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Überspannungsschutz Hohen Neuendorf: Blitzschutz für Ihr Haus

Veröffentlicht am 20.07.2026 · Haushandwerker GmbH · Hohen Neuendorf · 🕘 ca. 14 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Hohen Neuendorf – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Ein professioneller Blitzschutz mit Überspannungsschutz schützt Ihr Haus vor direkten Blitzeinschlägen und Folgeschäden durch Stromüberspannung. Die Installation dauert in der Regel einen Tag und wird von unserem Fachteam nach DIN EN 62305 durchgeführt. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Erdungstiefe pro Tiefenerder9 Meter
Anzahl Tiefenerder2–4 je nach Hausgröße
Material Erdungsanlagefeuerverzinkter Stahl
LeitungsmaterialAluminium, gegebenenfalls Kupfer
Gültig fürLandkreis Oder-Spree & Umgebung, Raum Berlin/Brandenburg

Kostenlose Beratung anfragen

Blitzschutz und Überspannungsschutz: Warum Hohen Neuendorf nicht ohne auskommt

Jedes Jahr schlagen Blitze in Deutschland ein – und Hohen Neuendorf liegt mitten in einer Region, in der Gewitter keine Seltenheit sind. Wenn ein Blitz in Ihr Haus einschlägt, entstehen innerhalb von Millisekunden Temperaturen von über 30.000 Grad Celsius. Das Ergebnis: Brände, zerstörte Elektrogeräte, beschädigte Leitungsinstallationen und im schlimmsten Fall Verletzungen oder Todesfälle für die Bewohner. Ein professioneller Überspannungsschutz Hohen Neuendorf ist daher nicht einfach eine Zusatzausstattung – es ist eine Frage der Sicherheit für Sie, Ihre Familie und Ihr Eigentum.

Diese Seite zeigt Ihnen, wie ein moderner Blitzschutz funktioniert, worauf Sie bei der Planung achten müssen und warum gerade in Hohen Neuendorf und der Umgebung eine fachgerechte Schutzanlage sinnvoll ist. Wir von der Haushandwerker GmbH installieren Blitzschutzanlagen seit über 20 Jahren – und wir wissen genau, welche Anforderungen Häuser in Brandenburg erfüllen müssen.

Nutzen und Vorteile: Das bringt Ihnen ein Blitzschutz wirklich

Ein Blitzschutz ist nicht nur eine technische Anlage – es ist ein Stück Sicherheit und Ruhe im Alltag. Hier sind die konkreten Vorteile für Hohen Neuendorf und die Region:

Ablauf der Installation: Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

Ein Blitzschutz ist eine maßgeschneiderte Anlage – jedes Haus ist unterschiedlich. Hier ist der typische Ablauf bei uns:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Hohen Neuendorf und schauen uns Ihr Haus genau an. Wir prüfen die Dachform, die Dachmaterialien, die Größe des Hauses, vorhandene Elektroinstallationen und mögliche Schwachstellen. Gleichzeitig besprechen wir Ihre Wünsche und Bedenken – und beantworten alle Ihre Fragen.
  2. Individuelle Planung nach DIN EN 62305: Basierend auf unserer Bestandsaufnahme erstellen wir einen Schutzplan, der alle Anforderungen der geltenden Norm erfüllt. Das bedeutet: Blitzableiter werden fachgerecht positioniert, Leitungsführung ist optimal geplant, und die Erdungsanlage wird so dimensioniert, dass sie die Energie sicher ableitet.
  3. Kostenloses Angebot: Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag für die gesamte Anlage. Dieser Voranschlag ist unverbindlich – Sie sehen genau, was wir machen und welche Materialien wir verwenden. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
  4. Terminabsprache und Vorbereitung: Sobald Sie sich für uns entschieden haben, vereinbaren wir einen Montagetermin. Wir koordinieren mit Ihnen, ob noch Genehmigungen nötig sind (z. B. bei Denkmalschutz oder besonderem Dachtyp), und klären offene Fragen.
  5. Montage der Blitzableiter und Leitungen: Am Montagetag installieren wir die Blitzableiter auf dem Dach, führen die Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen fachgerecht entlang der Dachkanten und Fassade, und verbinden alle Komponenten. Diese Arbeiten dauern in der Regel einen Tag – je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch etwas länger dauern.
  6. Erdungsanlage schlagen: Der kritischste Teil: die Erdung. Wir schlagen Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl an den Ecken des Hauses ein. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite erstellen wir in der Regel 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern meist 4 Tiefenerder – jeder wird etwa 9 m tief in den Boden geschlagen. Das ist körperlich anspruchsvoll, aber absolut notwendig für eine sichere Erdung.
  7. Überspannungsschutz in der Elektroverteilung: Im Inneren des Hauses installieren wir Überspannungsschutzmodule in Ihrer Elektroverteilung. Diese schützen vor indirekten Blitzeinschlägen und Überspannungen und leiten gefährliche Spannungsspitzen ab.
  8. Funktionsprüfung und Dokumentation: Bevor wir gehen, prüfen wir die gesamte Anlage auf Funktionsfähigkeit. Wir messen Widerstände, kontrollieren alle Verbindungen und stellen sicher, dass alles nach DIN EN 62305 installiert ist. Sie erhalten eine vollständige Dokumentation mit Schaltplänen und Prüfprotokollen.
  9. Übergabe und Wartungsplan: Wir zeigen Ihnen, wie die Anlage funktioniert, und geben Ihnen Tipps zur Wartung. Auf Wunsch erstellen wir auch einen Wartungsplan, damit Ihre Anlage langfristig zuverlässig bleibt.

Regionale Besonderheiten in Hohen Neuendorf und Umgebung

Hohen Neuendorf liegt im Landkreis Oder-Spree, nördlich von Berlin. Das hat einige spezifische Auswirkungen auf die Planung eines Blitzschutzes:

Dachtypen in der Region: In Hohen Neuendorf überwiegen Satteldächer und Walmdächer – typisch für die märkische Architektur. Viele ältere Häuser haben Ziegeldächer, neuere Häuser oft Dachziegel oder Blech. Manche Häuser haben auch flache Dächer oder Flachdachaufbauten. Jeder Dachtyp erfordert eine etwas andere Strategie bei der Blitzableiter-Positionierung – wir berücksichtigen das in unserer Planung.

Wetter und Gewitter in Brandenburg: Brandenburg hat etwa 30–40 Gewittertage pro Jahr – das ist durchschnittlich für Deutschland. Die Gewittersaison dauert von Mai bis September, mit Schwerpunkt Juni bis August. Die Region um Hohen Neuendorf liegt relativ flach und hat weniger Schutz durch Berge oder dichte Wälder als andere Regionen – das bedeutet, dass Blitzeinschläge hier nicht unwahrscheinlicher sind als anderswo, aber auch nicht seltener.

Sonnenstunden und PV-Anlagen: Hohen Neuendorf hat etwa 1.600–1.700 Sonnenstunden pro Jahr – genug für eine rentable Solaranlage. Viele Häuser in der Gegend haben PV-Anlagen installiert. Falls auch Sie eine Solaranlage haben oder planen: Ein Blitzschutz ist dringend zu empfehlen, um die teure Anlage vor Blitzschäden zu bewahren.

Netzbetreiber und Anmeldung: Der Netzbetreiber für Hohen Neuendorf ist in der Regel die Stromnetz Berlin GmbH oder ein regionaler Betreiber. Bei der Installation von Blitzschutz und Überspannungsschutz müssen wir keine zusätzliche Genehmigung beim Netzbetreiber einholen – das ist eine private Sicherheitsmaßnahme. Anders ist es, wenn Sie eine Solaranlage installieren: Dann ist eine Anmeldung beim Netzbetreiber notwendig.

