+49 3361 33 100 00 info@haushandwerker.org
Ratgeber der Haushandwerker GmbH · zur Website & unseren Leistungen »
Start › Ratgeber › Blitzschutz › Falkensee

Blitzschutz Falkensee: So läuft die Installation ab

Veröffentlicht am 01.08.2026 · Aktualisiert am 10.10.2026 · Haushandwerker GmbH · Falkensee · 🕘 ca. 15 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Falkensee – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Eine Blitzschutzanlage schützt Ihr Haus in Falkensee vor direkten Blitzeinschlägen und leitet die enorme Energie sicher in die Erde ab. Die Installation dauert in der Regel einen Tag und wird von unserem erfahrenen Team fachgerecht nach DIN EN 62305 durchgeführt. Wir klären alle Details individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe je Tiefenerder9 Meter
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungregelmäßige Sichtprüfung alle 2 Jahre empfohlen
RegionFalkensee, Landkreis Oder-Spree und Umgebung Berlin-Brandenburg

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Warum Blitzschutz in Falkensee unverzichtbar ist

Der Blitzschutz Falkensee ist nicht einfach ein Luxus – es ist eine Frage der Sicherheit. Jedes Jahr blitzen Millionen von Blitzen über Deutschland ein. Und ja, die Wahrscheinlichkeit, dass es ausgerechnet Ihr Haus trifft, mag klein wirken. Aber wenn es passiert, sind die Folgen verheerend: Ein direkter Blitzeinschlag kann binnen Sekunden zu einem Hausbrand führen, der Ihre Familie, Ihre Habseligkeiten und Jahre von Aufbauarbeit zerstört.

Diese Seite erklärt Ihnen, wie eine professionelle Blitzschutzanlage funktioniert, wie die Installation in Falkensee und Umgebung abläuft, und worauf Sie achten sollten. Ob Sie ein bestehendes Einfamilienhaus haben, gerade gebaut haben oder eine Photovoltaikanlage besitzen – Blitzschutz ist für jeden Haustyp relevant.

Wir von der Haushandwerker GmbH installieren seit über 20 Jahren Blitzschutzanlagen in der Region Landkreis Oder-Spree und Berlin-Brandenburg. Dieser Ratgeber fasst unser praktisches Wissen zusammen – damit Sie verstehen, was passiert, wenn unser Team bei Ihnen vorbeifährt.

Nutzen & Vorteile: Was eine Blitzschutzanlage für Ihr Haus leistet

Eine Blitzschutzanlage hat einen klaren Zweck: Sie leitet die enorme Energie eines Blitzeinschlags sicher in die Erde ab – vorbei an Ihrem Haus, vorbei an der Elektrik, vorbei an Ihren Bewohnern. Das ist nicht theoretisch, das ist lebensrettend.

Sicherheit der Bewohner: Ein Blitz trägt Millionen von Volt mit sich. Ohne Blitzschutz können diese Spannungen durch das Haus fließen und Menschen, die sich darin befinden, schwer verletzen oder töten. Mit einer ordnungsgemäßen Anlage wird die Energie kontrolliert abgeleitet – die Menschen sind geschützt.

Schutz vor Brandgefahr: Das ist der größte praktische Nutzen: Blitzschlag verursacht Feuer. Ein direkter Einschlag ohne Schutzanlage führt oft zu Bränden, die von innen heraus entstehen – in Wänden, unter dem Dach, in Elektroinstallationen. Mit Blitzschutz wird dieses Risiko erheblich gesenkt. Ihr Haus brennt nicht ab, weil ein Blitz eingeschlagen hat.

Schutz der Elektronik und Geräte: Moderne Häuser sind vollgepackt mit empfindlicher Elektronik – Smart-Home-Systeme, Heizungssteuerungen, Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen. Ein Blitzeinschlag kann all das zerstören, sogar über die Stromleitungen hinweg. Eine gute Blitzschutzanlage mit Überspannungsschutz schützt diese Geräte vor Schäden.

