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Blitzschutz Peitz: So läuft die Installation ab

Veröffentlicht am 18.07.2026 · Aktualisiert am 06.09.2026 · Haushandwerker GmbH · Peitz · 🕘 ca. 14 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Peitz – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Eine Blitzschutzanlage wird in der Regel an einem Tag montiert und umfasst Fangeinrichtungen auf dem Dach, Ableitungen und Erdungssysteme. Wir führen Aluminium-Leitungen nach DIN EN 62305, erstellen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl und schützen Ihr Haus damit vor direkten Blitzeinschlägen und Brandgefahr. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauer1 Tag (bei Einfamilienhäusern)
Tiefenerder-Tiefe9 m pro Erder (feuerverzinkter Stahl)
LeitungsmaterialAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Dachneigung Peitz25–40° (typisch für Brandenburg)
Wartungalle 2–4 Jahre eine Sichtprüfung empfohlen
RegionLandkreis Oder-Spree, Peitz & Umgebung, schnelle Anfahrt

Kostenlose Beratung anfragen

Warum Blitzschutz in Peitz so wichtig ist

Blitzschutz in Peitz ist kein Luxus – es ist eine Frage der Sicherheit. Ein direkter Blitzeinschlag ins Haus führt zu extremer Hitze, Feuer und kann das ganze Gebäude in Flammen aufgehen lassen. Wer in Brandenburg lebt, besonders in Peitz und der Umgebung des Landkreises Oder-Spree, kennt die Gewitter in den Sommermonaten. Sie können heftig werden. Eine professionelle Blitzschutzanlage leitet die Energie eines Einschlags sicher in die Erde ab – und schützt damit Ihr Haus, Ihre Familie und Ihre Wertgegenstände.

Diese Seite erklärt Ihnen, wie eine Blitzschutzanlage installiert wird, welche Schritte notwendig sind und worauf Sie achten sollten. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage besitzen oder planen, ist eine Blitzschutzanlage umso dringender – Solar-Module und Wechselrichter sind elektronische Systeme, die bei einem Blitzeinschlag zerstört werden können.

Der Nutzen einer Blitzschutzanlage für Ihr Haus in Peitz

Eine Blitzschutzanlage bringt mehrere konkrete Vorteile mit sich:

In Peitz und der Region Brandenburg sind Gewitter mit Blitzaktivität keine Seltenheit. Deshalb sollte jedes Haus mit einer professionellen Anlage ausgerüstet sein.

