+49 3361 33 100 00 info@haushandwerker.org
Ratgeber der Haushandwerker GmbH · zur Website & unseren Leistungen »
StartRatgeberBlitzschutz › Frankfurt (Oder)

Überspannungsschutz Frankfurt (Oder): Blitzschutz für Ihr Haus

Veröffentlicht am 19.07.2026 · Haushandwerker GmbH · Frankfurt (Oder) · 🕘 ca. 14 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Frankfurt (Oder) – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein direkter Blitzeinschlag in Ihr Haus kann zu Bränden und massiven Schäden führen – eine fachgerechte Blitzschutzanlage senkt dieses Risiko entscheidend. Wir installieren Überspannungsschutz und Blitzableiter in Frankfurt (Oder) und Umgebung aus einer Hand, mit langer Garantie auf das Material und schneller Montage.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe pro Tiefenerderbis zu 9 Meter
Material Tiefenerderfeuerverzinkter Stahl
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Garantielange Garantie auf das Material
RegionLandkreis Oder-Spree, Frankfurt (Oder) & Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Blitzschutz & Überspannungsschutz in Frankfurt (Oder) – Warum Ihr Haus Schutz braucht

Ein Blitzeinschlag ist ein seltenes Ereignis – aber wenn es passiert, ist es eine Katastrophe. Der Blitz schlägt ein, und innerhalb von Sekundenbruchteilen entstehen Brände, die ein ganzes Haus zerstören können. Elektrische Anlagen werden beschädigt, Bewohner sind in Gefahr. Diese Risiken lassen sich mit einer fachgerechten Blitzschutzanlage und einem modernen Überspannungsschutz Frankfurt (Oder) entscheidend senken.

Besonders in Brandenburg, wo Gewitter häufig und intensiv auftreten, ist ein funktionierender Blitzschutz keine Luxusausstattung, sondern eine grundlegende Sicherheitsmassnahme. Wir von der Haushandwerker GmbH installieren seit über 20 Jahren Blitzschutz- und Überspannungsschutzanlagen in Frankfurt (Oder) und der gesamten Region Landkreis Oder-Spree – fachgerecht nach DIN EN 62305, mit Material, das hält, und mit einem Ansprechpartner vor Ort, auf den Sie sich verlassen können.

Diese Seite zeigt Ihnen, wie eine moderne Blitzschutzanlage funktioniert, was Sie bei der Planung beachten müssen, und warum die richtige Installation so wichtig ist.

Nutzen & Vorteile einer Blitzschutzanlage in Frankfurt (Oder)

Ein Blitzschutz bringt Ihnen mehrere konkrete Vorteile:

Besonders wichtig: Falls Sie bereits eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben, sollten Sie dringend eine Blitzschutzanlage nachrüsten. Die wertvollen Module und die Wechselrichter sind extrem anfällig für Blitzüberspannungen – ohne Blitzschutz können Sie den Totalausfall der Anlage riskieren.

Wie eine Blitzschutzanlage funktioniert

Das Prinzip ist einfach: Der Blitz soll nicht ins Haus eindringen, sondern außen herum- und dann sicher in die Erde geleitet werden.

Eine komplette Blitzschutzanlage besteht aus drei Teilen:

  1. Fangeinrichtung (Blitzableiter): Das sind Metallstäbe oder -spitzen auf dem Dach, die den Blitz „anlocken" und aufnehmen. Sie sind meist 2–3 Meter hoch und stehen an den höchsten Punkten des Daches – Schornstein, Antennenmast, Dachfirst.
  2. Ableitungsanlage: Von der Fangeinrichtung führen Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen fachgerecht nach DIN EN 62305 an der Außenseite des Hauses hinunter zur Erde. Diese Leitungen sind fest montiert und haben einen Mindestquerschnitt, der die Energie des Blitzstroms aufnehmen kann.
  3. Erdungsanlage: Am Fuß des Hauses werden Tiefenerder in die Erde geschlagen. Diese Erder bestehen aus feuerverzinktem Stahl und führen die Blitzenergie tief in den Erdboden ab, wo sie sich verteilt und unschädlich wird.

Zusätzlich braucht es einen Überspannungsschutz im Haus selbst: Überspannungsableiter (Surge Protector) in der Elektroanlage, die Überspannungen abfangen, die über Stromleitungen oder andere Leiter ins Haus kommen könnten.