Besonders wichtig bei Photovoltaikanlagen: Wenn Sie eine Solaranlage auf dem Dach haben, sollte dringend eine Blitzschutzanlage nachgerüstet werden. Die Module und der Wechselrichter sind anfällig für Blitzschäden – und die Folgen sind teuer. Mit Blitzschutz fahren Sie sicherer.

Versicherungsrelevanz: Manche Versicherer akzeptieren Blitzschutzanlagen als Schutzmaßnahme und berücksichtigen das in ihren Bedingungen. Das sollten Sie mit Ihrer Versicherung klären – aber es ist ein weiterer Vorteil.

Wertstabilität des Hauses: Ein Haus mit ordnungsgemäßem Blitzschutz ist ein sicherer stehendes Haus. Das ist bei Verkauf oder Vermietung ein positives Merkmal.

Ablauf der Installation: Diese 8 Schritte führen zum fertigen Blitzschutz

Jede Blitzschutzanlage ist individuell. Aber der grundsätzliche Ablauf ist immer ähnlich. So läuft es bei uns ab:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme
    Sie rufen uns an oder schreiben uns eine E-Mail. Wir vereinbaren einen Termin – völlig unverbindlich und kostenfrei. Unser Monteur kommt zu Ihnen nach Falkensee, besichtigt Ihr Haus und analysiert die Situation: Dachform, Material, Größe, Alter, vorhandene Elektroinstallationen, eventuell bereits vorhandene Antennen oder andere Aufbauten. Er macht sich ein genaues Bild und beantwortet Ihre Fragen. Danach erstellen wir einen Kostenvoranschlag.

  2. Planung und technische Konzepterstellung
    Basierend auf der Bestandsaufnahme planen wir die Anlage nach DIN EN 62305. Das heißt: Wir legen fest, wo die Fangstangen stehen, wie die Leitungen verlaufen, wo die Tiefenerder platziert werden und welche Komponenten wir einbauen. Diese Planung ist entscheidend – eine schlecht geplante Anlage bietet keinen sicheren Schutz. Wir arbeiten nach Norm, nicht nach Bauchgefühl.

  3. Materialbestellung und Vorbereitung
    Ist der Auftrag erteilt, bestellen wir alle Materialien: Fangstangen, Leitungen (Aluminium oder gegebenenfalls Kupfer), Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl, Verbindungselemente, Überspannungsschutzgeräte und alle Befestigungsmittel. Alles wird geprüft und vorbereitet. Parallel koordinieren wir den Termin für die Montage – meist innerhalb weniger Wochen.

  4. Vorbereitung der Baustelle
    Am vereinbarten Montagetag kommen unser Team und die notwendigen Materialien zu Ihnen. Wir sprechen nochmal mit Ihnen ab, welche Bereiche des Hauses zugänglich sein müssen, wo wir arbeiten und wie lange es dauert. In der Regel ist die Installation an einem Tag abgeschlossen – aber wir informieren Sie vorher genau über den Ablauf.

  5. Montage der Fangstangen und Leitungen
    Jetzt geht's los. Unsere Monteure installieren zunächst die Fangstangen auf dem Dach oder den höchsten Punkten des Hauses. Diese Stangen sind der erste Kontaktpunkt für einen Blitz – sie "fangen" ihn sozusagen ab. Danach verlegen wir die Leitungen fachgerecht nach DIN EN 62305 vom Dach herunter an den Außenseiten des Hauses. Diese Leitungen führen die Blitzenergie nach unten zur Erde. Alle Verbindungen werden fachmännisch hergestellt und gesichert.

  6. Erdungsanlage (Tiefenerder) einbringen
    Das ist die kritischste Phase: Die Erdungsanlage muss tief genug in die Erde, damit die Blitzenergie wirklich abgeleitet wird. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite installieren wir in der Regel 2 Tiefenerder an den Ecken des Hauses. Bei größeren Häusern sind es meist 4 Tiefenerder. Jeder wird etwa 9 Meter tief in den Boden geschlagen – das erfordert spezielle Geräte und Erfahrung. Die Tiefenerder bestehen aus feuerverzinktem Stahl, der korrosionsbeständig ist und lange hält.

