+49 3361 33 100 00 info@haushandwerker.org
Ratgeber der Haushandwerker GmbH · zur Website & unseren Leistungen »
StartRatgeberBlitzschutz › Kremmen

Überspannungsschutz Kremmen: Blitzschutz für Ihr Zuhause

Veröffentlicht am 27.07.2026 · Haushandwerker GmbH · Kremmen · 🕘 ca. 14 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Kremmen – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzeinschlag in Ihr Haus kann zu Feuer und Totalschaden führen – ein moderner Überspannungsschutz nach DIN EN 62305 schützt Sie und Ihre Familie zuverlässig. Wir installieren Blitzschutzanlagen in Kremmen an einem Tag, mit fachgerechter Erdung und langer Materialgarantie.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Tiefenerderfeuerverzinkter Stahl, 9 m tief an den Hausecken
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
NormDIN EN 62305 (Blitzschutz)
MarkenpartnerSENEC, Growatt, SolarEdge (für Photovoltaik-Integration)
RegionKremmen, Landkreis Oberhavel & Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Warum Blitzschutz in Kremmen keine Frage des Luxus ist

Ein Blitzeinschlag – und alles kann vorbei sein. Das Haus brennt, die Familie ist in Gefahr, Jahre der Ersparnisse sind zerstört. Klingt dramatisch? Ist es auch. Und es passiert häufiger, als viele denken. In Brandenburg und speziell in Kremmen und Umgebung sind wir nicht vor Gewittern geschützt – im Gegenteil. Die flache Landschaft, die vielen Seen und das feuchte Klima der Region locken Gewitter regelrecht an. Wenn ein Blitz einschlägt, braucht man einen Überspannungsschutz, der funktioniert. Ein moderner Blitzschutz nach DIN EN 62305 ist nicht optional – er ist eine Versicherung für Ihr Zuhause und die Sicherheit Ihrer Familie.

Bei der Haushandwerker GmbH haben wir über 20 Jahre Erfahrung mit Blitzschutz- und Überspannungsschutzanlagen in der Region Berlin-Brandenburg. Wir wissen, was Kremmen braucht, und wir bauen es fachgerecht ein – an einem Tag, mit allen Komponenten aus einer Hand, und mit einem Ansprechpartner, dem Sie vertrauen können.

Was ist Überspannungsschutz – und warum brauchen Sie ihn?

Ein Blitz schlägt ein, und in einer Millisekunde fließen Millionen Ampere durch Ihr Haus. Die Hitze ist so groß, dass Holz Feuer fängt, Kunststoffe schmelzen, und elektronische Geräte sofort zerstört werden. Ein Überspannungsschutz – auch Blitzschutzanlage genannt – leitet diese enorme Energie sicher in die Erde ab, bevor sie in Ihr Haus eindringt.

Das funktioniert so: Eine Fangeinrichtung auf dem Dach (Blitzableiter) fängt den Blitz auf. Von dort führen Leitungen – bei uns Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen – senkrecht nach unten an der Außenseite des Hauses. Am Boden angekommen, wird die Energie in Tiefenerder abgeleitet, die bis zu 9 Meter tief in die Erde reichen. So ist der Blitz weg, bevor er Schaden anrichtet.

Ein Überspannungsschutz schützt aber nicht nur vor direkten Blitzeinschlägen. Auch Überspannungen, die durch Blitzeinschläge in der Nähe entstehen – in Stromleitungen, Telefonkabeln, Antennen – werden gefiltert. Das ist besonders wichtig, wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben: Diese sind wie ein Magnet für Blitze und brauchen dringend einen wirksamen Schutz.

Die Vorteile für Sie und Ihr Haus in Kremmen

Sicherheit der Familie: Ein Blitzeinschlag kann tödlich sein. Mit einem modernen Blitzschutz senken Sie das Risiko dramatisch. Ihre Familie schläft sicherer.

Schutz vor Feuer und Totalschaden: Der größte Schaden nach einem Blitzeinschlag ist Feuer. Ein Blitzschutz leitet die Energie ab, bevor sie zu Hitze und Brand führt. Das erspart Ihnen und Ihrer Familie das Schlimmste.

Elektronik und Geräte bleiben erhalten: Fernseher, Computer, Heizung, Kühlschrank – alles, was an Strom hängt, ist bei einem Blitzeinschlag ohne Schutz sofort hin. Mit Überspannungsschutz bleiben diese Geräte funktionsfähig.