Ablauf der Installation – von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

So läuft eine professionelle Blitzschutzanlage bei uns ab:

  1. Kostenloses Vor-Ort-Gespräch: Wir kommen zu Ihnen nach Frankfurt (Oder), schauen sich Ihr Haus an, messen das Dach, prüfen die Elektroanlage und besprechen mit Ihnen, welche Lösung sinnvoll ist. Es gibt keine versteckten Anforderungen – wir erklären klar, was notwendig ist und was optional.
  2. Planung und Kostenvoranschlag: Nach der Besichtigung erstellen wir einen genauen Plan: Wo kommen die Blitzableiter? Wie viele Tiefenerder brauchen wir? Welche Leitungen? Wo sitzt der Überspannungsschutz? Parallel erstellen wir einen detaillierten Kostenvoranschlag, den Sie in Ruhe prüfen können – unverbindlich.
  3. Genehmigung und Anmeldung: Je nach Art der Anlage und Ihrer Gemeinde in Frankfurt (Oder) können Anmeldungen bei der Gemeinde oder dem Netzbetreiber erforderlich sein. Wir kümmern uns darum und führen alle nötigen Gespräche.
  4. Vorbereitung des Montage-Termins: Wir informieren Sie rechtzeitig, wann wir kommen, was Sie vorbereiten sollten und wie lange die Arbeiten dauern. In der Regel ist ein Arbeitstag ausreichend.
  5. Montage der Fangeinrichtung: Unsere Monteure gehen auf das Dach und installieren die Blitzableiter (Fangspitzen) an den höchsten Punkten – Schornstein, Dachfirst, Antennen. Diese werden fest verankert und erhalten einen Korrosionsschutz.
  6. Verlegung der Ableitungsleitungen: Die Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen werden fachgerecht nach DIN EN 62305 an der Außenseite des Hauses heruntergeführt – sicher befestigt, mit ausreichend Abstand zu anderen Leitungen, um Interferenzen zu vermeiden.
  7. Schlag der Tiefenerder: An den Ecken des Hauses schlagen wir Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl in die Erde. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite werden in der Regel 2 Tiefenerder an gegenüberliegenden Ecken geschlagen, bei größeren Häusern meist 4 an allen vier Ecken. Jeder Erder wird etwa 9 Meter tief eingetrieben.
  8. Installation des Überspannungsschutzes: Im Haus installieren wir Überspannungsableiter in Ihrer Elektroverteilung und gegebenenfalls an empfindlichen Geräten wie Solarwechselrichter oder Heizungssteuerung.
  9. Prüfung und Inbetriebnahme: Abschliessend prüfen wir die gesamte Anlage – Durchgangsprüfung, Erdungswiderstand, Funktionsprüfung aller Komponenten. Erst wenn alles passt, ist die Anlage freigegeben. Sie erhalten eine Prüfplakette und ein Prüfprotokoll.

Regionale Besonderheiten in Frankfurt (Oder) und Brandenburg

Frankfurt (Oder) und die Region Landkreis Oder-Spree haben einige Besonderheiten, die beim Blitzschutz eine Rolle spielen:

Wetter und Gewitteraktivität

Brandenburg liegt in einer Region mit häufigen Sommergewittern. Die Gewitter sind oft intensiv und kommen schnell – besonders in den Monaten Juni bis August. Die durchschnittliche Blitzdichte in der Region ist moderat, aber keineswegs niedrig. Das bedeutet: Jedes Haus sollte einen Blitzschutz haben. Es ist nicht eine Frage des „Ob", sondern des „Wann".

Dachtypen und Dachmaterialien

In Frankfurt (Oder) und der Umgebung finden sich viele ältere Häuser mit Ziegeldächern, aber auch moderne Häuser mit Blechdächern, Kunststoffdächern oder Flachdächern. Der Blitzschutz muss auf jeden Dachtyp abgestimmt werden:

Bodenbeschaffenheit und Erdung

Die Böden in Brandenburg sind sehr unterschiedlich – von sandig bis lehmig. Das beeinflusst die Erdungsanlage. Wir führen vor jeder Installation eine Bodensondierung durch und passen die Tiefenerder an die lokale Situation an. In manchen Fällen brauchen wir mehr Erder oder müssen sie tiefer schlagen, um einen ausreichend niedrigen Erdungswiderstand zu erreichen.

