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Blitzschutz Altlandsberg – Sicherheit für Ihr Haus

Veröffentlicht am 15.06.2026 · Aktualisiert am 31.10.2026 · Haushandwerker GmbH · Altlandsberg · 🕘 ca. 14 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Altlandsberg – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzschlag ins Haus führt oft zu Feuer und Totalschaden. Eine fachgerechte Blitzschutzanlage leitet die Energie sicher in die Erde und schützt Ihr Zuhause und die Bewohner zuverlässig. Wir planen, montieren und warten Ihre Anlage aus einer Hand – regional in Altlandsberg und Umgebung.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe pro Tiefenerder9 Meter
Erder pro Hausecke2–4 Tiefenerder je nach Hausgröße
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungregelmäßige Sichtprüfung und Messung empfohlen
ErreichbarkeitLandkreis Oder-Spree, Fürstenwalde/Spree bis Altlandsberg ca. 20 Minuten

Kostenlose Beratung anfragen

Warum Blitzschutz in Altlandsberg so wichtig ist

Ein Blitzschlag ist einer der gefährlichsten natürlichen Vorgänge, die ein Haus treffen können. Wenn der Blitz einschlägt – und das kann überall passieren, auch in Altlandsberg – fließt eine Energie von mehreren Millionen Volt in Sekundenbruchteilen in Ihr Haus. Die Folge: Brände, zerstörte Elektrik, beschädigte Leitungen, im schlimmsten Fall ein totaler Hausbrand. Eine professionelle Blitzschutzanlage ist die einzige wirksame Verteidigung dagegen.

Der Blitzschutz in Altlandsberg ist nicht nur eine Frage von Komfort oder Zusatzausstattung – es geht um die Sicherheit Ihrer Familie und Ihres Eigentums. Besonders in der Mark Brandenburg, wo wir regelmäßig Gewitter mit intensiven Blitzaktivitäten erleben, lohnt sich eine durchdachte Schutzanlage. Wir von der Haushandwerker GmbH haben über 20 Jahre Erfahrung darin, Häuser in der Region vor Blitzschäden zu bewahren. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über Blitzschutz in Altlandsberg wissen müssen – von der Planung über die Montage bis zur Wartung.

Nutzen und Sicherheitsvorteile – warum Blitzschutz wirklich zählt

Ein Blitzschlag ist kein seltenes Ereignis. In Deutschland schlagen Blitze jährlich hundertausendfach ein – manche treffen Häuser direkt, andere in der unmittelbaren Nähe. Ohne Blitzschutzanlage sind Sie diesem Risiko völlig ausgesetzt.

Schutz vor Feuer und Totalschaden: Der größte Vorteil einer Blitzschutzanlage ist der unmittelbare Schutz vor Brand. Ein direkter Blitzeinschlag führt fast immer zu Feuer – Holzbalken, Dämmung, Elektroleitungen entzünden sich. Mit einer fachgerechten Anlage wird die Blitzenergie sicher über externe Fangeinrichtungen und Ableiter in die Erde geleitet, bevor sie Schaden anrichten kann.

Schutz der Bewohner: Ein Blitzschlag in oder neben dem Haus gefährdet auch die Menschen darin. Stromschlag, Verletzungen durch Hitzeentwicklung – die Risiken sind erheblich. Eine Blitzschutzanlage reduziert diese Gefahren dramatisch.

Schutz von Elektronik und Geräten: Moderne Haushalte sind voll von aufwendiger Elektronik: Heizungsanlagen, Sicherheitssysteme, Kühlgeräte, Computer. Ein Blitzeinschlag oder ein Blitzschlag in der Nähe kann diese Systeme zerstören. Mit Blitzschutz bleibt Ihre Technik sicher.

Sicherheit bei Photovoltaikanlagen: Falls Sie eine Solaranlage auf dem Dach haben oder planen – ein Blitzschutz ist dringend zu empfehlen. Photovoltaikanlagen ziehen Blitze an und müssen daher besonders geschützt werden. Ohne Blitzschutz besteht bei einem Einschlag akute Brandgefahr.

