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Speicher nachrüsten Falkensee – Ihre Schritt-für-Schritt-Anleitung

Veröffentlicht am 26.07.2026 · Aktualisiert am 25.09.2026 · Haushandwerker GmbH · Falkensee · 🕘 ca. 15 Min. Lesezeit
Nachrüstung in Falkensee – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Eine Speicher-Nachrüstung in Falkensee bedeutet, einen Stromspeicher an die bestehende Solaranlage anzuschließen – das dauert 1–2 Tage und erhöht Ihre Unabhängigkeit vom Netz erheblich. Wir begleiten Sie von der kostenlosen Vor-Ort-Beratung über die Planung bis zur Inbetriebnahme. Besonders in Brandenburg lohnt sich das, weil wir die regionalen Besonderheiten (Dachtypen, Netzbetreiber, Wetter) genau kennen.
Auf einen Blick
Typische Speichergröße5–15 kWh (je nach Haushalt und vorhandener PV-Anlage)
Installationsdauer1–2 Tage (Speicheraufbau + elektrische Integration)
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungwartungsarm, regelmäßige Kontrolle empfohlen
MarkenpartnerSENEC, Growatt, SolarEdge
RegionLandkreis Oder-Spree, Falkensee & Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Speicher nachrüsten in Falkensee – was bedeutet das?

Sie haben bereits eine Solaranlage auf dem Dach, nutzen den Strom aber bislang hauptsächlich tagsüber oder speisen ihn ins Netz ein? Eine Speicher-Nachrüstung in Falkensee ändert das: Sie montieren einen Stromspeicher (Batterie) in Ihr Haus, der überschüssigen Solarstrom speichert und ihn dann abends, nachts oder bei schlechtem Wetter zur Verfügung stellt. Das funktioniert mit fast jeder bestehenden Solaranlage – egal ob sie 5 oder 15 Jahre alt ist.

Diese Seite ist für Hausbesitzer in Falkensee und der Umgebung gedacht, die ihre Solaranlage mit einem Speicher aufrüsten möchten. Wir zeigen Ihnen, wie der Prozess funktioniert, worauf es in unserer Region ankommt, welche Technik wir einbauen und wie Sie Ihr Projekt richtig planen.

Nutzen & Vorteile einer Speicher-Nachrüstung

Warum lohnt sich ein Speicher überhaupt? Die Antwort ist einfach: Unabhängigkeit, Komfort und Sicherheit.

Unabhängigkeit vom Stromnetz: Mit einem Speicher nutzen Sie deutlich mehr von Ihrem eigenen Solarstrom selbst – statt ihn zu verkaufen. Abends kochen Sie mit Ihrer Sonne vom Mittag. Im Winter, wenn weniger Strom produziert wird, hilft der Speicher trotzdem. Sie sind weniger abhängig von Strompreiserhöhungen und Netzausfällen.

Komfort im Alltag: Kein Gedanke mehr, wann Sie die Waschmaschine anschalten – der Speicher regelt das intelligent. Die meisten modernen Speichersysteme haben Apps, über die Sie Ihren Stromfluss in Echtzeit sehen. Sie wissen jederzeit, wie viel Strom gerade produziert, gespeichert und verbraucht wird.

Sicherheit bei Stromausfall: Falls das Netz ausfällt (was in Falkensee selten, aber möglich ist), läuft eine normale Solaranlage aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Mit einem Backup-System bleibt Ihr Haus versorgt – Licht, Kühlschrank, Heizung, Internet funktionieren weiter. Das ist ein großer Vorteil, den wir weiter unten ausführlich erklären.

Umwelt und Zukunftssicherheit: Sie nutzen grünen Strom optimal und reduzieren Ihren Stromimport aus dem Netz. Das ist gut für die Bilanz und für die Umwelt. Gleichzeitig sichern Sie sich gegen steigende Stromkosten ab.

