+49 3361 33 100 00 info@haushandwerker.org
Ratgeber der Haushandwerker GmbH · zur Website & unseren Leistungen »
StartRatgeberBlitzschutz › Altlandsberg

Blitzschutz Altlandsberg – Sicherheit für Ihr Haus

Veröffentlicht am 15.06.2026 · Aktualisiert am 10.07.2026 · Haushandwerker GmbH · Altlandsberg · 🕘 ca. 13 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Altlandsberg – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein professioneller Blitzschutz schützt Ihr Haus und Ihre Familie vor den verheerenden Folgen eines Blitzeinschlags – Feuer, Beschädigungen, Stromausfälle. Wir installieren fachgerechte Blitzschutzanlagen in Altlandsberg innerhalb eines Tages und führen danach regelmäßige Wartungen durch.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauer1 Arbeitstag
Erdungstiefe pro Tiefenerder9 Meter
Tiefenerder-MaterialFeuerverzinkter Stahl
WartungsintervallJährliche Sichtprüfung empfohlen
Norm-StandardDIN EN 62305 (Blitzschutz)
RegionAltlandsberg, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg

Kostenlose Beratung anfragen

Blitzschutz in Altlandsberg – Warum Ihr Haus diesen Schutz braucht

Ein Blitzeinschlag ist eine der gefährlichsten Naturgewalten für Häuser und deren Bewohner. In Altlandsberg und der Region Oder-Spree erleben wir regelmäßig heftige Sommergewitter – und jedes Mal steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Blitz zuschlägt. Ein direkter Einschlag bedeutet nicht nur Sachschaden: Das Feuer, das dabei entstehen kann, breitet sich blitzschnell aus. Die Elektroinstallation wird zerstört, Menschen können schwer verletzt oder getötet werden. Ein Blitzschutz ist deshalb nicht eine Frage von Luxus, sondern von echter Sicherheit.

Blitzschutz in Altlandsberg ist eine Investition in den Schutz Ihrer Familie und Ihres Eigentums. Wir, die Haushandwerker GmbH, haben über 20 Jahre Erfahrung in der Installation professioneller Blitzschutzanlagen – regional, zuverlässig und nach den aktuellen Normen. Ob Ihr Haus aus den 1970ern stammt oder gerade gebaut wurde, ob Sie eine Photovoltaikanlage haben oder nicht: Eine moderne Blitzschutzanlage ist heute Standard und sollte an keinem Haus fehlen.

Warum Blitzschutz für Altlandsberg so wichtig ist – Nutzen und praktische Vorteile

Viele Hausbesitzer denken, dass Blitzschutz eine teure Zusatzausstattung ist, auf die man verzichten kann. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Ein Blitz schlägt ein – und innerhalb von Sekunden kann Ihr Haus in Flammen stehen. Die Brandgefahr ist real und unmittelbar. Mit einer fachgerechten Blitzschutzanlage leiten Sie die gewaltige Energie eines Blitzeinschlags sicher in die Erde ab. Das Haus bleibt verschont, die Menschen sind geschützt.

Sicherheit für die Familie

Das ist der wichtigste Punkt: Blitzschutz rettet Leben. Ein direkter Treffer ohne Schutzanlage kann zu tödlichen Stromschlägen führen. Mit Blitzschutz sinkt dieses Risiko dramatisch. Sie schlafen ruhiger, und Ihre Kinder sind sicherer.

Schutz des Hauses und der Einrichtung

Ein Blitzeinschlag zerstört nicht nur das Dach – er kann die gesamte Elektroinstallation beschädigen, Leitungen zum Schmelzen bringen, Wasser- und Gasleitungen gefährden. Mit Blitzschutz bleibt Ihr Haus intakt. Auch moderne Geräte wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Smart-Home-Systeme sind besser geschützt.