Ruhe und Unabhängigkeit: Mit einer professionellen Blitzschutzanlage können Sie ruhig schlafen – auch während eines Gewitters. Sie wissen, dass Ihr Haus und Ihre Familie geschützt sind. Das ist ein unbezahlbarer Vorteil.

Ablauf der Installation – von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

Eine Blitzschutzanlage ist ein technisches System, das sorgfältig geplant und montiert sein muss. So läuft der Prozess bei uns ab:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Altlandsberg und schauen sich Ihr Haus genau an. Wir prüfen die Dachform, die Gebäudehöhe, die Umgebung, die Bodenqualität und bestehende elektrische Anlagen. Nur so können wir eine maßgeschneiderte Blitzschutzanlage planen. Der Termin ist kostenlos und unverbindlich.
  2. Planung und Dimensionierung: Auf Basis unserer Bestandsaufnahme erstellen wir einen detaillierten Planungsvorschlag. Wir legen fest, wo die Fangeinrichtungen (Blitzableiter) auf dem Dach angebracht werden, wie die Ableiterleitungen verlaufen, wo die Erdungsanlage installiert wird und welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen nötig sind. Diese Planung richtet sich nach der aktuellen DIN EN 62305 (Blitzschutz-Norm).
  3. Kostenvoranschlag und Absprache: Wir erstellen einen ausführlichen Kostenvoranschlag mit allen Leistungen, Materialien und Terminen. Sie erhalten von uns eine transparente Übersicht, was wir tun werden und wie lange es dauert. Fragen? Wir klären alles mit Ihnen ab.
  4. Montage der Fangeinrichtungen: Am Installationstag beginnen wir mit den Fangeinrichtungen auf dem Dach. Das sind Stangen, Drähte oder Netze aus Aluminium oder Kupfer, die den Blitz „fangen" sollen. Wir montieren diese fachgerecht nach Norm – sie müssen stabil, korrekt positioniert und sicher befestigt sein.
  5. Verlegung der Ableiterleitungen: Vom Dach führen wir die Ableiterleitungen nach unten an der Außenseite des Hauses entlang. Wir verwenden Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen – beide Materialien sind zuverlässig und langlebig. Die Leitungen werden fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt und befestigt.
  6. Erdungsanlage installieren: Das Herzstück einer Blitzschutzanlage ist die Erdung. Bei einem Haus bis etwa 15 Meter Breite schlagen wir in der Regel zwei Tiefenerder an den Ecken des Hauses – bei größeren Gebäuden meist vier. Jeder Tiefenerder wird etwa 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Der Tiefenerder besteht aus feuerverzinktem Stahl, der langlebig und korrosionsresistent ist. Die Tiefenerder werden mit den Ableiterleitungen verbunden.
  7. Messungen und Prüfungen: Nach der Montage führen wir Messungen durch. Wir prüfen die Erdungswiderstandswerte, die Kontinuität der Leitungen und die Sicherheit aller Verbindungen. Diese Messungen dokumentieren wir – das ist wichtig für Versicherungen und für zukünftige Wartungen.
  8. Inbetriebnahme und Dokumentation: Wenn alle Prüfungen bestanden sind, übergeben wir Ihnen die Anlage. Sie erhalten eine Dokumentation mit Plänen, Messwerten und Wartungsempfehlungen. Wir erklären Ihnen, wie die Anlage funktioniert und worauf Sie achten sollten.
  9. Wartung und Support: Nach der Installation bieten wir regelmäßige Wartung an. Eine jährliche Sichtprüfung und eine Messung alle paar Jahre halten die Anlage in bestem Zustand. Wir sind Ihr Ansprechpartner für alle Fragen – auch Jahre nach der Installation.

Die gesamte Montage dauert in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Objekten kann es auch etwas länger dauern – das besprechen wir vorher mit Ihnen ab.

