekte auf dem Dach? Diese müssen in die Blitzschutzplanung integriert werden. Bei Photovoltaikanlagen ist eine Blitzschutzanlage besonders dringend – die Anlage zieht Blitze an und muss daher geschützt sein.
Bodenbeschaffenheit und Erdbarkeit
Wir prüfen, wie tief wir die Tiefenerder schlagen können. In Schöneiche sind die Böden in der Regel erdbar, aber wir prüfen vor Ort, ob es Besonderheiten gibt (z.B. Felsschichten, sehr trockener Boden). In seltenen Fällen müssen wir alternative Erdungsmaßnahmen ergreifen.
Elektroinstallation im Haus
Wir schauen uns Ihren Sicherungskasten an und prüfen, wo wir die Überspannungsschutzgeräte installieren können. Dabei berücksichtigen wir auch, welche Geräte im Haus besonders schutzbedürftig sind (z.B. Heizungssteuerung, Sicherheitssysteme, teure Elektronik).
Materialzugang und Montagesicherheit
Wir prüfen, wie wir sicher auf Ihr Dach gelangen und wie wir die Materialien transportieren. Das ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt – wir arbeiten nach den Regeln der Berufsgenossenschaft und verwenden Sicherungsausrüstung.
Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte Blitzschutz installiert werden?
Eine häufige Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Blitzschutzanlage?
Die gute Nachricht: Wir bauen Blitzschutz fast das ganze Jahr über. Es gibt nur eine Ausnahme – und die ist wichtig zu kennen:
Winter und Bodenfrost
Von Dezember bis Februar ist es in Brandenburg oft sehr kalt. Der Boden kann gefrieren. Das ist ein großes Problem für die Erdungsarbeiten: Wenn der Boden gefroren ist, lassen sich die Tiefenerder nicht schlagen. Der gefrorene Boden ist zu hart. Deshalb pausieren wir mit Blitzschutzinstallationen, die Tiefenerder erfordern, in dieser Zeit.
März bis November – optimale Zeit
Von März bis November können wir ohne Probleme arbeiten. Der Boden ist aufgetaut und erdbar. Besonders sinnvoll ist es, die Installation vor der Gewittersaison (Juni bis August) durchzuführen. So sind Sie rechtzeitig geschützt, wenn die Gewitter kommen.
Photovoltaikanlagen – sofort schützen
Falls Sie eine Solaranlage haben oder gerade installieren lassen, sollte die Blitzschutzanlage parallel erfolgen – oder zeitnah danach. Eine PV-Anlage ohne Blitzschutz ist ein großes Risiko.
Unser Tipp: Planen Sie die Installation am besten im Frühjahr (März bis Mai). So haben Sie den ganzen Sommer über Schutz, und der Boden ist ideal für die Erdungsarbeiten.
Praxis-Beispiel: Familie M. aus Schöneiche
Familie M. wohnt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus mit Satteldach in Schöneiche-Mitte. Das Haus hat keine Blitzschutzanlage. Im Sommer 2023 schlägt ein Blitz in die Nähe des Hauses ein – nicht direkt, aber nah genug. Die Überspannung zerstört die Heizungssteuerung und den Kühlschrank. Die Reparaturen kosten viel Zeit und Nerven. Familie M. beschließt: Es muss ein Blitzschutz her. Sie kontaktiert die Haushandwerker GmbH. Bei der kostenlosen Vor-Ort-Beratung wird das Haus vermessen, der Plan erstellt. Eine Woche später kommt das Team und installiert die Anlage an einem Arbeitstag: Fangstangen auf dem First, Ableitungsleitungen an der Fassade, zwei Tiefenerder an den Ecken, Überspannungsschutzgeräte im Sicherungskasten. Nach den Messungen und Tests ist die Anlage aktiv. Familie M. schläft jetzt ruhig, auch wenn ein Gewitter über Schöneiche zieht. Die Anlage schützt das Haus und die Geräte – und gibt der Familie das Gefühl der Sicherheit, das unbezahlbar ist.
