Photovoltaik Lübben: der ehrliche Ratgeber vom Fachbetrieb

Photovoltaik in Lübben – was Sie wirklich wissen müssen
Photovoltaik in Lübben ist längst keine Zukunftsvision mehr – es ist eine solide, bewährte Investition in die Gegenwart. Lübben liegt im Landkreis Oder-Spree, etwa 60 km südöstlich von Berlin, und profitiert von den typischen Bedingungen Brandenburgs: ausreichend Sonnentage, flache bis moderate Dachneigungen und ein stabiles Stromnetz. Wir von der Haushandwerker GmbH haben in den letzten 20 Jahren hunderte von Anlagen in dieser Region geplant, gebaut und betreut – und wissen genau, worauf es ankommt.
Diese Seite ist für jeden geschrieben, der sich fragt: Macht eine Solaranlage bei mir Sinn? Wie läuft das ab? Was muss ich vorher wissen? Wir beantworten alle diese Fragen ehrlich und konkret – ohne Verkaufsgerede, dafür mit echtem Handwerks-Know-how.
Nutzen und Vorteile einer Photovoltaikanlage in Lübben
Lassen Sie uns mit dem Kern beginnen: Warum lohnt sich eine Solaranlage überhaupt?
Unabhängigkeit vom Stromnetz
Die erste und offensichtlichste Sache: Sie produzieren Ihren Strom selbst. Das bedeutet nicht, dass Sie völlig unabhängig werden – aber Sie reduzieren Ihre Abhängigkeit vom öffentlichen Netz erheblich. Im Sommer, wenn die Sonne am stärksten scheint, kann eine gut dimensionierte Anlage locker 80 bis 100 Prozent Ihres Tagesbedarfs decken. Im Winter fällt die Quote, klar. Aber auch da hilft ein Speichersystem.
Planbare, stabile Stromversorgung
Mit einer Solaranlage wissen Sie, dass Sie Strom haben – egal, wie die Großwetterlage ist. Sie sind weniger anfällig für Netzausfälle oder Versorgungsstörungen. Besonders in ländlicheren Gegenden wie rund um Lübben ist das ein echter Vorteil.
Komfort und Kontrollierbarkeit
Ein Speichersystem (Batterie) macht die ganze Sache noch praktischer. Sie laden tagsüber auf, nutzen morgens und abends, und haben eine Reserve für Notfälle. Mit modernen Überwachungssystemen sehen Sie jederzeit auf dem Smartphone, wie viel Sie gerade produzieren und verbrauchen.
Umweltverantwortung
Kein Mensch braucht Ihnen zu erzählen, dass Solarstrom klimafreundlich ist. Aber es geht um mehr als das: Sie unterstützen die Energiewende konkret, Sie reduzieren Ihre persönliche CO₂-Bilanz massiv, und Sie zeigen, dass dezentrale Energieversorgung funktioniert.
Wertsteigerung der Immobilie
Ein Haus mit eigener Solaranlage und modernem Speicher ist attraktiver am Markt. Käufer und Mieter sehen: hier ist jemand energiebewusst, zukunftsorientiert, und die Nebenkosten sind kalkulierbar.
Langfristige Sicherheit
Solarmodule sind extrem langlebig – 30, 40 Jahre sind völlig normal. Sie investieren in Stabilität, nicht in kurzfristige Mode.
Der Ablauf: So entsteht Ihre Photovoltaikanlage Schritt für Schritt
Viele Hausbesitzer wissen gar nicht, wie konkret der Prozess aussieht. Hier ist die ehrliche Antwort – von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme:
- Kostenlose Vor-Ort-Beratung und Aufmaß Das ist der erste Termin bei uns. Wir kommen zu Ihnen nach Lübben, schauen sich Ihr Dach an, prüfen die Ausrichtung, die Verschattung, die Statik, den Zustand der Ziegel oder Bleche. Wir messen auf, machen Fotos, und dokumentieren alles. Dabei sprechen wir auch über Ihren Stromverbrauch, Ihre Vorstellungen und Ihre Ziele. Dieser Termin ist komplett kostenlos und unverbindlich – da gibt es keine Überraschungen.