Netzbetreiber und Anmeldung

In Frankfurt (Oder) ist der Netzbetreiber die Oder-Spree Netzgesellschaft (OSN). Je nach Art der Blitzschutzanlage und ob Sie eine Solaranlage haben, müssen wir die Anlage anmelden. Wir kümmern uns um alle Formalitäten.

Anfahrt und Erreichbarkeit

Wir haben unseren Sitz in Fürstenwalde/Spree und sind damit nur wenige Kilometer von Frankfurt (Oder) entfernt. Kurze Anfahrtswege bedeuten: schnelle Termine, zuverlässige Handwerker vor Ort, und wenn später mal eine Wartung oder Reparatur nötig ist, sind wir schnell da.

Technik und Qualität – Komponenten einer modernen Blitzschutzanlage

Eine gute Blitzschutzanlage lebt von der Qualität ihrer Komponenten. Wir arbeiten mit bewährten Herstellern und führen nur Material ein, das den Anforderungen der DIN EN 62305 entspricht.

Blitzableiter (Fangspitzen)

Wir verwenden Blitzableiter aus Edelstahl oder beschichtetem Stahl, die eine Höhe von 2–3 Metern haben und auf dem höchsten Punkt des Daches montiert werden. Sie sind korrosionsbeständig und halten Jahrzehnte.

Ableitungsleitungen

Die Leitungen bestehen aus Aluminium (Standard) oder gegebenenfalls aus Kupfer. Aluminium ist leicht, korrosionsbeständig und erfüllt alle technischen Anforderungen. Der Mindestquerschnitt beträgt 16 mm² – das ist ausreichend, um Blitzströme bis zu mehreren tausend Ampere abzuleiten.

Tiefenerder

Unsere Tiefenerder bestehen aus feuerverzinktem Stahl und haben einen Durchmesser von etwa 14–16 mm. Sie werden mit speziellen Rammen bis zu 9 Metern Tiefe in den Boden getrieben. Die Feuerverzinkung schützt vor Korrosion und garantiert eine lange Lebensdauer.

Überspannungsableiter

Für den inneren Schutz verwenden wir moderne Überspannungsableiter von Herstellern wie Siemens, Phoenix Contact oder Dehn. Diese Geräte reagieren blitzschnell auf Überspannungen und leiten sie sicher ab, ohne die normalen Stromkreise zu beeinträchtigen.

Technische Kennzahlen

Hier eine Übersicht der typischen technischen Werte:

Komponente Kennzahl Wert / Beschreibung
Blitzableiter-Höhe Länge 2–3 m
Ableitungsleitungen Querschnitt mindestens 16 mm² (Alu oder Kupfer)
Tiefenerder Durchmesser 14–16 mm, feuerverzinkter Stahl
Tiefenerder Eindringtiefe bis zu 9 m
Erdungswiderstand (Ziel) Widerstand unter 10 Ohm (je niedriger, desto besser)
Überspannungsableiter Ansprechspannung je nach Typ 250–600 V
Ableitungskapazität Stromstärke bis zu 20 kA pro Ableiter (bei mehrstufigen Systemen höher)

Voraussetzungen und Planung – Was wir vor der Installation prüfen

Bevor wir eine Blitzschutzanlage installieren, prüfen wir mehrere Dinge:

Dachzustand

Das Dach muss stabil genug sein, um die Blitzableiter zu tragen. Wir prüfen auf Schäden, Feuchtigkeit und Statik. Falls das Dach saniert werden muss, können wir die Blitzschutzanlage parallel integrieren.

Elektroanlage

Wir sehen uns Ihre Elektroverteilung an und prüfen, wo der Überspannungsschutz am sinnvollsten sitzt. Bei älteren Häusern mit veralteter Elektrik kann eine Modernisierung sinnvoll sein.

Erdungsverhältnisse

Wir führen eine Bodensondierung durch und prüfen die Erdungsverhältnisse. In Gegenden mit sehr trockenem oder sandigem Boden kann es nötig sein, die Erder tiefer zu schlagen oder mehr Erder zu installieren.

Nachbargebäude und Umgebung

Wenn Ihr Haus in der Nähe von höheren Gebäuden oder Bäumen steht, kann das die Blitzschutzplanung beeinflussen. Wir prüfen das und passen die Lösung an.