Besondere Anforderung bei Photovoltaikanlagen

Wenn Sie eine Solaranlage auf dem Dach haben oder planen, eine zu installieren: Ein Blitzschutz ist dringend erforderlich. Photovoltaikanlagen locken Blitze an – nicht weil sie magnetisch wirken, sondern weil sie auf dem höchsten Punkt des Hauses sitzen. Ohne Blitzschutz ist das Risiko eines Einschlags deutlich erhöht. Wir bauen Blitzschutzanlagen oft zusammen mit PV-Anlagen ein, damit die Energie des Blitzes sicher abgeleitet wird.

Unabhängigkeit und Ruhe

Mit professionellem Blitzschutz können Sie sich auf Ihre tägliche Arbeit konzentrieren, ohne ständig das nächste Gewitter zu fürchten. Das ist ein großer psychologischer Vorteil – besonders für Familien mit Kindern.

Wie wir Blitzschutz in Altlandsberg installieren – Der Ablauf Schritt für Schritt

Sie fragen sich vielleicht: Wie läuft eine Blitzschutzanlage ab? Wie lange dauert das? Muss ich mein Haus großflächig aufgraben? Hier ist der genaue Ablauf unserer Installation:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Besichtigung – Wir kommen zu Ihnen nach Altlandsberg, schauen sich Ihr Haus an, messen Dachflächen und -höhe, prüfen die Dacheindeckung (Ziegel, Blech, Dachpappe?), die Umgebung und die Bodenbeschaffenheit. Wir besprechen Ihre Fragen und erstellen dann einen detaillierten Kostenvoranschlag – unverbindlich und kostenlos.
  2. Planung und Dimensionierung – Nach Ihrem Auftrag planen wir die Anlage nach DIN EN 62305, der deutschen und europäischen Norm für Blitzschutz. Wir bestimmen die genaue Anzahl und Position der Fangstangen, Leitungsführung und Erdungspunkte.
  3. Vorbereitung des Grundstücks – Am Installationstag bereiten wir das Gelände vor: Wir markieren die Stellen, wo die Tiefenerder geschlagen werden (in der Regel an den Ecken des Hauses). Bei kleineren Häusern (bis etwa 15 m Breite) sind das 2 Tiefenerder, bei größeren meist 4. Jeder wird etwa 9 m tief in die Erde geschlagen.
  4. Erdung und Tiefenerder – Wir schlagen die Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl in den Boden. Das ist körperlich anspruchsvoll, aber notwendig, um eine sichere Erdung zu schaffen. Die Tiefenerder verbinden wir mit Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), die zum Haus führen.
  5. Fangstangen und Dachinstallation – Auf dem Dach installieren wir Fangstangen (meist 1–2 Meter hohe Metallstangen). Diese sind die ersten Kontaktpunkte für einen Blitz. Sie werden fachgerecht nach DIN EN 62305 positioniert und befestigt. Die Leitungen vom Dach führen wir an der Außenseite des Hauses herunter – sichtbar und fachgerecht.
  6. Blitzableiter und Anschlüsse – Die Leitungen werden mit allen metallischen Teilen des Hauses verbunden: Dachrinnen, Metallbedachungen, Heizungsanlagen, Wasserleitungen. Alles wird zu einem elektrisch leitenden System verbunden, das die Blitzenergie ableitet.
  7. Innere Sicherung und Überspannungsschutz – Im Haus installieren wir Überspannungsschutzgeräte in der Elektroverteilung. Diese schützen Ihre Geräte (Fernseher, Computer, Heizung) vor Spannungsspitzen, die ein Blitzeinschlag auslösen kann – auch wenn der Blitz nicht direkt ins Haus schlägt.
  8. Prüfung und Dokumentation – Nach der Installation prüfen wir alle Verbindungen, messen die Erdungswiderstände und dokumentieren alles. Sie erhalten ein Prüfprotokoll, das später für Versicherungen wichtig ist.
  9. Inbetriebnahme und Übergabe – Wir erklären Ihnen die Anlage, beantworten Fragen und übergeben Ihnen alle Unterlagen. Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag.

