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Überspannungsschutz Velten: Blitzschutz für Ihr Haus

Veröffentlicht am 17.09.2026 · Haushandwerker GmbH · Velten · 🕘 ca. 15 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Velten – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzschutz mit Überspannungsschutz leitet die enorme Energie eines Blitzeinschlags sicher in die Erde ab und schützt Ihr Haus vor Feuer und Zerstörung. Wir installieren komplette Blitzschutzanlagen in Velten und der Region – von der Fanganlage auf dem Dach bis zur Erdung mit feuerverzinktem Stahl. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag, und danach können Sie wieder beruhigt schlafen.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe Tiefenerderbis 9 Meter
Material Tiefenerderfeuerverzinkter Stahl
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Garantielange Garantie auf das Material
VerfügbarkeitMärz bis November (bei nicht gefrorenem Boden)

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Warum Überspannungsschutz in Velten so wichtig ist

Ein Gewitter zieht auf, der Himmel wird dunkel, und plötzlich – ein Blitz schlägt ein. Nicht irgendwo, sondern in Ihr Haus. Was dann passiert, ist brutal: Die Energie eines Blitzeinschlags kann Temperaturen von über 30.000 Grad Celsius erreichen. Das Dach entzündet sich, die Elektrik brennt, Brände entstehen innerhalb von Sekunden. Jedes Jahr werden tausende Häuser in Deutschland durch Blitzeinschlag beschädigt oder zerstört.

Der Überspannungsschutz in Velten ist die Antwort auf dieses Risiko. Eine professionelle Blitzschutzanlage leitet die gewaltige Energie eines Einschlags sicher in die Erde ab – weg von Ihrem Haus, weg von Ihren Bewohnern, weg von Ihrem Eigentum. Nicht irgendwie, sondern nach den strengsten deutschen Normen, nach DIN EN 62305.

Wir von der Haushandwerker GmbH sind Ihr regionaler Fachbetrieb für Blitzschutz in Velten und Umgebung. Mit über 20 Jahren Erfahrung haben wir hunderte von Häusern im Landkreis Oder-Spree und darüber hinaus geschützt. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Blitzschutz funktioniert, warum er unverzichtbar ist – und wie wir Ihr Haus schützen.

Der Nutzen: Sicherheit, Ruhe und Schutz für Velten

Lassen Sie uns ehrlich sein: Ein Blitzschutz ist nicht sexy. Man sieht ihn nicht, man denkt nicht täglich daran. Aber genau das macht ihn wertvoll. Er arbeitet im Hintergrund, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

Sicherheit der Bewohner: Das Wichtigste zuerst. Ein direkter Blitzeinschlag ohne Schutzanlage kann zu Stromschlag führen – für Menschen, die gerade im Haus sind. Mit einer professionellen Blitzschutzanlage wird die Energie kontrolliert abgeleitet. Ihre Familie ist deutlich sicherer.

Brandschutz: Ein Blitz schlägt ein, und das Haus brennt ab – das ist keine Horrorgeschichte, das passiert. Die Hitze entzündet Holz, Dämmstoffe, Möbel. Eine Blitzschutzanlage reduziert dieses Risiko entscheidend. Die Energie fließt durch die Fanganlage und die Aluminium- oder Kupfer-Leitungen in die Erde, nicht durch Ihre Wände.

Schutz von Elektronik und Geräten: Blitzeinschläge in der Nähe erzeugen Überspannungen, die durch die Stromleitungen Ihres Hauses fließen und Fernseher, Computer, Waschmaschine und Heizungsanlage zerstören. Ein moderner Überspannungsschutz mit Ableitern schützt diese Geräte.

Versicherung und Haftung: Viele Versicherer erwarten bei wertvollen oder sensiblen Objekten einen Blitzschutz. Mit einer fachgerecht installierten Anlage erfüllen Sie diese Anforderungen.

Ruhe und Gelassenheit: Wenn ein Gewitter kommt, müssen Sie nicht mehr nervös werden. Sie wissen, dass Ihr Haus geschützt ist. Das ist unbezahlbar.