Regionale Besonderheiten in Altlandsberg und Umgebung

Altlandsberg liegt im Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Die Region hat spezifische Merkmale, die bei der Blitzschutzplanung eine Rolle spielen:

Dachtypen und Gebäudeformen: In Altlandsberg finden wir typischerweise Satteldächer, Walmdächer und bei älteren Häusern auch Mansardendächer. Viele Häuser sind aus den 1970er–1990er Jahren oder älter. Diese Dachtypen erfordern unterschiedliche Fangeinrichtungen – bei einem Satteldach reichen oft Fangstangen an den Giebeln, bei komplexeren Formen planen wir ein dichter vermaschtes Fangdrahtnetz. Wir kennen die Altlandsberg-typischen Bauweisen aus Erfahrung und wissen genau, wie wir diese Häuser schützen.

Wetter und Gewitterhäufigkeit: Brandenburg erlebt regelmäßig intensive Sommergewitter. Die Blitzaktivität ist in den Monaten Juni bis August am höchsten. Mit durchschnittlich 2–3 Gewittertagen pro Monat in der Sommerzeit ist die Wahrscheinlichkeit eines Blitzschlags nicht zu unterschätzen. Ein Blitzschutz ist daher gerade in dieser Region sehr sinnvoll.

Bodenbeschaffenheit: Der Boden in der Altlandsberg-Region besteht oft aus lehmigen oder sandigen Böden mit unterschiedlicher Leitfähigkeit. Das ist wichtig für die Erdungsanlage – wir müssen die Tiefenerder entsprechend dimensionieren, damit der Erdungswiderstand niedrig genug ist. Bei uns vor Ort kennen wir die Bodenverhältnisse und wählen die richtige Erdungskonfiguration.

Netzbetreiber und Anmeldung: In Altlandsberg sind mehrere Netzbetreiber aktiv – je nach genaue Adresse ist es die Stromnetz Berlin GmbH oder ein anderer Versorger. Bei Photovoltaikanlagen mit Blitzschutz müssen wir die Anlagen anmelden und die Blitzschutzmaßnahmen dokumentieren. Wir kümmern uns um alle behördlichen Formalitäten.

Anfahrt und Service: Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree – nur etwa 20 Minuten von Altlandsberg entfernt. Das bedeutet: kurze Anfahrtswege, schnelle Reaktionszeiten bei Fragen und unkomplizierter Service. Sie haben immer einen lokalen Ansprechpartner, nicht eine anonyme Großfirma.

Technik und Qualität – worauf wir setzen

Eine Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die alle hochwertig sein müssen:

Fangeinrichtungen: Das sind die Elemente auf dem Dach, die den Blitz „fangen". Wir verwenden Aluminium-Stangen und Drähte (hochwertige Legierungen), gegebenenfalls Kupfer-Materialien. Diese Materialien sind korrosionsbeständig, langlebig und leiten Blitzstrom sicher ab.

Ableiterleitungen: Vom Dach zur Erde führen wir Leitungen – wieder Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer. Diese müssen nach DIN EN 62305 fachgerecht verlegt sein, sicher befestigt und vor mechanischer Beschädigung geschützt.

Erdungsanlage: Die Erdung ist das kritische Element. Wir verwenden feuerverzinkten Stahl für die Tiefenerder – das ist der Standard und garantiert Langlebigkeit. Bei Häusern bis 15 m Breite montieren wir zwei Tiefenerder (je 9 m tief) an den Ecken, bei größeren Gebäuden vier Tiefenerder. Der Erdungswiderstand wird gemessen und muss unter einem bestimmten Wert liegen (typisch unter 10 Ohm).

Überspannungsschutz und Innenschutz: Bei modernen Häusern mit viel Elektronik empfehlen wir zusätzlich einen Überspannungsschutz im Sicherungskasten. Das schützt die Geräte vor indirekten Blitzeinflüssen.

Markenqualität: Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen und verwenden Materialien, die langlebig und zertifiziert sind. Unsere Lieferanten sind bekannte Namen in der Elektrotechnik – das garantiert Qualität.

