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Blitzschutz Angermünde: Installation Schritt für Schritt erklärt

Veröffentlicht am 20.07.2026 · Aktualisiert am 12.09.2026 · Haushandwerker GmbH · Angermünde · 🕘 ca. 15 Min. Lesezeit
Blitzschutz in Angermünde – Haushandwerker GmbH
Kurz & knapp: Blitzschutz schützt Ihr Haus und dessen Bewohner vor direkten Blitzeinschlägen und deren verheerenden Folgen wie Bränden. Die Installation erfolgt in der Regel an einem Tag durch geschulte Fachleute und umfasst Fangstangen, Ableitungen und Tiefenerder. Wir von der Haushandwerker GmbH beraten Sie kostenlos vor Ort in Angermünde und erstellen einen individuellen Plan für Ihr Objekt.
Auf einen Blick
Typische Installationsdauerein Arbeitstag
Tiefenerder pro Ecke9 m tief, feuerverzinkter Stahl
Material der LeitungenAluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen
Garantielange Garantie auf das Material
Wartungjährliche Sichtprüfung empfohlen
RegionLandkreis Oder-Spree, Angermünde und Umgebung

Kostenlose Beratung anfragen

Einleitung: Warum Blitzschutz in Angermünde so wichtig ist

Der Blitzschutz in Angermünde ist mehr als nur eine technische Vorsichtsmaßnahme – es geht um die Sicherheit Ihres Hauses und der Menschen, die darin leben. In der Region Brandenburg und speziell in Angermünde erleben wir regelmäßig Gewitter, die Blitzeinschläge mit sich bringen. Ein direkter Blitzeinschlag ist kein seltenes Ereignis, das „anderen" passiert. Es kann jeden treffen – und die Folgen sind oft verheerend: Brände, Zerstörung der Elektrik, Beschädigungen an Dach und Wänden, im schlimmsten Fall Verletzungen oder Todesfälle.

Eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage leitet die enorme Energie eines Blitzeinschlags sicher in den Boden ab und schützt so Ihr Gebäude und seine Bewohner. Wir von der Haushandwerker GmbH, einem eingetragenen Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree mit über 20 Jahren Erfahrung, zeigen Ihnen auf dieser Seite, wie die Installation abläuft, welche Komponenten notwendig sind und warum es sich lohnt, diesen Schritt jetzt zu gehen.

Ob Sie ein Einfamilienhaus, ein Mehrfamiliengebäude oder ein Gewerbeobjekt in Angermünde haben – wir erklären Ihnen alles Wichtige rund um den Blitzschutz und begleiten Sie von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme.

Nutzen und Vorteile: Warum Blitzschutz für Angermünde unverzichtbar ist

Sicherheit der Bewohner: Ein Blitzeinschlag kann tödlich sein. Mit einer Blitzschutzanlage wird die Energie eines Einschlags kontrolliert abgeleitet – weg von Menschen, Haustieren und wertvollen Gegenständen. Das ist der wichtigste Grund, sich für Blitzschutz zu entscheiden.

Schutz vor Bränden: Die meisten Hausbrände nach Blitzeinschlag entstehen durch Überspannung und Entzündung von Baustoffen. Ein direkter Blitz schlägt ein, und das Haus brennt ab – dieses Risiko lässt sich mit einer modernen Blitzschutzanlage entscheidend senken. Statt dass die ganze Energie unkontrolliert im Haus wirkt, wird sie sicher nach draußen und in die Erde geleitet.

Schutz der Elektroinstallation: Moderne Häuser sind voller elektronischer Geräte – von der Heizungsanlage über Photovoltaikanlagen bis hin zu Smart-Home-Systemen. Ein Blitzschlag kann alle diese Systeme zerstören. Ein Blitzschutz mit modernen Überspannungsschutzgeräten bewahrt diese Investitionen.