In Velten und der Region Oder-Spree erleben wir regelmäßig heftige Sommergewitter. Die Blitzaktivität ist hier nicht höher als anderswo in Brandenburg, aber regelmäßig und intensiv. Ein Blitzschutz ist hier keine Luxus-Option, sondern eine sinnvolle Investition in Ihre Sicherheit.

Ablauf der Installation: Vom ersten Gespräch bis zur Inbetriebnahme

Wie läuft die Installation einer Blitzschutzanlage ab? Hier ist der genaue Ablauf, den wir bei jedem Projekt in Velten befolgen:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Velten, schauen uns Ihr Haus an – Dachform, Größe, Material, Lage. Gibt es bereits eine Photovoltaikanlage? Wie ist das Dach konstruiert? Wo sind die elektrischen Anlagen im Haus? Wir dokumentieren alles fotografisch und erstellen einen detaillierten Plan.
  2. Planung der Fanganlage: Auf Basis der Bestandsaufnahme planen wir die Fanganlage – das sind die Fangstangen und Fangleiter auf dem Dach, die den Blitz aufnehmen. Bei einem Satteldach sind meist zwei bis vier Fangstangen sinnvoll, bei einem Flachdach ein Fangleiter-Gitter. Die Anordnung folgt fachgerecht DIN EN 62305.
  3. Planung der Ableitungsleitungen: Von der Fanganlage müssen Leitungen nach unten führen – mehrere Leitungswege, um die Energie zu verteilen. Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Diese werden fachgerecht an der Außenseite des Hauses verlegt, sicher befestigt, und so angeordnet, dass sie nicht durch Fenster oder Türen führen.
  4. Erdungskonzept und Tiefenerder: Der kritischste Punkt: Wo und wie wird die Energie in die Erde abgeleitet? Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite erstellen wir in der Regel 2 Tiefenerder an den Ecken des Hauses – diese werden bis zu 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Der Stahl ist feuerverzinkt, um Korrosion zu verhindern. Bei größeren Häusern oder komplexeren Grundrissen können auch 4 Tiefenerder notwendig sein.
  5. Erstellung des Kostenvoranschlags: Nach der Planung erstellen wir einen verbindlichen Kostenvoranschlag. Darin sind alle Materialien, die Arbeitszeit und die genaue Leistung aufgeführt. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin – jedes Haus ist unterschiedlich.
  6. Montage der Fanganlage: Am vereinbarten Termin – in der Regel ein Arbeitstag – beginnen wir mit der Montage. Zuerst die Fangstangen oder Fangleiter auf dem Dach. Wir arbeiten sicher, mit Absturzsicherung, und achten auf Ihr Dach. Alle Befestigungen sind stabil und dauerhaft.
  7. Verlegung der Ableitungsleitungen: Danach verlegen wir die Ableitungsleitungen. Diese werden mit Befestigungsmaterial an der Fassade angebracht – sichtbar, aber ordentlich. Jede Leitung wird elektrisch durchgeprüft.
  8. Erdung und Tiefenerder: Der letzte große Schritt ist die Erdung. Wir bohren oder schlagen die feuerverzinkten Tiefenerder an den geplanten Positionen in den Boden – bis zu 9 Meter tief, je nach Bodenbeschaffenheit. In Velten und Umgebung ist der Boden meist sandig bis lehmig, was gut für Tiefenerder geeignet ist.
  9. Prüfung und Abnahme: Abschließend führen wir eine komplette Funktionsprüfung durch. Alle Leitungen werden auf Durchgang geprüft, der Erdungswiderstand wird gemessen. Alles muss den Normen entsprechen. Dann erhalten Sie ein Prüfprotokoll und eine Dokumentation – wichtig für die Versicherung.

Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch zwei Tage sein. Nach der Abnahme ist Ihr Haus geschützt.

Regionale Besonderheiten in Velten und Brandenburg

Velten liegt im Landkreis Oder-Spree, nördlich von Berlin. Die Stadt ist geprägt von Wohnhäusern unterschiedlichster Bauweisen – vom klassischen Einfamilienhaus mit Satteldach bis zu modernen Flachdachbauten. Das hat Auswirkungen auf die Planung einer Blitzschutzanlage.