Ablauf der Installation: Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

Eine Blitzschutzanlage wird in mehreren Schritten geplant und installiert. Hier ist der typische Ablauf:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Peitz, schauen uns Ihr Haus an – Dachform, Dachaufbauten, Material, Größe, vorhandene Leitungen und Erdung. Wir prüfen, ob bereits eine Anlage vorhanden ist oder ob eine Nachrüstung nötig ist. Dabei klären wir auch Ihre Fragen und machen Ihnen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag. Das Vor-Ort-Angebot ist kostenlos.
  2. Planung und Dimensionierung: Nach Ihrem OK planen wir die Anlage genau nach DIN EN 62305 (die deutsche Norm für Blitzschutz). Wir berechnen, wie viele Fangeinrichtungen (Fangstangen oder Fangleiter) nötig sind, wo die Ableitungen verlaufen und wie viele Tiefenerder wir setzen müssen. Bei Häusern bis 15 m Breite rechnen wir mit 2 Tiefenerdern, bei größeren Häusern mit 4 Tiefenerdern. Jeder wird 9 m tief geschlagen.
  3. Materialbestellung und Vorbereitung: Wir bestellen die Komponenten – Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, Fangstangen, Befestigungsmaterial und die feuerverzinkten Stahltiefenerder. Alles ist auf Lager oder wird schnell beschafft. Wir bereiten die Montage vor und koordinieren den Termin mit Ihnen.
  4. Vorbereitung vor Ort: Am Morgen des Installationstags rücken unsere Monteure an. Sie sperren den Arbeitsbereich ab, lagern Material und bereiten die Dachfläche vor. Bei Bedarf wird das Dach gereinigt oder freigefegt, damit die Fangeinrichtungen sicher befestigt werden können.
  5. Montage der Fangeinrichtungen: Wir montieren die Fangstangen oder -leiter auf dem Dach, in der Regel auf den höchsten Punkten (Firstbereich, Ecken, Kaminen). Die Befestigung erfolgt mit speziellen Halteclips und Schrauben, die Dacheindeckung wird nicht beschädigt. Alle Komponenten werden nach DIN EN 62305 fachgerecht angebracht.
  6. Verlegung der Ableitungsleitungen: Die Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, werden von den Fangeinrichtungen nach unten zur Erde geführt. Sie verlaufen an der Außenseite des Hauses entlang und werden mit Befestigungsmaterial an der Fassade angebracht. Wir achten darauf, dass die Leitungen nicht scharfkantig abknicken und dass sie vor Beschädigungen geschützt sind.
  7. Erdung und Tiefenerder: Das ist die wichtigste Phase: Wir schlagen die feuerverzinkten Stahltiefenerder ein. Bei einem Einfamilienhaus in Peitz sind das meist 2 oder 4 Erder an den Hausecken, jeder 9 m tief in den Boden. Das Schlagen erfolgt mit hydraulischen oder pneumatischen Geräten. Die Tiefenerder werden dann mit den Ableitungsleitungen verbunden. Die Erdung ist das Herzstück – sie sorgt dafür, dass die Blitzenergie sicher in die Erde fließt.
  8. Überprüfung und Messungen: Nach der Montage prüfen wir die gesamte Anlage: Sichtprüfung aller Komponenten, Kontrolle aller Verbindungen, Messung des Erdungswiderstands. Die Erdung muss einen Widerstand unter 10 Ohm haben (das ist der Standard). Wir dokumentieren alle Messwerte.
  9. Inbetriebnahme und Dokumentation: Wenn alles passt, ist die Anlage einsatzbereit. Wir übergeben Ihnen eine detaillierte Dokumentation mit Plänen, Messwerten und Wartungshinweisen. Sie erhalten auch ein Wartungsprotokoll, in dem zukünftige Inspektionen eingetragen werden. Wir erklären Ihnen noch vor Ort, wie die Anlage funktioniert und worauf Sie achten sollten.

Die gesamte Installation dauert in der Regel einen Tag bei einem Einfamilienhaus in Peitz. Größere oder komplexere Häuser können etwas länger dauern, aber auch dann sind wir meist am selben Tag fertig.

Regionale Besonderheiten in Peitz und Brandenburg

Peitz liegt im Landkreis Oder-Spree, in der südöstlichen Region Brandenburgs. Das hat Auswirkungen auf die Blitzschutzplanung:

Dachformen und Dachtypen in Peitz

In Peitz sind die meisten Häuser mit Satteldächern oder Walmdächern ausgestattet, die Dachneigung liegt typischerweise zwischen 25 und 40 Grad. Das ist ideal für Blitzschutz – die Fangeinrichtungen sitzen stabil und die Ableitungen können gut verlegt werden. Flachdächer sind seltener, kommen aber auch vor. Bei Flachdächern braucht es eine spezielle Fangleiter-Anordnung.

Gewitter und Blitzaktivität in Brandenburg

Brandenburg hat eine moderate Blitzaktivität. Die meisten Gewitter treten von Mai bis August auf. Peitz liegt in einer Zone mit etwa 2–3 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer und Jahr. Das ist nicht die höchste Aktivität in Deutschland, aber definitiv hoch genug, um einen Blitzschutz zu rechtfertigen. Ein Blitzeinschlag ist immer möglich – und wenn er passiert, dann ist die Anlage unbezahlbar.