Versicherung wird einfacher: Viele Versicherungen verlangen einen Blitzschutz oder gewähren bessere Konditionen, wenn einer vorhanden ist. Das ist ein praktischer Nebeneffekt.

Unabhängigkeit und Ruhe: Sie wissen, dass Ihr Haus geschützt ist. Bei Gewittern müssen Sie sich keine Sorgen machen – das ist unbezahlbar.

Besonders wichtig bei Photovoltaik: Wenn Sie eine Solaranlage haben oder planen, ist ein Blitzschutz nicht verhandelbar. Die Module sind exponiert und ziehen Blitze an. Ein Blitzeinschlag in eine ungeschützte PV-Anlage führt zu Feuer und oft zum Totalverlust der Anlage. Mit Blitzschutz funktioniert die Anlage weiter und ist sicher.

Wie wir Ihren Blitzschutz installieren – Schritt für Schritt

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Beratung: Wir kommen zu Ihnen nach Kremmen, schauen uns Ihr Haus an – Dach, Größe, Bauweise, eventuell vorhandene PV-Anlage – und besprechen mit Ihnen, welcher Schutz sinnvoll ist. Dabei beantworten wir all Ihre Fragen. Aus diesem Termin erstellen wir einen genauen Kostenvoranschlag, den wir Ihnen unverbindlich zuleiten.
  2. Planung und Dimensionierung: Basierend auf den Maßen und der Bauweise Ihres Hauses planen wir die Blitzschutzanlage. Wie viele Fangeinrichtungen auf dem Dach? Wie verlaufen die Leitungen? Wo kommen die Tiefenerder hin? Alles wird nach DIN EN 62305 dimensioniert – das ist die deutsche Norm für Blitzschutz und garantiert, dass die Anlage wirksam ist.
  3. Bestellung und Vorbereitung: Wir bestellen alle Komponenten – Fangeinrichtungen, Leitungen, Erdungsmaterial – und bereiten die Montage vor. Wir informieren Sie über den geplanten Termin und klären, ob es Besonderheiten gibt (z. B. Dachform, Zugänglichkeit).
  4. Montage der Fangeinrichtung: Am Installationstag beginnen wir auf dem Dach. Die Fangeinrichtungen (Blitzableiter) werden fachgerecht montiert – bei flachen Dächern in einem Gitter, bei Spitzdächern an den höchsten Punkten. Alle Komponenten werden mechanisch sicher befestigt und elektrisch leitend verbunden.
  5. Verlegung der Ableitungsleitungen: Die Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen werden senkrecht an der Außenseite des Hauses verlegt und nach DIN EN 62305 fachgerecht befestigt. Sie folgen dabei der kürzesten Route nach unten – keine Umwege, damit die Energie schnell abfließt.
  6. Erdung und Tiefenerder: Das ist der kritische Teil. Wir schlagen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl in die Erde – bei Häusern bis etwa 15 m Breite in der Regel 2 Tiefenerder an den Hausecken, bei größeren Häusern 4 Tiefenerder. Jeder wird etwa 9 m tief geschlagen. Das Material ist feuerverzinkter Stahl, der jahrzehntelang haltbar ist und nicht korrodiert.
  7. Verbindung zur Elektroanlage (Überspannungsschutz intern): Wenn vorhanden, verbinden wir die Blitzschutzanlage mit Ihrer Hausinstallation und montieren Überspannungsschutzgeräte (SPD – Surge Protective Devices) in Ihrem Sicherungskasten. Diese filtern Überspannungen, die über Stromleitungen eindringen könnten. Das ist besonders wichtig bei Photovoltaikanlagen.
  8. Prüfung und Dokumentation: Nach der Montage prüfen wir die gesamte Anlage: Durchgangsprüfung der Leitungen, Messung des Erdungswiderstands, optische Kontrolle. Alles muss perfekt sein. Wir erstellen ein Prüfprotokoll, das Sie für Ihre Unterlagen und die Versicherung bekommen.
  9. Inbetriebnahme und Übergabe: Wir zeigen Ihnen die Anlage, erklären, wie sie funktioniert, und geben Ihnen alle Unterlagen mit. Dann ist Ihr Haus geschützt. Die gesamte Montage dauert in der Regel einen Arbeitstag.