Anfahrt und Erreichbarkeit: Hohen Neuendorf liegt etwa 25–30 km nördlich von unserem Betriebssitz in Fürstenwalde/Spree. Wir fahren diese Strecke regelmäßig – kurze Anfahrtswege sind für uns normal. Das bedeutet: schnelle Reaktion, unkomplizierte Termine und guter Service auch nach der Installation.

Technik und Qualität: Woraus besteht eine professionelle Blitzschutzanlage?

Ein Blitzschutz ist kein einfaches Kabel – es ist ein System aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten müssen. Hier ist die Übersicht:

Äußerer Blitzschutz (Außenanlage):

Innerer Blitzschutz (Überspannungsschutz):

Qualitätsstandards und Markenpartner: Wir arbeiten mit bewährten Herstellern zusammen, die Komponenten nach internationalem Standard fertigen. Für Speicher und Solaranlagen arbeiten wir mit Markenpartnern wie SENEC, Growatt und SolarEdge zusammen – diese Hersteller bieten auch zuverlässige Komponenten für Überspannungsschutz. Auf alle Materialien gewähren wir eine lange Garantie auf das Material.

Hier ist eine Übersicht der technischen Kennzahlen einer typischen Blitzschutzanlage:

Komponente Typischer Wert / Anforderung Bemerkung
Blitzableiter-Höhe mindestens 20 cm über Dachkante abhängig von Dachform
Leitungsquerschnitt (Alu) 16 mm² oder 25 mm² je nach Gebäudegröße
Leitungsquerschnitt (Kupfer) 10 mm² oder 16 mm² gegebenenfalls, höhere Leitfähigkeit
Tiefenerder-Tiefe mindestens 9 m feuerverzinkter Stahl
Erdungswiderstand max. 10 Ohm gemessen nach Installation
Anzahl Tiefenerder 2–4 je nach Hausgröße bis 15 m Breite meist 2, größer meist 4
Überspannungsschutz-Modul Typ 2 oder Typ 3 nach DIN EN 61643-11
Installationsdauer ein Arbeitstag je nach Hausgröße und Komplexität

Voraussetzungen und Planung: Was wir am Objekt prüfen

Bevor wir mit der Installation starten, müssen mehrere Dinge geklärt und geprüft werden:

Dachstruktur und Tragfähigkeit: Wir prüfen, ob das Dach stabil genug ist, um die Blitzableiter und Leitungen zu tragen. Bei älteren Häusern mit Holzkonstruktionen kann das manchmal eine Herausforderung sein – dann müssen wir spezielle Befestigungstechniken einsetzen.

Bodenbeschaffenheit für die Erdung: Der Boden ist entscheidend. Sandige oder trockene Böden haben höhere Erdungswiderstände als feuchte Lehmböden. Wir prüfen die Bodenbeschaffenheit und passen die Tiefenerder-Konfiguration ggf. an. In manchen Fällen kann es nötig sein, die Tiefenerder tiefer zu schlagen oder zusätzliche Erdungsmaßnahmen zu treffen.

Vorhandene Elektroinstallation: Wir sehen uns Ihre Elektroverteilung an und prüfen, wo und wie der Überspannungsschutz installiert werden kann. Bei älteren Häusern mit veralteter Elektrik kann eine Modernisierung sinnvoll sein – wir besprechen das mit Ihnen.

Denkmalschutz und behördliche Genehmigungen: Falls Ihr Haus unter Denkmalschutz steht, können die Anforderungen an die optische Gestaltung der Blitzableiter strenger sein. Wir klären das vorher ab und finden Lösungen, die sowohl sicher als auch akzeptabel sind.

Nachbargebäude: Bei dicht bebauten Grundstücken müssen wir prüfen, ob die Blitzableiter und Leitungen Nachbargebäude beeinflussen. Das ist selten ein Problem, aber wir klären es.