Versicherungsschutz und Haftung: Viele Versicherungen erwarten bei Neubauten oder Modernisierungen einen Blitzschutz. Auch rechtlich können Sie später haftbar gemacht werden, wenn es durch einen vermeidbaren Blitzeinschlag zu Schäden kommt. Ein installierter Blitzschutz zeigt, dass Sie verantwortungsvoll gehandelt haben.

Besonders wichtig bei Photovoltaikanlagen: Falls Sie bereits eine Solaranlage auf dem Dach haben oder planen, eine zu installieren – ein Blitzschutz sollte dringend nachgerüstet werden. Die Energie eines Einschlags muss wirksam abgeleitet werden, um Ihre PV-Anlage und das Haus zu schützen.

Ruhe und Unabhängigkeit: Wer weiß, dass sein Haus durch eine professionelle Blitzschutzanlage geschützt ist, kann Gewitter entspannter erleben. Sie wissen: Wenn es blitzt und donnert, ist Ihre Familie sicher.

Der Ablauf der Installation: So läuft es bei uns ab

Die Installation einer Blitzschutzanlage folgt einem bewährten Prozess. Wir arbeiten nach den geltenden Normen (DIN EN 62305) und sorgen dafür, dass jeder Schritt sauber dokumentiert ist. Hier sehen Sie, was von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme passiert:

  1. Kostenloser Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Wir kommen zu Ihnen nach Angermünde und schauen uns Ihr Haus an. Wir prüfen die Dachkonstruktion, die Gebäudeform, vorhandene Antennen oder andere Aufbauten, die Dachneigung, die Lage des Hauses (freistehend oder in Reihe), die Bodenbeschaffenheit und die Nähe zu Bäumen. Wir machen Fotos und Skizzen, stellen Fragen zu den Bewohnern und zur Nutzung des Hauses. Dabei erklären wir Ihnen schon, welche Lösung zu Ihrem Objekt passt.
  2. Planung und Angebot: Nach der Besichtigung erstellen wir einen detaillierten Plan der Blitzschutzanlage. Wir zeichnen auf, wo die Fangstangen auf dem Dach angebracht werden, wie die Ableitungsleitungen verlaufen und wo die Tiefenerder gesetzt werden. Dann erstellen wir einen Kostenvoranschlag, den Sie in Ruhe prüfen können. Das Angebot ist unverbindlich – das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
  3. Genehmigungen und Anmeldungen: In den meisten Fällen ist für den Blitzschutz bei bestehenden Häusern keine behördliche Genehmigung erforderlich. Wir prüfen aber immer, ob es Besonderheiten gibt – etwa wenn Ihr Haus unter Denkmalschutz steht. Wir kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten und informieren Sie transparent.
  4. Vorbereitung und Materialanlieferung: Sobald Sie den Auftrag erteilen, bereiten wir alles vor. Wir beschaffen die Materialien (Fangstangen, Aluminium-Leitungen oder gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, Tiefenerder aus feuerverzinktem Stahl, Befestigungsmaterial, Überspannungsschutzgeräte). Wir informieren Sie, wann wir kommen, und klären, ob wir Zugang zu Dach und Garten haben.
  5. Montage der Fangstangen und Ableitungen: Am Installationstag beginnen wir mit der Montage. Wir bringen die Fangstangen auf dem Dach an – je nach Dachform an den höchsten Punkten oder in einem regelmäßigen Abstand. Danach verlegen wir die Ableitungsleitungen fachgerecht nach DIN EN 62305. Diese Leitungen führen die Blitzenergie vom Dach nach unten. Wir arbeiten sorgfältig und sichern alle Arbeitsplätze.
  6. Erdungsarbeiten und Tiefenerder: Der kritischste und arbeitsintensivste Teil: Wir schlagen die Tiefenerder ein. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite setzen wir in der Regel 2 Tiefenerder an den Ecken des Hauses. Bei größeren Gebäuden sind es meist 4 Tiefenerder – jeweils an den vier Ecken. Jeder Tiefenerder wird etwa 9 m tief in den Boden geschlagen und besteht aus feuerverzinktem Stahl. Diese Erder schaffen die Verbindung zur Erde und ermöglichen die sichere Ableitung der Blitzenergie.
  7. Installation der Überspannungsschutzgeräte: Im Haus installieren wir moderne Überspannungsschutzmodule in Ihrem Sicherungskasten. Diese Geräte schützen Ihre Elektrik und Ihre Geräte vor Überspannungsschäden, die durch einen Blitzeinschlag entstehen können. Das ist die innere Komponente des Blitzschutzes.
  8. Kontrolle und Messung: Nach der Montage führen wir umfangreiche Kontrollen durch. Wir messen die Erdungswiderstände, prüfen alle Verbindungen, kontrollieren die Befestigung und dokumentieren alles. Nur wenn alle Werte im grünen Bereich sind, geben wir die Anlage frei.
  9. Übergabe und Dokumentation: Wir übergeben Ihnen die Blitzschutzanlage mit vollständiger Dokumentation. Sie erhalten ein Prüfprotokoll, eine Beschreibung der Anlage und Hinweise zur Wartung. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten und wie oft eine Kontrolle sinnvoll ist.