Regionale Besonderheiten in Altlandsberg und Umgebung

Altlandsberg liegt im Landkreis Oder-Spree, östlich von Berlin. Die Region hat ihre eigenen Anforderungen an Blitzschutz – und diese sollte man kennen.

Dachtypen in Altlandsberg

In Altlandsberg finden wir überwiegend Einfamilienhäuser mit Satteldächern aus Dachziegeln oder Dachpfannen. Viele Häuser stammen aus den 1960ern bis 1990ern und haben ursprünglich keinen Blitzschutz. Neuere Häuser haben oft bereits Blitzschutz oder Erdungsanschlüsse – aber nicht immer fachgerecht. Wir passen unsere Installation an den jeweiligen Dachtyp an: Ziegel, Blech, Kunststoff oder Dachpappe erfordern unterschiedliche Befestigungstechniken.

Wetter und Gewitter in Brandenburg

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit durchschnittlich 1.900 Sonnenstunden pro Jahr – das ist gut für Solaranlagen, aber auch: Die Sommergewitter sind heftig und häufig. Von Mai bis September gibt es regelmäßig schwere Unwetter mit Blitzaktivität. Altlandsberg liegt in einer Zone mit mittlerer bis erhöhter Blitzschlagwahrscheinlichkeit. Das ist ein guter Grund, nicht zu zögern.

Bodenbeschaffenheit und Erdung

Der Boden in Altlandsberg und Umgebung besteht typischerweise aus Sand und Kies mit Lehmschichten. Das ist für Tiefenerder gut geeignet – die 9 m tiefen Erder erreichen feuchte Schichten, die eine gute Erdung bieten. Wir berücksichtigen die lokale Bodenstruktur bei der Planung.

Netzbetreiber und Anmeldung

Die Stromversorgung in Altlandsberg erfolgt über die Stromnetze Berlin GmbH bzw. regionale Netzbetreiber. Eine Blitzschutzanlage erfordert keine Genehmigung beim Netzbetreiber – aber wir empfehlen, Ihre Versicherung zu informieren, dass Sie Blitzschutz installiert haben. Das kann sich positiv auf Ihre Prämie auswirken.

Anfahrt und Service

Wir sind in Fürstenwalde ansässig – das ist nur etwa 15 km von Altlandsberg entfernt. Kurze Wege bedeuten schnelle Reaktionszeiten bei Fragen oder Wartung. Wir kennen die Region gut und wissen, welche Besonderheiten es gibt.

Technik und Qualität – Die Komponenten einer modernen Blitzschutzanlage

Eine Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammen ein System bilden. Hier erklären wir, was wo sitzt und warum:

Fangstangen und Fangnetze

Die Fangstangen sind die obersten Punkte der Anlage. Sie sollen den Blitz „fangen" – also den Einschlag so lenken, dass er kontrolliert abgeleitet wird. Wir verwenden Aluminium-Stangen (rund oder flach), die fachgerecht nach DIN EN 62305 positioniert werden. Bei größeren Dachflächen kann ein Fangnetz sinnvoll sein – ein Gitter aus Leitungen, das die ganze Dachfläche schützt.

Ableitungsleitungen

Die Leitungen führen die Blitzenergie vom Dach hinunter zur Erde. Wir verlegen Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), die an der Außenseite des Hauses befestigt sind. Sie sind sichtbar und müssen fachgerecht verlegt sein – das ist wichtig für die Sicherheit und die Wartung.

Erdungsanlage – Die Tiefenerder

Das Herzstück jeder Blitzschutzanlage ist die Erdung. Wir schlagen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl etwa 9 m tief in den Boden. Ein feuerverzinkter Stahl-Erder hält Jahrzehnte und ist korrosionsbeständig. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite installieren wir 2 Tiefenerder (an zwei Ecken), bei größeren Häusern 4 (an allen vier Ecken). Jeder Erder schafft einen stabilen Kontakt zur feuchten Tiefenschicht des Bodens – dort ist der Erdungswiderstand niedrig genug.

