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Blitzschutz Rehfelde: So läuft die Installation ab

Veröffentlicht am 17.07.2026 · Aktualisiert am 03.09.2026 · Haushandwerker GmbH · Rehfelde · 🕘 ca. 13 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Rehfelde – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein Blitzschutz wird in der Regel an einem Tag installiert und schützt Ihr Haus und Ihre Familie vor den Folgen eines direkten Blitzeinschlags. Wir führen die Arbeiten nach DIN EN 62305 durch und erstellen Tiefenerder an den Hausecken. Alle Details klären wir kostenlos bei einem Vor-Ort-Termin.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Tiefenerder-Tiefe9 Meter pro Erder
Material Tiefenerderfeuerverzinkter Stahl
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Garantielange Garantie auf das Material
RegionLandkreis Oder-Spree, Rehfelde und Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Blitzschutz in Rehfelde – Schutz für Ihr Zuhause

Der Blitzschutz in Rehfelde ist weit mehr als eine technische Spielerei – es ist ein Schutzschild für Ihr Haus und die Menschen, die darin leben. In Brandenburg erleben wir regelmäßig Gewitter mit heftigen Blitzentladungen. Ein direkter Blitzeinschlag in ein ungeschütztes Haus führt zu enormen Temperaturen, kann Brände auslösen und die gesamte Elektrik zerstören. Mit einer professionellen Blitzschutzanlage leiten wir die Energie eines Einschlags sicher in die Erde ab – und geben Ihnen damit echte Sicherheit.

Wir, die Haushandwerker GmbH, sind ein regionaler Elektro- und Solar-Handwerksbetrieb aus Fürstenwalde/Spree und führen seit über 20 Jahren Blitzschutzanlagen fachgerecht ein. Diese Seite zeigt Ihnen transparent und im Detail, wie so eine Installation abläuft, welche Komponenten wir verwenden und warum ein regionaler Fachbetrieb der beste Ansprechpartner für Sie ist.

Nutzen & Vorteile: Warum Blitzschutz in Rehfelde sinnvoll ist

Rehfelde liegt im Landkreis Oder-Spree, einer Region mit häufigen sommerlichen Gewittern. Die Gefahr eines Blitzeinschlags ist real – und die Folgen können verheerend sein.

Sicherheit der Bewohner: Ein Blitz schlägt ein, und das Haus brennt ab – dieses Szenario ist kein Märchen. Jedes Jahr sterben Menschen in Deutschland durch Blitzschlag in Häusern. Eine professionelle Blitzschutzanlage leitet die Energie des Einschlags sicher ab und senkt das Risiko für Bewohner entscheidend.

Schutz vor Brandgefahr: Bei einem direkten Einschlag entstehen Temperaturen von über 20.000 Grad Celsius. Holzbalken, Isolationsmaterialien und Elektrokabel können sofort Feuer fangen. Mit Blitzschutz wird diese Energie kontrolliert in die Erde abgeleitet, nicht durch Ihr Haus.

Erhalt Ihres Eigentums: Ein Blitzeinschlag zerstört nicht nur die Dachkonstruktion, sondern auch alle angeschlossenen Geräte – von der Heizung über den Kühlschrank bis zum Computer. Eine Blitzschutzanlage schützt Ihre Einrichtung und Ihre Investition.

Versicherungsaspekt: Manche Versicherungen fordern oder honorieren Blitzschutzanlagen. Das klären Sie am besten direkt mit Ihrer Police – aber es ist ein zusätzlicher Grund, die Anlage ernst zu nehmen.

Besonderheit bei Photovoltaikanlagen: Wenn Sie eine Solaranlage auf dem Dach haben oder planen, ist Blitzschutz dringend empfohlen. Die Anlage zieht Blitze an und muss die Energie wirksam ableiten können. Wir rüsten bestehende PV-Anlagen gerne nach.

Ablauf der Installation: So läuft's Schritt für Schritt

Die Installation einer Blitzschutzanlage ist eine strukturierte, fachlich anspruchsvolle Arbeit. Hier zeigen wir Ihnen, wie wir vorgehen – von der ersten Beratung bis zur fertigen Anlage.