Besondere Anlagen

Falls Sie eine Solaranlage, eine Heizungsanlage, eine Alarmanlage oder andere elektrische Anlagen haben, müssen diese in die Blitzschutzplanung einbezogen werden. Besonders wichtig: Solaranlagen brauchen einen speziellen Blitzschutz und Überspannungsschutz, um nicht beschädigt zu werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Installation

Wir bauen Blitzschutzanlagen fast das ganze Jahr über. Es gibt aber eine wichtige Ausnahme:

Von Dezember bis Februar ist die Installation nicht möglich, wenn der Boden gefroren ist. Die Tiefenerder lassen sich bei gefrorenem Boden nicht in die Erde schlagen – das ist physikalisch unmöglich und würde die Geräte beschädigen. In diesen Monaten müssen wir die Arbeiten verschieben.

Das bedeutet konkret:

Unser Rat: Planen Sie die Installation am besten im Frühling (März–Mai) oder Frühherbst (September–Oktober). So ist die Erde optimal, und Sie haben die Anlage rechtzeitig vor der Gewittersaison.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Frankfurt (Oder)

Familie M. wohnt in einem 1970er-Jahre-Einfamilienhaus mit Ziegeldach in Frankfurt (Oder). Während eines heftigen Gewitters im Juni schlug ein Blitz in den Schornstein ein. Glücklicherweise war niemand verletzt, aber der Schornstein war beschädigt, und es gab einen Brandfleck im Dachgebälk. Die Familie war schockiert und wollte sofort handeln.

Sie riefen uns an, und wir besichtigten das Haus. Das Dach war in gutem Zustand, die Elektroanlage war allerdings relativ alt. Wir schlugen vor: eine komplette Blitzschutzanlage mit Blitzableitern auf dem Schornstein und dem Dachfirst, Ableitungsleitungen an der Außenseite, zwei Tiefenerder an den gegenüberliegenden Ecken (da das Haus unter 15 m breit war), und einen modernen Überspannungsschutz in der Elektroverteilung.

Die Arbeiten dauerten einen Tag. Danach war das Haus geschützt. Familie M. sagte hinterher: „Jetzt können wir wieder ruhig schlafen, wenn es donnert." Das ist genau das Gefühl, das wir mit unserer Arbeit erreichen wollen.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Beim Blitzschutz gibt es einige typische Fehler, die wir immer wieder sehen:

Fehler 1: Keine Blitzschutzanlage, obwohl eine nötig wäre

Viele Hausbesitzer denken: „Mein Haus ist zu klein, mich trifft der Blitz nicht." Das ist ein Trugschluss. Blitze suchen sich den Weg des geringsten Widerstands – und das ist oft der höchste Punkt in der Umgebung. Jedes Haus sollte geschützt sein.

Fehler 2: Nur externe Blitzschutzanlage, kein innerer Überspannungsschutz

Eine Blitzschutzanlage außen ist wichtig, aber nicht ausreichend. Blitzüberspannungen können auch über Stromleitungen, Telefonleitungen oder andere Leiter ins Haus kommen. Ein innerer Überspannungsschutz ist unverzichtbar.

Fehler 3: Billige oder unzureichende Erder

Manche Handwerker sparen bei den Erdern. Das ist fatal. Ein Erdungswiderstand, der zu hoch ist, bedeutet, dass die Blitzenergie nicht richtig abgeleitet wird. Das kann zu Beschädigungen oder sogar zu Bränden führen. Wir verwenden immer hochwertige Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl und schlagen sie tief genug ein.

Fehler 4: Keine regelmässige Wartung

Eine Blitzschutzanlage ist kein „Set and Forget"-System. Alle 5–10 Jahre sollte eine Prüfung stattfinden. Wir bieten Wartungsverträge an und erinnern Sie an fällige Prüfungen.

Fehler 5: Falsche Dimensionierung bei Solaranlagen

Solaranlagen sind hochwertig und teuer. Wenn eine Blitzschutzanlage zu schwach dimensioniert ist, kann ein Blitzschlag die gesamte Anlage zerstören. Wir dimensionieren den Blitzschutz immer für die Solaranlage mit.

Checkliste vor dem Start – Was Sie vorbereiten sollten

Wenn Sie sich für eine Blitzschutzanlage entschieden haben, können Sie schon mal vorbereiten:

Kleines Lexikon – Fachbegriffe erklärt

Blitzableiter (Fangeinrichtung)

Der Blitzableiter ist eine metallische Spitze oder Stange auf dem Dach, die den Blitz „anzieht" und aufnimmt. Sie ist mit der Ableitungsanlage verbunden und leitet den Blitzstrom sicher in die Erde ab.