Häufige Fehler und worauf man achten sollte
In unserer Erfahrung sehen wir immer wieder Fehler bei Blitzschutzanlagen. Hier sind die wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten:
Fehler 1: Keine Erdung oder unzureichende Erdung
Das ist der größte Fehler. Eine Blitzschutzanlage ohne gute Erdung ist wie ein Auto ohne Bremsen. Die Energie muss in die Erde abgeleitet werden – und das funktioniert nur mit ausreichend tiefen Erdern und niedrigem Übergangswiderstand. Achten Sie darauf, dass mindestens zwei Tiefenerder à 9 Meter vorhanden sind.
Fehler 2: Nur äußerer Schutz, kein innerer Überspannungsschutz
Manche Anlagen haben nur die äußeren Komponenten (Fangstangen, Ableitungen), aber keinen Überspannungsschutz im Haus. Das ist unvollständig. Die Blitzenergie kann auch über die Stromleitungen ins Haus gelangen und Geräte zerstören. Ein moderner Überspannungsschutz im Sicherungskasten ist unverzichtbar.
Fehler 3: Billigmaterial statt zertifizierter Komponenten
Es gibt günstige Anlagen, die nicht nach DIN EN 62305 zertifiziert sind. Das ist ein großes Risiko. Wir verwenden nur Material von anerkannten Herstellern, das geprüft und zertifiziert ist.
Fehler 4: Keine regelmäßige Wartung
Eine Blitzschutzanlage ist nicht "einbauen und vergessen". Sie sollte alle zwei bis drei Jahre geprüft werden. Korrosion, lockere Verbindungen oder Beschädigungen können die Wirksamkeit beeinträchtigen. Wir bieten Wartungsverträge an – das klären wir gerne mit Ihnen ab.
Fehler 5: Falsche Dimensionierung bei Photovoltaikanlagen
Bei PV-Anlagen muss der Überspannungsschutz speziell dimensioniert sein. Ein Standard-Überspannungsschutz reicht oft nicht aus. Wir berücksichtigen die Solaranlage bei der Planung und wählen die richtigen Schutzgeräte.
Fehler 6: Keine Koordination mit dem Elektriker
Der Blitzschutz muss mit der gesamten Elektroinstallation abgestimmt sein. Ein guter Fachbetrieb (wie wir) koordiniert alles – es gibt keine "Insellösungen".
Checkliste: Das sollten Sie vor dem Start prüfen
Hier ist eine praktische Checkliste für Sie. Wenn Sie diese Punkte durchgehen, sind Sie bestens vorbereitet:
- ☐ Ich habe ein Angebot von einem zertifizierten Fachbetrieb angefordert (kostenloses Vor-Ort-Gespräch).
- ☐ Ich habe geklärt, ob mein Haus bereits einen Blitzschutz hat (ältere Häuser haben oft keinen).
- ☐ Ich habe überprüft, ob es auf meinem Dach bereits Antennen, Satellitenschüsseln oder Solaranlagen gibt – diese müssen in die Planung einbezogen werden.
- ☐ Ich weiß, wer mein Netzbetreiber ist (Stromnetz Berlin oder ein anderer lokaler Betreiber).
- ☐ Ich habe geklärt, ob der Boden in meinem Garten erdbar ist (in Schöneiche in der Regel ja, aber es gibt Ausnahmen).
- ☐ Ich habe meine Versicherung informiert – viele Versicherungen bieten Rabatte, wenn ein Blitzschutz vorhanden ist.
- ☐ Ich habe einen Termin für die Installation vereinbart (idealerweise März bis Mai, um vor der Gewittersaison geschützt zu sein).
- ☐ Ich weiß, dass die Installation in der Regel nur einen Arbeitstag dauert.
- ☐ Ich habe geklärt, dass das Material eine lange Garantie hat.
- ☐ Ich plane eine regelmäßige Wartung ein (alle zwei bis drei Jahre).
- ☐ Ich habe alle Fragen mit dem Fachbetrieb geklärt und verstehe, wie die Anlage funktioniert.
Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz und Überspannungsschutz
Blitzschutzanlage (äußerer Blitzschutz)
Die komplette Anlage aus Fangeinrichtungen, Ableitungsleitungen und Erdung, die einen direkten Blitzeinschlag ableitet. Sie schützt das Gebäude vor Brandschäden durch Blitze.