Regionale Besonderheiten: Kremmen und die Blitzgefahr in Brandenburg

Flache Landschaft, hohe Gewitteraktivität: Kremmen liegt in der Oberhavel-Region Brandenburgs – eine flache, waldreiche Gegend mit vielen Seen. Diese Topografie führt zu häufigen Gewittern, besonders im Frühjahr und Sommer. Die flache Landschaft bedeutet auch: Häuser sind exponiert, es gibt wenig natürliche Abschirmung. Ein Blitzschutz ist hier nicht optional.

Dachtypen in Kremmen: Viele Häuser in der Region haben Ziegeldächer oder Bitumenschindeln. Beides ist brennbar. Ein Blitzeinschlag kann schnell zu Dachbrand führen. Moderne Spitzdächer mit Blitzschutz sind deutlich sicherer. Aber auch flache Dächer (z. B. bei Bungalows oder moderneren Häusern) brauchen Schutz – hier ist die Montage sogar etwas einfacher.

Sonnenstunden und Photovoltaik: Brandenburg hat etwa 1.700–1.800 Sonnenstunden pro Jahr – genug für rentable Photovoltaikanlagen. Viele Haushalte in Kremmen haben PV-Anlagen oder planen diese. Eine Solaranlage ohne Blitzschutz ist ein Risiko: Ein Blitz schlägt ein, die Module brennen, die Wechselrichter sind zerstört. Mit Blitzschutz ist die Anlage sicher geschützt.

Netzbetreiber und Anmeldung: In Kremmen ist die Energieversorgung durch regionale Netzbetreiber organisiert. Wenn Sie eine PV-Anlage mit Blitzschutz installieren, melden wir diese beim Netzbetreiber an – das ist Teil unserer Arbeit. Bei reinem Blitzschutz ist keine Anmeldung nötig, aber wir dokumentieren alles für Ihre Versicherung.

Anfahrt und Service: Kremmen liegt etwa 40 km nördlich von Berlin. Für uns ist das eine kurze Fahrt – wir sind schnell vor Ort, können flexibel Termine abstimmen, und bei Problemen sind wir auch später noch erreichbar. Das ist ein großer Vorteil eines regionalen Handwerksbetriebs.

Technik und Qualität – was wir verbauen

Ein Blitzschutz ist nur so gut wie seine Komponenten. Wir verwenden ausschließlich zertifizierte Materialien und arbeiten nach DIN EN 62305 – das ist die deutsche Norm für Blitzschutz und garantiert Sicherheit und Langlebigkeit.

Fangeinrichtungen: Das sind die Spitzen oder Stangen auf dem Dach, die den Blitz aufnehmen. Wir verwenden robuste, korrosionsbeständige Materialien – meist Aluminium oder Kupfer. Die Ausführung ist nach Dachform und Größe dimensioniert.

Ableitungsleitungen: Diese führen die Energie nach unten. Wir verlegen Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen – beide sind langlebig und leitfähig. Die Leitungen werden fachgerecht befestigt und verlaufen nach DIN EN 62305.

Tiefenerder: Das Herzstück der Erdung. Wir verwenden Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl – nicht aus Kupfer. Das Material ist korrosionsbeständig und hält Jahrzehnte. Die Tiefenerder werden 9 m tief in die Erde geschlagen, an den Ecken des Hauses. Bei einem Haus mit 15 m Breite sind es 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern 4 Stück. So ist die Erdung optimal verteilt.

Überspannungsschutzgeräte (SPD): Diese werden in Ihrem Sicherungskasten montiert und schützen Ihre Elektroinstallation vor Überspannungen. Sie sind schnell – reagieren in Nanosekunden – und zuverlässig. Bei einer Photovoltaikanlage sind diese Geräte besonders wichtig.

Markenpartner und Zuverlässigkeit: Bei Photovoltaikanlagen arbeiten wir mit SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – das sind führende Hersteller für Wechselrichter und Speicher. Für Blitzschutz nutzen wir bewährte Hersteller, die jahrzehntelange Erfahrung haben.