Dachtypen in Velten: Die meisten Häuser haben Satteldächer mit Ziegeln oder Faserzementplatten. Einige ältere Häuser haben Walmdächer. Moderne Neubauten haben häufig Flachdächer, oft mit Solaranlagen. Jeder Dachtyp erfordert eine etwas andere Fanganlage. Bei Satteldächern sind zwei bis vier Fangstangen Standard. Bei Flachdächern mit Photovoltaik ist ein Fangleiter-Gitter oft sinnvoll, um die Module zu schützen.

Wetter und Blitzaktivität: Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit warmen Sommern. Die Blitzaktivität ist in den Sommermonaten (Juni bis August) am höchsten. Velten liegt nicht in einem besonders blitzintensiven Gebiet, aber Gewitter sind regelmäßig und können heftig sein. Die Sonnenscheindauer beträgt im Jahr etwa 1.800 bis 1.900 Stunden – das ist für Deutschland durchschnittlich.

Bodenbeschaffenheit: Der Boden in Velten ist typisch für die Mark Brandenburg – eher sandig bis lehmig, entstanden durch Gletscher-Ablagerungen der Eiszeit. Das ist für Tiefenerder günstig: Der Boden hat eine ausreichende Leitfähigkeit, und die Tiefenerder lassen sich gut in den Boden einbringen. Wir müssen nicht tiefer graben als die üblichen 9 Meter.

Netzbetreiber und Anmeldung: Velten wird von der Märkische Oderzeitung Netze GmbH versorgt. Bei einer Blitzschutzanlage mit Überspannungsschutz ist eine Anmeldung beim Netzbetreiber oft nicht nötig – das hängt vom Einzelfall ab. Wir kümmern uns darum und informieren Sie.

Photovoltaikanlagen: Immer mehr Häuser in Velten bekommen Solaranlagen. Diese sind sehr wertvoll und müssen geschützt werden. Ein Blitz in der Nähe einer Photovoltaikanlage kann enorme Überspannungen erzeugen und die Anlage zerstören. Wir raten dringend dazu, bei Solaranlagen auch einen Blitzschutz nachzurüsten. Das erhöht die Sicherheit der Anlage massiv.

Technik und Qualität: Woraus eine moderne Blitzschutzanlage besteht

Eine Blitzschutzanlage ist ein System aus mehreren Komponenten. Jede Komponente muss hochwertig sein und zusammenpassen. Hier ist der Überblick:

Fanganlage (Blitzableiter): Das sind die Fangstangen oder Fangleiter auf dem Dach. Sie sind meist aus Aluminium oder Kupfer und haben einen Durchmesser von etwa 8 bis 10 Millimetern. Ihre Aufgabe ist einfach: Sie sollen den Blitz aufnehmen. Eine gute Fanganlage ist robust, korrosionsbeständig und dauerhaft befestigt.

Ableitungsleitungen: Von der Fanganlage führen mehrere Leitungen nach unten – mindestens zwei, oft drei oder vier. Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Diese sind ebenfalls etwa 8 bis 10 Millimeter dick. Sie werden mit speziellen Befestigungsmaterialien an der Fassade angebracht. Die Leitungen dürfen nicht geknickt oder gequetscht werden – das würde den Widerstand erhöhen und die Funktion beeinträchtigen.

Erdungsanlage und Tiefenerder: Der entscheidende Teil. Die Ableitungsleitungen müssen in die Erde führen. Wir verwenden feuerverzinkte Stahlstäbe als Tiefenerder – diese werden bis zu 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Der feuerverzinkte Stahl ist korrosionsbeständig und hält Jahrzehnte. Wir erstellen in der Regel 2 Tiefenerder bei Häusern bis 15 Meter Breite, bei größeren Häusern meist 4 Tiefenerder an den Ecken. Der Erdungswiderstand sollte unter 10 Ohm liegen – das messen wir nach der Installation.

Überspannungsschutz und Ableiter: Zusätzlich zur Blitzschutzanlage installieren wir Überspannungsableiter (auch Varistoren genannt). Diese sitzen in der Elektroverteilung und leiten Überspannungen ab, die durch Blitzeinschläge in der Nähe entstehen. Sie schützen Ihre Geräte.