Dauer: In der Regel ist die Installation an einem Tag abgeschlossen. Bei sehr großen oder komplexen Gebäuden kann es auch zwei Tage dauern, aber das ist die Ausnahme.

Regionale Besonderheiten in Angermünde und Umgebung

Dachtypen in der Region: In Angermünde und der Uckermark finden wir überwiegend Satteldächer mit Ziegeln oder Dachsteinen, aber auch zunehmend Flachdächer bei moderneren Gebäuden. Wir haben Erfahrung mit allen Dachtypen und wissen, wie wir Fangstangen und Leitungen so anbringen, dass sie dauerhaft sicher sitzen und optisch ansprechend wirken.

Wetter und Blitzgefahr in Brandenburg: Die Region um Angermünde liegt in Brandenburg, einem Bundesland mit durchschnittlich 20–30 Gewittertagen pro Jahr. Das ist nicht besonders hoch, aber es reicht aus, um die Gefahr eines Blitzeinschlags real zu machen. Besonders in den Sommermonaten (Juni bis August) treten heftige Gewitter auf. Die Sonnenstunden liegen bei etwa 1.900 Stunden pro Jahr – das ist für Brandenburg typisch.

Bodenbeschaffenheit und Erdung: Der Boden in und um Angermünde besteht oft aus Lehm und Sand mit Grundwasser in unterschiedlichen Tiefen. Das ist für die Erdung relevant: Wir prüfen vor Ort, wie tief wir die Tiefenerder schlagen können und ob der Boden günstige Bedingungen für eine gute Erdung bietet. In den meisten Fällen sind 9 m Tiefe ausreichend.

Netzbetreiber und Anmeldung: Angermünde wird vom Netzbetreiber Stromnetz Berlin versorgt. Sollte Ihre Blitzschutzanlage mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden, müssen wir die PV-Anlage beim Netzbetreiber anmelden. Der Blitzschutz selbst ist anmeldepflichtig beim zuständigen Schornsteinfeger, falls das Gebäude auch eine Heizungsanlage hat.

Anfahrt und Erreichbarkeit: Angermünde liegt etwa 80 km nordöstlich von Berlin. Wir in Fürstenwalde/Spree sind schnell erreichbar und kennen die Region sehr gut. Kurze Anfahrtswege bedeuten für Sie: schnelle Termine, unkomplizierte Abstimmung und persönlicher Service von einem Ansprechpartner, den Sie kennen.

Technik und Qualität: Die Komponenten einer modernen Blitzschutzanlage

Eine professionelle Blitzschutzanlage besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenwirken:

Fangstangen und Fangvorrichtungen: Das sind die sichtbaren Stäbe auf dem Dach, meist aus Aluminium oder Edelstahl. Sie „fangen" den Blitz und leiten ihn ab. Die Höhe und der Abstand der Fangstangen werden nach DIN EN 62305 berechnet und richten sich nach der Gebäudehöhe und -form.