Spezifisch für Falkensee: In unserer Region (Havelland, Umgebung von Berlin) scheint die Sonne durchschnittlich 1.600–1.700 Stunden pro Jahr – das ist genug, um einen Speicher sinnvoll zu nutzen. Viele Häuser in Falkensee haben günstige Dachausrichtungen (Süd bis Südwest), die ideal für Solaranlagen sind.

Ablauf der Installation – von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

Wie läuft eine Speicher-Nachrüstung konkret ab? Wir haben den Prozess in einzelne Schritte aufgeteilt, die wir mit Ihnen durchlaufen:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin & Analyse: Wir kommen zu Ihnen nach Hause, schauen sich Ihre bestehende Solaranlage an, prüfen den Dachzustand, die Kabelführung und den Platz für den Speicher (meist Keller oder Hauswirtschaftsraum). Wir fragen nach Ihrem Stromverbrauch, Ihren Zielen und eventuellen Wünschen wie Backup-Funktion. Dieser Termin ist unverbindlich und kostenlos.
  2. Dimensionierung & Systemauswahl: Basierend auf Ihrer Solaranlage und Ihrem Verbrauch empfehlen wir eine passende Speichergröße (z. B. 8 kWh oder 12 kWh). Wir zeigen Ihnen die Optionen unserer Markenpartner SENEC, Growatt oder SolarEdge. Gemeinsam entscheiden Sie, welches System zu Ihnen passt – und ob Backup-Funktion gewünscht ist.
  3. Anmeldung & Genehmigung: Wir kümmern uns um die Anmeldung beim Netzbetreiber (in Falkensee meist Vattenfall oder die lokale Stadtwerke). Das ist notwendig, damit die Speicher-Nachrüstung offiziell registriert wird. Die Genehmigung kommt in der Regel innerhalb von 2–4 Wochen.
  4. Planung & Schaltschema: Unser Elektroinstallateur erstellt ein detailliertes Schaltschema für Ihre Anlage: Wie wird der Speicher mit den Solarmodulen, dem Wechselrichter und Ihrem Hausanschluss verbunden? Welche Kabel, welche Schutzvorrichtungen? Alles nach den aktuellen Normen (DIN, VDE).
  5. Bestellung & Lieferung: Wir bestellen den Speicher und alle nötigen Komponenten. Je nach Hersteller und Verfügbarkeit dauert das 2–4 Wochen. Wir informieren Sie über den Status.
  6. Montage Speicher (1–2 Tage): Unsere Monteure bauen den Speicher auf und platzieren ihn sicher in Ihrem Haus. Das umfasst Aufstellung, Verkabelung, Schutzvorrichtungen und Befestigung. Der Speicher wird mit dem bestehenden Wechselrichter verbunden.
  7. Elektrische Integration & Prüfung (Teil des 1–2-Tage-Aufbaus): Wir verbinden den Speicher mit Ihrer Solaranlage und dem Hausanschluss. Alle Schutzschalter, Leitungsschutzschalter und Fehlerschutzschalter werden korrekt eingestellt. Wir prüfen die Isolationswiderstände, Spannungen und Funktionen.
  8. Inbetriebnahme & Konfiguration: Der Speicher wird in Betrieb genommen. Wir konfigurieren ihn nach Ihren Wünschen (z. B. wie viel Reserve-Kapazität für Backup, wie aggressiv der Speicher laden/entladen soll). Die App wird auf Ihrem Smartphone eingerichtet, damit Sie alles überwachen können.
  9. Schulung & Übergabe: Wir zeigen Ihnen, wie die App funktioniert, wie Sie den Speicher überwachen und was bei Wartung oder Störungen zu tun ist. Sie erhalten alle Unterlagen, Garantiepapiere und Anleitungen. Damit sind Sie fertig – Ihr Speicher läuft!