Markenpartner und Qualität: Wir arbeiten mit führenden Herstellern zusammen. Bei Photovoltaikanlagen sind unsere Partner SENEC, Growatt und SolarEdge – alle bekannt für hohe Qualität. Bei Blitzschutz und Überspannungsschutz verwenden wir bewährte Systeme namhafter Hersteller. Alle Komponenten haben eine lange Garantie auf das Material.

Komponente Material Durchmesser/Abmessung Funktion
Fangstange Aluminium oder Kupfer 8–10 mm Blitz aufnehmen
Ableitungsleitung Aluminium oder Kupfer 8–10 mm Energie nach unten führen
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl 14–16 mm, bis 9 m lang Energie in die Erde ableiten
Überspannungsableiter Keramik/Varistor Standardgröße Überspannungen ableiten
Befestigungsmaterial Edelstahl oder verzinkter Stahl variabel Leitungen an Fassade halten

Die Qualität liegt in den Details. Jede Verbindung muss fest sein, jede Leitung muss glatt verlaufen, jeder Tiefenerder muss tief genug in den Boden. Das ist Handwerk, und es erfordert Erfahrung und Sorgfalt.

Voraussetzungen und Planung: Was muss am Haus geprüft werden?

Bevor wir mit der Installation beginnen, prüfen wir eine Reihe von Faktoren. Das ist wichtig, um eine sichere und normgerechte Anlage zu bauen.

Dachkonstruktion: Wie ist das Dach aufgebaut? Holzbalken, Stahlbeton, Stahlträger? Wo können wir Fangstangen befestigen, ohne die Statik zu beeinträchtigen? Bei modernen Häusern ist das meist kein Problem. Bei älteren Häusern mit historischen Dächern müssen wir vorsichtiger planen.

Dachdeckung: Ziegel, Schiefer, Faserzement, Metall? Jedes Material erfordert eine etwas andere Befestigungstechnik. Bei Ziegeldächern müssen wir aufpassen, dass wir die Ziegel nicht beschädigen. Bei Flachdächern mit Folie ist Vorsicht geboten – wir dürfen die Folie nicht durchstechen.

Elektrische Installation: Wo ist der Hauptschalter? Wo verlaufen die Stromleitungen? Wo können wir Überspannungsableiter einbauen? Wir müssen die vorhandene Elektroinstallation verstehen und sicherstellen, dass die Blitzschutzanlage und die Elektroinstallation zusammenpassen.

Bodenbeschaffenheit: Ist der Boden eher sandig, lehmig oder felsig? Wie tief können wir die Tiefenerder treiben? In Velten ist der Boden meist sandig bis lehmig – günstig für Erdung. Manchmal müssen wir aber auch mit Fels rechnen oder mit hohem Grundwasser. Das klären wir vor Ort.

Nachbargebäude und Leitungen: Gibt es Nachbargebäude sehr nah dran? Gibt es unterirdische Leitungen (Gas, Wasser, Telekommunikation)? Bevor wir graben, müssen wir das klären. In Velten ist die Bebauung meist nicht extrem dicht, aber wir prüfen das immer.

Photovoltaikanlage: Falls vorhanden, muss die Solaranlage in die Blitzschutzplanung einbezogen werden. Die Module müssen über die Fanganlage geschützt sein, und die Wechselrichter und Speicher brauchen Überspannungsschutz.

Der richtige Zeitpunkt: Wann ist die beste Zeit für Blitzschutz in Velten?

Eine häufige Frage: Wann sollte man eine Blitzschutzanlage bauen? Gibt es eine beste Jahreszeit?

Die Antwort ist praktisch: Wir bauen Blitzschutz fast das ganze Jahr über – mit einer wichtigen Ausnahme.