Ableitungsleitungen: Wir führen Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen, die den Strom vom Dach nach unten leiten. Diese Leitungen müssen fachgerecht verlegt werden – in stabilen Abständen befestigt, ohne scharfe Kanten und so, dass sie nicht beschädigt werden können.

Tiefenerder: Das Herzstück der Erdung. Wir erstellen in der Regel Tiefenerder an den Ecken des Hauses – bei Häusern bis 15 m Breite 2 Tiefenerder, bei größeren Häusern meist 4 Tiefenerder. Diese bestehen aus feuerverzinktem Stahl und werden etwa 9 m tief ins Erdreich geschlagen. Sie schaffen die Verbindung zur Erde und ermöglichen die sichere Ableitung der Blitzenergie.

Überspannungsschutzgeräte: Im Sicherungskasten installieren wir moderne Schutzmodule, die verhindern, dass Überspannungen in die Elektroinstallation gelangen. Diese Geräte schützen Ihre Geräte vor Beschädigungen.

Verbindungsmaterial und Befestigungen: Alle Komponenten müssen sicher miteinander verbunden sein. Wir verwenden hochwertige Befestigungsmaterial, das korrosionsbeständig und dauerhaft ist.

Komponente Material/Spezifikation Funktion
Fangstangen Aluminium oder Edelstahl, Ø ca. 16–20 mm Fängt Blitzeinschlag auf dem Dach
Ableitungsleitungen Aluminium (Standard) oder Kupfer (gegebenenfalls), Querschnitt mind. 16 mm² Leitet Blitzstrom nach unten
Tiefenerder Feuerverzinkter Stahl, Länge 9 m Erdungsverbindung, sichere Stromableitung in den Boden
Überspannungsschutz Moderne Schutzmodule (z. B. Typ 2) Schutz der Elektroinstallation und Geräte
Befestigungsmaterial Edelstahl oder verzinkt, korrosionsbeständig Sichere Montage aller Komponenten

Markenpartner und Qualität: Wir arbeiten mit etablierten Herstellern zusammen und verbauen Komponenten, die fachgerecht zertifiziert sind. Bei Photovoltaikanlagen nutzen wir Wechselrichter und Speichersysteme von Markenherstellern wie SENEC, Growatt oder SolarEdge – diese Partner bieten auch hochwertige Überspannungsschutzlösungen.

Dimensionierung: Jede Anlage wird individuell dimensioniert. Das hängt ab von:

Voraussetzungen und Planung: Was wir vor der Installation prüfen

Bevor wir mit der Montage beginnen, klären wir mehrere wichtige Punkte:

Baulicher Zustand des Daches: Das Dach muss in einem Zustand sein, auf dem wir sicher arbeiten können. Wir prüfen, ob Dachziegel oder -steine beschädigt sind, ob die Dachlattung stabil ist und ob Sicherungen möglich sind. Bei sehr alten oder maroden Dächern empfehlen wir, erst eine Dachsanierung durchzuführen.

Zugang und Sicherheit: Wir prüfen, wie wir das Dach erreichen. Gibt es einen geeigneten Zugang? Können wir Leitern oder Gerüste aufstellen? Gibt es Hindernisse wie Stromleitungen oder Bäume?

Bodenbeschaffenheit: Wir prüfen den Boden rund um das Haus. Wo können wir die Tiefenerder schlagen? Gibt es Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) im Boden, die wir beachten müssen? Ist der Boden gefroren oder sehr hart?

Bestandsanlagen: Falls Sie bereits eine Photovoltaikanlage, eine Heizungsanlage oder andere technische Systeme haben, prüfen wir, wie wir den Blitzschutz daran anpassen. Eine PV-Anlage muss besonders sorgfältig mit dem Blitzschutz koordiniert werden.