Überspannungsschutzgeräte

Im Haus installieren wir Überspannungsschutzgeräte in der Elektroverteilung (Sicherungskasten). Diese Geräte schützen Ihre Geräte vor Spannungsspitzen. Ein Blitz kann auch indirekt Schäden verursachen – durch elektromagnetische Strahlung oder über die Stromleitungen. Die Überspannungsschutzgeräte „kappen" diese Spannungen ab.

Verbindungsmaterial und Befestigung

Alle Komponenten werden mit Edelstahl- oder verzinktem Befestigungsmaterial montiert. Rostfreiheit ist wichtig – sonst zerfallen die Verbindungen nach wenigen Jahren. Wir verwenden nur Material, das die lange Garantie auf das Material erfüllt.

Komponente Material/Typ Funktion Lebensdauer
Fangstangen Aluminium (rund oder flach) Blitzempfänger auf dem Dach 40+ Jahre
Ableitungsleitungen Aluminium (gegebenenfalls Kupfer) Energieableitung vom Dach zur Erde 40+ Jahre
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl Erdkontakt, Energiedissipation 50+ Jahre
Überspannungsschutz Elektronisch (Ableiter, Begrenzer) Schutz von Geräten im Haus 15–20 Jahre (Austausch möglich)
Befestigung Edelstahl, verzinkt Halterung aller Komponenten 40+ Jahre

Markenpartner und Zertifizierung

Wir arbeiten mit führenden Herstellern zusammen und installieren Systeme, die den Normen entsprechen. Unsere Techniker sind geschult und zertifiziert. Alle Materialien haben eine lange Garantie auf das Material und sind wartbar.

Voraussetzungen und Planung – Was wir vor der Installation prüfen

Jedes Haus ist unterschiedlich. Bevor wir mit der Installation starten, klären wir mehrere Punkte:

Dachstruktur und -material

Ist das Dach aus Ziegel, Blech oder Kunststoff? Wie ist die Statik? Können wir Fangstangen befestigen, ohne das Dach zu beschädigen? Bei älteren Häusern muss manchmal verstärkt werden.

Metallische Teile und Verbindungen

Wo sind Dachrinnen, Antennenstangen, Solaranlagen, Heizungsrohre? Alle müssen mit der Blitzschutzanlage verbunden werden. Wir erstellen einen Plan, wie alles miteinander verbunden wird.

Bodenbeschaffenheit

Wir prüfen, ob der Boden für Tiefenerder geeignet ist. In seltenen Fällen (sehr trockener oder sehr felsiger Boden) müssen wir alternative Erdungsmethoden einsetzen.

Nachbargebäude und Hindernisse

Gibt es höhere Gebäude in der Nähe? Bäume? Das beeinflusst die Blitzschlagwahrscheinlichkeit und damit die Dimensionierung der Anlage.

Elektrische Installationen im Haus

Wo sitzt der Sicherungskasten? Wie ist die Elektroverteilung aufgebaut? Wo können wir Überspannungsschutzgeräte einbauen?

Der richtige Zeitpunkt – Wann Sie Blitzschutz in Altlandsberg installieren sollten

Eine häufig gestellte Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt für die Installation?

Saison und Bodenfrost

Blitzschutz können wir fast das ganze Jahr über installieren – mit einer wichtigen Ausnahme: Von Dezember bis Februar ist bei gefrorenem Boden keine Installation möglich. Die Tiefenerder müssen in feuchte, tiefe Bodenschichten eindringen. Wenn der Boden gefroren ist, lässt sich kein Erder schlagen. In milderen Wintern (das ist in Brandenburg häufiger der Fall) können wir auch im Dezember oder Februar arbeiten – aber es ist unsicher.

Die beste Zeit ist daher März bis November. Besonders sinnvoll: März bis Mai (nach dem letzten Frost, vor der Gewittersaison) oder September bis Oktober (nach der heißesten Phase, aber noch warmer Boden).