Regionale Besonderheiten in Falkensee und Brandenburg

Falkensee liegt im Havelland, westlich von Berlin. Das hat für eine Speicher-Nachrüstung konkrete Auswirkungen:

Dachtypen und Dachneigung: In Falkensee dominieren Sattel- und Walmdächer mit Ziegeln oder Faserzementplatten. Die typische Dachneigung liegt zwischen 30–45 Grad – ideal für Solaranlagen. Viele Häuser haben Süd- oder Südwest-Ausrichtung, was optimal ist. Flachdächer sind eher selten, aber auch da können wir Speicher nachrüsten. Wichtig: Wir prüfen den Dachzustand genau, denn der Speicher wird 15–20 Jahre genutzt – da sollte das Dach auch noch halten.

Sonnenstunden und Wetter: Brandenburg hat durchschnittlich 1.600–1.700 Sonnenstunden pro Jahr – das ist etwas weniger als Süddeutschland, aber völlig ausreichend. Im Sommer (Mai–August) gibt es lange, helle Tage mit hohem Stromertrag. Im Winter sinkt die Produktion deutlich, aber auch da hilft ein Speicher, den Ertrag besser zu nutzen. Häufig bewölkte Tage sind normal – der Speicher puffert das ab.

Netzbetreiber und Anmeldung: In Falkensee ist meist Vattenfall (oder die Stadtwerke Falkensee) der Netzbetreiber. Die Anmeldung einer Speicher-Nachrüstung läuft über uns. Vattenfall ist erfahren mit dezentralen Speichersystemen – die Genehmigung kommt zuverlässig. Wir kennen die Anforderungen genau und sparen Ihnen Zeit und Bürokratie.

Anfahrt und Service: Falkensee liegt nur etwa 30 km von unserem Betrieb in Fürstenwalde entfernt. Das bedeutet kurze Fahrtzeiten, schnelle Reaktion bei Fragen und unkomplizierter Service. Wir sind ein regionaler Betrieb – Ihr Ansprechpartner bleibt der gleiche, nicht irgendein Call-Center.

Bausubstanz und Platz: Viele Häuser in Falkensee sind 1960er–1990er Jahre Bauten mit guten Kellerräumen oder Hauswirtschaftsräumen. Der Speicher braucht einen trockenen, frostfreien, belüfteten Ort – das ist in den meisten Häusern vorhanden. Moderne Speicher sind kompakt, nicht größer als ein großer Kühlschrank.

Technik & Qualität: Was wir einbauen

Bei einer Speicher-Nachrüstung kommt es auf die richtige Komponente an. Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen:

SENEC: Deutscher Hersteller, sehr zuverlässig, mit Backup-Option erhältlich. SENEC-Speicher sind lithium-basiert, wartungsarm und haben eine lange Lebensdauer. Die App ist benutzerfreundlich. SENEC bietet auch intelligente Wallbox-Integration für E-Autos.

Growatt: Chinesischer Hersteller, aber mit europäischem Service und guter Qualität. Growatt-Speicher sind kompakt, preiswert in der Anschaffung und ebenfalls mit Backup-Option verfügbar. Sehr zuverlässig, auch bei uns im Einsatz seit vielen Jahren.

SolarEdge: Spezialist für Wechselrichter und Speicher mit hoher Effizienz. SolarEdge-Systeme sind besonders intelligent und ermöglichen Modul-Monitoring (jedes Solarmodul wird einzeln überwacht). Ideal für größere Anlagen.

Lithium-Technologie: Alle unsere Speicher nutzen Lithium-Ionen-Batterien (LiFePO4), nicht Bleisäure. Das bedeutet höhere Effizienz (90–95%), längere Lebensdauer (15–20 Jahre) und kleinere Bauform. Lithium ist der Standard im modernen Stromspeicher.

Dimensionierung: Die Speichergröße hängt von zwei Faktoren ab:

Typisch für Falkensee: Eine bestehende 6-kWp-Solaranlage + ein 10-kWh-Speicher. Das deckt die Grundlast am Abend ab und speichert überschüssigen Mittags-Strom.