  7. Überspannungsschutz und elektrische Anbindung
    Wenn Sie eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe, eine Heizungssteuerung oder andere elektronische Systeme haben, bauen wir Überspannungsschutzgeräte ein. Diese schützen Ihre teuren Geräte vor Schäden durch Blitzschlag. Die Schutzgeräte werden in Ihre Elektroverteilung integriert – das macht unser Team mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen.

  8. Abnahme, Prüfung und Dokumentation
    Am Ende des Tages prüfen wir die gesamte Anlage: Sitzen alle Verbindungen fest? Sind alle Leitungen korrekt verlegt? Funktioniert die Erdung? Wir führen eine Funktionsprüfung durch und dokumentieren alles. Sie erhalten ein Prüfprotokoll und ein Übergabedokument. Ab sofort ist Ihr Haus geschützt – und Sie haben eine Dokumentation für Versicherer und eventuellen späteren Verkauf.

Regionale Besonderheiten in Falkensee und Brandenburg

Falkensee liegt im Landkreis Oder-Spree, etwa 30 Kilometer östlich von Berlin. Die Stadt hat ihre eigenen Charakteristiken – und die beeinflussen, wie wir Blitzschutzanlagen planen und installieren.

Dachtypen in Falkensee: In Falkensee finden wir alles: ältere Einfamilienhäuser mit Satteldächern und Ziegeln, moderne Häuser mit flachen oder Pultdächern, Neubauten mit Metalldächern. Jeder Dachtyp erfordert eine andere Befestigungsstrategie für die Fangstangen. Bei Ziegeldächern bohren wir die Befestigungen durch die Ziegel, bei Metalldächern nutzen wir spezielle Klemmen. Unsere Monteure kennen alle Varianten und wissen, wie man sicher und dauerhaft befestigt.

Wetter und Gewitter in Brandenburg: Brandenburg hat ein kontinentales Klima – Sommer können heiß und trocken sein, mit intensiven Gewittern. Die Gewitteraktivität ist durchschnittlich, aber wenn es blitzt, blitzt es heftig. Das macht Blitzschutz hier nicht optional, sondern notwendig.

Boden und Erdung: Der Boden in Falkensee und Umgebung ist typisch für Brandenburg: sandiger bis lehmiger Untergrund mit variablem Widerstand. Das beeinflusst die Tiefe und Anzahl der Tiefenerder. Unser Team kennt die lokalen Bodenverhältnisse und dimensioniert die Erdungsanlage entsprechend – nicht zu flach, nicht unnötig tief, sondern optimal.

Netzbetreiber und Anmeldung: Falkensee wird von Stromnetz Berlin versorgt. Bei der Installation einer Blitzschutzanlage müssen wir unter Umständen die Anlage beim Netzbetreiber anmelden – vor allem, wenn Überspannungsschutzgeräte eingebaut werden. Wir kümmern uns um diese Formalitäten für Sie.

Anfahrtsweg: Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree und fahren regelmäßig nach Falkensee. Die Anfahrt ist kurz – das bedeutet für Sie: schnelle Termine, zuverlässige Monteure, die die Region kennen, und Service vor Ort, wenn etwas ist.

Technik & Qualität: Das steckt in einer guten Blitzschutzanlage

Eine Blitzschutzanlage ist kein Spielzeug – es sind hochwertige technische Komponenten, die zusammenpassen müssen wie die Teile einer Maschine.

Fangstangen und Leitungen: Wir verbauen Fangstangen aus Aluminium oder Stahl, je nach Anforderung. Die Leitungen, die die Blitzenergie nach unten führen, bestehen aus Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen – abhängig von der Situation vor Ort. Beide Materialien leiten Strom hervorragend und sind korrosionsbeständig.