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Beratung: Sie kontaktieren uns, und wir vereinbaren einen unverbindlichen Termin bei Ihnen in Rehfelde. Unser Fachmann schaut sich Ihr Haus an – Dachform, Dacheindeckung, Gebäudegröße, vorhandene Elektroinstallation – und berät Sie umfassend. Wir klären, ob und welche Art von Blitzschutz für Ihr Objekt optimal ist. Am Ende erhalten Sie einen detaillierten Kostenvoranschlag.
  2. Planung und technische Zeichnung: Nach Ihrer Zustimmung erstellen wir eine genaue technische Planung. Wir zeichnen auf, wo die Fangeinrichtungen (Blitzableiter auf dem Dach) positioniert werden, wie die Leitungen geführt werden und wo die Tiefenerder in die Erde kommen. Diese Planung orientiert sich streng an der DIN EN 62305, der Norm für Blitzschutzanlagen in Deutschland.
  3. Vorbereitung und Materialanlieferung: Alle Komponenten – Fangstangen, Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen), Erdungsleiter, Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl, Verbindungsmaterial und Befestigungen – werden angeliefert und gelagert. Wir prüfen die Qualität und Vollständigkeit.
  4. Montage der Fangeinrichtung auf dem Dach: Am Installationstag beginnen wir mit der Montage der Blitzableiter-Stangen auf dem Dach. Diese werden fachgerecht nach DIN EN 62305 angebracht – an den höchsten Punkten des Daches, auf Kaminen, Antennenmästen und anderen hervorstehenden Teilen. Die Abstände und Positionen sind genau berechnet, um einen optimalen Schutzbereich zu gewährleisten.
  5. Verlegung der Ableitungsleitungen: Von den Fangstangen führen wir die Aluminium-Leitungen (gegebenenfalls Kupfer-Leitungen) senkrecht nach unten – an den Außenwänden des Hauses entlang bis zum Boden. Diese Leitungen werden mit Klammern befestigt und sind für jeden sichtbar. Sie sind nicht verborgen, sondern bewusst außen angebracht, um eine sichere Ableitung zu gewährleisten.
  6. Erdungsarbeiten und Tiefenerder-Schlag: Der kritische Teil: Wir graben an den Ecken Ihres Hauses Gruben aus und schlagen die Tiefenerder in die Erde. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite installieren wir in der Regel zwei Tiefenerder; bei größeren Gebäuden meist vier. Jeder Tiefenerder wird aus feuerverzinktem Stahl etwa 9 Meter tief geschlagen. Das ist eine kraftvolle, lautstarke Arbeit – Sie werden das Hämmern hören. Diese Tiefenerder bilden die Verbindung zur Erde und sind das Herzstück der Ableitung.
  7. Verbindung aller Komponenten: Alle Ableitungsleitungen werden mit den Tiefenerdern verbunden. Wir überprüfen jede Verbindung auf Sicherheit und korrekten Sitz. Auch die Verbindung zur bestehenden Erdungsanlage Ihres Hauses (falls vorhanden) wird hergestellt.
  8. Prüfung und Messung: Nach Abschluss der Montage führen wir umfassende Messungen durch. Mit speziellen Geräten prüfen wir den Übergangswiderstand der Erde, die Kontinuität aller Leitungen und die korrekte Funktion der gesamten Anlage. Nur wenn alle Messwerte im grünen Bereich liegen, ist die Anlage freigegeben.
  9. Dokumentation und Übergabe: Sie erhalten eine vollständige Dokumentation mit Schaltplänen, Messergebnissen und einer Wartungsanleitung. Wir erklären Ihnen, wie die Anlage funktioniert und worauf Sie achten sollten. Die Anlage ist sofort einsatzbereit.

In der Regel ist die gesamte Installation an einem Arbeitstag abgeschlossen. Bei größeren oder komplexen Objekten kann es auch zwei Tage dauern – das klären wir vorher ab.

Regionale Besonderheiten in Rehfelde

Rehfelde hat einige Merkmale, die für den Blitzschutz relevant sind.

Dachtypen und Dacheindeckung: In Rehfelde und der Region Oder-Spree finden wir eine bunte Mischung – klassische Ziegeldächer, Betondachsteine, Blechdächer auf älteren Häusern und immer häufiger Flachdächer auf Neubauten. Für jeden Dachtyp passen wir die Montage der Fangstangen an. Bei Ziegeldächern arbeiten wir sehr sorgfältig, um die Dachziegel nicht zu beschädigen.