Planungsvorlauf

Rechnen Sie mit 2–4 Wochen Vorlauf: Termin, Besichtigung, Kostenvoranschlag, Beauftragung, dann Installation. In der Gewittersaison (Juni–August) sind wir oft ausgelastet – früher buchen ist sinnvoll.

Sinnvolle Zeitpunkte

Besonders sinnvoll ist die Installation vor einem Dachumbau oder einer Photovoltaik-Anlage. Wenn Sie ohnehin Handwerker auf dem Dach haben, ist es effizient, Blitzschutz gleich mit einzubauen. Auch bei älteren Häusern ohne Blitzschutz lohnt sich eine Installation sofort – jedes Gewitter ist ein Risiko.

Praxis-Beispiel – Eine Installation in Altlandsberg

Familie M. aus Altlandsberg: Ein Einfamilienhaus aus den 1980ern, Satteldach mit Dachziegeln, ca. 12 m Breite. Kein Blitzschutz vorhanden. Die Familie hatte Angst vor Gewittern – besonders seit sie eine kleine Solaranlage (5 kWp) aufs Dach gebaut hatte. Sie riefen uns an, und wir kamen vorbei. Wir prüften das Dach, den Boden und die Elektroinstallation. Dann erstellten wir einen Kostenvoranschlag – das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Familie sagte Ja, und wir installierten an einem Freitag im Mai eine komplette Blitzschutzanlage: 2 Fangstangen auf dem Dach, Ableitungsleitungen an der Fassade, 2 Tiefenerder an den vorderen Ecken (9 m tief), Überspannungsschutz im Haus, Verbindung zur Solaranlage. Am Abend war alles fertig. Wir prüften die Erdungswiderstände – alles im grünen Bereich. Die Familie erhielt alle Unterlagen und war erleichtert. Beim nächsten Gewitter – und es kam bald – schliefen sie ruhig.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Fehler 1: „Ich warte, bis es zu spät ist"

Viele denken, Blitzschutz ist eine optionale Sache. Das stimmt nicht. Ein Blitz schlägt ein – und dann ist es zu spät. Installieren Sie Blitzschutz, bevor es passiert, nicht danach.

Fehler 2: Billige oder Selbstbau-Lösungen

Blitzschutz ist nicht etwas für Heimwerker. Eine falsch installierte Anlage ist schlimmer als keine – sie kann sogar Brände verursachen. Vertrauen Sie einem zertifizierten Fachbetrieb.

Fehler 3: Keine Wartung

Eine Blitzschutzanlage braucht regelmäßige Sichtprüfung (mindestens jährlich). Wir kümmern uns darum und informieren Sie, wenn etwas erneuert werden muss.

Fehler 4: Vergessene Verbindungen

Manchmal werden Metallteile übersehen – eine Antenne, eine Heizungsanlage, ein Metallbaldachin. Alles muss mit der Anlage verbunden sein. Wir erstellen einen genauen Plan und prüfen am Ende alles.

Fehler 5: Überspannungsschutz vergessen

Der äußere Blitzschutz (Fangstangen, Erder) ist wichtig – aber auch der innere Schutz (Überspannungsschutzgeräte im Haus) ist entscheidend. Viele Häuser haben nur das eine oder das andere. Beides ist nötig.

Fehler 6: Keine Dokumentation

Nach der Installation brauchen Sie ein Prüfprotokoll. Das ist wichtig für Versicherungen und für zukünftige Wartung. Wir geben Ihnen alles schriftlich.

Checkliste vor dem Start – Das sollten Sie vorbereiten

Wenn Sie uns beauftragen, können Sie schon vorher folgende Punkte klären:

Kleines Lexikon – Fachbegriffe rund um Blitzschutz einfach erklärt

Blitzschutzanlage (BSA)

Das komplette System aus Fangstangen, Ableitungsleitungen, Erdung und Überspannungsschutz. Sie leitet die Energie eines Blitzeinschlags sicher in die Erde ab.