Tiefenerder: Das Herzstück der Erdungsanlage. Wir nutzen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl – nicht aus Kupfer, sondern aus Stahl mit einer Zinkschicht, die gegen Korrosion schützt. Diese Tiefenerder werden 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Je nach Hausbreite sind es 2 oder 4 Stück pro Haus. Der Erdungswiderstand wird gemessen und dokumentiert.

Überspannungsschutzgeräte: Wenn Sie moderne Elektronik im Haus haben, brauchen Sie Überspannungsschutz. Diese Geräte sitzen in Ihrer Elektroverteilung und leiten Überspannungen sicher ab – so schützen sie Ihre Photovoltaikanlage, Ihre Wärmepumpe, Ihre Heizungssteuerung und andere Geräte.

Verbindungselemente und Befestigungen: Alle Verbindungen zwischen Fangstangen, Leitungen und Erdungsanlage müssen mechanisch stabil und elektrisch zuverlässig sein. Wir nutzen nur hochwertige Verbinder, Klemmen und Befestigungsmittel – kein Billigmaterial, das nach zwei Jahren rostet.

Markenpartner und Standards: Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen und folgen DIN EN 62305 – dem deutschen und europäischen Standard für Blitzschutzanlagen. Das ist nicht nur eine Empfehlung, das ist die Norm, nach der wir arbeiten müssen.

Komponente Material/Typ Typische Kennwerte
Fangstangen Aluminium oder Stahl Durchmesser 10–16 mm, Höhe 0,5–2 m über Dach
Leitungen Aluminium oder Kupfer Querschnitt 50–70 mm², verlegt nach DIN EN 62305
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl Durchmesser 14–17 mm, Tiefe 9 m, Erdungswiderstand < 10 Ω
Überspannungsschutz Ableiterspulen, Varistoren Klassifizierung Typ 1–3, je nach Anwendung
Befestigungen Edelstahl oder verzinkt Alle Befestigungen rostfrei und dauerhaft

Voraussetzungen & Planung: Was wir vor der Installation prüfen

Bevor wir mit der Montage starten, müssen wir eine Reihe von Dingen überprüfen und planen. Das ist nicht bürokratisch – das ist notwendig, um eine sichere, funktionierende Anlage zu bauen.

Dachstruktur und Befestigungsmöglichkeiten: Ist das Dach stabil genug? Wo können wir die Fangstangen befestigen, ohne die Dachintegration zu beschädigen? Bei älteren Häusern mit Holzbalken-Dächern müssen wir anders vorgehen als bei modernen Betondecken. Unsere Monteure sehen auf den ersten Blick, was möglich ist.

Vorhandene Installationen: Hat das Haus bereits eine Antenne, eine Satellitenschüssel, Solar- oder Photovoltaikanlagen? All das muss in die Planung eingebunden werden. Eine Blitzschutzanlage muss mit anderen Aufbauten harmonieren.

Elektroinstallation und Schutzgeräte: Wo sitzt die Elektroverteilung? Wie ist das Haus geerdet? Gibt es bereits Überspannungsschutz? Wir prüfen das und bauen gegebenenfalls zusätzliche Schutzgeräte ein.

Bodenverhältnisse: Der Boden bestimmt, wie tief die Tiefenerder gehen müssen. In Falkensee haben wir typisch sandigen bis lehmigen Boden – das ist gut für Erdungsanlagen. Wir führen eine Bodenprobe durch oder nutzen lokales Wissen, um den optimalen Erdungswiderstand zu erreichen.

Nachbargebäude und Grenzen: Stehen andere Häuser sehr nah bei? Muss die Erdungsanlage neben dem Nachbargrundstück platziert werden? Das alles klären wir vorher, um Konflikte zu vermeiden.

Genehmigungen und Anmeldungen: In Falkensee braucht man für eine Blitzschutzanlage in der Regel keine separate Baugenehmigung – aber wir melden die Anlage bei Bedarf beim Netzbetreiber an. Das klären wir mit Ihnen ab.