Von März bis November können wir Blitzschutzanlagen installieren. Das ist das Zeitfenster. Der Grund ist die Erdung: Die Tiefenerder müssen in den Boden geschlagen werden. Das funktioniert nur, wenn der Boden nicht gefroren ist. In Velten ist der Boden von Dezember bis Februar regelmäßig gefroren – besonders in den Monaten Januar und Februar. Wenn der Boden gefroren ist, können wir die Tiefenerder nicht treiben. Das ist nicht möglich.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie im Winter warten müssen, bis es wärmer wird. Wenn Sie im Dezember oder Januar einen Auftrag erteilen, planen wir die Installation für März oder April. Die Planung und der Kostenvoranschlag können jederzeit erfolgen.

Die beste Zeit ist eigentlich Frühling und Frühherbst: März bis Mai und September bis Oktober. Das Wetter ist stabil, der Boden ist nicht gefroren, und die Tage sind lang genug für eine saubere Arbeit. Im Sommer (Juni bis August) ist es möglich, aber oft sehr heiß und schwer zu arbeiten.

Ein weiterer Punkt: Wenn Sie eine neue Photovoltaikanlage planen, sollte der Blitzschutz zusammen mit der Solaranlage installiert werden – oder zumindest vorher geplant sein. Das ist effizienter und sicherer.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Velten

Familie M. lebt in einem Einfamilienhaus mit Satteldach in Velten-Süd, etwa 150 Quadratmeter Wohnfläche. Das Haus wurde in den 1990er Jahren gebaut, das Dach ist mit Ziegeln gedeckt. Vor zwei Jahren haben sie eine Photovoltaikanlage mit 5 kWp installiert lassen – 15 Module auf dem Südwestdach. Im Juni dieses Jahres gab es ein heftiges Gewitter. Ein Blitz schlug etwa 200 Meter entfernt ein – Familie M. war nervös, aber es passierte nichts. Allerdings merkten sie: Das Haus hat keinen Blitzschutz. Die Solaranlage ist wertvoll, und wenn ein Blitz direkt einschlägt, könnte die Anlage zerstört werden.

Sie kontaktierten die Haushandwerker GmbH. Wir kamen vorbei, schauten uns das Haus und die Solaranlage an. Die Planung war schnell klar: Wir installieren zwei Fangstangen auf dem Dachfirst (eine links, eine rechts), vier Ableitungsleitungen (zwei auf der Vorder-, zwei auf der Rückseite) und zwei Tiefenerder an den Ecken des Hauses. Zusätzlich installieren wir Überspannungsableiter im Hauptverteiler und am Wechselrichter der Solaranlage.

Die Installation erfolgte an einem Tag im September. Am Morgen begannen wir mit der Montage der Fangstangen, danach die Ableitungsleitungen. Am Nachmittag gruben wir die Tiefenerder – der Boden war sandig, kein Problem. Am Ende des Tages war alles fertig und geprüft. Familie M. erhielt ein Prüfprotokoll mit allen Messwerten.

Heute, ein Jahr später, ist Familie M. beruhigt. Sie wissen, dass ihr Haus und ihre Solaranlage geschützt sind. Beim nächsten Gewitter müssen sie nicht nervös sein.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

In unserer Arbeit sehen wir immer wieder Fehler bei Blitzschutzanlagen. Manche sind gefährlich, manche nur unpraktisch. Hier die wichtigsten:

Fehler 1: Blitzschutz nur auf einem Dach, nicht auf allen Teilen des Hauses. Ein Haus ist nicht nur das Hauptdach. Es gibt Garagen, Carports, Anbauten. Jeder Dachteil sollte geschützt sein. Wir planen immer das ganze Haus.

Fehler 2: Ableitungsleitungen sind zu lange oder zu geknickt. Je länger und je gekrümmter die Leitung, desto höher der Widerstand. Das reduziert die Effektivität. Wir verlegen Leitungen immer so kurz und so gerade wie möglich.

Fehler 3: Tiefenerder sind zu flach oder zu wenige. Wenn die Tiefenerder nicht tief genug sind (weniger als 5 Meter), ist der Erdungswiderstand zu hoch. Wenn es zu wenige Tiefenerder sind, kann die Energie nicht ausreichend abgeleitet werden. Wir dimensionieren die Erdung nach DIN EN 62305.