Komponente Material Eigenschaft Bemerkung
Fangstangen Aluminium oder Kupfer Korrosionsbeständig, hohe Leitfähigkeit Höhe 0,5–2,0 m, je nach Dachform
Ableiterleitungen Aluminium oder Kupfer Durchmesser 8–10 mm, hohe Leitfähigkeit Fachgerecht nach DIN EN 62305 verlegt
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl Durchmesser 14–16 mm, Tiefe 9 m 2–4 Stück je nach Hausgröße
Verbindungsmaterial Edelstahl oder verzinkt Korrosionsbeständig, sichere Kontakte Alle Verbindungen nach Norm
Erdungswiderstand gemessen in Ohm Typisch unter 10 Ohm Je niedriger, desto besser die Ableitung

Alle Arbeiten werden nach der aktuellen DIN EN 62305 durchgeführt. Das ist die europäische Norm für Blitzschutz und garantiert, dass Ihre Anlage den höchsten Sicherheitsstandards entspricht.

Voraussetzungen und Planung – was wir vor der Montage prüfen

Nicht jedes Haus ist gleich – und daher braucht jedes Haus einen individuellen Blitzschutzplan. Bei unserem kostenlosen Vor-Ort-Termin prüfen wir folgende Punkte:

Gebäudehöhe und Dachform: Je höher das Haus, desto höher die Blitzeinschlagswahrscheinlichkeit. Die Dachform (Satteldach, Walmdach, flaches Dach etc.) bestimmt, wie wir die Fangeinrichtungen anordnen.

Umgebung und Nachbargebäude: Stehen neben Ihrem Haus höhere Gebäude oder Bäume? Das beeinflusst die Blitzwahrscheinlichkeit – ein freistehendes Haus ist stärker gefährdet als ein Haus in einer geschlossenen Bebauung.

Bodenqualität und Erdungsmöglichkeiten: Der Untergrund muss für die Tiefenerder geeignet sein. Wir prüfen die Bodenbeschaffenheit (Lehm, Sand, Kies, Fels) und entscheiden, wie tief wir die Erder schlagen müssen und wie viele nötig sind.

Bestehende Elektroinstallation: Gibt es bereits Erdungsleitungen, Potentialausgleiche oder andere elektrische Systeme? Diese müssen wir berücksichtigen und ggf. mit dem Blitzschutz koordinieren.

Photovoltaikanlage oder andere Dachanlagen: Falls Sie bereits eine Solaranlage haben oder planen – wir müssen das in den Blitzschutzplan einbeziehen. Solarmodule und Blitzschutz müssen harmonieren, nicht konkurrieren.

Versicherungsanforderungen: Manche Versicherungen haben spezifische Anforderungen an Blitzschutz. Wir kennen diese und stellen sicher, dass Ihre Anlage alle Anforderungen erfüllt.

Nach dieser gründlichen Prüfung erstellen wir einen maßgeschneiderten Planungsvorschlag. Sie erhalten einen Kostenvoranschlag mit allen Details – transparent und nachvollziehbar.

Der richtige Zeitpunkt – wann Sie Blitzschutz bauen sollten

Eine häufige Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Blitzschutzanlage? Die ehrliche Antwort: Im Prinzip das ganze Jahr. Allerdings gibt es eine wichtige Ausnahme.

Warum nicht im Winter (Dezember bis Februar)? Die Tiefenerder werden in den Boden geschlagen – das geht nur, wenn der Boden nicht gefroren ist. In den Wintermonaten, besonders nach starken Frösten, ist der Boden oft hart wie Beton. Die Erder lassen sich dann nicht einschlagen. Daher pausieren wir üblicherweise von Dezember bis Februar.

Beste Jahreszeiten: März bis November. In dieser Zeit ist der Boden arbeitsfreundlich, und wir können die Anlage zügig montieren. Besonders sinnvoll ist es, die Anlage VOR der Gewittersaison (Mai–August) zu installieren – so sind Sie bereits geschützt, wenn die Blitzaktivität zunimmt.

Planungsvorlauf: Rechnen Sie mit etwa 2–4 Wochen Planungsvorlauf. Das ist Zeit für den Vor-Ort-Termin, die Planung, den Kostenvoranschlag und die Abstimmung mit Ihnen. Die eigentliche Montage dauert dann einen Tag.

Besondere Fälle: Falls Sie gerade ein neues Haus gekauft haben oder eine Sanierung planen – der ideale Zeitpunkt für Blitzschutz ist VOR oder WÄHREND der Sanierung. Dann können wir die Leitungen optimal verlegen, ohne bestehende Strukturen zu beschädigen.