- Planung und Konzepterstellung Nach dem Termin gehen wir ins Büro und entwerfen Ihre Anlage. Wie viele Module? Welcher Speicher? Welcher Wechselrichter? Wo genau montiert man am besten? Wir nutzen dabei die Daten aus Lübben (Sonnenstunden, Dachneigung, Himmelsrichtung) und Ihren persönlichen Verbrauch. Heraus kommt ein konkreter Plan mit Zeichnungen, Schaltplänen und einer klaren Aussage, was Sie erwarten können.
- Genehmigung und behördliche Anmeldung Jede Solaranlage muss beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden – in Lübben ist das in der Regel die Stadtwerke oder ein regionaler Versorger. Wir kümmern uns um alle Formulare. Auch das Bauamt muss in vielen Fällen informiert werden. Wir wissen, was nötig ist, und machen es. Wartezeit: normalerweise 2–4 Wochen.
- Vorbereitung und Materialbestellung Sobald die Genehmigung da ist, bestellen wir alle Komponenten – Module, Wechselrichter, Speicher (falls gewünscht), Kabel, Befestigungen, alles. Wir arbeiten mit etablierten Herstellern zusammen: SENEC für Speicher, Growatt und SolarEdge für Wechselrichter, hochwertige Module von bekannten Marken. Die Lieferzeiten sind derzeit stabil, meist 3–6 Wochen.
- Vorbereitung des Dachs und Statikprüfung Bevor wir montieren, prüfen wir nochmal die Dachstatik. Ein modernes Dach in Lübben trägt locker 20–30 kg/m² zusätzlich – das ist kein Problem. Aber wir wollen es wissen. Falls das Dach saniert werden muss, klären wir das vorher ab. Alte, morsches Holzwerk ist selten – aber wenn, dann müssen wir das ansprechen.
- Montage der Module und Struktur Der eigentliche Installationstag (oder mehrere Tage). Unsere Monteure kommen mit Gerüst, Werkzeug und allen Komponenten. Sie befestigen die Schienen, montieren die Module, verlegen die Kabel. Das geht schnell, ist aber handwerklich anspruchsvoll. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus-System (8–12 Module) dauert 2–3 Tage. Größere Anlagen entsprechend länger.
- Installation der Elektrik: Wechselrichter, Speicher, Kabel Parallel oder danach kommt die Elektrik. Der Wechselrichter wird installiert (meist im Keller oder an der Außenwand), der Speicher (falls vorhanden) aufgestellt und angeschlossen, alle Kabel verlegt, die Erdung hergestellt, die Sicherungen montiert. Das ist die Domäne unserer Elektroinstallateure – wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb, das ist nicht einfach jeder Handwerker.
- Inbetriebnahme und Abnahme Sobald alles sitzt, machen wir eine komplette Funktionsprüfung: Spannungsprüfung, Isolationsprüfung, Erdungsprüfung, Simulation von Fehlerfällen. Wir prüfen, ob die Anlage wie geplant arbeitet, ob die Monitoring-App lädt, ob alles sicher ist. Erst dann geben wir Freigabe.
- Anmeldung beim Netzbetreiber und Inbetriebnahme Die letzte Hürde: Der Netzbetreiber muss der Anlage grünes Licht geben. Das dauert meist 1–2 Wochen. Dann bekommen Sie einen Freischaltcode, und Ihre Anlage speist Strom ins Netz ein. Fertig.
Die gesamte Dauer vom ersten Termin bis zur Inbetriebnahme: 2–4 Monate. Nicht schneller, nicht langsamer – das ist realistisch.
Regionale Besonderheiten in Lübben und Umgebung
Lübben ist keine Großstadt, und das ist auch gut so. Aber es hat regionale Eigenheiten, die für eine Solaranlage relevant sind.
Dachtypen rund um Lübben
Die meisten Häuser in Lübben sind älter – 1950er bis 1990er Jahre. Das bedeutet meist: Ziegeldächer, Steildächer mit 35–45 Grad Neigung, Süd- oder Südwest-Ausrichtung. Das ist eigentlich ideal für Photovoltaik. Moderne Häuser haben oft flachere Dächer oder sogar Flachdächer – auch kein Problem, nur andere Montage-Systeme.
Sonnenstunden und Wetter in Brandenburg
Lübben liegt in Brandenburg, und Brandenburg ist nicht gerade die Mittelmeer-Region. Aber: Im Durchschnitt scheint die Sonne hier 1.700–1.750 Stunden pro Jahr. Das ist völlig ausreichend. Im Sommer (Mai bis August) sind es 200–250 Sonnenstunden pro Monat. Im Winter (Dezember/Januar) nur 30–50. Das ist völlig normal für Deutschland und bei der Planung eingerechnet.