Komponente Material Funktion Haltbarkeit
Fangeinrichtung Aluminium / Kupfer Blitzaufnahme auf dem Dach 30+ Jahre
Ableitungsleitung Aluminium oder Kupfer Energieableitung nach unten 30+ Jahre
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl Energieableitung in die Erde 40+ Jahre
Überspannungsschutz (SPD) Elektronische Module Schutz der Elektroanlage 10–15 Jahre (Austausch möglich)
Verbindungselemente Edelstahl / verzinkt Mechanische Befestigung 30+ Jahre

Alle Komponenten haben eine lange Garantie auf das Material. Das bedeutet: Falls etwas durch Material-Fehler kaputt geht, ersetzen wir es kostenlos. Das gibt Ihnen Sicherheit.

Voraussetzungen und Planung – was wir vor der Montage prüfen

Bevor wir einen Blitzschutz installieren, müssen wir Ihr Haus genau analysieren. Das ist wichtig, damit die Anlage wirklich passt und schützt.

Dachform und -material: Ist es ein Spitzdach, ein Flachdach, ein Walmdach? Aus Ziegel, Bitumen, Blech? Die Form und das Material bestimmen, wie viele Fangeinrichtungen wir brauchen und wie sie montiert werden.

Größe und Breite des Hauses: Ein kleines Haus braucht weniger Tiefenerder als ein großes. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite reichen 2 Tiefenerder an den Ecken. Größere Häuser brauchen 4 Tiefenerder – jeweils an den vier Ecken.

Bodenbeschaffenheit: Wie ist der Boden? Sandig, lehmig, felsig? Der Boden beeinflusst den Erdungswiderstand. In Kremmen haben wir meist mittlere Böden – nicht zu trocken, nicht zu nass. Das ist günstig für Erdung. Wir messen den Erdungswiderstand nach der Montage, um sicherzustellen, dass alles optimal funktioniert.

Photovoltaikanlage vorhanden? Falls ja, müssen wir die Blitzschutzanlage mit den Modulen und dem Wechselrichter koordinieren. Das ist nicht schwierig, aber wichtig. Wir prüfen auch, ob die PV-Anlage selbst einen Blitzschutz hat (moderne Anlagen haben das oft schon eingebaut).

Andere Leitungen und Rohre: Gibt es Antennen, Satellitenschüsseln, Kamine, Schornsteine auf dem Dach? Diese müssen in den Blitzschutz eingebunden werden – sonst könnten sie zu Brandherden werden, wenn ein Blitz einschlägt.

Zugänglichkeit: Können wir das Dach sicher erreichen? Gibt es Absturzgefahren? Wir arbeiten immer mit Sicherheitsausrüstung und nach Arbeitsschutzvorschriften. Falls das Dach besonders schwierig zugänglich ist, planen wir entsprechend.

Der richtige Zeitpunkt für Blitzschutz in Kremmen

Eine häufig gestellte Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt für die Installation?

Die gute Nachricht: Wir bauen Blitzschutz fast das ganze Jahr über. Die einzige Ausnahme ist der Winter mit gefrorenem Boden – von Dezember bis Februar können wir die Tiefenerder nicht schlagen, wenn der Boden gefroren ist. In dieser Zeit ist eine Installation nicht möglich.

Ideal sind die Monate März bis November. Der Boden ist aufgetaut, die Tiefenerder lassen sich problemlos schlagen, und das Wetter ist meist mitspielend. Besonders sinnvoll ist eine Installation im Frühjahr (März–Mai), wenn die Gewitter-Saison beginnt. Dann sind Sie rechtzeitig geschützt, bevor die ersten schweren Gewitter kommen.

Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben oder planen, sollten Sie den Blitzschutz parallel zur PV-Installation durchführen. Das ist am effizientesten – alles wird koordiniert, und die Anlage ist von Anfang an geschützt.

Unabhängig vom Zeitpunkt: Je eher, desto besser. Ein Haus ohne Blitzschutz ist jederzeit in Gefahr. Wenn Sie überhaupt an Blitzschutz denken, sollten Sie nicht warten – kontaktieren Sie uns für einen kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Kremmen

Familie M. lebt in einem Einfamilienhaus mit Satteldach in Kremmen-Süd. Das Haus ist etwa 12 m breit und hat eine kleine Photovoltaikanlage mit 6 kWp (ca. 16 Module). Im Sommer 2023 gab es ein heftiges Gewitter – ein Blitz schlug in der Nähe ein, und Familie M. bekam Angst. Sie recherchierten und stellten fest: Ihre PV-Anlage hatte keinen Blitzschutz. Das war ein großes Risiko.