Solaranlage vorhanden?: Falls Sie bereits eine PV-Anlage haben, müssen wir diese in die Blitzschutzplanung integrieren. Das ist wichtig, um die Anlage vor Blitzschäden zu schützen und um sicherzustellen, dass der Blitzschutz nicht mit der Solaranlage interferiert.

Der richtige Zeitpunkt: Wann sollte ein Blitzschutz installiert werden?

Eine häufig gestellte Frage: Gibt es einen besseren oder schlechteren Zeitpunkt für die Installation?

Die Antwort ist einfach: Blitzschutz bauen wir fast das ganze Jahr über. Es gibt nur eine Ausnahme: Von Dezember bis Februar, wenn der Boden gefroren ist, können wir die Tiefenerder nicht schlagen. Gefrorener Boden ist zu hart – die Arbeiten würden zu lange dauern oder wären gar nicht möglich. Daher pausieren wir in dieser Zeit.

In allen anderen Monaten (März bis November) können wir Blitzschutzanlagen installieren. Ideal ist es, die Arbeiten in den wärmeren Monaten zu planen – nicht weil die Installation schwieriger wäre, sondern weil die Bedingungen für uns angenehmer sind und wir schneller vorankommt.

Gewittersaison und Planung: Die Gewittersaison in Brandenburg dauert von Mai bis September. Das bedeutet nicht, dass Sie bis Oktober warten sollten – im Gegenteil: Wenn Sie sich jetzt (z. B. im Februar oder März) für einen Blitzschutz entscheiden, können wir die Anlage noch vor der Gewittersaison installieren. Das gibt Ihnen den maximalen Schutz in der kritischen Zeit.

Planungsvorlauf: Rechnen Sie mit einem Planungsvorlauf von 2–4 Wochen. Nach dem kostenlosen Vor-Ort-Termin erstellen wir das Angebot (1–2 Wochen), dann abstimmung und Terminabsprache (1–2 Wochen), dann Montage (1 Tag). Wenn Sie also jetzt anfangen, können Sie in 4–6 Wochen einen fertig installierten Blitzschutz haben.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Hohen Neuendorf

Familie M. lebt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus in Hohen Neuendorf mit Satteldach und Ziegeldacheindeckung. Im Sommer 2023 kam es zu einem starken Gewitter – ein Blitz schlug in etwa 50 m Entfernung ein, und Familie M. bemerkte danach, dass der Fernseher und die Heizungsanlage beschädigt waren. Das war der Weckruf: Sie wollten nicht mehr auf Glück hoffen.

Im März 2024 riefen sie uns an. Wir kamen vorbei, schauten sich das Haus an und erstellten einen Plan für eine Blitzschutzanlage mit äußerem Blitzschutz (Blitzableiter und Leitungen) und innerem Überspannungsschutz in der Elektroverteilung. Das Angebot war individuell auf ihr Haus zugeschnitten – mit 2 Tiefenerdern (das Haus ist etwa 12 m breit) und Überspannungsschutzmodulen in der Elektroverteilung.

Die Montage fand an einem Tag im April statt. Unsere Techniker installierten die Blitzableiter auf dem Dach, verlegten die Leitungen fachgerecht, schlugen die Tiefenerder ein und installieren den Überspannungsschutz. Am Abend war die Anlage fertig und getestet.

Seitdem sind zwei Sommer vergangen. Es gab mehrere Gewitter – und Familie M. schläft ruhig. Sie wissen, dass ihre Geräte und ihr Haus geschützt sind. Für sie war es die beste Investition in ihre Sicherheit.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

In unserer langjährigen Praxis haben wir gesehen, was schiefgehen kann, wenn Blitzschutz nicht richtig geplant oder installiert wird. Hier sind die häufigsten Fehler:

Fehler 1: Blitzableiter nur auf dem Dach, aber keine Erdung. Das ist nutzlos. Der Blitzableiter muss mit einer funktionstüchtigen Erdungsanlage verbunden sein – sonst wird die Blitzenergie nicht abgeleitet, sondern staut sich auf.