Wetter und Gewitter: Brandenburg erlebt vor allem in den Sommermonaten (Juni bis August) intensive Gewitter. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer liegt bei etwa 1.700 bis 1.800 Stunden pro Jahr – gut für Solaranlagen, aber auch Gewitter sind häufig. Rehfelde liegt auf etwa 40 bis 50 Metern Höhe über dem Meeresspiegel; höhere Gebäude sind dem Blitzrisiko stärker ausgesetzt.

Netzbetreiber und Anmeldung: Rehfelde wird von der Märkische Oderegion Energieversorgung (MOE) oder ähnlichen regionalen Betreibern versorgt. Eine Blitzschutzanlage muss nicht angemeldet werden – sie ist eine passive Schutzmaßnahme. Anders ist es bei Photovoltaikanlagen, die wir mit Blitzschutz kombinieren.

Anfahrt und Service: Wir sind in Fürstenwalde/Spree zu Hause – von dort nach Rehfelde sind es etwa 15 bis 20 Kilometer. Das bedeutet kurze Anfahrtswege, schnelle Reaktion bei Fragen und unkomplizierter Service. Sie haben einen Ansprechpartner vor Ort, nicht ein Call-Center irgendwo in Deutschland.

Technik & Qualität: Die Komponenten einer Blitzschutzanlage

Eine hochwertige Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die perfekt zusammenspielen müssen.

Fangeinrichtung (Blitzableiter): Das sind die Stangen auf dem Dach. Sie bestehen aus Aluminium oder Kupfer und sind in der Regel 1 bis 2 Meter lang. Sie ragen über die höchsten Punkte des Hauses hinaus und „fangen" einen Blitz ab, bevor er ins Dach einschlägt.

Ableitungsleitungen: Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen. Diese leiten die Blitzenergie von den Fangstangen senkrecht nach unten. Sie sind typischerweise 16 oder 25 Quadratmillimeter im Querschnitt – stark genug, um die enormen Strommengen eines Blitzschlags zu transportieren.

Tiefenerder: Das sind lange Stahlstäbe aus feuerverzinktem Stahl, die bis zu 9 Meter tief in die Erde geschlagen werden. Sie bilden die Verbindung zur Erde und sind essentiell für die Ableitung. Ohne gute Erdung funktioniert die ganze Anlage nicht.

Verbindungsmaterial: Klemmen, Rohre, Befestigungen – alles muss hochwertig und korrosionsbeständig sein. Wir verwenden ausschließlich Material, das für Blitzschutzanlagen zertifiziert ist.

Komponente Material Typische Größe/Wert Funktion
Fangstange Aluminium oder Kupfer 1–2 Meter Länge Fängt Blitze ab, bevor sie ins Dach einschlagen
Ableitungsleitung Aluminium oder Kupfer 16–25 mm² Querschnitt Transportiert Blitzenergie nach unten
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl 9 Meter Tiefe Leitet Energie in die Erde ab
Übergangswiderstand Erde Typisch < 10 Ohm Bestimmt die Effektivität der Erdung
Befestigung Edelstahl oder verzinkt Alle 1–1,5 Meter Hält Leitungen sicher an der Wand

Markenpartner und Qualitätsstandards: Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen. Bei Solaranlagen vertrauen wir auf Partner wie SENEC, Growatt und SolarEdge – und deren Blitzschutzkomponenten sind ebenso hochwertig. Alle Materialien entsprechen der DIN EN 62305 und sind für den deutschen Markt zertifiziert.

Voraussetzungen & Planung: Was wir vor der Installation prüfen

Bevor wir mit der Montage beginnen, gibt es mehrere Punkte, die wir genau prüfen und mit Ihnen absprechen.

Gebäudegeometrie: Wir vermessen das Haus, notieren die Höhe, die Breite, die Dachform. Ist es ein Satteldach, ein Flachdach, ein Walmdach? Gibt es Erker, Anbauten, Kaminkamine? Jedes Detail beeinflusst die Platzierung der Fangstangen.

Dacheindeckung: Ziegeldach, Blech, Kunststoff-Platten? Manche Materialien erfordern spezielle Befestigungstechniken, um Lecks zu vermeiden. Bei Ziegeldächern arbeiten wir mit Sorgfalt, um die Dachziegel nicht zu beschädigen.

Bodenbeschaffenheit: Die Qualität des Bodens bestimmt die Tiefe und Anzahl der Tiefenerder. Lehmige, feuchte Böden sind attraktiver für die Erdung als trockene, sandige Böden. Wir führen eine Bodenprobe durch oder schätzen die Leitfähigkeit aufgrund der lokalen Geologie ein.