Denkmalschutz und Baurecht: In seltenen Fällen steht ein Haus unter Denkmalschutz. Dann müssen wir mit der zuständigen Behörde abstimmen, wie die Fangstangen angebracht werden, damit das Erscheinungsbild des Hauses nicht zu sehr verändert wird. Wir kümmern uns um diese Abstimmung.

Versicherungsanforderungen: Manche Versicherungen haben spezifische Anforderungen an den Blitzschutz. Wir fragen nach und stellen sicher, dass Ihre Anlage die Anforderungen erfüllt.

Der richtige Zeitpunkt: Wann sollten Sie den Blitzschutz installieren?

Der beste Zeitpunkt für die Installation ist eigentlich das ganze Jahr über – mit einer wichtigen Ausnahme: von Dezember bis Februar, wenn der Boden gefroren ist, können wir die Tiefenerder nicht schlagen. Gefrorener Boden ist zu hart, und die Tiefenerder lassen sich nicht in die erforderliche Tiefe von etwa 9 m treiben. Das ist die einzige saisonale Beschränkung.

Ansonsten können wir Blitzschutz installieren:

März bis Mai: Der Frühling ist eine gute Zeit. Der Boden ist wieder aufgetaut, die Tage werden länger, und die Gewitter nehmen zu. Es ist sinnvoll, den Blitzschutz vor der Gewittersaison (Juni bis August) fertig zu haben.

Juni bis August: Die Gewittersaison ist im vollen Gange. Wenn Sie jetzt noch keinen Blitzschutz haben, sollten Sie das ändern. Wir können auch in dieser Zeit installieren, aber es ist ein höheres Risiko, bis die Anlage fertig ist.

September bis November: Der Herbst ist ebenfalls gut geeignet. Die Gewitter werden weniger, aber es gibt noch vereinzelt heftige Unwetter. Der Boden ist noch nicht gefroren.

Planungsvorlauf: Wir empfehlen, mindestens 2–3 Wochen voraus zu planen. So haben Sie Zeit, das Angebot zu prüfen, Ihre Versicherung zu informieren und den Termin abzustimmen. Bei sehr großen Projekten kann es auch länger dauern.

Besondere Situationen: Falls Sie gerade ein Haus gekauft oder geerbt haben und wissen, dass kein Blitzschutz vorhanden ist – handeln Sie schnell. Falls Sie eine Photovoltaikanlage planen oder gerade installiert haben – der Blitzschutz sollte zeitgleich oder kurz danach erfolgen.

Praxis-Beispiel: Familie M. aus Angermünde

Familie M. lebt seit 15 Jahren in einem Einfamilienhaus mit Satteldach am Rand von Angermünde. Das Haus ist freistehend, rund 12 m breit und 8 m tief. Lange Zeit hatten sie keinen Blitzschutz – „Es hat ja bisher nichts passiert", dachten sie. Dann beschlossen sie, eine kleine Photovoltaikanlage mit 8 kWp zu installieren. Der Solateur empfahl ihnen dringend, auch einen Blitzschutz zu montieren, um die PV-Anlage zu schützen. Sie kontaktierten uns. Wir kamen vorbei, schauten uns das Dach an, prüften den Boden und erstellten einen Plan: zwei Fangstangen auf dem Dach, Ableitungsleitungen an zwei Seiten, zwei Tiefenerder an den Ecken des Hauses. Alles in einem Tag fertig. Familie M. ist jetzt beruhigt: Ihre PV-Anlage ist geschützt, und wenn es blitzt, wissen sie, dass die Energie sicher abgeleitet wird. Die Versicherung hat die Anlage registriert und bestätigt, dass der Versicherungsschutz erhöht ist.

Häufige Fehler und worauf Sie achten sollten

Fehler 1: Blitzschutz nur „oben drauf" montieren, ohne Erdung: Manche denken, die Fangstangen allein reichen aus. Das ist fatal. Ohne Erdung hat der Strom keinen Weg in den Boden und sucht sich einen – oft durch Ihr Haus. Immer: Fangstangen + Ableitungen + Erdung zusammen.