Sie kontaktierten uns. Wir kamen zu einem kostenlosen Vor-Ort-Termin, schauten sich das Dach, die PV-Anlage und den Garten an. Wir erklärten, wie eine Blitzschutzanlage funktioniert, und erstellten einen Kostenvoranschlag.

Familie M. entschied sich für die Installation. An einem Mittwoch in April kamen wir mit einem Team. Wir montierten Fangeinrichtungen auf dem Satteldach, verlegten Ableitungsleitungen an der Rückseite des Hauses, schlugen 2 Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl an den beiden unteren Ecken des Hauses 9 m tief in die Erde, und integrierten die Blitzschutzanlage mit der PV-Anlage. Wir montierten auch Überspannungsschutzgeräte im Sicherungskasten. Die ganze Arbeit dauerte einen Arbeitstag.

Familie M. war erleichtert. Sie schlafen jetzt besser – sie wissen, dass ihr Haus und ihre PV-Anlage geschützt sind. Im nächsten Gewitter hatten sie keine Angst mehr.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Fehler 1: Blitzschutz nur auf dem Dach, keine Erdung. Ein Blitzableiter auf dem Dach ohne ordentliche Tiefenerder ist wie ein Auto ohne Bremsen – sieht gut aus, funktioniert aber nicht. Die Energie muss in die Erde. Achten Sie darauf, dass auch Tiefenerder geplant und installiert werden.

Fehler 2: Billige oder unzertifizierte Komponenten. Es gibt schwarze Schafe, die billige, nicht zertifizierte Materialien verbauen. Das ist eine Zeitbombe. Fordern Sie Zertifikate ein – alle Komponenten müssen nach DIN EN 62305 zertifiziert sein.

Fehler 3: Keine Dokumentation. Nach der Installation sollten Sie ein Prüfprotokoll bekommen, das die Funktionsfähigkeit der Anlage bestätigt. Das ist wichtig für Ihre Versicherung und für spätere Wartung. Achten Sie darauf.

Fehler 4: Blitzschutz und PV-Anlage nicht koordiniert. Wenn Sie eine PV-Anlage haben und später einen Blitzschutz installieren, müssen die beiden Systeme zusammenarbeiten. Ein Fachbetrieb weiß das und plant entsprechend. Lassen Sie sich nicht von Billig-Anbietern abspeisen, die die beiden Systeme nicht aufeinander abstimmen.

Fehler 5: Wartung vergessen. Ein Blitzschutz braucht nach der Installation in der Regel alle 5–10 Jahre eine Sichtprüfung. Das ist nicht aufwendig, aber wichtig. Machen Sie das nicht selbst – ein Fachbetrieb macht das richtig.

Fehler 6: Falsche Erdung. Tiefenerder müssen mindestens 9 m tief sein und an den richtigen Stellen sitzen (Hausecken). Oberflächliche Erdung funktioniert nicht. Achten Sie darauf, dass der Betrieb das richtig macht.

Checkliste: Sind Sie bereit für einen Blitzschutz?

Gehen Sie diese Punkte durch – wenn Sie mehr als 3 abhaken, sollten Sie einen Blitzschutz ernsthaft in Betracht ziehen:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz

Blitzableiter

Das ist die Fangeinrichtung auf dem Dach – meist eine Stange oder Spitze aus Metall. Sie fängt den Blitz auf und leitet ihn sicher ab. Der Begriff "Blitzableiter" wird oft für die ganze Anlage verwendet, ist aber genau genommen nur die Fangeinrichtung.

Tiefenerder

Ein langer Stab aus feuerverzinktem Stahl, der bis zu 9 m tief in die Erde getrieben wird. Er leitet die Blitzenergie in den Boden ab. Mehrere Tiefenerder werden an den Hausecken installiert, um eine optimale Erdung zu erreichen.

DIN EN 62305

Das ist die deutsche Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und geprüft werden müssen. Alle professionellen Blitzschutzanlagen müssen nach dieser Norm arbeiten.

Überspannungsschutzgerät (SPD)

Ein elektronisches Gerät, das in den Sicherungskasten eingebaut wird und Überspannungen filtert – also Spannungsspitzen, die durch Blitzeinschläge oder Blitze in der Nähe entstehen. Es schützt Ihre Elektrogeräte.