Der richtige Zeitpunkt: Wann Sie eine Blitzschutzanlage installieren sollten

Blitzschutz ist fast das ganze Jahr über möglich – mit einer wichtigen Ausnahme.

Das Problem mit gefrorenem Boden: Der kritische Punkt ist die Erdungsanlage. Die Tiefenerder müssen 9 Meter tief in den Boden geschlagen werden. Das funktioniert nur, wenn der Boden nicht gefroren ist. Von Dezember bis Februar ist der Boden in Brandenburg oft gefroren oder zu hart – dann können wir die Tiefenerder nicht einbringen. Das ist keine Frage von Können, sondern von Physik: Gefrorener Boden ist zu hart, die Geräte funktionieren nicht, und wir würden Material beschädigen.

Beste Jahreszeit: März bis November. In dieser Zeit ist der Boden aufgetaut und arbeitsfähig. Der Frühling und Herbst sind ideal – das Wetter ist mild, die Baustelle trockener, und die Montage läuft reibungslos. Im Sommer ist es heiß, aber machbar. Im Herbst und Frühling ist es angenehm.

Planungsvorlauf: Rufen Sie uns am besten im Frühjahr oder Sommer an, wenn Sie eine Anlage brauchen. So können wir den Termin in den nächsten Wochen legen. Wenn Sie im November anrufen, planen wir für März – denn die Wintermonate nutzen wir nicht für Erdungsarbeiten.

Eilfälle: Wenn Sie ein neues Haus gebaut haben oder eine Photovoltaikanlage installiert wurde, sollte der Blitzschutz zeitnah folgen – nicht erst im nächsten Jahr. Sprechen Sie mit uns, wir finden einen Termin.

Nach Gewittern: Wenn in Ihrer Gegend ein schweres Gewitter war und Sie merken, dass Sie keinen Blitzschutz haben, ist jetzt der richtige Moment, um uns anzurufen. Besser heute als morgen.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Falkensee

Familie M. hatte ein Einfamilienhaus aus den 1980er Jahren mit Satteldach, Ziegeln und einer neu installierten Photovoltaikanlage. Sie fragten sich: "Brauchen wir Blitzschutz?" Die Antwort war klar ja – die Solaranlage macht das Dach zum Blitzfänger, und ohne Schutzanlage war die Anlage (und das Haus) gefährdet. Wir kamen im Mai vorbei, besichtigten das Haus, planten die Anlage und erstellten einen Kostenvoranschlag. Zwei Wochen später kam unser Team, installierte Fangstangen auf dem Dach, verlegte Leitungen an der Außenseite herunter, schlug 2 Tiefenerder an den Ecken 9 Meter tief ein und bauten einen Überspannungsschutz für die Solaranlage ein. Die ganze Montage dauerte einen Tag. Danach war Familie M. beruhigt: Wenn ein Blitz einschlägt, wird die Energie sicher abgeleitet – nicht durchs Haus, nicht durchs Dach, nicht in die Solaranlage. Das Haus war geschützt, die Anlage war geschützt, die Familie war sicher.

Häufige Fehler & worauf Sie achten sollten

In über 20 Jahren haben wir gesehen, was schiefgehen kann. Hier sind die häufigsten Fehler:

Fehler 1: Blitzschutz wird vergessen oder aufgeschoben. Viele Hausbesitzer denken: "Blitz schlägt selten ein, warum sollte ich Geld ausgeben?" Das ist ein Denkfehler. Ein Blitzschlag ist zwar selten – aber wenn er passiert, ist es eine Katastrophe. Blitzschutz ist eine Versicherung, die sich lohnt.

Fehler 2: Blitzschutz wird von Laien installiert. Blitzschutz ist Elektrofacharbeit. Wenn die Erdungsanlage nicht tief genug ist oder die Leitungen falsch verlegt sind, funktioniert die ganze Anlage nicht – oder nur teilweise. Das ist gefährlich. Lassen Sie das von einem Fachbetrieb machen, der nach DIN EN 62305 arbeitet.