Netzbetreiber und Anmeldung
In Lübben ist der Netzbetreiber unterschiedlich – je nach genauer Adresse. Meist sind es die Stadtwerke Lübben, teilweise auch die Lausitzer Energie Bergbau AG (LEAG) oder andere regionale Versorger. Wir kennen alle und wissen, was jeder braucht. Die Anmeldung ist Routine.
Anfahrt und Vor-Ort-Service
Lübben liegt ca. 60 km von unserem Standort in Fürstenwalde entfernt – das ist für uns eine normale Anfahrt. Wir sind regelmäßig in der Gegend, wir kennen die Straßen, und wir haben eine schnelle Reaktionszeit, falls mal etwas ist. Das ist ein echter Vorteil eines regionalen Betriebs gegenüber großen Konzernen von weither.
Technik und Qualität: Das steckt in einer modernen Solaranlage
Lassen Sie uns einen Blick unter die Haube werfen. Was sind die Komponenten, und worauf kommt es an?
Die Solarmodule
Das sind die schwarzen Platten auf dem Dach. Modern sind das Silizium-Solarzellen, meist 400–450 Watt pro Modul. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus-System hat 8–15 Module. Die Module selbst sind extrem robust – Hagel, Schnee, Wind, Regen: alles kein Problem. Sie halten 30+ Jahre, und die Leistung sinkt minimal (ca. 0,5 % pro Jahr). Wir verwenden nur Module von etablierten Herstellern – keine No-Name-Produkte aus unbekannten Quellen.
Der Wechselrichter
Das ist das Herz der Anlage. Die Module produzieren Gleichstrom, aber Ihr Haus braucht Wechselstrom. Der Wechselrichter macht die Umwandlung. Moderne Wechselrichter sind intelligent – sie optimieren die Leistung, sie passen sich an die Netzfrequenz an, sie haben Überlastschutz. Wir setzen auf Growatt und SolarEdge – beide Hersteller sind zuverlässig und haben gute Service-Netzwerke.
Der Speicher (Batterie)
Nicht obligatorisch, aber sehr praktisch: ein Stromspeicher. Das ist eine Lithium-Batterie (meist), die tagsüber aufgeladen wird und abends/nachts Strom abgibt. Typische Größen: 5–15 kWh für Einfamilienhäuser. SENEC und Growatt sind hier unsere Partner. Ein guter Speicher hält 10+ Jahre und behält 80 % seiner Kapazität.
Kabel, Sicherungen, Erdung
Das klingt unsexy, ist aber entscheidend. Alle Kabel müssen die richtige Querschnittsfläche haben (kein Unterdimensionieren!), alle Sicherungen müssen passen, die Erdung muss fehlerfrei sein. Das ist der Bereich, wo Pfusch am meisten schadet. Wir sind Elektroinstallationsbetrieb – das ist unser Handwerk.
Monitoring und Überwachung
Moderne Anlagen haben ein Monitoring-System. Sie sehen auf Ihrem Smartphone in Echtzeit, wie viel Strom Sie gerade produzieren, wie viel Sie verbrauchen, wie viel der Speicher geladen ist. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein Frühwarnsystem: Wenn etwas nicht stimmt, sehen Sie es sofort.
| Komponente | Typischer Wert (Einfamilienhaus 8–12 kWp) | Lebensdauer / Haltbarkeit |
|---|---|---|
| Solarmodule | 400–450 W pro Modul, 8–15 Stück | 30+ Jahre |
| Wechselrichter | 8–15 kW Leistung | 15–20 Jahre |
| Speicher (optional) | 5–15 kWh Kapazität | 10+ Jahre |
| Kabel, Sicherungen, Erdung | Nach DIN VDE Norm | 20+ Jahre |
| Befestigungsmaterial | Edelstahl oder verzinkt | 30+ Jahre |
Voraussetzungen und Planung: Was muss ich vorher wissen?
Nicht jedes Haus ist gleich. Hier sind die Dinge, die wir vorher prüfen:
Dachzustand und Alter
Das Dach sollte noch mindestens 15–20 Jahre halten. Wenn eine Dachsanierung ansteht, macht es Sinn, diese vorher zu machen – dann montieren wir die Module auf dem neuen Dach. Ein altes, morsches Dach ist ein Problem, aber in Lübben selten.