Fehler 2: Schlechte Erdungswiderstände. Manche Handwerker messen nach der Installation nicht nach, ob der Erdungswiderstand im zulässigen Bereich liegt. Wir messen immer – und wenn nötig, passen wir an (z. B. durch tiefere Tiefenerder oder zusätzliche Erdungsmaßnahmen).

Fehler 3: Kein innerer Blitzschutz (Überspannungsschutz). Ein äußerer Blitzschutz schützt vor direkten Einschlägen – aber indirekte Einschläge und Überspannungen können immer noch Ihre Geräte zerstören. Der innere Überspannungsschutz ist genauso wichtig.

Fehler 4: Billige oder minderwertige Komponenten. Blitzschutz ist eine Langzeitinvestition. Minderwertige Leitungen oder Erdungskomponenten können korrodieren oder ausfallen. Wir verwenden nur bewährte Materialien mit langer Garantie auf das Material.

Fehler 5: Keine Wartung. Eine Blitzschutzanlage braucht regelmäßige Kontrolle – mindestens alle 2 Jahre sollte eine Sichtprüfung erfolgen, und alle 5 Jahre sollte eine Messung des Erdungswiderstands durchgeführt werden. Wir helfen Ihnen dabei.

Fehler 6: Unzureichende Dokumentation. Nach der Installation sollten Sie vollständige Schaltpläne und Prüfprotokolle erhalten. Das ist wichtig für zukünftige Wartung und für Versicherungen. Wir dokumentieren alles genau.

Checkliste: Vor der Installation sollten Sie diese Punkte klären

Nutzen Sie diese Checkliste, um sich vorzubereiten:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zu Blitzschutz einfach erklärt

Blitzableiter (Fangeinrichtung)

Das ist die Stange oder der Draht auf dem Dach, der den Blitz „auffängt" und die Energie aufnimmt. Der Blitzableiter ist typischerweise mindestens 20 cm lang und ragt über die Dachkante hinaus, um den höchsten Punkt des Hauses zu schützen.

Ableitungsleitung

Das ist das Kabel oder die Schiene, die den Blitzableiter mit der Erdungsanlage verbindet. Sie leitet die Blitzenergie vom Dach in die Erde ab. Wir verwenden Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen.

Tiefenerder

Das ist ein Stab aus feuerverzinktem Stahl, der bis zu 9 m tief in den Boden geschlagen wird. Der Tiefenerder sorgt dafür, dass die Blitzenergie sicher in die Erde abgeleitet wird und keine Spannung im Haus verbleibt. Bei größeren Häusern verwenden wir mehrere Tiefenerder.

Erdungswiderstand

Das ist ein Messwert, der angibt, wie gut die Blitzenergie in die Erde abgeleitet wird. Ein niedriger Erdungswiderstand (ideal: unter 10 Ohm) bedeutet gute Erdung. Wir messen den Erdungswiderstand nach der Installation.

Überspannungsschutz (innerer Blitzschutz)

Das sind Schutzmodule in der Elektroverteilung, die Überspannungen ablenken und Ihre Geräte schützen. Sie arbeiten zusammen mit dem äußeren Blitzschutz und schützen vor indirekten Blitzeinschlägen und Stromstößen von außen.

Potentialausgleich

Das ist die Verbindung aller leitfähigen Teile eines Hauses (Metallrohre, Leitungsschächte, Stahlarmierung) mit der Erdungsanlage. Das verhindert, dass zwischen verschiedenen Teilen des Hauses gefährliche Spannungsunterschiede entstehen.

DIN EN 62305

Das ist der deutsche und europäische Standard für Blitzschutzanlagen. Er legt fest, wie Blitzschutz richtig dimensioniert, geplant und installiert werden muss. Wir arbeiten immer nach diesem Standard.