Fehler 2: Billige oder unzertifizierte Komponenten verwenden: Blitzschutz ist kein Ort zum Sparen. Die Komponenten müssen nach DIN EN 62305 zertifiziert sein. Billige Importe oder alte Bestände können versagen, wenn es zählt.

Fehler 3: Keine Wartung und Kontrolle: Eine Blitzschutzanlage ist nicht „einmal installiert und dann vergessen". Ableitungsleitungen können korrodieren, Befestigungen lockern sich, Erdungswiderstände können sich verschlechtern. Eine jährliche Sichtprüfung ist sinnvoll.

Fehler 4: Blitzschutz und Photovoltaik nicht koordinieren: Wenn Sie eine PV-Anlage haben oder planen, muss der Blitzschutz darauf abgestimmt sein. Die PV-Module, der Wechselrichter und die Speicher müssen durch den Blitzschutz geschützt sein. Das erfordert Fachkompetenz.

Fehler 5: Zu lange warten: Viele Hausbesitzer denken: „Es hat noch nie geblitzt, warum sollte es jetzt passieren?" Blitzeinschläge sind unvorhersehbar. Es kann heute passieren. Mit jedem Tag ohne Blitzschutz steigt das Risiko.

Fehler 6: Nicht mit einem Fachbetrieb arbeiten: Blitzschutz ist Spezialarbeit. Sie brauchen jemanden, der die Normen kennt, die richtigen Messungen durchführt und die Dokumentation sauber macht. Ein Handwerker, der „mal eben" Fangstangen auf das Dach nagelt, ist nicht ausreichend.

Checkliste: Sind Sie bereit für den Blitzschutz?

Gehen Sie diese Punkte durch, bevor Sie uns kontaktieren:

Kleines Lexikon: Fachbegriffe zum Blitzschutz

Blitzschutzanlage (BSA)

Die gesamte Vorrichtung, die ein Gebäude vor Blitzeinschlägen schützt. Sie besteht aus äußerem Blitzschutz (Fangstangen, Ableitungen) und innerem Blitzschutz (Überspannungsschutz, Erdung).

Fangstangen

Die sichtbaren Metallstäbe auf dem Dach, die den Blitz „fangen" und ableiten. Sie sind meist aus Aluminium oder Edelstahl und müssen nach Norm berechnet werden.

Ableitungsleitungen

Metallkabel oder -leitungen, die den Blitzstrom von den Fangstangen nach unten zum Erdungssystem führen. Wir verwenden Aluminium-Leitungen, gegebenenfalls Kupfer-Leitungen.

Tiefenerder

Ein langer Metallstab (aus feuerverzinktem Stahl), der etwa 9 m tief in den Boden getrieben wird. Er verbindet die Blitzschutzanlage mit der Erde und ermöglicht die sichere Ableitung der Blitzenergie.

Erdungswiderstand

Der gemessene Widerstand zwischen der Blitzschutzanlage und der Erde. Ein niedriger Widerstand (unter 10 Ohm) ist ideal und ermöglicht eine schnelle Stromableitung.

Überspannungsschutz

Elektronische Geräte (Schutzmodule), die in den Sicherungskasten eingebaut werden und verhindern, dass Überspannungen durch einen Blitzeinschlag in die Elektroinstallation gelangen.

DIN EN 62305

Die europäische Norm für Blitzschutzanlagen. Sie legt fest, wie Blitzschutz geplant, installiert und geprüft werden muss. Wir arbeiten nach dieser Norm.

Äußerer Blitzschutz

Der Teil der Anlage, der außen am Haus sichtbar ist: Fangstangen, Ableitungsleitungen und die Erdung. Er „fängt" den Blitz ab.

Innerer Blitzschutz

Der Teil, der innen im Haus wirkt: Überspannungsschutzgeräte und die Verdrahtung. Er schützt die Elektroinstallation und die Geräte vor Überspannung.