Dachfläche und Ausrichtung
Ideal: Süd- oder Südwest-Ausrichtung, Dachneigung 30–40 Grad. Aber auch Ost- oder Westdächer funktionieren – nur mit etwas weniger Ertrag. Flachdächer: auch kein Problem, nur andere Montage. Wir prüfen das vor Ort.
Verschattung
Bäume, Nachbarhäuser, Schornsteine: alles kann Schatten werfen. Im Winter ist Schatten weniger dramatisch, im Sommer mehr. Wir machen eine Schattenanalyse und sagen Ihnen, wie sehr das den Ertrag beeinflusst.
Dachstatik
Ein modernes Dach trägt locker die Last einer Solaranlage (ca. 20–30 kg/m²). Aber wir prüfen das. Alte Holzdachkonstruktionen können manchmal ein Problem sein – aber da gibt es Lösungen (leichtere Module, andere Montage).
Stromverbrauch und Lastprofil
Wie viel Strom verbrauchen Sie? Das ist die Grundlage für die Dimensionierung. Ein Haushalt mit 4 Personen verbraucht meist 4.000–5.000 kWh pro Jahr. Ein Single-Haushalt 2.000–2.500 kWh. Das bestimmt die Größe der Anlage.
Netzanbindung
Ihr Haus muss an das Stromnetz angebunden sein – das ist in Lübben überall der Fall. Der Netzbetreiber muss die Anlage akzeptieren. Das ist normalerweise kein Problem, aber wir klären es ab.
Finanzielle Planung
Hier können wir nicht in Geldbeträgen sprechen, aber Sie sollten wissen: Eine gute Anlage ist eine langfristige Investition. Die Planung und Finanzierung klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte ich starten?
Gibt es einen besten Zeitpunkt? Ja und nein.
Jahreszeiten in Brandenburg
Theoretisch könnten wir das ganze Jahr über montieren. Praktisch ist es im Sommer (Mai–September) einfacher: besseres Wetter, längere Tage, weniger Schnee. Im Winter ist es möglich, aber ungemütlicher und langsamer.
Planungsvorlauf
Von der Idee bis zur Inbetriebnahme sollten Sie mit 2–4 Monaten rechnen. Wenn Sie jetzt im Frühjahr starten, können Sie im Sommer bereits Strom produzieren. Das ist schön – aber nicht zwingend nötig. Auch eine Inbetriebnahme im Herbst ist völlig ok.
Behördliche Fristen
Die Genehmigung dauert 2–4 Wochen. Die Lieferzeiten für Komponenten sind derzeit stabil. Es gibt keine großen Engpässe wie noch vor 2–3 Jahren. Wir können realistisch planen.
Persönliche Lebenssituation
Der beste Zeitpunkt ist dann, wenn Sie selbst bereit sind. Wenn Sie gerade renovieren oder sanieren, ist eine Solaranlage eine gute Ergänzung. Wenn Sie das Haus gerade gekauft haben, auch. Es gibt keine Eile – aber es gibt auch keinen Grund zu warten.
Praxis-Beispiel: So sieht es bei einer echten Familie aus
Familie M. aus Lübben-Süd: Einfamilienhaus, Baujahr 1985, Südost-Dach, vier Personen, Stromverbrauch ca. 4.500 kWh/Jahr. Im März 2023 rief die Familie uns an. Wir waren zwei Wochen später vor Ort, haben das Dach vermessen, die Verschattung analysiert, den Stromverbrauch dokumentiert. Unser Ergebnis: Eine 10 kWp-Anlage (25 Module) mit 8 kWh Speicher macht Sinn. Genehmigung kam nach 3 Wochen. Material war nach 5 Wochen da. Montage: 3 Tage. Inbetriebnahme im Juni 2023. Seither produziert die Familie im Sommer 60–70 % ihres Strombedarfs selbst, im Winter 20–30 %. Der Speicher puffert die Mittags-Spitze ab. Im Monitoring-App sieht die Familie täglich, wie viel sie produziert. Besonders im Sommer, wenn die Sonne um 5 Uhr aufgeht und um 21 Uhr untergeht, ist der Ertrag beeindruckend. Die Familie ist zufrieden und würde jederzeit wieder mit uns arbeiten.
Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten
In 20 Jahren haben wir viel gesehen – auch Fehler. Hier sind die häufigsten:
Zu kleine Anlage dimensionieren
Manche Hausbesitzer wollen sparen und lassen eine Anlage bauen, die nur 50 % des Verbrauchs deckt. Das ist ok, aber oft ein Fehler – weil die Kosten für die Installation kaum sinken, aber der Ertrag deutlich sinkt. Eine größere Anlage ist oft sinnvoller.
Speicher vergessen
Ein Speicher kostet extra, aber er macht den Unterschied zwischen 30 % Eigenverbrauch und 70 % Eigenverbrauch. Ohne Speicher nutzen Sie viel Strom tagsüber nicht – er fließt ins Netz ab. Mit Speicher nutzen Sie ihn abends.
Billig-Module oder billige Wechselrichter
Ja, es gibt günstigere Komponenten. Aber dann sitzen auf Ihrem Dach 30 Jahre lang Geräte, deren Service-Netzwerk zusammenbricht. Das ist Sparsamkeit am falschen Ende. Wir verwenden etablierte Marken – das ist aufwendiger, aber sicherer.
Unzureichende Planung
Manche Betriebe montieren einfach drauflos, ohne vorher richtig zu messen und zu planen. Dann sitzt die Anlage schräg, oder der Wechselrichter ist an der falschen Stelle. Das ist unprofessionell. Wir planen vorher genau.
Schlechte Elektrik-Installation
Das ist der größte Fehler. Falsche Kabelquerschnitte, fehlende Erdung, schlechte Sicherungen – das führt zu Bränden oder Ausfällen. Deshalb müssen Sie einen eingetragenen Elektroinstallationsbetrieb nehmen, nicht irgendeinen Dachdecker, der "auch" Solaranlagen macht.
Keine Wartung
Eine Solaranlage braucht nicht viel Wartung – aber etwas. Einmal pro Jahr sollte eine Sichtprüfung stattfinden. Wenn der Speicher älter wird, sollte man die Batterie-Gesundheit prüfen. Wir bieten Wartungsverträge an.
Checkliste: Das sollten Sie vor dem Start geklärt haben
- ☐ Dachzustand und Alter überprüft (sollte noch 15+ Jahre halten)
- ☐ Stromverbrauch der letzten 12 Monate dokumentiert (Jahresabrechnung)
- ☐ Dachausrichtung und Neigung bekannt (Süd/Südost/Südwest ideal)
- ☐ Große Bäume oder Nachbarhäuser in der Nähe identifiziert (Schattenwurf)
- ☐ Netzbetreiber geklärt (Stadtwerke, LEAG, andere?)
- ☐ Entscheidung: Mit oder ohne Speicher?
- ☐ Finanzierung geklärt (das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin)
- ☐ Nachbarn informiert (höflich, auch wenn nicht nötig – gutes Nachbarschaftsverhältnis)
- ☐ Dachziegel oder Bleche in Ordnung? (Kleine Reparaturen vorher machen)
- ☐ Platz für Wechselrichter und Speicher im Haus geklärt (Keller, Gartenhaus, Hauswand?)
- ☐ Drei Angebote von lokalen Betrieben eingeholt (wir sind einer davon)
- ☐ Termine für Vor-Ort-Beratung abgesprochen
Kleines Lexikon: Fachbegriffe verständlich erklärt
kWp (Kilowatt-Peak)
Das ist die maximale Leistung einer Solaranlage unter idealen Bedingungen (volle Sonne, 25 Grad Zelltemperatur). Eine 10 kWp-Anlage produziert unter perfekten Bedingungen 10 Kilowatt. Im Durchschnitt eines Jahres ist es weniger – wegen Wolken, Sonne im Winter, etc.
kWh (Kilowattstunde)
Das ist die Energiemenge, nicht die Leistung. Wenn Ihre Anlage 1 Stunde lang 10 kW produziert, ist das 10 kWh Energie. Das ist das, was Sie verbrauchen und bezahlen.
Wechselrichter
Das Gerät, das Gleichstrom (von den Modulen) in Wechselstrom (für Ihr Haus und das Netz) umwandelt. Ohne Wechselrichter funktioniert nichts.
Eigenverbrauch
Der Anteil des Solarstroms, den Sie selbst nutzen (nicht ins Netz einspeisen). Ohne Speicher oft 20–30 %, mit Speicher 60–80 %. Je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher die Anlage.