Fehler 3: Nur Fangstangen, aber keine Erdung. Manche denken, Fangstangen reichen. Falsch. Die Fangstangen sind nur der erste Teil. Ohne eine ordnungsgemäße Erdungsanlage mit Tiefenerdern wird die Blitzenergie nicht abgeleitet – sie bleibt im Haus und verursacht Brände. Fangstangen und Erdung gehören zusammen.

Fehler 4: Überspannungsschutz wird vergessen. Wer eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe oder andere teure Elektronik hat, braucht Überspannungsschutz. Ohne diesen können Blitzschläge in der Nähe (nicht mal direkt am Haus) Geräte beschädigen. Mit Überspannungsschutz sind Ihre Geräte sicher.

Fehler 5: Wartung wird vernachlässigt. Eine Blitzschutzanlage braucht Pflege. Alle 2 Jahre sollte eine Sichtprüfung stattfinden – Leitungen auf Beschädigungen prüfen, Befestigungen kontrollieren, Erdungswiderstand messen. Wir bieten Wartungsverträge an, damit Sie das nicht selbst machen müssen.

Fehler 6: Falsche Dimensionierung. Manche Betriebe bauen zu wenig Tiefenerder ein oder nutzen zu dünne Leitungen. Das spart Material, aber die Anlage ist nicht sicher. Wir dimensionieren nach DIN EN 62305 – nicht weniger, nicht mehr, sondern genau richtig.

Checkliste vor dem Start: Das sollten Sie vorbereitet haben

Wenn Sie sich entschieden haben, eine Blitzschutzanlage zu installieren, hilft diese Checkliste:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz erklärt

Blitzschutzanlage (BSA)

Eine komplette Anlage zum Schutz eines Gebäudes vor Blitzschlag. Sie besteht aus Fangstangen, Leitungen und einer Erdungsanlage. Eine BSA leitet die Blitzenergie sicher in die Erde ab.

Fangstangen

Die Stangen auf dem Dach oder den höchsten Punkten des Hauses, die einen Blitzeinschlag "abfangen" und ihn in die Leitungen leiten. Sie sind der erste Kontaktpunkt für einen Blitz.

Ableitungsleitungen

Die Leitungen, die vom Dach herunter an der Außenseite des Hauses verlaufen und die Blitzenergie von den Fangstangen zur Erdungsanlage führen. Sie bestehen aus Aluminium oder Kupfer.

Erdungsanlage / Tiefenerder

Das Herzstück einer Blitzschutzanlage. Tiefenerder sind lange Stahlstäbe (etwa 9 Meter), die senkrecht in den Boden geschlagen werden und die Blitzenergie in die Erde ableiten. Ohne Erdung funktioniert die ganze Anlage nicht.

Erdungswiderstand

Der elektrische Widerstand zwischen der Erdungsanlage und dem Erdreich. Ein niedriger Erdungswiderstand (unter 10 Ohm) bedeutet, dass die Blitzenergie effizient abgeleitet wird. Wir messen das und dokumentieren es.

DIN EN 62305

Der deutsche und europäische Standard für Blitzschutzanlagen. Wir arbeiten nach diesem Standard – das ist nicht optional, das ist die Norm für sichere Blitzschutzanlagen.

Überspannungsschutz (Surge Protection)

Spezielle Geräte (Varistoren, Ableiterspulen), die Ihre elektronischen Geräte vor Überspannungen schützen. Sie sitzen in der Elektroverteilung und leiten Überspannungen sicher ab – so bleibt Ihre Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder Heizungssteuerung unbeschädigt.

Feuerverzinkter Stahl

Stahl mit einer Zinkschutzschicht, die gegen Korrosion schützt. Unsere Tiefenerder sind aus feuerverzinktem Stahl – das Material hält Jahrzehnte ohne zu rosten.