Blitzstrom

Das ist die Stromstärke eines Blitzes, gemessen in Ampere (A). Ein typischer Blitzstrom liegt zwischen 20.000 und 200.000 Ampere – das ist unvorstellbar viel Energie, die in Millisekunden freigesetzt wird. Ein Blitzschutz muss diese Energie sicher ableiten können.

Feuerverzinkter Stahl

Das ist das Material unserer Tiefenerder. Die Verzinkung schützt den Stahl vor Korrosion und Rost, auch wenn er jahrzehnte lang in der feuchten Erde sitzt. Das ist wichtig für die Langzeitfunktion der Erdungsanlage.

Überspannungsschutzmodul (SPD)

Das ist ein elektronisches Gerät, das in der Elektroverteilung eingebaut wird und Überspannungsspitzen ableitet. Es schützt alle angeschlossenen Geräte vor Schäden durch Blitzeinschläge oder Stromstöße.

Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH aus Fürstenwalde

Sie fragen sich vielleicht: Warum sollte ich einen lokalen Handwerksbetrieb wählen und nicht einfach eine große Firma aus Berlin oder einen Online-Anbieter?

Die Antwort ist praktisch und persönlich zugleich:

Meisterbetrieb mit 20+ Jahren Erfahrung: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb und Meisterbetrieb. Das bedeutet: Unser Chef und unsere Techniker haben jahrelange Ausbildung und praktische Erfahrung. Wir haben Hunderte von Blitzschutzanlagen in Brandenburg installiert – wir wissen, was funktioniert und worauf man achten muss.

Kurze Wege, schnelle Reaktion: Hohen Neuendorf liegt etwa 25–30 km von unserem Betriebssitz in Fürstenwalde/Spree entfernt. Das bedeutet: Wir können schnell zu Ihnen kommen, unkomplizierte Termine abstimmen und im Notfall auch schnell reagieren, wenn nach der Installation noch etwas zu klären ist.

Ein Ansprechpartner für alles: Sie haben nicht mit einem Call-Center oder verschiedenen Subunternehmen zu tun – Sie haben einen direkten Ansprechpartner im Betrieb. Der Chef oder ein Meister kümmert sich um Ihr Projekt, kennt die Details und kann schnell Entscheidungen treffen.

Alles aus einer Hand: Wir machen nicht nur Blitzschutz – wir sind auch Elektroinstallateure und arbeiten mit Solaranlagen. Das bedeutet: Wenn Sie später auch eine PV-Anlage installieren oder die Elektroinstallation modernisieren möchten, sind wir der richtige Partner. Keine Schnittstellen-Probleme, alles aus einer Hand.

Regionales Wissen: Wir kennen die Besonderheiten der Region – die Bodenbeschaffenheit, die typischen Dachtypen, die Netzbetreiber, die Genehmigungsverfahren. Das erspart Ihnen Zeit und Ärger.

Service nach der Installation: Nach der Montage sind wir nicht weg. Wir bieten Wartung, Inspektionen und Reparaturen an. Und wenn es mal ein Problem gibt, können Sie anrufen – nicht an eine zentrale Hotline, sondern an uns direkt.

Kostenloser Vor-Ort-Termin: Wir kommen unverbindlich zu Ihnen, schauen sich Ihr Haus an und besprechen alles mit Ihnen – ohne Druck, ohne versteckte Kosten. Das ist unser Standard. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Wenn Sie bereit sind, Ihr Haus zu schützen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns auf Sie.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

Die Installation dauert in der Regel einen Arbeitstag – je nach Hausgröße und Komplexität kann es auch etwas länger sein. Die aufwendigste Arbeit ist das Schlagen der Tiefenerder, das körperlich anspruchsvoll ist, aber notwendig für eine sichere Erdung.

Brauche ich eine behördliche Genehmigung für Blitzschutz?

Nein, eine Blitzschutzanlage ist eine private Sicherheitsmaßnahme und braucht keine Genehmigung. Ausnahme: Falls Ihr Haus unter Denkmalschutz steht, müssen wir die Denkmalschutzbehörde informieren. Das klären wir mit Ihnen im Vor-Ort-Termin.