Erdungswiderstand

Ein Messwert, der angibt, wie gut die Erde die Blitzenergie aufnimmt. Je niedriger der Wert, desto besser. Ein guter Erdungswiderstand liegt unter 10 Ohm. Wir messen das nach der Installation.

Ableitungsleitung

Das ist die Leitung, die vom Dach nach unten führt und die Blitzenergie zu den Tiefenerdern transportiert. Sie besteht aus Aluminium oder gegebenenfalls Kupfer und wird außen am Haus befestigt.

Potentialausgleich

Ein Prozess, bei dem verschiedene leitfähige Teile eines Hauses (z. B. Metallrohre, Antennen, die Blitzschutzanlage) elektrisch verbunden werden, um gefährliche Spannungsunterschiede zu vermeiden. Das verhindert Blitzübersprünge im Haus.

Fangeinrichtung

Der obere Teil der Blitzschutzanlage – die Stangen, Spitzen oder Netze auf dem Dach, die den Blitz aufnehmen. Die Fangeinrichtung muss nach DIN EN 62305 dimensioniert und positioniert sein.

Blitzeinschlagstelle

Der Punkt, an dem ein Blitz in ein Gebäude oder eine Anlage einschlägt. Eine gute Blitzschutzanlage hat mehrere mögliche Einschlagstellen (z. B. mehrere Fangeinrichtungen), damit die Energie verteilt wird und kein Punkt überlastet wird.

Korrosion

Der Prozess, bei dem Metalle durch Feuchtigkeit und Chemikalien im Boden rosten. Deshalb verwenden wir feuerverzinkten Stahl für Tiefenerder – das Material ist korrosionsbeständig und hält 40+ Jahre.

Warum ein regionaler Fachbetrieb wie die Haushandwerker GmbH

Es gibt viele Anbieter für Blitzschutz – große Konzerne, Online-Plattformen, Einzelunternehmer. Warum sollten Sie uns wählen?

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meisterbetrieb-Status. Das bedeutet: Wir wissen, was wir tun, und wir tun es richtig. Unsere Monteure sind geschult, zertifiziert und kennen die Normen in- und auswendig.

Regional in Kremmen und Umgebung: Wir sind nicht irgendwo in Deutschland – wir sind vor Ort. Kremmen ist für uns eine kurze Fahrt. Das bedeutet: Schnelle Termine, verlässliche Anfahrtszeiten, und wenn es später ein Problem gibt, sind wir schnell wieder da.

Ein Ansprechpartner, nicht eine Hotline: Sie bekommen einen direkten Kontakt zu uns – nicht zu einem Call-Center. Sie sprechen mit jemandem, der Ihr Projekt kennt und verantwortlich dafür ist. Das ist persönlich und zuverlässig.

Alles aus einer Hand: Beratung, Planung, Montage, Prüfung, Dokumentation – wir machen alles selbst. Sie müssen nicht mehrere Handwerker koordinieren. Das spart Zeit und Ärger.

Kostenloser Vor-Ort-Termin: Bevor wir arbeiten, kommen wir zu Ihnen und schauen uns alles an. Das ist unverbindlich und kostenlos. Sie bekommen einen realistischen Kostenvoranschlag, bevor Sie sich entscheiden.

Langfristige Partnerschaft: Wir denken nicht nur an die Montage – wir denken an die nächsten 20 Jahre. Wir bieten Wartung, Überprüfung und Service an. Wenn Sie später eine Frage haben, sind wir da.

Zertifizierte Komponenten und Normen: Wir arbeiten nach DIN EN 62305 und verbauen nur zertifizierte Materialien. Keine Kompromisse, keine Billig-Lösungen. Das gibt Ihnen Sicherheit.

Transparenz und Dokumentation: Nach jeder Installation bekommen Sie ein Prüfprotokoll, das die Funktionsfähigkeit bestätigt. Das ist wichtig für Ihre Versicherung und für die Nachwelt. Alles ist dokumentiert.

Mehr zum Thema: Blitzschutz bei Haushandwerker » · Alle Blitzschutz-Ratgeber »

💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Blitzschutzinstallation?

Die Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag – abhängig von der Größe des Hauses und der Dachform. Ein einfaches Einfamilienhaus ist meist gegen Mittag fertig. Komplexere Häuser können bis zum Nachmittag dauern.

Brauche ich eine Genehmigung für Blitzschutz?