Photovoltaikanlagen: Haben Sie bereits eine Solaranlage oder planen Sie eine? Dann sollte der Blitzschutz zeitgleich oder unmittelbar danach installiert werden. Eine Solaranlage ohne Blitzschutz ist ein Risiko.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Altlandsberg

Familie M. lebte seit 15 Jahren in ihrem Einfamilienhaus in Altlandsberg – ohne Blitzschutz. Im Juni dieses Jahres schlug während eines Gewitters ein Blitz etwa 30 Meter neben dem Haus ein. Das Ereignis schreckte die Familie auf. Sie kontaktierten uns, und wir führten einen kostenlosen Vor-Ort-Termin durch. Wir planten eine Blitzschutzanlage mit zwei Tiefenerdern (das Haus ist etwa 12 m breit), Fangstangen auf beiden Giebeln und Ableiterleitungen an den Außenseiten. Die Montage dauerte einen Tag. Familie M. erhielt die komplette Dokumentation und weiß nun, dass ihr Haus und ihre Familie geschützt sind. Sie berichten, dass sie seitdem deutlich ruhiger schlafen – besonders während Gewittern.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Bei unserer Arbeit sehen wir immer wieder typische Fehler und Missverständnisse zum Thema Blitzschutz. Hier sind die wichtigsten:

Fehler 1: „Mein Haus ist zu klein für Blitzschutz." Das ist falsch. Jedes Haus – egal wie klein – kann vom Blitz getroffen werden. Die Größe spielt eine Rolle bei der Dimensionierung der Anlage, aber nicht bei der Notwendigkeit. Auch kleine Häuser brauchen Blitzschutz.

Fehler 2: „Blitzschutz ist nur für Häuser auf freien Feldern nötig." Auch in einer geschlossenen Bebauung kann Ihr Haus getroffen werden – besonders wenn es höher ist als die Nachbarhäuser. Wir prüfen die Situation und beraten Sie.

Fehler 3: Billigmaterialien oder Pfuscharbeiten. Blitzschutz ist nicht der Ort zum Sparen. Eine fehlerhafte oder minderwertige Anlage bietet keinen Schutz. Wir arbeiten nur mit zertifizierten Materialien und nach Norm – das kostet etwas, aber es lohnt sich.

Fehler 4: Blitzschutz ohne regelmäßige Wartung vergessen. Eine Anlage, die nicht gewartet wird, kann mit der Zeit an Wirksamkeit verlieren. Rost, Lockerungen, beschädigte Leitungen – all das reduziert den Schutz. Wir empfehlen eine jährliche Sichtprüfung und Messungen alle paar Jahre.

Fehler 5: Photovoltaik ohne Blitzschutz installieren. Das ist fahrlässig. Solaranlagen ziehen Blitze an und müssen daher geschützt werden. Falls Sie eine PV-Anlage haben oder planen – lassen Sie gleichzeitig einen Blitzschutz installieren.

Fehler 6: Falsches Material verwenden. Manche Anbieter verwenden minderwertige Materialien oder nicht zertifizierte Komponenten. Wir verwenden nur Material, das den Normen entspricht und langlebig ist.

Fehler 7: Erdung zu oberflächlich oder zu kurz. Die Erdung ist das Herzstück. Wenn die Tiefenerder nicht tief genug sind oder der Erdungswiderstand zu hoch, funktioniert die Anlage nicht richtig. Wir schlagen unsere Erder 9 Meter tief – das ist tiefgreifend und zuverlässig.

Checkliste vor dem Start – Ihre Vorbereitung

Falls Sie sich entschieden haben, dass Sie einen Blitzschutz brauchen, können Sie sich schon mal vorbereiten. Hier ist eine Checkliste:

Fachbegriffe – ein kleines Lexikon zum Blitzschutz

Blitzschutzanlage

Ein System aus Fangeinrichtungen, Ableiterleitungen und Erdung, das Blitzenergie sicher in die Erde ableitet und so das Gebäude schützt.