Tiefenerder

Ein Metallstab (bei uns aus feuerverzinktem Stahl), der etwa 9 m tief in den Boden geschlagen wird. Er schafft den Kontakt zur feuchten Tiefenschicht und ermöglicht die Erdung.

Erdungswiderstand

Der elektrische Widerstand zwischen dem Erder und der Erde. Je niedriger dieser Wert, desto besser die Erdung. Wir messen ihn nach der Installation und dokumentieren ihn.

Fangstange

Die oberste Komponente der Blitzschutzanlage – eine Metallstange auf dem Dach, die den Blitz „fangen" soll und die Energie kontrolliert ableitet.

Ableitung

Die Leitungen, die die Blitzenergie vom Dach zur Erde führen. Sie müssen fachgerecht verlegt sein und alle metallischen Teile des Hauses verbinden.

Überspannungsschutz

Elektronische Geräte (Ableiter, Begrenzer) im Sicherungskasten, die Ihre Geräte vor Spannungsspitzen schützen. Wichtig, um TV, Computer und Heizung vor Blitzschäden zu bewahren.

DIN EN 62305

Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und geprüft werden müssen.

Blitzschlagwahrscheinlichkeit

Wie oft ein Gebäude statistisch von einem Blitz getroffen wird. In Brandenburg liegt diese Wahrscheinlichkeit im mittleren bis erhöhten Bereich – ein guter Grund für Blitzschutz.

Potentialausgleich

Die Verbindung aller metallischen Teile des Hauses (Rohre, Schienen, Antennen) zu einem einheitlichen elektrischen Potential. Das verhindert gefährliche Spannungsunterschiede.

Prüfprotokoll

Ein Dokument, das nach der Installation alle Messungen und Prüfungen dokumentiert. Wichtig für Versicherungen und für zukünftige Wartungen.

Warum Sie einen regionalen Fachbetrieb wie die Haushandwerker GmbH wählen sollten

Nähe und kurze Wege

Wir sitzen in Fürstenwalde – nur 15 km von Altlandsberg entfernt. Das bedeutet: schnelle Reaktionszeiten, keine langen Anfahrtskosten, persönlicher Kontakt. Wenn Sie eine Frage haben oder Wartung brauchen, sind wir schnell da.

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung

Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und Meisterbetrieb. Das heißt: Wir kennen die Normen, die Techniken, die regionalen Besonderheiten. Unsere Techniker sind geschult und zertifiziert. Ihre Anlage ist in guten Händen.

Alles aus einer Hand

Wir installieren nicht nur Blitzschutz – wir machen auch Elektroinstallationen, Solaranlagen, Wärmepumpen und mehr. Wenn Sie mehrere Arbeiten haben, ist das praktisch: ein Ansprechpartner, ein Termin, alles koordiniert.

Service und Wartung danach

Nach der Installation ist nicht Schluss. Wir bieten regelmäßige Wartung und Prüfungen an. Wenn etwas erneuert werden muss, kümmern wir uns darum. Wir sind Ihr Partner auf lange Sicht.

Transparenz und Kostenvoranschlag

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen detaillierten Kostenvoranschlag. Sie wissen genau, was Sie bekommen. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen – das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Lange Garantie auf das Material

Alle Komponenten haben eine lange Garantie auf das Material. Das gibt Ihnen Sicherheit – Ihre Blitzschutzanlage ist langfristig geschützt.

Versicherungsfreundlich

Mit einer professionellen Blitzschutzanlage erfüllen Sie oft die Anforderungen Ihrer Versicherung. Manche Versicherungen bieten sogar Prämienrabatte. Wir geben Ihnen alle Unterlagen, die Sie der Versicherung zeigen können.

Mehr zum Thema: Blitzschutz bei Haushandwerker » · Alle Blitzschutz-Ratgeber »

💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag. Wir kommen morgens an, installieren alle Komponenten (Fangstangen, Leitungen, Tiefenerder, Überspannungsschutz) und sind am Abend fertig. Bei größeren oder komplexeren Häusern kann es auch etwas länger dauern – das besprechen wir beim Termin.