Blitzstrom

Die enorme Strommenge, die bei einem Blitzschlag fließt – typisch Zehntausende bis Hunderttausende Ampere. Eine Blitzschutzanlage muss diesen Strom sicher ableiten können, ohne das Haus zu beschädigen.

Warum ein regionaler Fachbetrieb: Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde

Sie könnten denken: "Blitzschutz ist Blitzschutz – egal, wer das macht." Das stimmt nicht. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Betrieb, der Blitzschutz "nebenbei" macht, und einem, der sich darauf spezialisiert hat.

Meisterbetrieb mit über 20 Jahren Erfahrung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meister. Das bedeutet: Wir haben die Ausbildung, die Prüfungen, die Erfahrung. Blitzschutz ist nicht unser Hobby, das ist unser Handwerk.

Regionale Nähe zu Falkensee: Wir sitzen in Fürstenwalde, etwa 40 Kilometer von Falkensee entfernt. Das ist kurz. Wir kennen die Region, die Bodenverhältnisse, die Häusertypen, die Netzbetreiber. Wenn wir bei Ihnen anrufen, sind wir in 45 Minuten da – nicht in 4 Stunden. Das bedeutet schnelle Termine und zuverlässigen Service.

Alles aus einer Hand: Wir machen nicht nur die Blitzschutzanlage, wir machen auch den Überspannungsschutz, die Elektroanbindung, die Wartung. Sie haben einen Ansprechpartner für alles – nicht fünf verschiedene Betriebe, die sich gegenseitig die Schuld geben, wenn etwas nicht funktioniert.

Kostenloser Vor-Ort-Termin: Wir kommen zu Ihnen, schauen sich Ihr Haus an, beantworten Ihre Fragen – völlig kostenfrei und unverbindlich. Danach erstellen wir einen Kostenvoranschlag. Sie wissen, was es kostet, bevor Sie sich entscheiden. Keine Überraschungen.

Langfristige Beziehung: Wir bauen nicht nur eine Anlage und fahren weg. Wir bieten Wartungsverträge an, wir sind ansprechbar, wenn Fragen kommen, wir dokumentieren alles. Sie haben einen Partner, nicht nur einen Monteur.

Qualität und Sicherheit: Wir arbeiten nach DIN EN 62305, wir nutzen hochwertige Materialien, wir prüfen alles. Ihre Sicherheit ist nicht verhandelbar.

Nächste Schritte: So kommen Sie zum fertigen Blitzschutz

Wenn Sie bis hier gelesen haben, haben Sie verstanden, warum Blitzschutz wichtig ist und wie es funktioniert. Jetzt können Sie handeln.

Schritt 1: Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Nennen Sie Ihre Adresse in Falkensee, beschreiben Sie kurz Ihr Haus (Einfamilienhaus, Dachform, eventuell Photovoltaikanlage). Wir vereinbaren einen Termin.

Schritt 2: Kostenloser Vor-Ort-Termin. Unser Monteur kommt zu Ihnen, besichtigt das Haus, beantwortet Ihre Fragen, erstellt einen Kostenvoranschlag. Das ist kostenlos und unverbindlich.

Schritt 3: Sie entscheiden sich. Wenn Ihnen das Angebot passt, geben Sie uns Bescheid. Wir planen die Montage und vereinbaren einen Termin – meist innerhalb weniger Wochen.

Schritt 4: Montage. Unser Team kommt, installiert die Anlage an einem Tag, prüft alles, übergibt die Dokumentation. Fertig.

Schritt 5: Wartung. Alle 2 Jahre sollte eine Sichtprüfung stattfinden. Wir bieten Wartungsverträge an – so brauchen Sie sich nicht selbst darum zu kümmern.

Das ist der Weg zu einem sicheren Haus. Lassen Sie uns starten – rufen Sie uns an.

Mehr zum Thema: Blitzschutz bei Haushandwerker » · Alle Blitzschutz-Ratgeber »

💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel dauert die komplette Montage einen Arbeitstag. Je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch etwas länger dauern, aber wir arbeiten zügig und störungsfrei.