Fangeinrichtung

Das sind Stangen, Drähte oder Netze auf dem Dach, die den Blitz „fangen" sollen. Sie sind üblicherweise aus Aluminium oder Kupfer.

Ableiterleitungen

Leitungen, die vom Dach nach unten an der Außenseite des Hauses verlaufen und die Blitzenergie zur Erdungsanlage führen.

Tiefenerder

Ein Stab aus feuerverzinktem Stahl, der etwa 9 Meter tief in den Boden geschlagen wird. Er ist die Verbindung zur Erde und leitet die Blitzenergie ab.

Erdungswiderstand

Ein Messwert (in Ohm), der angibt, wie gut die Erdungsanlage funktioniert. Je niedriger der Widerstand, desto besser die Ableitung. Typisch sollte er unter 10 Ohm liegen.

DIN EN 62305

Die europäische Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und gewartet werden müssen. Wir arbeiten immer nach dieser Norm.

Potentialausgleich

Eine Verbindung, die verhindert, dass zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen des Hauses gefährliche Spannungen entstehen. Der Blitzschutz wird mit dem Potentialausgleich verbunden.

Überspannungsschutz

Ein Gerät im Sicherungskasten, das empfindliche Elektrogeräte vor Spannungsspitzen durch Blitzeinschläge schützt. Besonders wichtig bei modernen Häusern mit viel Elektronik.

Direkter Blitzeinschlag

Ein Blitz, der direkt in das Gebäude einschlägt. Das ist das Szenario, das eine Blitzschutzanlage verhindern soll – indem sie die Energie sicher ableitet.

Indirekter Blitzeinschlag

Ein Blitz schlägt in der Nähe des Hauses ein (z.B. in einem Baum oder einer Leitung). Die Energie kann trotzdem in Ihr Haus eindringen und Schäden verursachen. Auch dagegen hilft ein guter Überspannungsschutz.

Warum ein regionaler Fachbetrieb – die Vorteile für Sie

Es gibt große Elektrofirmen und Fachbetriebe in der Region – warum sollten Sie uns wählen?

Wir sind ein Meisterbetrieb. Das bedeutet: Handwerk auf höchstem Niveau, Verantwortung und Haftung. Unser Meister kennt die Branche seit über 20 Jahren und hat hunderte Blitzschutzanlagen installiert.

Wir sitzen vor Ihrer Haustür. Fürstenwalde/Spree ist nur 20 Minuten von Altlandsberg entfernt. Das heißt: schnelle Anfahrt, schneller Service, kein anonymer Großbetrieb. Sie kennen Ihren Ansprechpartner persönlich.

Ein Ansprechpartner für alles. Wir machen nicht nur Blitzschutz – wir sind auch Elektroinstallationsbetrieb. Falls Sie Fragen zur Elektrik, zur Erdung oder zur Koordination mit anderen Systemen haben, können wir alles aus einer Hand lösen. Keine Koordinationsprobleme zwischen verschiedenen Handwerkern.

Wir kennen die Region. Wir wissen, wie der Boden in Altlandsberg beschaffen ist, welche Dachtypen typisch sind, welche Netzbetreiber aktiv sind. Das macht unsere Planung besser und effizienter.

Langfristige Beziehung, nicht Einmalgeschäft. Nach der Installation sind wir nicht weg – wir kümmern uns um Wartung, Messungen und Support. Sie haben einen Partner auf lange Sicht.

Transparente Kommunikation. Wir erklären Ihnen, was wir tun und warum. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Sie wissen genau, woran Sie sind.

Qualität und Zertifizierung. Wir arbeiten nach DIN EN 62305, verwenden zertifizierte Materialien und dokumentieren alles. Ihre Blitzschutzanlage ist nicht nur sicher – sie ist auch versicherungskonform.

Nächster Schritt – so kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen zum Blitzschutz in Altlandsberg? Sie möchten wissen, ob Ihr Haus geschützt werden sollte? Oder Sie haben bereits entschieden und möchten einen Termin?

Kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen, unverbindlichen Vor-Ort-Termin. Wir schauen uns Ihr Haus an, beantworten alle Ihre Fragen und erstellen einen maßgeschneiderten Planungsvorschlag. Sie sind unter keiner Verpflichtung – aber Sie erhalten eine professionelle Beratung von einem Fachmann mit über 20 Jahren Erfahrung.

Die Sicherheit Ihres Hauses und Ihrer Familie ist zu wichtig, um sie dem Zufall zu überlassen. Lassen Sie sich beraten – heute noch.

Mehr zum Thema: Blitzschutz bei Haushandwerker » · Alle Blitzschutz-Ratgeber »

💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

Die Montage dauert in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch etwas länger dauern – das besprechen wir vorher mit Ihnen ab.

Braucht jedes Haus einen Blitzschutz?

Jedes Haus kann vom Blitz getroffen werden. Besonders sinnvoll ist ein Blitzschutz bei freistehendem Haus, bei Häusern auf Höhen, bei Häusern mit Photovoltaikanlage und bei Häusern in Gegenden mit häufigen Gewittern. Wir beraten Sie gerne, ob Ihr Haus einen Blitzschutz braucht.

Ist eine Genehmigung nötig?

Blitzschutz ist in Brandenburg eine Sache der Sicherheit und des Versicherungsschutzes, aber üblicherweise nicht genehmigungspflichtig. Wir kennen die lokalen Bestimmungen und klären das mit Ihnen ab.

Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?

Jeder Tiefenerder wird etwa 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Das ist tiefgreifend und garantiert eine zuverlässige Erdung auch bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen.

Welches Material verwenden Sie für die Ableiterleitungen?

Wir verwenden Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Beide Materialien sind korrosionsbeständig, langlebig und leiten Blitzstrom sicher ab.

Kann ich eine Blitzschutzanlage selbst installieren?

Nein, das sollten Sie nicht versuchen. Blitzschutz ist eine Fachaufgabe, die nach DIN EN 62305 durchgeführt werden muss. Fehlerhafte Arbeiten bieten keinen Schutz und sind gefährlich. Lassen Sie das von einem Fachbetrieb machen.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine jährliche Sichtprüfung und Messungen alle paar Jahre. So bleibt die Anlage in bestem Zustand und Sie haben Gewissheit, dass der Schutz funktioniert.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Wir erstellen einen ausführlichen Kostenvoranschlag mit allen Leistungen und Materialien.

Funktioniert Blitzschutz auch bei einer Photovoltaikanlage?

Ja, absolut. Bei einer Photovoltaikanlage ist ein Blitzschutz sogar besonders wichtig, weil Solarmodule Blitze anziehen. Wir koordinieren Blitzschutz und Solaranlage so, dass beide optimal funktionieren.

Was passiert, wenn die Blitzschutzanlage einen Blitz ableitet?

Die Anlage leitet die Blitzenergie über die Ableiterleitungen und die Tiefenerder sicher in die Erde ab. So wird die Energie verteilt und kann kein Brand im Haus entstehen. Die Anlage wird danach überprüft – meist kann sie sofort wieder verwendet werden.

Kann ein Blitz die Blitzschutzanlage beschädigen?

Eine fachgerecht installierte Anlage ist dafür ausgelegt, mehrfache Blitzschläge zu verkraften. Nach einem Einschlag führen wir eine Überprüfung durch – meist ist die Anlage danach wieder einsatzbereit.

Gibt es eine Garantie auf die Blitzschutzanlage?

Ja, wir geben eine lange Garantie auf das Material. Die genauen Bedingungen klären wir mit Ihnen im Kostenvoranschlag.

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Blitzschutz?

Im Prinzip das ganze Jahr – außer von Dezember bis Februar, wenn der Boden gefroren ist und die Tiefenerder nicht geschlagen werden können. Besonders sinnvoll ist es, die Anlage VOR der Gewittersaison (Mai–August) zu installieren.

Wie lange dauert der Planungsprozess?

Rechnen Sie mit etwa 2–4 Wochen von der Anfrage bis zur Montage. Das ist Zeit für den Vor-Ort-Termin, die Planung und die Abstimmung mit Ihnen.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Altlandsberg und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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