Brauche ich eine Genehmigung für Blitzschutz?

Nein, eine Blitzschutzanlage erfordert keine behördliche Genehmigung. Wir empfehlen aber, Ihre Versicherung zu informieren – das kann sich positiv auf Ihre Prämie auswirken.

Funktioniert Blitzschutz auch bei älteren Häusern?

Ja, absolut. Egal ob Ihr Haus aus den 1960ern oder 2020 ist – wir können Blitzschutz installieren. Bei älteren Häusern muss manchmal die Dachstruktur geprüft werden, aber das ist in den allermeisten Fällen kein Problem.

Kann ich Blitzschutz auch mit einer Solaranlage haben?

Ja, und das ist sogar dringend empfohlen! Solaranlagen sitzen auf dem höchsten Punkt des Hauses und locken Blitze an. Mit Blitzschutz ist Ihre PV-Anlage sicher. Wir bauen Blitzschutz oft zusammen mit Solaranlagen ein.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von Hausgröße, Dachtyp, Bodenbeschaffenheit und anderen Faktoren ab. Vor jedem Auftrag erhalten Sie einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine jährliche Sichtprüfung. Wir schauen, ob alle Verbindungen noch in Ordnung sind, ob Korrosion auftritt oder etwas locker ist. Bei Bedarf erneuern wir Komponenten.

Wie lange hält eine Blitzschutzanlage?

Mit guter Wartung 40–50 Jahre und länger. Die Tiefenerder halten oft noch länger. Der Überspannungsschutz im Haus muss nach 15–20 Jahren eventuell erneuert werden – das ist austauschbar.

Was passiert, wenn mein Haus keinen Blitzschutz hat und ein Blitz schlägt ein?

Das ist sehr gefährlich. Der Blitz kann Feuer verursachen, Leitungen zerstören, Menschen verletzen oder töten. Die Brandgefahr ist extrem hoch. Das ist der Grund, warum Blitzschutz so wichtig ist.

Kann ich Blitzschutz auch selbst installieren?

Das würden wir nicht empfehlen. Blitzschutz ist hochspezialisiiert und muss nach DIN EN 62305 installiert werden. Fehler können zu Bränden führen. Vertrauen Sie einem zertifizierten Fachbetrieb.

Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?

Etwa 9 Meter tief. Das ist nötig, um in die feuchten Tiefenschichten des Bodens zu kommen, wo der Erdungswiderstand niedrig genug ist.

Wie viele Tiefenerder braucht mein Haus?

Bei Häusern bis etwa 15 m Breite sind 2 Tiefenerder (an zwei Ecken) ausreichend. Bei größeren Häusern installieren wir 4 Tiefenerder (an allen vier Ecken). Das besprechen wir beim Termin.

Kann man Blitzschutz auch im Winter installieren?

Von Dezember bis Februar ist bei gefrorenem Boden keine Installation möglich – die Tiefenerder lassen sich nicht schlagen. In milderen Wintern (häufig in Brandenburg) können wir auch im Dezember oder Februar arbeiten. Die beste Zeit ist März bis November.

Was ist der Unterschied zwischen äußerem und innerem Blitzschutz?

Äußerer Blitzschutz: Fangstangen, Ableitungsleitungen, Tiefenerder – sie leiten den Blitz ab. Innerer Blitzschutz: Überspannungsschutzgeräte im Haus – sie schützen Ihre Geräte. Beides ist wichtig.

Muss ich mein Haus für die Installation von Blitzschutz aufgraben?

Nein. Wir graben nur kleine Löcher an den Ecken des Hauses, um die Tiefenerder zu schlagen. Die Leitungen verlaufen an der Außenseite des Hauses. Es ist minimal invasiv.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Altlandsberg und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

Kostenlose Beratung anfragen