Fehler 4: Überspannungsschutz fehlt komplett. Eine Fanganlage ohne Überspannungsschutz schützt nur vor direktem Blitzeinschlag. Aber Blitze in der Nähe erzeugen auch Überspannungen. Diese müssen abgeleitet werden, sonst zerstören sie die Elektronik im Haus.

Fehler 5: Alte Blitzschutzanlagen werden nicht geprüft. Eine 20 Jahre alte Anlage kann korrodiert sein, Verbindungen können locker sein. Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 5 Jahre und eine Messprüfung alle 10 Jahre.

Fehler 6: Blitzschutz wird vergessen, wenn eine Photovoltaikanlage installiert wird. Das ist ein großer Fehler. Die Solaranlage muss geschützt sein. Wenn Sie eine neue Solaranlage planen, sprechen Sie mit uns über Blitzschutz – am besten vorher.

Checkliste: Sind Sie bereit für Blitzschutz?

Hier ist eine praktische Checkliste. Gehen Sie sie durch und überlegen Sie, welche Punkte auf Ihr Haus zutreffen:

Wenn Sie 3 oder mehr Punkte angekreuzt haben, sollten Sie ernsthaft über einen Blitzschutz nachdenken. Kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zum Blitzschutz

Fanganlage

Die oberste Komponente einer Blitzschutzanlage – meist Fangstangen oder ein Fangleiter auf dem Dach. Sie sollen den Blitz aufnehmen und in die Ableitungsleitungen leiten.

Ableitungsleitung

Eine Leitung (meist Aluminium oder Kupfer), die von der Fanganlage nach unten führt und die Blitzenergie zur Erdung transportiert. Es sollten mindestens zwei Ableitungsleitungen sein.

Tiefenerder

Ein feuerverzinkter Stahlstab, der bis zu 9 Meter tief in den Boden getrieben wird. Dort leitet er die Blitzenergie in die Erde ab. Der Erdungswiderstand sollte unter 10 Ohm liegen.

Erdungswiderstand

Der elektrische Widerstand zwischen der Ableitungsleitung und der Erde. Je niedriger dieser Wert, desto besser die Erdung. Gemessen in Ohm (Ω).

Überspannungsableiter (Varistor)

Ein elektronisches Bauteil, das Überspannungen erkennt und ableitet. Es sitzt meist im Hauptverteiler und schützt die Elektronik im Haus vor Blitzüberspannungen.

DIN EN 62305

Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und geprüft werden. Alle unsere Arbeiten folgen dieser Norm.

Blitzstrom

Der elektrische Strom, der durch einen Blitzkanal fließt – enorm hoch, oft 20.000 bis 200.000 Ampere. Eine Blitzschutzanlage muss diesen Strom sicher ableiten.

Feuerverzinkung

Ein Verfahren, bei dem Stahl mit einer Zinkschicht überzogen wird. Das schützt den Stahl vor Rost und Korrosion – wichtig für Tiefenerder, die jahrzehntelang im Boden liegen.

Blitzeinschlagstelle

Der Punkt, an dem ein Blitz in ein Haus einschlägt – meist auf dem Dach. Eine gute Fanganlage soll den Blitz an dieser Stelle aufnehmen und kontrolliert ableiten.

Überspannung

Eine Spannung, die höher ist als die normale Betriebsspannung (230 Volt im Haushalt). Blitze erzeugen Überspannungen von tausenden Volt, die Elektronik zerstören können.

Warum ein regionaler Fachbetrieb aus Velten und Umgebung?

Sie könnten denken: Blitzschutz ist Blitzschutz, egal wer es macht. Das ist ein Irrtum. Die Qualität hängt sehr von der Erfahrung und der Sorgfalt des Handwerkers ab.

Wir von der Haushandwerker GmbH sind ein regionaler Meisterbetrieb mit über 20 Jahren Erfahrung. Wir sind eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und spezialisiert auf Blitzschutz, Photovoltaik und Elektroinstallation in Velten, Fürstenwalde und der Region Oder-Spree.

Kurze Wege: Wir sind lokal. Wenn Sie anrufen, können wir oft noch diese Woche vorbeikommen. Wir kennen die Gegend, die Bodenbeschaffenheit, die Bauweisen. Das ist ein großer Vorteil.