Blitzeinschlagstrom

Die riesige Menge elektrischen Stroms, die bei einem Blitzeinschlag fließt – oft 20.000 bis 200.000 Ampere. Eine Blitzschutzanlage muss diese Energie sicher ableiten.

Warum ein regionaler Fachbetrieb: Die Haushandwerker GmbH

Sie könnten sich fragen: „Warum sollte ich einen lokalen Handwerksbetrieb nehmen und nicht einen großen Konzern oder einen Billiganbieter?" Gute Frage. Hier sind die Antworten:

Erfahrung und Fachwissen: Wir sind ein eingetragener Elektroinstallationsbetrieb mit über 20 Jahren Erfahrung in der Region. Wir kennen die Besonderheiten von Angermünde und der Uckermark – Dachtypen, Bodenbeschaffenheit, Wetter, Netzbetreiber. Das ist kein theoretisches Wissen, sondern praktische Erfahrung aus hunderten von Installationen.

Kurze Wege und schnelle Termine: Wir sitzen in Fürstenwalde/Spree, nur etwa 80 km entfernt. Das bedeutet: schnelle Anfahrt, flexible Termine, keine langen Wartezeiten. Wenn es eilig ist, können wir oft kurzfristig helfen.

Ein Ansprechpartner von Anfang bis Ende: Sie haben nicht mit wechselnden Mitarbeitern zu tun. Von der ersten Beratung bis zur Wartung nach der Installation – Sie kennen Ihren Ansprechpartner. Das schafft Vertrauen und macht Abstimmungen einfach.

Alles aus einer Hand: Wir machen nicht nur den Blitzschutz. Wenn Sie auch eine Photovoltaikanlage, einen Speicher, eine Heizung oder andere Elektroarbeiten brauchen – wir können alles koordinieren. Das spart Zeit und Kosten und garantiert, dass alles aufeinander abgestimmt ist.

Qualität und Zertifizierung: Wir arbeiten nach DIN EN 62305 und verwenden zertifizierte Komponenten. Unsere Arbeiten sind dokumentiert und überprüft. Sie erhalten ein Prüfprotokoll, das Sie Ihrer Versicherung vorlegen können.

Service nach der Installation: Blitzschutz endet nicht mit der Montage. Wir bieten Wartung und Kontrolle an. Wir helfen Ihnen bei Fragen und sind Ihr Ansprechpartner, wenn es später Probleme gibt.

Transparenz und Ehrlichkeit: Wir verstecken uns nicht hinter Jargon. Wir erklären klar, was notwendig ist und warum. Wenn etwas nicht sinnvoll ist, sagen wir das. Unsere Kunden vertrauen uns, weil wir ehrlich sind.

Kostenloser Vor-Ort-Termin: Wir schauen uns Ihr Haus an, erklären unsere Lösung und erstellen ein unverbindliches Angebot. Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Die Haushandwerker GmbH – Ihr verlässlicher Partner für Blitzschutz und Elektroinstallation in Angermünde und Umgebung.

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💶 Kosten – zur Orientierung
Einfamilienhausca. 3.500 – 4.500 €
Größere Häuser (bis 15 m)ca. 5.000 €

Vor jedem Auftrag erstellen wir einen kostenlosen Kostenvoranschlag – der genaue Preis hängt von Hausgröße, Dachform und Erdungssituation ab. Die Arbeiten dauern in der Regel einen Tag.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Installation einer Blitzschutzanlage?

In der Regel einen Arbeitstag. Bei sehr großen oder komplexen Gebäuden kann es auch zwei Tage dauern, aber das ist die Ausnahme.

Brauche ich eine Genehmigung für den Blitzschutz?

In den meisten Fällen nein. Bei bestehenden Häusern ist keine behördliche Genehmigung erforderlich. Ausnahmen sind Häuser unter Denkmalschutz oder in sehr speziellen Situationen. Wir prüfen das vor Ort und klären es mit Ihnen.

Wie tief werden die Tiefenerder geschlagen?