Bestehende Elektroinstallation: Wir prüfen, wo die Haupterdung Ihres Hauses liegt, wo die Stromleitungen verlaufen und ob es andere metallische Strukturen gibt, die geerdet werden müssen. Alles muss koordiniert werden.

Zugänglichkeit: Können wir mit unserem Fahrzeug und unseren Geräten problemlos an das Haus heranfahren? Gibt es Platz für Leitern und Gerüste? Bei beengten Verhältnissen müssen wir das vorher wissen.

Nachbargrundstücke: Gehören die Tiefenerder-Gruben eindeutig zu Ihrem Grundstück? Wir müssen sicherstellen, dass wir nicht auf Nachbarland graben.

Der richtige Zeitpunkt: Wann bauen wir Blitzschutz in Rehfelde?

Das ist eine wichtige Frage – und die Antwort ist einfach und praktisch.

Fast das ganze Jahr: Wir bauen Blitzschutzanlagen von März bis November ohne Probleme. Der Boden ist offen, die Erde lässt sich bearbeiten, und das Wetter ist in der Regel kooperativ.

Ausnahme: Winter mit gefrorenem Boden: Von Dezember bis Februar wird's kritisch. Wenn der Boden gefriert – und in Brandenburg passiert das regelmäßig – können wir die Tiefenerder nicht schlagen. Der gefrorene Boden ist hart wie Beton, und selbst mit schwerem Gerät lässt sich nichts einbringen. Das ist nicht nur ineffektiv, sondern auch unsicher.

Planung einplanen: Wenn Sie im Frühjahr oder Sommer einen Blitzschutz möchten, empfehlen wir, schon 4 bis 6 Wochen vorher mit uns in Kontakt zu treten. So können wir den Termin planen, die Materialien bestellen und alles vorbereiten.

Beste Jahreszeit: Mai bis September ist ideal – das Wetter ist stabil, der Boden ist trocken und bearbeitbar, und die Tage sind lang genug für die Montage.

Herbst ist noch gut: September bis November funktioniert ebenfalls. Der Boden ist noch nicht gefroren, und es gibt weniger Druck mit den Terminen.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Rehfelde

Familie M. wohnt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus in Rehfelde mit klassischem Ziegeldach. Im Sommer 2023 installierte sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach – 10 kWp, 28 Module. Kurz nach der Installation riet ihr der Elektriker zur Nachrüstung mit Blitzschutz, da eine Solaranlage das Blitzrisiko erhöht. Familie M. kontaktierte uns, und wir vereinbarten einen kostenlosen Vor-Ort-Termin. Unser Fachmann sah sich das Haus an, maß die Dachfläche (etwa 120 Quadratmeter), prüfte die Bodenbeschaffenheit und erstellte einen detaillierten Kostenvoranschlag. Die Familie stimmte zu, und wir installierten im Juni eine komplette Blitzschutzanlage: vier Fangstangen auf den Dachkanten und zwei Tiefenerder an den Hausecken (das Haus ist etwa 12 Meter breit). Die Arbeiten dauerten einen Tag. Danach führten wir Messungen durch und übergaben die Anlage mit vollständiger Dokumentation. Familie M. hat jetzt Ruhe – die Solaranlage ist geschützt, und das Haus ist sicher vor Blitzeinschlag.

Häufige Fehler & worauf Sie achten sollten

Fehler 1: Blitzschutz nur „auf halbe Kraft" installieren. Manche sparen, indem sie nur eine Fangstange statt mehrerer anbringen oder die Tiefenerder zu flach schlagen. Das ist falsch – die Anlage muss vollständig und nach Norm sein, sonst funktioniert sie nicht zuverlässig.

Fehler 2: Billigmaterial verwenden. Blitzschutz ist nicht der Ort zum Sparen. Minderwertige Leitungen oder schlecht verzinkte Tiefenerder korrodieren schnell und versagen im Ernstfall. Wir verwenden nur zertifiziertes Material.

Fehler 3: Blitzschutz mit Solaranlage nicht koordinieren. Wenn Sie eine PV-Anlage haben oder planen, MUSS der Blitzschutz von Anfang an eingeplant sein. Nachträglich ist es aufwändiger und aufwendiger.