Brauche ich eine Genehmigung für Blitzschutz in Falkensee?

Für die Blitzschutzanlage selbst brauchst du in der Regel keine separate Baugenehmigung. Aber wir melden die Anlage bei Bedarf beim Netzbetreiber an. Das klären wir mit dir ab.

Kann ich eine Blitzschutzanlage auch nachträglich installieren?

Ja, absolut. Blitzschutz kann man jederzeit nachträglich installieren – bei älteren Häusern, nach Renovierungen oder wenn eine Photovoltaikanlage hinzukommt. Es gibt keine zeitliche Grenze.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Hausgröße, dem Dachtyp, der Bodenbeschaffenheit und eventuellen Zusatzkomponenten ab. Wir erstellen einen transparenten Kostenvoranschlag.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?

Ja, auch bei Flachdächern. Wir installieren Fangstangen auf dem Flachdach und verlegen die Leitungen genauso wie bei Satteldächern. Die Planung ist etwas anders, aber die Sicherheit ist gleich.

Muss ich die Blitzschutzanlage regelmäßig warten?

Ja, wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 2 Jahre. Dabei werden Leitungen auf Beschädigungen geprüft, Befestigungen kontrolliert und der Erdungswiderstand gemessen. Wir bieten Wartungsverträge an, damit du dich nicht selbst darum kümmern musst.

Ist Blitzschutz auch bei Photovoltaikanlagen notwendig?

Ja, sehr sogar. Eine Photovoltaikanlage macht das Dach zum Blitzfänger. Ohne Blitzschutz ist die Anlage (und das Haus) gefährdet. Wir empfehlen dringend, Blitzschutz nachzurüsten, wenn eine Solaranlage installiert wird.

Schützt Blitzschutz auch meine Elektronik im Haus?

Mit einem zusätzlichen Überspannungsschutz ja. Dieser wird in der Elektroverteilung eingebaut und schützt Geräte wie Wärmepumpen, Heizungssteuerungen, Fernseher etc. vor Blitzschäden. Das ist besonders wichtig, wenn du teure Elektronik hast.

Wie tief werden die Tiefenerder eingebaut?

Die Tiefenerder werden etwa 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite sind es 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern meist 4. Die genaue Anzahl und Platzierung planen wir bei der Besichtigung.

Kann ich die Blitzschutzanlage selbst installieren?

Nein, das ist Elektrofacharbeit und sollte von einem geschulten Fachbetrieb durchgeführt werden. Falsch installierter Blitzschutz ist gefährlich und bietet keinen echten Schutz. Wir machen das nach DIN EN 62305 – das ist der Standard für sichere Anlagen.

Wann ist die beste Zeit, Blitzschutz zu installieren?

Von März bis November. Der Grund: Die Tiefenerder werden 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Von Dezember bis Februar ist der Boden oft gefroren und zu hart – das funktioniert nicht. Rufen Sie uns im Frühling oder Sommer an, und wir finden einen Termin.

Welches Material wird für die Leitungen verwendet?

Wir verwenden Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Beide Materialien leiten Strom hervorragend und sind korrosionsbeständig. Die Wahl hängt von den Anforderungen vor Ort ab.

Ist Blitzschutz auch für Mietwohnungen relevant?

Bei Mietwohnungen ist der Vermieter oder die Hausverwaltung verantwortlich für den Blitzschutz des Gebäudes. Wenn du ein Mieter bist, sprich mit deinem Vermieter – bei älteren Häusern ist oft kein Blitzschutz vorhanden. Die Hausverwaltung sollte das überprüfen und gegebenenfalls nachrüsten.

Wie lange hält eine Blitzschutzanlage?

Bei guter Wartung und Qualitätsmaterial hält eine Blitzschutzanlage Jahrzehnte – oft länger als das Haus selbst. Die Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl sind extrem langlebig. Mit regelmäßiger Sichtprüfung bleibt die Anlage zuverlässig.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Falkensee und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

Kostenlose Beratung anfragen