Etwa 9 m tief. Das ist die Standard-Tiefe, um eine gute Verbindung zur Erde zu schaffen und einen niedrigen Erdungswiderstand zu erreichen.

Wie viele Tiefenerder braucht mein Haus?

Das hängt von der Größe des Hauses ab. Bei Häusern bis etwa 15 m Breite setzen wir in der Regel 2 Tiefenerder an den Ecken. Bei größeren Häusern sind es meist 4 Tiefenerder an den vier Ecken.

Aus welchem Material bestehen die Tiefenerder?

Aus feuerverzinktem Stahl. Das Material ist langlebig und korrosionsbeständig.

Kann ich die Blitzschutzanlage selbst installieren?

Nein, das ist Facharbeit. Blitzschutz muss nach DIN EN 62305 geplant und installiert werden. Fehler können lebensgefährlich sein. Sie brauchen einen zertifizierten Fachbetrieb.

Das klären wir individuell bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin. Die Kosten hängen von der Größe des Hauses, der Dachform, dem Zustand des Daches und der Bodenbeschaffenheit ab.

Ist Blitzschutz auch bei einem Flachdach sinnvoll?

Ja, absolut. Bei Flachdächern ist Blitzschutz sogar besonders wichtig, weil die Fangstangen in einer regelmäßigen Anordnung über das ganze Dach verteilt werden müssen. Wir haben Erfahrung mit Flachdächern und wissen, wie wir die Komponenten so anbringen, dass sie sicher und unauffällig sind.

Schützt Blitzschutz auch die Photovoltaikanlage?

Ja, wenn es richtig dimensioniert ist. Eine PV-Anlage auf einem Dach ohne Blitzschutz ist sehr gefährdet. Der Blitzschutz muss speziell auf die PV-Anlage abgestimmt sein – Fangstangen, Ableitungen und Überspannungsschutz für die Module und den Wechselrichter.

Kann ich Blitzschutz auch nachträglich installieren?

Ja, das ist kein Problem. Wir installieren Blitzschutz auch bei älteren Häusern, die nie einen hatten. Wir prüfen den Zustand des Daches und passen die Lösung an die vorhandenen Bedingungen an.

Wie oft sollte die Blitzschutzanlage gewartet werden?

Eine jährliche Sichtprüfung ist sinnvoll. Dabei prüfen wir, ob Leitungen beschädigt sind, Befestigungen locker sind und die Erdung noch gut funktioniert. Wir bieten Wartungspakete an.

Was passiert, wenn die Anlage installiert ist und ein Blitz einschlägt?

Die Blitzschutzanlage leitet die Energie sicher in den Boden ab. Im Idealfall merken die Bewohner nichts – der Blitz schlägt ein, die Energie wird abgeleitet, und das Haus bleibt unbeschädigt. Ohne Blitzschutz würde die Energie unkontrolliert im Haus wirken und Brände oder Zerstörungen verursachen.

Muss ich die Versicherung informieren, dass ich einen Blitzschutz installiere?

Ja, das ist sinnvoll. Manche Versicherungen senken die Prämie, wenn ein Blitzschutz vorhanden ist. Auf jeden Fall sollten Sie die Anlage registrieren lassen, damit Sie im Schadensfall abgesichert sind.

Funktioniert Blitzschutz auch bei Bäumen in der Nähe des Hauses?

Ja, aber Bäume beeinflussen die Planung. Ein hoher Baum neben dem Haus kann den Blitz „anziehen", und wir müssen das in der Planung berücksichtigen. In manchen Fällen ist es sinnvoll, auch den Baum mit in den Blitzschutz einzubeziehen.

Haushandwerker GmbH
Geschrieben vom Team der Haushandwerker GmbH
Eingetragener Elektroinstallationsbetrieb aus Fürstenwalde/Spree · über 20 Jahre Erfahrung · Markenpartner SENEC, Growatt & SolarEdge. Wir planen und montieren Blitzschutz in Angermünde und der gesamten Region Berlin-Brandenburg – alles aus einer Hand. Mehr über uns »

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