Netzanbindung und Anmeldung in Peitz

Peitz wird vom lokalen Netzbetreiber versorgt. Bei einer neuen Blitzschutzanlage ist üblicherweise keine separate Anmeldung beim Netz nötig – es sei denn, Sie bauen gleichzeitig eine Photovoltaikanlage an. Dann kümmern wir uns um alle Anmeldungen und Genehmigungen. Wir sind mit den zuständigen Behörden und Netzbetreibern in der Region vertraut.

Bodenbeschaffenheit und Erdung

Der Boden in Peitz und der Oder-Spree-Region ist typischerweise lehmig bis sandig. Das ist günstig für die Erdung – die Tiefenerder lassen sich gut schlagen und der Erdungswiderstand ist in der Regel niedrig. Wir haben viel Erfahrung mit der Bodenbeschaffenheit in dieser Region und wissen, wie tief wir graben müssen.

Anfahrt und lokale Präsenz

Wir sind ein regionaler Fachbetrieb aus Fürstenwalde/Spree und haben kurze Wege nach Peitz. Das bedeutet: schnelle Terminfindung, kurze Anfahrtszeiten, und wir kennen die lokalen Besonderheiten. Sie haben einen festen Ansprechpartner bei uns – nicht ein anonymes Call-Center.

Technik und Qualität: Die Komponenten einer Blitzschutzanlage

Eine professionelle Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenwirken:

Komponente Funktion Material / Standard
Fangeinrichtung Fängt den Blitz auf dem Dach Fangstangen (Ø 16 mm), Fangleiter oder Fangnetz aus Aluminium oder Kupfer
Ableitungsleitung Leitet Blitzstrom zur Erde Aluminium-Leitungen (Ø 8 mm), gegebenenfalls Kupfer-Leitungen nach DIN EN 62305
Tiefenerder Verteilt Strom in die Erde Feuerverzinkter Stahl, 9 m Tiefe, Ø 16 mm
Verbindungsmaterial Verbindet alle Teile Spezielle Muffen, Klemmen, Schrauben (V4A oder verzinkt)
Befestigungsmaterial Hält Leitungen am Haus Kunststoff- oder Metallclips, Befestigungsschellen
Erdungsleiter Verbindet Ableitung mit Tiefenerdern Kupfer oder Aluminium, mindestens 16 mm²

Markenpartner und Qualitätsstandards

Wir arbeiten mit renommierten Herstellern zusammen und verwenden Komponenten, die nach DIN EN 62305 zertifiziert sind. Bei der Planung von Solaranlagen arbeiten wir mit Partnern wie SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – diese Hersteller haben auch Blitzschutz-Zubehör im Portfolio. Alle Materialien haben eine lange Garantie auf das Material.

Die Qualität ist entscheidend: Eine billig verbaute Anlage nützt nichts. Ein Blitzeinschlag ist eine extreme Energiemenge – wenn die Anlage nicht richtig dimensioniert und installiert ist, funktioniert sie nicht.

Dimensionierung nach DIN EN 62305

Die Dimensionierung erfolgt nach dem deutschen Standard DIN EN 62305, Teil 3 (Schutz gegen Blitzeinschlag). Dieser Standard berücksichtigt:

Daraus ergibt sich die Anzahl und Anordnung der Fangeinrichtungen, die Querschnitte der Leitungen und die Anzahl der Tiefenerder. Wir machen diese Berechnung für Ihr Haus individuell.

Voraussetzungen und Planung: Was wir vorher prüfen

Bevor wir eine Blitzschutzanlage installieren, prüfen wir mehrere Punkte:

Dachzustand

Das Dach muss in stabilem Zustand sein. Wenn die Dachziegel porös sind oder die Dachbahn schadhaft ist, kann Wasser eindringen. Wir können die Anlage zwar auch auf einem älteren Dach montieren, aber es ist sinnvoll, das Dach vorher zu sanieren. Wir beraten Sie dazu.