Einspeisevergütung
Der Preis, den der Netzbetreiber für Strom zahlt, den Sie ins Netz einspeisen. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Netzparallelbetrieb
Das ist der Normalfall: Ihre Anlage läuft parallel zum öffentlichen Netz. Wenn Sie mehr produzieren als verbrauchen, speisen Sie ein. Wenn Sie weniger produzieren, beziehen Sie aus dem Netz.
Backup-System
Ein spezielles Speichersystem mit Backup-Funktion. Bei Stromausfall schaltet eine normale Anlage aus Sicherheitsgründen ab. Mit Backup (SENEC oder Growatt mit Backup-Option) läuft sie weiter und versorgt das ganze Haus. Einbau in einem Tag.
Monitoring
Die Überwachung Ihrer Anlage in Echtzeit – meist per App auf dem Smartphone. Sie sehen Produktion, Verbrauch, Speicherstand, Fehler.
Dachneigung (oder Neigungswinkel)
Der Winkel, in dem Ihr Dach zur Sonne geneigt ist. Ideal für Lübben: 30–40 Grad. Aber auch 20–50 Grad funktionieren gut.
Verschattung
Der Schatten von Bäumen, Nachbarhäusern, Kaminen, etc. auf Ihre Solarmodule. Auch kleine Verschattungen können den Ertrag deutlich senken. Wir analysieren das vorher genau.
Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH
Sie könnten eine große Online-Plattform anrufen oder einen Konzern aus München. Aber warum sollten Sie?
Wir sind hier
Wir sind ein regionaler Betrieb aus Fürstenwalde, nur 60 km von Lübben entfernt. Wir kennen die Gegend, die Netzbetreiber, die lokalen Besonderheiten. Wenn Sie uns anrufen, sprechen Sie mit jemandem, der weiß, wovon er spricht – nicht mit einem Call-Center in einem anderen Bundesland.
Ein Ansprechpartner für alles
Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung. Das bedeutet: Wir machen alles selbst – Planung, Montage, Elektrik, Inbetriebnahme. Kein "wir beauftragen einen Subunternehmer". Das macht die Qualität besser und die Kommunikation einfacher.
Lange Garantie auf das Material
Alle unsere Komponenten haben eine lange Garantie auf das Material. Das gibt Ihnen Sicherheit.
Service danach
Wenn nach der Inbetriebnahme etwas ist – eine Frage, ein Problem, eine Wartung – rufen Sie uns an. Wir sind schnell da. Kein Versand-Rückgabe-Stress, kein "bitte schreiben Sie eine E-Mail".
Markenpartner mit Reputation
Wir arbeiten mit SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – Hersteller, die es schon lange gibt und die eine gute Service-Infrastruktur haben. Das ist nicht billig, aber es ist sicher.
Kostenlose Vor-Ort-Beratung
Wir kommen zu Ihnen, schauen sich Ihr Haus an, und geben Ihnen ehrliche Rat – komplett kostenlos und unverbindlich. Nicht "Sie müssen sofort entscheiden", sondern "nehmen Sie sich Zeit, denken Sie drüber nach, und rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben".
Transparenz
Wir verstecken uns nicht hinter Marketingfloskeln. Wir sagen, was möglich ist und was nicht. Wenn Ihr Dach nicht ideal ist, sagen wir das. Wenn eine kleine Anlage ausreicht, sagen wir das auch – nicht "nehmen Sie eine größere, ist ja eh nur ein paar Prozent mehr".
Backup bei Stromausfall: Die Sicherheit für den Fall der Fälle
Eine normale Solaranlage schaltet sich bei Stromausfall automatisch ab – das ist eine Sicherheitsvorschrift. Wenn das Netz zusammenbricht, sollen die Module nicht weiter Strom einspeisen, um Handwerker nicht zu gefährden.
Aber: Mit einem modernen Backup-System (SENEC oder Growatt mit Backup-Funktion) läuft Ihre Anlage auch bei Stromausfall weiter. Sie versorgt Ihr ganzes Haus mit Strom – solange die Sonne scheint und der Speicher geladen ist. Das ist besonders wertvoll in ländlichen Gegenden wie Lübben, wo Ausfälle manchmal länger dauern.
Die Installation eines Backup-Systems dauert etwa einen Tag. Es ist nicht teuer, wenn Sie ohnehin einen Speicher einbauen – nur eine spezielle Konfiguration des Speichers und ein zusätzliches Relais.