Für reinen Blitzschutz brauchen Sie keine Genehmigung der Stadt oder des Landkreises. Allerdings sollten Sie Ihren Versicherer informieren – viele möchten ein Prüfprotokoll sehen. Wir erstellen das für Sie.

Kann ich einen Blitzschutz selbst installieren?

Nein, das sollten Sie nicht versuchen. Blitzschutz ist hochspezialisierte Arbeit – falsch gemacht, schützt er nicht und kann sogar gefährlich sein. Lassen Sie es von einem zertifizierten Fachbetrieb machen.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Größe Ihres Hauses, der Dachform, dem Boden und anderen Faktoren ab. Wir erstellen einen genauen Kostenvoranschlag.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Photovoltaikanlagen?

Ja, absolut. Bei PV-Anlagen ist Blitzschutz sogar besonders wichtig. Die Module sind exponiert und ziehen Blitze an. Mit Blitzschutz ist die Anlage sicher geschützt und funktioniert auch nach einem Blitzeinschlag weiter.

Wie oft muss ich einen Blitzschutz warten?

Eine Sichtprüfung sollte alle 5–10 Jahre durchgeführt werden. Das ist nicht aufwendig – ein Fachbetrieb schaut sich die Anlage an, prüft die Leitungen und Erdung, und bestätigt die Funktionsfähigkeit. Wir bieten das an.

Was passiert, wenn ein Blitz in meinen Blitzschutz einschlägt?

Das ist genau der Sinn der Anlage. Der Blitz wird aufgefangen, die Energie wird sicher durch die Leitungen nach unten zu den Tiefenerdern geleitet und in die Erde abgeleitet. Ihr Haus bleibt sicher, es gibt keinen Brand, keine Schäden an Geräten.

Kann Blitzschutz Stromschläge verursachen?

Nein. Ein Blitzschutz ist so ausgelegt, dass er nur bei Blitzeinschlägen aktiv wird. Im Normalbetrieb führt er keinen Strom und ist völlig sicher. Auch Überspannungsschutzgeräte sind sicher – sie reagieren nur bei Überspannungen.

Schützt Blitzschutz auch meine Elektronik?

Ja, aber nur in Kombination mit Überspannungsschutzgeräten (SPD) im Sicherungskasten. Der Blitzschutz auf dem Dach schützt vor direkten Einschlägen. Die SPD schützen vor Überspannungen, die über Stromleitungen eindringen. Zusammen bieten sie vollständigen Schutz.

Wann ist der beste Zeitpunkt für Blitzschutz?

Ideal sind die Monate März bis November – der Boden ist aufgetaut, die Tiefenerder lassen sich problemlos schlagen. Von Dezember bis Februar geht es nicht bei gefrorenem Boden. Besonders sinnvoll ist eine Installation im Frühjahr, vor der Gewitter-Saison.

Kann ich einen Blitzschutz später noch nachrüsten?

Ja, absolut. Es ist nie zu spät. Viele Hausbesitzer rüsten nach, wenn sie sich bewusst machen, dass ihr Haus ungeschützt ist – oder nach einem Blitzeinschlag in der Nähe. Wir installieren Blitzschutz bei bestehenden Häusern genauso wie bei Neubauten.

Wie tief müssen Tiefenerder sein?

Tiefenerder müssen mindestens 9 m tief in die Erde. Das ist die Mindesttiefe nach DIN EN 62305. So erreichen sie feuchte Bodenschichten, die die Blitzenergie gut aufnehmen. Bei sehr trockenem Boden kann es auch tiefer sein.

Was ist der Unterschied zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?

Blitzschutz ist die Anlage auf dem Dach und die Erdung – sie schützt vor direkten Blitzeinschlägen. Überspannungsschutz sind die Geräte im Sicherungskasten – sie schützen vor Spannungsspitzen, die über Stromleitungen kommen. Zusammen bieten sie vollständigen Schutz.

Ist Blitzschutz auch bei Häusern ohne Metalldach sinnvoll?

Ja, sogar noch wichtiger. Häuser mit Ziegel-, Holz- oder Bitumendächern sind brennbar. Ein Blitzeinschlag kann schnell zu Dachbrand führen. Ein Blitzschutz leitet die Energie ab, bevor sie zu Hitze und Brand führt. Das ist der beste Schutz.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Kremmen und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

Kostenlose Beratung anfragen