Ein Ansprechpartner: Sie haben einen direkten Kontakt zu uns – nicht zu einem großen Konzern mit Callcenter. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns anrufen. Wenn nach der Installation etwas ist, kommen wir schnell vorbei.

Alles aus einer Hand: Wir machen Blitzschutz, Photovoltaik, Elektroinstallation – alles. Das bedeutet: Wenn Sie eine Solaranlage mit Blitzschutz planen, koordinieren wir das selbst. Keine Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Handwerkern.

Meister und Handwerk: Wir sind Meister unseres Fachs. Das bedeutet, wir haben gelernt, wir haben Erfahrung, wir kennen die Normen. Wir arbeiten nicht nach Schema F, sondern passen jede Anlage an das konkrete Haus an.

Service nach der Installation: Nach der Abnahme ist nicht Schluss. Wir bieten Wartung und Prüfung an. Nach 5 Jahren empfehlen wir eine Sichtprüfung, nach 10 Jahren eine Messprüfung. Wir kümmern uns darum.

Transparenz: Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag, bevor wir anfangen. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

Wenn Sie einen Blitzschutz in Velten brauchen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir kommen vorbei, schauen uns Ihr Haus an, und machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch zwei Tage sein. Wir planen das im Voraus mit Ihnen.

Brauche ich eine Genehmigung für einen Blitzschutz?

Nein, in den meisten Fällen nicht. Eine Blitzschutzanlage ist eine Sicherheitsanlage, keine bauliche Veränderung. Wir klären im Einzelfall, ob es spezielle Anforderungen gibt.

Kann ich eine Blitzschutzanlage auch nachträglich installieren?

Ja, absolut. Wir installieren Blitzschutz an Neubauten und an älteren Häusern. Bei älteren Häusern muss man manchmal etwas kreativer planen, aber es funktioniert.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Jedes Haus ist unterschiedlich – Größe, Dachform, Bodenbeschaffenheit. Wir erstellen einen verbindlichen Kostenvoranschlag.

Ist Blitzschutz auch bei Flachdächern möglich?

Ja, bei Flachdächern installieren wir ein Fangleiter-Gitter auf dem Dach. Das ist sehr effektiv und sieht ordentlich aus.

Wie tief müssen die Tiefenerder sein?

Bis zu 9 Meter. In Velten mit dem sandigen Boden ist das normalerweise kein Problem. Wir prüfen die Bodenbeschaffenheit vor Ort.

Kann ich eine alte Blitzschutzanlage selbst prüfen?

Nein, das sollte ein Fachbetrieb machen. Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 5 Jahre und eine Messprüfung alle 10 Jahre. Wir machen das gerne für Sie.

Schützt ein Blitzschutz auch vor Überspannungen von außen?

Ja, wenn die Anlage mit Überspannungsableitern ausgestattet ist. Diese leiten Überspannungen ab, die durch Blitze in der Nähe entstehen.

Was passiert mit einer Photovoltaikanlage bei Blitzeinschlag ohne Schutz?

Die Anlage kann komplett zerstört werden. Der Wechselrichter, der Speicher, die Module – alles kann Schaden nehmen. Ein Blitzschutz und Überspannungsschutz sind daher dringend empfohlen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Installation?

Von März bis November. Im Winter (Dezember bis Februar) geht es nicht, weil der Boden gefroren ist und wir die Tiefenerder nicht schlagen können.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 5 Jahre (kostenlos durch Sie selbst oder mit uns) und eine fachmännische Messprüfung alle 10 Jahre.

Gibt es Förderungen oder Zuschüsse für Blitzschutz?

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Es gibt verschiedene Programme, die teilweise Blitzschutz unterstützen – wir informieren Sie.

Ist Blitzschutz auch bei Häusern in der Stadt (wie Velten-Mitte) nötig?

Ja, absolut. Blitze schlagen überall ein – in der Stadt, auf dem Land, in der Ebene, auf Anhöhen. Ein Blitzschutz ist überall sinnvoll. ###END###

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Velten und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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