Kann ich einen Blitzschutz auch später noch nachträglich installieren?

Ja, absolut. Blitzschutz lässt sich an jedem Haus nachträglich installieren – ob alt oder neu. Manche Häuser haben bereits einen Blitzschutz, manche nicht. Wir können auch einen bestehenden Blitzschutz überprüfen und gegebenenfalls erneuern.

Schützt Blitzschutz auch vor indirekten Blitzeinschlägen?

Der äußere Blitzschutz (Blitzableiter) schützt vor direkten Einschlägen. Für indirekten Blitzschutz (Überspannungen durch Einschläge in der Nähe) ist der innere Überspannungsschutz in der Elektroverteilung zuständig. Beides zusammen ergibt den vollständigen Schutz.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Hausgröße, der Dachform, der Bodenbeschaffenheit und vielen anderen Faktoren ab. Wir erstellen einen detaillierten Kostenvoranschlag für Sie.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine Sichtprüfung mindestens alle 2 Jahre und eine Messung des Erdungswiderstands alle 5 Jahre. Das ist nicht aufwendig, aber wichtig, um sicherzustellen, dass die Anlage funktionstüchtig bleibt.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Flachdächern?

Ja, Blitzschutz funktioniert bei allen Dachtypen – Satteldach, Walmdach, Flachdach, usw. Die Positionierung der Blitzableiter muss nur an den Dachtyp angepasst werden.

Kann ich eine Solaranlage und einen Blitzschutz kombinieren?

Ja, und das ist sogar dringend zu empfehlen. Eine PV-Anlage ist wertvoll und muss vor Blitzschäden geschützt werden. Wir integrieren den Blitzschutz so in die Planung, dass die Solaranlage optimal geschützt ist.

Was passiert, wenn ein Blitz in mein Haus einschlägt?

Mit einem Blitzschutz wird die Blitzenergie sicher in die Erde abgeleitet – das Risiko eines Hausbrandes sinkt erheblich. Ohne Blitzschutz kann ein Blitzeinschlag zu Feuer, zerstörten Geräten und Stromschlägen führen. Ein Blitzschutz ist daher eine Frage der Sicherheit.

Kann Blitzschutz auch während der Gewittersaison installiert werden?

Ja, wir können Blitzschutz fast das ganze Jahr installieren – außer von Dezember bis Februar, wenn der Boden gefroren ist. Ideal ist es, die Anlage vor der Gewittersaison (Mai bis September) zu installieren, aber auch während der Saison ist das möglich.

Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?

Unsere Tiefenerder werden etwa 9 m tief in den Boden geschlagen. Das ist nötig, um eine sichere Erdung zu gewährleisten. Bei kleineren Häusern verwenden wir 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern meist 4.

Aus welchem Material sind die Tiefenerder?

Die Tiefenerder sind aus feuerverzinktem Stahl. Die Verzinkung schützt vor Korrosion und Rost, auch wenn der Stab jahrzehnte lang in der feuchten Erde sitzt. Das ist wichtig für die Langzeitfunktion.

Kann ich die Blitzschutzanlage selbst installieren?

Blitzschutz ist eine spezialisierte Arbeit, die Fachkenntnisse erfordert. Wir empfehlen, das von einem Fachbetrieb machen zu lassen – zum einen wegen der Sicherheit, zum anderen wegen der Garantie und Dokumentation. Selbstinstallation ist möglich, aber nicht zu empfehlen.

Wie hoch ist der Erdungswiderstand, und warum ist er wichtig?

Der Erdungswiderstand sollte maximal 10 Ohm betragen. Ein niedriger Widerstand bedeutet, dass die Blitzenergie gut in die Erde abgeleitet wird. Wir messen den Erdungswiderstand nach der Installation und passen ggf. an.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Hohen Neuendorf und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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