Komponente Bedeutung Typische Werte
Speicher-Kapazität Wie viel kWh Strom puffert der Speicher? 5–15 kWh (Haushalt-Standard)
Lade-/Entladeleistung Wie schnell lädt/entlädt der Speicher? 3–6 kW (abhängig vom Modell)
Wirkungsgrad Wie viel % des gespeicherten Stroms kommt raus? 90–95% (Lithium-Standard)
Lebensdauer (Zyklen) Wie oft kann der Speicher geladen/entladen werden? 6.000–10.000 Zyklen (= 15–20 Jahre)
Betriebstemperatur Bei welchen Temperaturen funktioniert der Speicher? -10 °C bis +50 °C (mit Heizung/-Kühlung)
Backup-Funktion Läuft PV bei Stromausfall weiter? Ja, mit SENEC/Growatt + Backup-Modul

Backup: Strom vom Dach auch bei Stromausfall

Das ist eines unserer wichtigsten Themen – und viele Hausbesitzer kennen es noch nicht:

Das Problem: Wenn das Stromnetz ausfällt, schaltet eine normale Solaranlage aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Warum? Damit Techniker, die an den Stromleitungen arbeiten, nicht durch Strom vom Dach verletzt werden. Das ist wichtig für die Sicherheit – aber es bedeutet: Sie sitzen im Dunkeln, obwohl die Sonne scheint.

Die Lösung: Backup-System. Mit einem modernen Backup-System (SENEC oder Growatt mit Backup-Modul) läuft Ihre Solaranlage bei einem Stromausfall weiter. Der Speicher wird vom Netz isoliert und versorgt Ihr gesamtes Haus selbstständig – Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizung, Licht, Internet, alles.

Wie funktioniert das technisch? Das Backup-Modul ist eine intelligente Schalteinheit zwischen Speicher und Hausanschluss. Sobald das Netz ausfällt, erkennt sie das innerhalb von Millisekunden und schaltet den Speicher auf Inselbetrieb um. Die Solaranlage lädt den Speicher, der Speicher versorgt das Haus – komplett unabhängig vom Netz. Sobald das Netz wieder da ist, schaltet das System automatisch zurück.

Was ist wichtig zu wissen: Diese Backup-Funktion gibt es NUR bei einem neuen Speichersystem in Verbindung mit Backup-Modul. Wenn Sie einen älteren Speicher haben (z. B. von vor 5 Jahren), kann der in der Regel nicht nachträglich auf Backup aufgerüstet werden. Wer Backup haben möchte, braucht ein neues Speichersystem – wir empfehlen dann SENEC oder Growatt mit Backup-Option.

Installationsdauer für Backup: Das Backup-Modul wird in einem Tag eingebaut. Der Speicher selbst dauert 1–2 Tage. Zusammen also maximal 2–3 Tage Gesamtaufwand.

Ist das sinnvoll? In Falkensee und Brandenburg gibt es nicht ständig Stromausfälle – aber wenn es passiert (Unwetter, Leitungsschaden), dann hilft Backup enorm. Wer ein Home Office hat, Medizingeräte nutzt oder einfach mehr Sicherheit möchte, sollte Backup ernsthaft erwägen. Wir beraten Sie gerne dazu.

Voraussetzungen & Planung: Was muss vor der Nachrüstung geklärt werden?

Nicht jede Solaranlage eignet sich für jeden Speicher. Wir prüfen folgende Punkte:

1. Alter und Typ der bestehenden Solaranlage: Wie alt sind Ihre Module und Ihr Wechselrichter? Moderne Speicher funktionieren mit fast allen Wechselrichtern – aber ältere Geräte (vor 2010) können Probleme bereiten. Wir prüfen das kostenlos.

2. Wechselrichter-Kompatibilität: Der Speicher muss mit Ihrem Wechselrichter kommunizieren können. Manche älteren Wechselrichter haben keinen Speicher-Anschluss – dann müssen wir eventuell einen Hybrid-Wechselrichter einbauen (das ist ein Wechselrichter, der Speicher verwaltet). Das ist ein zusätzlicher Aufwand, aber machbar.