Fehler 4: Keine regelmäßige Wartung. Eine Blitzschutzanlage braucht Aufmerksamkeit. Alle 2 bis 4 Jahre sollte ein Fachmann vorbeischauen und prüfen, ob alles noch in Ordnung ist – Korrosion, Lockerungen, Beschädigungen.

Fehler 5: Falscher Ansprechpartner. Nicht jeder Elektriker kennt sich mit Blitzschutz aus. Sie brauchen einen Fachbetrieb, der spezialisiert ist und die DIN EN 62305 kennt. Wir sind so ein Betrieb.

Checkliste vor dem Start

Verwenden Sie diese Checkliste, um sich vorzubereiten:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz

Blitzableiter

Die Stange auf dem Dach, die Blitze „auffängt". Sie ist meist 1 bis 2 Meter lang und ragt über die höchsten Punkte des Hauses hinaus. Der Blitz schlägt in die Stange ein, nicht ins Dach.

Ableitungsleitung

Das Kabel oder die Schiene, die die Blitzenergie von der Fangstange senkrecht nach unten leitet. Sie ist meist aus Aluminium oder Kupfer und wird außen an der Hauswand befestigt.

Tiefenerder

Ein langer Stahlstab (aus feuerverzinktem Stahl), der bis zu 9 Meter tief in die Erde geschlagen wird. Er leitet die Blitzenergie in den Boden ab und ist das Herzstück der Erdung.

Übergangswiderstand

Ein Messwert, der angibt, wie gut die Tiefenerder mit der Erde verbunden sind. Ein niedriger Wert (typisch unter 10 Ohm) bedeutet gute Erdung. Ein hoher Wert bedeutet Probleme.

DIN EN 62305

Die deutsche und europäische Norm für Blitzschutzanlagen. Sie legt fest, wie Blitzschutz geplant, installiert und geprüft werden muss. Alle unsere Arbeiten folgen dieser Norm.

Fachgerecht nach DIN EN 62305

Das bedeutet, dass wir die Blitzschutzanlage nach den Regeln der Norm installieren – korrekte Positionen, richtige Materialien, sichere Befestigung, genaue Messungen. Das ist der Standard, den Sie erwarten dürfen.

Schutzbereich

Der räumliche Bereich um die Fangstangen, in dem Blitze wirksam abgeleitet werden. Die Größe und Form des Schutzbereichs hängt von der Höhe und Position der Fangstangen ab.

Korrosion

Der Prozess, bei dem Metall durch Witterung und Feuchtigkeit rostet oder verwittert. Deshalb verwenden wir feuerverzinkte Stahlteile und hochwertige Materialien – sie halten länger.

Erdungsprüfung

Eine Messung mit speziellen Geräten, um zu prüfen, ob die Tiefenerder korrekt mit der Erde verbunden sind. Wir führen diese Prüfung nach jeder Installation durch.

Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde/Spree

Sie könnten denken: „Blitzschutz ist Blitzschutz – warum sollte ich nicht einfach einen billigen Anbieter von außerhalb nehmen?" Gute Frage. Hier sind die echten Vorteile eines regionalen Fachbetriebs:

Spezialisierung und Erfahrung: Wir sind seit über 20 Jahren im Geschäft. Wir haben hunderte von Häusern in der Region Oder-Spree mit Blitzschutz ausgestattet. Wir kennen die lokalen Bodenbedingungen, die Dachtypen, die Wetterlagen. Diese Erfahrung ist unbezahlbar.

Meisterbetrieb und Zertifizierung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit Meister. Das bedeutet, dass unsere Arbeit überprüft und zertifiziert ist. Sie bekommen keine Pfuscher, sondern Handwerk auf höchstem Niveau.

Kurze Wege und schneller Service: Von Fürstenwalde nach Rehfelde sind es 15 bis 20 Kilometer. Wenn Sie eine Frage haben oder ein Problem auftritt, sind wir schnell vor Ort. Kein wochenlanger Warteschlange, kein Call-Center in einer anderen Stadt.

Ein Ansprechpartner: Sie haben einen festen Kontakt – einen Menschen, den Sie kennen und dem Sie vertrauen. Nicht ständig wechselnde Techniker, nicht anonyme Nummern.

Alles aus einer Hand: Wenn Sie auch eine Solaranlage brauchen oder Elektroinstallationen, können wir alles koordinieren. Das spart Zeit, Nerven und oft auch Geld, weil alles aufeinander abgestimmt ist.