Bestandsanlage

Manche Häuser haben schon eine alte Blitzschutzanlage. Wir prüfen, ob diese noch funktionsfähig ist. Oft ist eine Nachrüstung oder Modernisierung nötig – z.B. wenn die Erdung nicht mehr funktioniert oder die Leitungen korrodiert sind.

Photovoltaikanlage

Wenn Sie eine Solar-Anlage haben oder planen, ist eine Blitzschutzanlage dringend erforderlich. Die PV-Module, der Wechselrichter und die Verkabelung sind elektronische Komponenten, die bei einem Blitzeinschlag zerstört werden. Wir koordinieren dann Blitzschutz und PV-Anlage, damit alles zusammenpasst.

Gasleitung und andere Versorgungsleitungen

Falls Ihr Haus an eine Gasleitung angeschlossen ist, muss diese ebenfalls geerdet werden (Potenzialausgleich). Wir prüfen das und schließen die Gasleitung mit an. Das ist eine Sicherheitsvorschrift.

Blitzschutz-Zonen und Schutzmaßnahmen

Je nach Größe des Hauses und Blitzaktivität legen wir fest, welche Schutzzone nötig ist. Für Wohnhäuser ist meist eine Schutzzone 2 oder 3 ausreichend. Das hat Auswirkungen auf den Überspannungsschutz (Ableitungen, Sicherungen), den wir auch einbauen können.

Der richtige Zeitpunkt für die Installation

Wann sollte man eine Blitzschutzanlage installieren? Die gute Nachricht: Das geht fast das ganze Jahr über.

Die beste Jahreszeit

Ideal sind die Monate März bis November. Das Wetter ist stabiler, der Boden ist nicht gefroren, und die Arbeit geht zügig voran. Besonders sinnvoll ist eine Installation im Frühjahr (März–Mai), damit die Anlage vor der Gewitter-Saison im Sommer einsatzbereit ist.

Warum Winter schwierig ist

Von Dezember bis Februar können wir in Brandenburg oft nicht arbeiten. Der Grund: Wenn der Boden gefroren ist, lassen sich die Tiefenerder nicht schlagen. Wir brauchen lockeren Boden, um die 9-Meter-Erder einzutreiben. Gefrorener Boden ist ein Stopp-Kriterium. Deshalb planen wir im Winter nur, wenn der Boden absehbar auftaut.

Was Sie beachten sollten

Wenn Sie eine neue Blitzschutzanlage brauchen, planen Sie am besten 4–6 Wochen voraus. So haben wir Zeit für die Planung, die Materialbestellung und die Terminfindung. Dringend-Anfragen können wir oft schneller bearbeiten, aber der Standard ist ein paar Wochen Vorlauf.

Und: Warten Sie nicht bis zur nächsten Gewitterwarnung. Eine Blitzschutzanlage schützt nur, wenn sie schon installiert ist.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Peitz

Familie M. wohnt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus am Rand von Peitz. Das Haus ist ein klassischer Satteldach-Neubau mit Kamin und Dachrinne. Im Sommer 2023 hatte die Familie ein Gewitter erlebt, bei dem ein Blitz etwa 200 Meter entfernt einschlug – es war sehr laut und beängstigend. Danach beschloss Familie M., endlich einen Blitzschutz einzubauen. Sie riefen uns an, wir kamen zu einem kostenlosen Vor-Ort-Termin vorbei. Wir stellten fest, dass das Haus noch nie einen Blitzschutz hatte. Das Dach war aber in gutem Zustand, die Bodenbeschaffenheit war günstig. Wir planten eine Anlage mit 2 Tiefenerdern an den Hausecken und Fangstangen auf dem First und an den Dachkanten. Die Installation erfolgte an einem Freitag im April. Unsere Monteure kamen morgens um 8 Uhr, um 16 Uhr waren sie fertig. Familie M. erhielt eine vollständige Dokumentation und eine lange Garantie auf das Material. Sie berichteten später, dass sie sich seitdem viel sicherer fühlen – besonders bei Gewittern. Der Gedanke, dass ihr Haus jetzt geschützt ist, gibt ihnen Ruhe.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Bei der Blitzschutzplanung und -installation gibt es Fehler, die wir immer wieder sehen:

Fehler 1: Keine Erdung oder schlechte Erdung

Das ist der häufigste Fehler. Eine Blitzschutzanlage ist nur so gut wie ihre Erdung. Wenn die Tiefenerder zu flach sind, zu wenige sind oder nicht richtig verbunden sind, funktioniert die Anlage nicht. Der Blitzstrom kann nicht abfließen – und das Haus brennt trotzdem. Wir schlagen unsere Erder 9 m tief, das ist der Standard.

Fehler 2: Zu wenige oder falsch positionierte Fangeinrichtungen

Wenn die Fangstangen nicht auf den höchsten Punkten sitzen oder zu weit auseinander sind, können Blitze seitlich einschlagen. Wir planen das nach DIN EN 62305 – da gibt es klare Regeln für den Abstand.

Fehler 3: Leitungen mit scharfkantigen Abknickungen

Die Ableitungsleitungen dürfen nicht scharfkantig abknicken – das führt zu Spannungsüberschlägen. Wir verlegen die Leitungen mit sanften Bögen und achten auf die korrekte Verlegung.

Fehler 4: Keine Potenzialausgleichung bei Gasleitung

Wenn ein Haus an eine Gasleitung angeschlossen ist, muss diese mit der Blitzschutzanlage verbunden werden. Das ist eine Sicherheitsvorschrift. Das übersehen viele Handwerker.

Fehler 5: Sparen bei den Komponenten

Billige Komponenten halten nicht lange. Korrosion, Verschleiß, und die Anlage funktioniert nicht mehr. Wir verwenden hochwertige, zertifizierte Materialien – das ist keine Verhandlungsmasse.

Fehler 6: Keine Wartung nach der Installation

Eine Blitzschutzanlage braucht regelmäßige Inspektionen. Alle 2–4 Jahre sollte ein Fachmann vorbeikommen und prüfen, ob alles noch in Ordnung ist. Das übersehen viele Hausbesitzer.

Checkliste: Bevor Sie uns anrufen

Wenn Sie eine Blitzschutzanlage für Ihr Haus in Peitz planen, können Sie schon mal diese Punkte durchgehen:

Wenn Sie die meisten Punkte abhaken können, sind Sie ein idealer Kandidat für eine Blitzschutzanlage von uns.

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz

Blitzschutzanlage (BSA)

Eine komplette Vorrichtung zur Ableitung von Blitzströmen. Sie besteht aus Fangeinrichtung (oben), Ableitungen (Seite) und Erdung (unten). Die Anlage schützt das Gebäude und seine Bewohner.

Fangeinrichtung

Der oberste Teil der Blitzschutzanlage. Das sind Fangstangen (Metallstangen) oder Fangleiter (Metallgitter), die auf dem Dach montiert sind und den Blitz „fangen" – also die Blitzenergie aufnehmen.

Ableitung

Die Leitungen, die den Blitzstrom von der Fangeinrichtung nach unten zur Erde führen. Wir verwenden Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, die an der Außenseite des Hauses verlaufen.

Tiefenerder

Eine lange Metallstange (feuerverzinkter Stahl), die bis zu 9 Meter tief in den Boden geschlagen wird. Sie verteilt den Blitzstrom in die Erde und sorgt dafür, dass die Energie abfließt. Ohne gute Erdung funktioniert keine Blitzschutzanlage.

Erdungswiderstand

Der Widerstand zwischen der Blitzschutzanlage und der Erde. Je niedriger dieser Wert, desto besser. Ideal sind Werte unter 10 Ohm. Wir messen das nach der Installation.