3. Platz im Haus: Der Speicher braucht einen trockenen, belüfteten, frostfreien Ort. Keller, Hauswirtschaftsraum, Garage (wenn beheizt) – alles möglich. Wir vermessen den Platz und klären, ob alles passt.

4. Stromverbrauch und Nutzungsverhalten: Wie viele Personen wohnen im Haus? Gibt es Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe oder E-Auto? Das beeinflusst die Speichergröße. Wir fragen detailliert nach, damit die Dimensionierung stimmt.

5. Dachzustand: Der Speicher wird 15–20 Jahre genutzt. Ist Ihr Dach noch in Ordnung? Wenn die Dacheindeckung bald erneuert werden muss, sollten Sie das vorher machen – sonst müssen wir die Solaranlage demontieren und wieder montieren.

6. Netzanmeldung und Genehmigung: Wir kümmern uns darum. Bei einer Nachrüstung ist die Genehmigung in der Regel problemlos – es ist keine neue Solaranlage, nur ein Speicher.

7. Elektrische Infrastruktur: Sind die Leitungen im Haus noch in Ordnung? Gibt es genug Platz im Sicherungskasten für neue Schutzschalter? Das prüfen wir ebenfalls.

Der richtige Zeitpunkt – Jahreszeiten und Planungsvorlauf in Brandenburg

Wann sollten Sie eine Speicher-Nachrüstung planen?

Beste Jahreszeit: Mai bis September. In diesen Monaten ist das Wetter stabil, die Handwerker sind weniger überlastet, und Sie profitieren sofort von hohen Sonnenständen und langen Tagen. Die Speicher-Nachrüstung ist auch im Winter möglich – aber die Erträge sind niedrig, Sie sehen den Nutzen erst im Frühling.

Planungsvorlauf: 6–8 Wochen. Rechnen Sie mit folgenden Zeiten:

Wenn Sie jetzt (z. B. im Januar) anfangen zu planen, können Sie im März/April schon Strom speichern.

Spezifisch für Brandenburg: Winter (November–Februar) ist weniger ideal, weil die Sonneneinstrahlung gering ist. Die Solaranlage produziert dann nur 30–40% der Sommermenge. Ein Speicher hilft trotzdem, aber die Freude am Speicher ist größer, wenn Sie ihn im Sommer voll nutzen können.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Falkensee

Ausgangslage: Familie M. (4 Personen) hat 2015 eine 5-kWp-Solaranlage mit SMA-Wechselrichter aufs Dach gebaut. Im Sommer produziert die Anlage 20–25 kWh pro Tag, aber die Familie ist tagsüber bei der Arbeit und in der Schule. Der Strom wird ins Netz eingespeist. Abends braucht die Familie Strom vom Netz – das kostet.

Problem: Der Strompreis ist gestiegen. Familie M. überlegt, wie sie weniger vom Netz kaufen kann.

Lösung: Wir empfehlen einen 10-kWh-SENEC-Speicher. Der passt perfekt zur 5-kWp-Anlage. Der SMA-Wechselrichter ist kompatibel, der Speicher wird im Keller platziert (trocken, belüftet, 15 °C ganzjährig).

Ablauf: Februar: Kostenloser Vor-Ort-Termin. Wir besprechen auch die Backup-Option – Familie M. entscheidet sich dafür, weil sie im Home Office arbeitet und Sicherheit wichtig ist. März: Anmeldung beim Netzbetreiber, Bestellung des SENEC mit Backup-Modul. April: Speicher kommt an, wir bauen ihn in 2 Tagen auf und integrieren das Backup-Modul (1 Tag). Mai: Inbetriebnahme. Familie M. sieht sofort in der App, wie der Speicher lädt und entlädt.

Ergebnis nach 6 Monaten (Mai–Oktober): Der Speicher lädt sich täglich mit Solarstrom auf. Abends versorgt er die Familie mit Strom – Küche, Waschmaschine, Heizung, TV, alles vom Dach. Der Netz-Import ist um etwa 60% gesunken. Im Juli gibt es ein Gewitter mit Stromausfall – aber bei Familie M. läuft alles weiter. Der Speicher versorgt das ganze Haus, die Solaranlage lädt weiter. Nach 3 Stunden kommt das Netz zurück. Familie M. ist begeistert.