Ableitungsleitungen

Das sind die Metalldrähte oder -bänder, die den Blitz vom Dach zur Erde führen. Sie bestehen aus Aluminium oder Kupfer und haben einen Mindestquerschnitt, um den Blitzstrom zu tragen.

Tiefenerder (Erdungselektrode)

Ein Tiefenerder ist ein langer Metallstab aus feuerverzinktem Stahl, der tief in die Erde getrieben wird. Er sorgt dafür, dass die Blitzenergie sicher in den Boden abgeleitet wird, wo sie sich verteilt und unschädlich wird.

Erdungswiderstand

Der Erdungswiderstand ist ein Messwert, der angibt, wie gut die Verbindung zwischen der Blitzschutzanlage und der Erde ist. Je niedriger der Widerstand, desto besser die Ableitung. Ein guter Wert liegt unter 10 Ohm.

Überspannungsschutz (Surge Protector)

Ein Überspannungsschutz ist ein Gerät, das in die Elektroverteilung eingebaut wird und Überspannungen abfängt. Es schützt die elektrischen Geräte im Haus vor Beschädigungen durch Blitzüberspannungen.

DIN EN 62305

Das ist die deutsche und europäische Norm für Blitzschutz. Sie legt fest, wie eine Blitzschutzanlage geplant, installiert und geprüft werden muss. Wir halten uns streng an diese Norm.

Äusserer Blitzschutz

Der äussere Blitzschutz ist die Kombination aus Blitzableitern, Ableitungsleitungen und Erdungsanlage. Er schützt das Haus von aussen vor direkten Blitzeinschlägen.

Innerer Blitzschutz

Der innere Blitzschutz sind die Überspannungsableiter in der Elektroverteilung und an empfindlichen Geräten. Sie schützen die Elektrik und Geräte im Haus vor Überspannungen, die über Stromleitungen oder andere Leiter eindringen könnten.

Blitzstrom

Das ist die elektrische Stromstärke, die ein Blitz hat. Typische Blitzströme liegen zwischen 5.000 und 200.000 Ampere. Eine Blitzschutzanlage muss diese extremen Stromstärken aufnehmen und sicher ableiten können.

Potentialausgleich

Der Potentialausgleich sorgt dafür, dass alle leitenden Teile eines Hauses (Metalldächer, Metallrohre, Elektroanlage, Blitzschutzanlage) auf dem gleichen elektrischen Potential liegen. Das verhindert gefährliche Spannungsunterschiede im Falle eines Blitzeinschlags.

Warum ein regionaler Fachbetrieb – Die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde/Spree

Es gibt viele Gründe, warum es sinnvoll ist, einen regionalen Fachbetrieb zu wählen:

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung

Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und Meisterbetrieb. Das bedeutet: Unsere Monteure sind ausgebildet und zertifiziert. Wir kennen die Anforderungen der DIN EN 62305 in- und auswendig und haben hunderte von Anlagen installiert – in Frankfurt (Oder), in Fürstenwalde, in der ganzen Region.

Kurze Wege, schnelle Termine

Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree, nur wenige Kilometer von Frankfurt (Oder) entfernt. Das bedeutet: Kurze Anfahrtswege, schnelle Termine, und wenn später mal eine Wartung oder Reparatur nötig ist, sind wir schnell da – nicht erst in einer Woche, sondern oft innerhalb von Tagen.

Ein Ansprechpartner für alles

Von der ersten Beratung über die Planung und Installation bis zur Wartung – alles aus einer Hand. Sie haben nicht mit verschiedenen Betrieben zu tun, sondern mit uns. Das spart Zeit, Ärger und Missverständnisse.

Kostenlose Vor-Ort-Beratung

Wir kommen kostenlos zu Ihnen nach Hause, schauen sich Ihr Haus an und besprechen mit Ihnen, was sinnvoll ist. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

Detaillierte Kostenvoranschläge

Wir erstellen für Sie einen genauen, schriftlichen Kostenvoranschlag. Sie wissen genau, was die Arbeiten kosten, bevor Sie zustimmen. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Lange Garantie auf das Material

Alle Komponenten unserer Blitzschutzanlagen haben eine lange Garantie auf das Material. Sollte etwas defekt sein, kümmern wir uns darum – schnell und unkompliziert.

Service und Wartung

Nach der Installation bieten wir Wartungsverträge an. Wir erinnern Sie an fällige Prüfungen, führen diese durch und dokumentieren alles. So haben Sie Ruhe und Sicherheit für Jahre.