Überspannungsschutz (innerer Blitzschutz)
Schutzgeräte (SPDs) im Sicherungskasten und an sensiblen Geräten, die Spannungsspitzen abwehren. Sie schützen Ihre Elektrogeräte vor Schäden durch Überspannungen aus dem Stromnetz oder durch indirekte Blitzeinflüsse.
Fangstangen (Fangspitzen)
Metallstangen auf den höchsten Punkten des Daches, die einen Blitz anziehen und sicher ableiten. Sie erzeugen einen "Schutzbereich" um sich herum.
Ableitungsleitungen
Metalldrähte oder Bänder (Aluminium oder Kupfer), die die Blitzenergie von den Fangstangen senkrecht nach unten zur Erde leiten. Sie müssen einen ausreichend großen Querschnitt haben, um die hohe Stromstärke zu verkraften.
Tiefenerder (Erdungselektrode)
Metallstab aus feuerverzinktem Stahl, der etwa 9 Meter tief in die Erde getrieben wird. Er leitet die Blitzenergie in den feuchten Boden ab, wo sie sich verteilt und keine Schäden mehr anrichtet.
Übergangswiderstand
Der elektrische Widerstand zwischen der Erdungselektrode und dem umgebenden Boden. Ein niedriger Wert (unter 10 Ohm) ist wichtig für die Wirksamkeit der Blitzschutzanlage. Wir messen diesen Wert nach der Installation.
DIN EN 62305
Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und geprüft werden. Eine Installation nach dieser Norm ist ein Qualitätsmerkmal.
SPD (Surge Protective Device)
Ein Überspannungsschutzgerät, das blitzschnell auf Spannungsspitzen reagiert und diese ableitet. Es gibt verschiedene Typen (Typ 1, Typ 2, Typ 3), je nach Einsatzort und Anforderung.
Blitzbahn (Blitzkanal)
Der Weg, den ein Blitz vom Himmel durch die Blitzschutzanlage in die Erde nimmt. Eine gute Anlage bietet einen sicheren, niederohmigen Weg für die Blitzenergie.
Äußerer Blitzschutz vs. innerer Blitzschutz
Der äußere Blitzschutz (Fangstangen, Ableitungen, Erdung) schützt vor direkten Blitzeinschlägen. Der innere Blitzschutz (Überspannungsschutzgeräte) schützt die Elektronik im Haus vor indirekten Einflüssen und Überspannungen.
Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde
Sie fragen sich vielleicht: Warum sollte ich einen lokalen Handwerksbetrieb wählen statt einen großen Konzern oder einen Billiganbieter?
Hier sind die Gründe, warum wir die richtige Wahl sind:
Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung
Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meisterbrief. Das ist nicht selbstverständlich – es bedeutet, dass wir ausgebildet, geprüft und zertifiziert sind. Unsere Erfahrung mit Blitzschutz und Überspannungsschutz in Brandenburg ist umfangreich und bewährt.
Kurze Wege nach Schöneiche
Schöneiche ist nur 30 Kilometer von unserem Sitz in Fürstenwalde entfernt. Das bedeutet: schnelle Anfahrtszeiten, persönlicher Service und schnelle Reaktion bei Fragen oder Problemen. Wir sind Ihre Nachbarn, nicht ein Konzern aus der Ferne.
Alles aus einer Hand
Wir kümmern uns um die komplette Planung, Installation und den Service. Sie haben einen Ansprechpartner – nicht drei verschiedene Handwerker, die sich nicht absprechen. Das spart Zeit, Nerven und reduziert Fehlerquellen.
Kostenlos vor Ort beraten
Wir kommen zu Ihnen, schauen uns Ihr Haus an und erstellen einen individuellen Plan – kostenlos und unverbindlich. Sie wissen genau, was auf Sie zukommt, bevor Sie sich entscheiden.
Zertifizierte Materialien und lange Garantie
Wir verwenden nur Material von bewährten Herstellern, das nach DIN EN 62305 zertifiziert ist. Das Material hat eine lange Garantie. Das ist Ihre Sicherheit.
Service nach der Installation
Die Installation ist nicht das Ende – wir bieten regelmäßige Wartung und Inspektionen an. Falls es Fragen oder Probleme gibt, sind wir für Sie da. Das ist echter Service.
Transparente Kommunikation
Wir erklären Ihnen verständlich, was wir tun und warum. Keine Fachjargon-Floskeln, sondern klare, ehrliche Kommunikation. Sie sollen verstehen, wie Ihre Blitzschutzanlage funktioniert.