Das Wichtigste: Familie M. hat nicht versucht, den Speicher selbst zu planen. Sie haben uns angerufen, wir haben alles analysiert, geplant und eingebaut – aus einer Hand. Das spart Zeit und Fehler.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

In 20+ Jahren Erfahrung haben wir gesehen, welche Fehler Hausbesitzer machen – und wie wir sie vermeiden:

Fehler 1: Falsche Speichergröße. Manche bestellen einen 5-kWh-Speicher für eine 10-kWp-Anlage. Das ist zu klein – der Speicher ist ständig voll und kann nicht alles speichern. Andere nehmen einen 20-kWh-Speicher für eine kleine 3-kWp-Anlage – das ist Overkill und wird nie vollgeladen. Wir dimensionieren richtig.

Fehler 2: Falscher Platz. Der Speicher im feuchten Keller, im unbeheizten Schuppen oder in der Garage ohne Isolierung – das schadet der Batterie. Lithium-Speicher mögen Temperaturen zwischen 5 und 40 °C. Wir wählen den Platz richtig.

Fehler 3: Keine Genehmigung einholen. Manche denken, eine Speicher-Nachrüstung braucht keine Anmeldung. Das ist falsch – die Anmeldung beim Netzbetreiber ist Pflicht. Wir machen das für Sie.

Fehler 4: Incompatible Wechselrichter. Der alte Wechselrichter hat keinen Speicher-Anschluss, und niemand hat das vorher geprüft. Dann muss ein neuer Wechselrichter rein – teuer und zeitaufwendig. Wir prüfen das vorher.

Fehler 5: Zu billige Komponenten. Es gibt billige Speicher aus China ohne Service. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin – aber wir empfehlen nur Marken, die wir kennen und die lange Garantie auf das Material bieten.

Fehler 6: Keine Backup-Planung. Wer Backup möchte, merkt zu spät, dass der alte Speicher das nicht kann. Backup gibt es nur mit neuen Systemen. Wenn Backup wichtig für Sie ist, sagen Sie das sofort – dann planen wir richtig.

Fehler 7: Dachzustand ignorieren. Das Dach wird erneuert, während der Speicher schon 5 Jahre läuft – dann muss die ganze Solaranlage runter und wieder rauf. Das hätte man vorher klären müssen.

Checkliste vor dem Start

Nutzen Sie diese Checkliste, um sich auf die Speicher-Nachrüstung vorzubereiten:

Kleine Lexikon: Fachbegriffe erklärt

Stromspeicher / Batterie

Ein Stromspeicher ist eine Batterie, die Solarstrom zwischenspeichert. Sie lädt sich tagsüber auf, wenn die Sonne scheint, und gibt den Strom abends und nachts ab. Moderne Stromspeicher nutzen Lithium-Ionen-Technologie (LiFePO4), nicht Bleisäure.

Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom von den Solarmodulen in Wechselstrom um, den Sie im Haus nutzen können. Ein Hybrid-Wechselrichter kann auch einen Speicher verwalten – er lädt und entlädt die Batterie intelligent.

kWp (Kilowatt-Peak)

Das ist die maximale Leistung einer Solaranlage unter idealen Bedingungen (klarer Himmel, senkrechte Sonneneinstrahlung). Eine 5-kWp-Anlage produziert unter idealen Bedingungen 5 Kilowatt Leistung – in der Realität ist es weniger.

kWh (Kilowattstunde)

Die Einheit für Strommengen. 1 kWh ist die Energiemenge, die eine 1-kW-Anlage in einer Stunde produziert. Ein Haushalt verbraucht im Schnitt 3.000–5.000 kWh pro Jahr.