Service und Wartung danach: Nach der Installation sind wir nicht weg. Wir kümmern uns um Wartung, Prüfungen und Reparaturen. Sie haben einen Partner auf lange Sicht, nicht nur einen Monteur für einen Tag.

Transparenz und Fairness: Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag, bevor wir anfangen. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Sie wissen, woran Sie sind.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren oder komplexeren Gebäuden kann es auch zwei Tage dauern. Das klären wir vorher mit Ihnen ab.

Brauche ich eine Genehmigung für Blitzschutz?

Nein, eine Blitzschutzanlage ist eine passive Schutzmaßnahme und bedarf keiner behördlichen Genehmigung. Anders ist es bei Photovoltaikanlagen, die wir mit dem Netzbetreiber anmelden.

Wie tief müssen die Tiefenerder in die Erde?

Wir schlagen die Tiefenerder in der Regel etwa 9 Meter tief. Das ist die Standardtiefe, um eine sichere Erdung zu gewährleisten. Bei sehr trockenen oder steinigen Böden kann es schwieriger sein, aber 9 Meter ist unser Ziel.

Kann ich die Blitzschutzanlage selbst installieren?

Nein, das ist eine Fachaufgabe. Blitzschutz nach DIN EN 62305 erfordert spezialisierte Kenntnisse, Messinstrumente und Erfahrung. Ein Fehler kann zu gefährlichen Situationen führen. Vertrauen Sie einem Fachbetrieb.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Größe des Hauses, der Dachform, der Bodenbeschaffenheit und anderen Faktoren ab. Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?

Ja, absolut. Bei Flachdächern platzieren wir die Fangstangen an den Rändern des Daches. Die Ableitungsleitungen gehen dann an den Außenwänden nach unten. Die Funktionsweise ist die gleiche.

Was passiert, wenn mein Haus keinen Blitzschutz hat und ein Blitz schlägt ein?

Das kann zu Bränden, Zerstörung der Elektrik, Verletzungen oder sogar Todesfällen führen. Ein Blitz erzeugt Temperaturen von über 20.000 Grad Celsius. Ohne Blitzschutz wird diese Energie durch Ihr Haus abgeleitet – mit verheerenden Folgen.

Brauche ich Blitzschutz, wenn ich eine Solaranlage habe?

Ja, dringend. Eine Solaranlage auf dem Dach zieht Blitze an. Ohne Blitzschutz ist die Anlage gefährdet und kann Feuer fangen. Wir rüsten bestehende PV-Anlagen gerne nach.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine Inspektion alle 2 bis 4 Jahre. Ein Fachmann schaut sich die Anlage an, prüft auf Korrosion, Lockerungen und Beschädigungen. So stellen Sie sicher, dass alles noch funktioniert.

Kann ich die Ableitungsleitungen im Haus verlegen, statt sie außen anzubringen?

Nein, das ist nicht sicher. Die Leitungen müssen außen an der Hauswand verlaufen, um die Blitzenergie schnell und direkt nach unten zu leiten. Innenleitungen können zu Brandherde führen.

Was ist ein Übergangswiderstand und warum ist er wichtig?

Der Übergangswiderstand misst, wie gut die Tiefenerder mit der Erde verbunden sind. Ein niedriger Wert (unter 10 Ohm) ist gut; ein hoher Wert bedeutet schlechte Erdung. Wir messen das nach jeder Installation.

Kann ich die Blitzschutzanlage selbst überprüfen?

Teilweise ja – Sie können optisch prüfen, ob die Leitungen noch fest sitzen und ob es Rost oder Beschädigungen gibt. Eine genaue Messung mit Spezialgeräten sollte aber ein Fachmann durchführen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Blitzschutz-Installation?

Zwischen März und November, wenn der Boden nicht gefroren ist. Im Winter (Dezember bis Februar) können wir die Tiefenerder nicht schlagen. Ideal sind Mai bis September.

Was passiert bei einem Stromausfall – funktioniert der Blitzschutz noch?

Ja, der Blitzschutz funktioniert unabhängig vom Stromnetz. Es ist eine passive, mechanische Anlage – sie braucht keinen Strom, um zu arbeiten. Ein Blitz wird abgeleitet, auch wenn der Strom weg ist. ```

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Rehfelde und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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