Potenzialausgleich

Die Verbindung aller leitfähigen Teile eines Hauses (Gasleitung, Wasserleitungen, Heizung, Stromleitungen) mit der Blitzschutzanlage. Das verhindert gefährliche Spannungsunterschiede bei einem Blitzeinschlag.

DIN EN 62305

Der deutsche und europäische Standard für Blitzschutz. Er legt fest, wie Blitzschutzanlagen geplant, installiert und geprüft werden müssen. Alle unsere Anlagen entsprechen diesem Standard.

Überspannungsschutz

Zusätzliche Schutzvorrichtungen (Ableitungen, Sicherungen) an den Stromleitungen und Datenleitungen im Haus. Sie schützen Elektronik vor Blitzüberspannungen, die über die Stromleitungen eindringen können.

Blitzstrom

Die enorme Strommenge, die bei einem Blitzeinschlag fließt – typischerweise 20.000 bis 200.000 Ampere. Eine Blitzschutzanlage muss diese Energiemenge sicher ableiten können.

Warum ein regionaler Fachbetrieb der richtige Partner ist

Sie könnten versuchen, einen großen Konzern zu engagieren oder einen Billig-Anbieter. Aber für Blitzschutz in Peitz ist ein regionaler, spezialisierter Fachbetrieb die bessere Wahl. Hier ist, warum:

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung

Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und haben seit über 20 Jahren Erfahrung mit Blitzschutz, Solar und Elektro-Installationen. Das ist nicht unser erstes Projekt – wir kennen die Tücken und wissen, wie es richtig geht.

Kurze Wege, schnelle Termine

Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree und haben kurze Wege nach Peitz. Das bedeutet: Wir können schnell vorbeikommen, flexible Termine anbieten und sind auch nach der Installation noch erreichbar, wenn Fragen auftauchen.

Ein Ansprechpartner, kein Call-Center

Sie kennen uns persönlich. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit jemandem, der das Projekt kennt – nicht mit einer Nummer in einer Zentrale. Das ist persönlicher Service.

Alles aus einer Hand

Blitzschutz, Photovoltaik, Elektro-Installation, Wartung – wir machen alles. Sie brauchen nicht mehrere Handwerker zu koordinieren. Wir kümmern uns um alles und garantieren, dass es zusammenpasst.

Kostenloser Vor-Ort-Termin und unverbindlicher Kostenvoranschlag

Wir kommen zu Ihnen, schauen sich das Haus an, beraten Sie ausführlich und machen einen Kostenvoranschlag – alles kostenlos und unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein.

Lange Garantie auf das Material

Alle Komponenten haben eine lange Garantie auf das Material. Das gibt Ihnen Sicherheit, dass die Anlage zuverlässig funktioniert.

Regionale Kenntnisse

Wir kennen die Bodenbeschaffenheit in Peitz und der Oder-Spree-Region, wir wissen, wie die lokalen Netzbetreiber arbeiten, und wir sind mit den regionalen Besonderheiten vertraut. Das hilft bei der Planung und Installation.

Wartung und Inspektionen

Nach der Installation bieten wir regelmäßige Wartungstermine an. Alle 2–4 Jahre sollte eine Sichtprüfung erfolgen. Wir kümmern uns darum und halten Ihre Anlage in Top-Zustand.

Kurz gesagt: Ein regionaler Fachbetrieb ist Ihr bester Partner für Blitzschutz in Peitz. Wir sind zuverlässig, kompetent und persönlich erreichbar.

Mehr zum Thema: Blitzschutz bei Haushandwerker » · Alle Blitzschutz-Ratgeber »

💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

Bei einem Einfamilienhaus in Peitz dauert die Installation in der Regel einen Tag – von morgens bis nachmittags. Größere oder kompliziertere Häuser können etwas länger dauern, aber auch dann sind wir meist am selben Tag fertig.