Speicherkapazität

Die Menge Strom, die der Speicher maximal speichern kann, gemessen in kWh. Ein 10-kWh-Speicher puffert 10 Kilowattstunden – das reicht für etwa 8–10 Stunden Haushaltsverbrauch.

Lade-/Entladeleistung

Wie schnell der Speicher laden und entladen kann, gemessen in kW. Eine hohe Leistung (z. B. 6 kW) bedeutet, dass der Speicher schnell Strom aufnehmen und abgeben kann – wichtig, wenn Sie viele große Verbraucher haben.

Wirkungsgrad

Der Prozentsatz des Stroms, der aus dem Speicher wieder rauskommt. Ein Wirkungsgrad von 90% bedeutet: Von 100 kWh, die Sie reinspeichern, kommen 90 kWh wieder raus. 10% gehen als Wärme verloren (normal).

Zyklen

Ein Zyklus ist eine vollständige Lade-Entlade-Runde. Ein Speicher mit 8.000 Zyklen kann 8.000 Mal vollständig auf- und entladen werden – das entspricht etwa 15–20 Jahren Nutzung.

Backup-Funktion

Eine intelligente Schalteinheit, die bei Stromausfall erkennt, dass das Netz weg ist, und den Speicher auf Inselbetrieb schaltet. Die Solaranlage lädt den Speicher, der Speicher versorgt das Haus – komplett unabhängig vom Netz. Nur mit neuen Speichersystemen (SENEC, Growatt) möglich.

Warum ein regionaler Fachbetrieb – unsere Stärke

Sie könnten einen Speicher auch online bestellen und einen billigen Monteur nehmen. Warum sollten Sie stattdessen zu uns kommen?

Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung. Das bedeutet: Wir kennen die Normen (DIN, VDE), wir haben Haftpflichtversicherung, und wir dürfen elektrische Arbeiten legal durchführen. Nicht jede Firma darf einen Speicher anschließen.

Wir sind regional. Falkensee liegt nur 30 km von unserem Betrieb in Fürstenwalde entfernt. Das bedeutet kurze Fahrtzeiten, schnelle Reaktion, und Sie kennen Ihren Ansprechpartner persönlich. Nicht irgendein Call-Center, sondern der Chef oder sein Team.

Wir machen alles aus einer Hand. Beratung, Planung, Anmeldung beim Netzbetreiber, Montage, Inbetriebnahme, Service danach – alles bei uns. Sie haben nur einen Ansprechpartner, nicht fünf verschiedene Firmen.

Wir kennen die regionalen Besonderheiten. Wie sieht es mit Vattenfall und der Netzanmeldung in Falkensee aus? Welche Dachtypen sind häufig? Wie sind die Sonnenstunden in Brandenburg? Wir kennen das alles aus Erfahrung.

Wir bieten lange Garantie auf das Material. Nicht auf die Montage – aber auf die Komponenten. Das gibt Ihnen Sicherheit.

Wir beraten kostenlos und unverbindlich. Sie zahlen nichts für den Vor-Ort-Termin, die Analyse und das Angebot. Erst wenn Sie Ja sagen, wird es ernst.

Wir sind Markenpartner. Wir arbeiten mit SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – bewährte Hersteller mit Support und Garantie. Nicht irgendwelche No-Name-Speicher.

Kurz: Wir nehmen Ihnen die Komplexität ab. Sie müssen sich nicht selbst mit Normen, Netzbetreibern und Kompatibilität herumschlagen – wir machen das für Sie.

Mehr zum Thema: Nachrüstung bei Haushandwerker » · Alle Nachrüstung-Ratgeber »

Häufige Fragen

Wie lange dauert die gesamte Speicher-Nachrüstung von Anfang bis Ende?

Von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme rechnen Sie mit 6–8 Wochen (Beratung 1 Woche, Genehmigung 2–4 Wochen, Bestellung/Lieferung 2–4 Wochen, Montage 1–2 Tage). Die reine Montage dauert 1–2 Tage.

Funktioniert die Speicher-Nachrüstung auch mit meiner älteren Solaranlage?