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Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?
Die Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Morgens kommen wir an, abends ist Ihr Haus geschützt. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch anderthalb Tage sein – das besprechen wir vorher.
Brauche ich eine Genehmigung für einen Blitzschutz?
In Brandenburg braucht man in der Regel keine behördliche Genehmigung für eine Blitzschutzanlage. Allerdings sollten Sie Ihre Versicherung informieren – viele geben Rabatte, wenn ein Blitzschutz vorhanden ist. Das klären wir mit Ihnen ab.
Ist Blitzschutz auch bei Flachdächern möglich?
Ja, absolut. Bei Flachdächern verwenden wir spezielle Sockel für die Fangstangen. Die Funktionsweise ist die gleiche wie bei Satteldächern. Wir haben viel Erfahrung mit modernen Neubauten, die Flachdächer haben.
Funktioniert ein Blitzschutz auch bei einer Photovoltaikanlage?
Ja, und es ist dringend erforderlich. Eine Solaranlage zieht Blitze an und erhöht das Risiko. Mit einer professionellen Blitzschutzanlage wird die Energie eines Einschlags sicher abgeleitet. Der Überspannungsschutz muss speziell für die PV-Anlage dimensioniert sein.
Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Hausgröße, der Dachform, der Bodenbeschaffenheit und anderen Faktoren ab. Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag.
Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?
Die Tiefenerder werden etwa 9 Meter tief in die Erde getrieben. Das ist in der Regel ausreichend, um in die feuchteren Bodenschichten zu gelangen. Bei Häusern bis 15 Meter Breite schlagen wir zwei Erder an den Ecken ein, bei größeren Häusern vier.
Kann man eine Blitzschutzanlage auch nachträglich installieren?
Ja, das ist möglich. Wir können Blitzschutz bei bestehenden Häusern installieren, egal wie alt das Haus ist. Besonders bei älteren Häusern ohne Blitzschutz ist eine Nachrüstung sinnvoll.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Blitzschutzanlage?
Der beste Zeitpunkt ist März bis November. Von Dezember bis Februar ist der Boden oft gefroren, und die Tiefenerder lassen sich nicht schlagen. Ideal ist es, die Installation vor der Gewittersaison (Juni bis August) durchzuführen.
Welche Garantie gibt es auf die Blitzschutzanlage?
Das Material hat eine lange Garantie. Das ist Ihre Sicherheit, dass die Komponenten lange halten. Wir bieten auch regelmäßige Wartung und Inspektionen an – das klären wir mit Ihnen ab.
Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?
Wir empfehlen eine Inspektion alle zwei bis drei Jahre. Dabei prüfen wir auf Korrosion, lockere Verbindungen und Beschädigungen. Regelmäßige Wartung sichert die Wirksamkeit der Anlage.
Was ist der Unterschied zwischen äußerem und innerem Blitzschutz?
Der äußere Blitzschutz (Fangstangen, Ableitungsleitungen, Erdung) schützt vor direkten Blitzeinschlägen. Der innere Blitzschutz (Überspannungsschutzgeräte im Sicherungskasten) schützt Ihre Elektrogeräte vor Überspannungen. Beide sind wichtig.
Was passiert, wenn ein Blitz in eine Blitzschutzanlage einschlägt?
Der Blitz wird von den Fangstangen angezogen und schlägt dort ein. Die Energie wird sicher über die Ableitungsleitungen nach unten geleitet und über die Tiefenerder in die Erde abgeleitet. So wird das Haus geschützt und die Energie verteilt sich harmlos im Boden.
Kann ich die Blitzschutzanlage selbst installieren?
Nein, das sollten Sie nicht selbst machen. Eine Blitzschutzanlage nach DIN EN 62305 ist eine Fachaufgabe. Fehler können zu Sicherheitsrisiken führen. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb wie die Haushandwerker GmbH.
Schützt ein Blitzschutz auch vor Überspannungen aus dem Stromnetz?
Direkt nein – aber der innere Blitzschutz (Überspannungsschutzgeräte) schützt vor Überspannungen aus dem Stromnetz und indirekten Blitzeinflüssen. Ein gutes System hat beide Komponenten.