Regionale Kenntnisse

Wir kennen die Region Landkreis Oder-Spree und Frankfurt (Oder) genau – die Bodenverhältnisse, die Wetter- und Gewittermuster, die Netzbetreiber und Behörden. Das hilft uns, optimale Lösungen für Ihre Situation zu finden.

Kurz gesagt: Wenn Sie einen zuverlässigen, fachkompetenten Partner für Ihren Blitzschutz in Frankfurt (Oder) suchen, sind Sie bei uns richtig.

Mehr zum Thema: Blitzschutz bei Haushandwerker » · Alle Blitzschutz-Ratgeber »

💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag. Je nach Grösse des Hauses und Komplexität können es auch eineinhalb Tage sein. Wir planen das im Voraus mit Ihnen ab.

Kann ich die Anlage selbst installieren?

Nein. Blitzschutz ist hochspezialisierte Elektroinstallation. Sie braucht Fachkompetenz, das richtige Werkzeug und die richtige Planung. Fehler können zu Bränden oder Personenschäden führen. Das sollte ein zertifizierter Betrieb machen.

Brauche ich eine Genehmigung für eine Blitzschutzanlage?

Das hängt von Ihrer Gemeinde in Frankfurt (Oder) ab. Manche Gemeinden erfordern eine Anmeldung, andere nicht. Wir kümmern uns um alle Formalitäten und informieren Sie, was nötig ist.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Grösse und Komplexität des Hauses, der Bodenbeschaffenheit und der Art des Schutzes ab. Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine Prüfung alle 5–10 Jahre. Das ist eine Sichtprüfung und eine Messung des Erdungswiderstands. Wir bieten Wartungsverträge an und erinnern Sie an fällige Termine.

Funktioniert Blitzschutz auch bei älteren Häusern?

Ja, absolut. Blitzschutz kann bei jedem Haus nachgerüstet werden – egal wie alt. Bei älteren Häusern prüfen wir zusätzlich die Elektroanlage und empfehlen gegebenenfalls eine Modernisierung parallel.

Schützt Blitzschutz auch meine Solaranlage?

Ja, aber nur, wenn die Solaranlage in die Blitzschutzplanung einbezogen wird. Solaranlagen sind sehr anfällig für Blitzüberspannungen. Wir installieren einen speziellen Blitzschutz und Überspannungsschutz für die Module und den Wechselrichter.

Was ist der Unterschied zwischen äusserem und innerem Blitzschutz?

Der äussere Blitzschutz (Blitzableiter, Leitungen, Erder) schützt das Haus vor direkten Blitzeinschlägen. Der innere Blitzschutz (Überspannungsableiter in der Elektroverteilung) schützt die Geräte im Haus vor Überspannungen. Beides ist nötig.

Was passiert, wenn mein Haus keinen Blitzschutz hat und ein Blitz schlägt ein?

Das Risiko eines Brandes ist sehr gross. Der Blitz kann Feuer im Dachgebälk, in den Wänden oder in der Elektroanlage verursachen. Bewohner können Stromschläge bekommen. Ein Blitzschutz senkt dieses Risiko massiv.

Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?

In der Regel bis zu 9 Metern Tiefe. Das hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Wir führen vor der Installation eine Sondierung durch und passen die Tiefe an die lokalen Verhältnisse an.

Wie viele Tiefenerder brauche ich?

Das hängt von der Grösse des Hauses ab. Bei Häusern bis etwa 15 Meter Breite sind in der Regel 2 Tiefenerder an gegenüberliegenden Ecken ausreichend. Bei grösseren Häusern sind meist 4 Erder an allen vier Ecken nötig.

Kann ich die Blitzschutzanlage im Winter installieren?

Nicht bei gefrorenem Boden. Von Dezember bis Februar können wir die Tiefenerder nicht schlagen, wenn die Erde gefroren ist. Wir planen solche Arbeiten für März bis November.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Wartungskosten hängen von der Grösse der Anlage und dem Umfang der Prüfung ab.

Gibt es Versicherungs-Rabatte für Häuser mit Blitzschutz?

Manche Versicherer geben Rabatte, wenn ein Blitzschutz installiert ist. Das sollten Sie mit Ihrer Versicherung klären. Ein Blitzschutz ist in jedem Fall eine gute Investition in die Sicherheit. ###END###

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Frankfurt (Oder) und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

Kostenlose Beratung anfragen