In den meisten Fällen ja. Wir prüfen kostenlos, ob Ihr Wechselrichter mit einem Speicher kompatibel ist. Ältere Wechselrichter (vor 2010) können Probleme machen – dann installieren wir eventuell einen neuen Hybrid-Wechselrichter. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Wie viel Platz braucht der Speicher im Haus?

Ein moderner Stromspeicher ist etwa so groß wie ein großer Kühlschrank (ca. 1,2 m hoch, 0,6 m breit, 0,3 m tief). Er braucht einen trockenen, belüfteten, frostfreien Ort – Keller, Hauswirtschaftsraum oder beheizte Garage sind ideal.

Was passiert bei einem Stromausfall – läuft meine Solaranlage weiter?

Nein, eine normale Solaranlage mit Speicher schaltet bei Stromausfall aus Sicherheitsgründen ab. Mit einem Backup-System (SENEC oder Growatt mit Backup-Modul) läuft die Anlage weiter und versorgt Ihr Haus selbstständig. Das ist ein großer Vorteil, wenn Sie Sicherheit wichtig ist.

Kann ich Backup bei meinem vorhandenen Speicher nachrüsten?

In der Regel nein. Backup-Funktion gibt es nur mit neuen Speichersystemen (SENEC oder Growatt) und einem Backup-Modul. Ältere Speicher können das nicht nachträglich bekommen. Wenn Backup wichtig für Sie ist, brauchen Sie einen neuen Speicher mit Backup-Option.

Wie groß sollte mein Speicher sein?

Das hängt von Ihrer Solaranlage und Ihrem Stromverbrauch ab. Typisch: 5–15 kWh für einen Haushalt. Eine 6-kWp-Solaranlage passt gut zu einem 8–10-kWh-Speicher. Wir dimensionieren das kostenlos für Sie.

Brauche ich eine Genehmigung für die Speicher-Nachrüstung?

Ja, die Speicher-Nachrüstung muss beim Netzbetreiber (in Falkensee meist Vattenfall) angemeldet werden. Das ist aber unkompliziert – wir kümmern uns darum. Die Genehmigung kommt in der Regel innerhalb von 2–4 Wochen.

Wie lange hält ein Stromspeicher?

Ein moderner Lithium-Speicher hält 15–20 Jahre. Die Batterie verliert im Laufe der Zeit etwas Kapazität (nach 20 Jahren noch ca. 80%), aber das ist normal. Wir bieten lange Garantie auf das Material.

Kann ich den Speicher selbst installieren?

Nein, die Installation muss ein eingetragener Elektrofachbetrieb machen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wichtig für Ihre Sicherheit. Wir machen das für Sie.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Speichergröße, Ihrem Wechselrichter und den Installationsbedingungen ab.

Kann ich mit dem Speicher mein E-Auto laden?

Ja, mit einer intelligenten Wallbox können Sie den Speicher zum Laden des E-Autos nutzen. Das optimiert den Stromfluss – tagsüber lädt die Solaranlage den Speicher und das Auto, abends lädt der Speicher das Auto. Das ist sehr effizient. Wir beraten Sie dazu.

Wie oft muss der Speicher gewartet werden?

Lithium-Speicher sind wartungsarm. Eine regelmäßige Kontrolle (jährlich) ist sinnvoll, damit alles optimal läuft. Wir bieten Wartungspakete an.

Funktioniert der Speicher auch im Winter?

Ja, aber weniger effektiv als im Sommer. Im Winter produziert die Solaranlage weniger Strom – der Speicher hilft trotzdem, den Ertrag besser zu nutzen. Im Sommer sehen Sie den großen Nutzen.

Kann ich mehrere Speicher parallel betreiben?

Ja, das ist möglich – aber selten nötig. Wir dimensionieren den Speicher so, dass einer ausreicht. Wenn Sie später mehr Kapazität brauchen, können Sie in manchen Fällen erweitern. Das besprechen wir bei der Planung.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Nachrüstung in Falkensee und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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