Brauche ich eine Genehmigung von der Stadt Peitz für Blitzschutz?

Eine separate Genehmigung für die Blitzschutzanlage ist in der Regel nicht nötig. Falls Sie gleichzeitig andere Arbeiten am Haus machen (z.B. eine Photovoltaikanlage), kümmern wir uns um alle erforderlichen Anmeldungen. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Größe des Hauses, der Dachform, der Bodenbeschaffenheit und anderen Faktoren ab. Wir machen Ihnen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

Funktioniert Blitzschutz auch bei älteren Häusern?

Ja, Blitzschutz funktioniert bei Häusern jeden Alters. Bei älteren Häusern prüfen wir vorher, ob das Dach in gutem Zustand ist und ob eine Nachrüstung der Erdung nötig ist. Oft lässt sich eine Anlage problemlos nachrüsten.

Kann ich Blitzschutz auch selbst installieren?

Das ist nicht zu empfehlen. Blitzschutz ist eine spezialisierte Arbeit, die nach DIN EN 62305 erfolgen muss. Falsch installierter Blitzschutz schützt nicht – im Gegenteil, er kann sogar gefährlich sein. Lassen Sie das von einem Fachbetrieb machen.

Was ist der Unterschied zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?

Blitzschutz schützt das äußere Haus (Fangeinrichtungen, Ableitungen, Erdung). Überspannungsschutz schützt die Elektronik im Inneren des Hauses vor Blitzüberspannungen, die über Stromleitungen eindringen. Idealerweise haben Sie beides.

Brauche ich Blitzschutz, wenn ich eine Photovoltaikanlage habe?

Ja, dringend. Solar-Module und Wechselrichter sind elektronische Systeme, die bei einem Blitzeinschlag zerstört werden. Eine Blitzschutzanlage schützt Ihre Solaranlage und verlängert deren Lebensdauer erheblich.

Wie oft muss ich meine Blitzschutzanlage warten?

Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 2–4 Jahre. Dabei prüfen wir die Komponenten auf Korrosion, Beschädigungen und Lockerung. Wir kümmern uns gerne um die Wartung.

Was passiert bei einem Blitzeinschlag, wenn ich Blitzschutz habe?

Die Blitzenergie wird von den Fangeinrichtungen aufgefangen, durch die Ableitungsleitungen nach unten geleitet und über die Tiefenerder in die Erde abgeleitet. Das Haus bleibt sicher – kein Feuer, keine Schäden.

Kann ein Blitz mein Haus treffen, auch wenn es klein ist?

Ja, ein Blitz kann jedes Haus treffen – egal wie groß oder klein. Ein direkter Einschlag ist immer möglich, und deshalb sollte jedes Haus einen Blitzschutz haben.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Blitzschutzanlage?

Am besten im Frühjahr oder Herbst (März–Mai oder September–November), wenn der Boden nicht gefroren ist und das Wetter stabil ist. Im Winter (Dezember–Februar) ist die Installation oft nicht möglich, weil der Boden gefroren ist und die Tiefenerder nicht geschlagen werden können.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Wartung ist eine einfache Sichtprüfung und dauert etwa eine Stunde. Gerne machen wir Ihnen ein Angebot für regelmäßige Wartungstermine.

Wie tief müssen die Tiefenerder sein?

Die Tiefenerder werden 9 Meter tief in den Boden geschlagen. Das ist der Standard nach DIN EN 62305. Bei Häusern bis 15 m Breite brauchen wir 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern 4 Tiefenerder.

Sind Aluminium-Leitungen oder Kupfer-Leitungen besser?

Beides funktioniert. Wir verwenden Aluminium-Leitungen als Standard, da diese leicht, langlebig und zuverlässig sind. Gegebenenfalls verwenden wir auch Kupfer-Leitungen. Das entscheiden wir je nach Situation. ###END### ```

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Peitz und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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